In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die biblische Erzählung von Josua 5:15-6:18. Er analysiert die ungewöhnlichen Anweisungen Gottes zur Eroberung Jerichos und betont die zentrale Rolle der Bundeslade sowie die Bedeutung des Gehorsams. Die Predigt zieht Parallelen zur Geschichte Moses und zeigt auf, wie Gottes Gesetz auch in den letzten Tagen eine entscheidende Rolle spielen wird.
Gott auf (m)einer Seite: Josua 5:15-6:18
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JosuaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 247. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danken, dass dein Wort uns Jesus offenbart, dass wir jeden Tag etwas lernen dürfen aus deinem Wort. Wir möchten dich bitten, dass wir auch heute wieder etwas über Jesus verstehen können und noch enger mit ihm zusammenleben dürfen. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.
[0:58] Wir sind gerade in Josua Kapitel 5. Nachdem das Volk Israel auf der anderen Seite des Jordan jetzt in Kanaan das Wasser durchquert hat, erscheint der Engel des Herrn, Jesus, dem Josua. Wir lesen den Vers 15: „Und der Fürst über das Heer des Herrn sprach zu Josua: Zieh deine Schuhe aus von deinen Füßen, denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig.“ Und Josua tat es. Das erinnert uns natürlich an die Geschichte in 2. Mose 3. Derselbe, der im Dornbusch dem Mose erschien und sagte: „Ich bin der ich bin“, er ist es jetzt, der hier am Ziel der Reise, die er dem Mose damals im Dornbusch angekündigt hatte, immer noch bei seinem Volk ist und gekommen ist, um deutlich zu machen: Er selbst wird seinem Volk führen. Wir dürfen wissen, dass auch am Ende der Reise des Volkes Gottes derselbe, der am Anfang stand, immer noch bei uns ist und die Schlachten schlagen wird.
[2:07] Jericho aber war verschlossen und verriegelt vor den Kindern Israels, so dass niemand heraus oder hereingehen konnte. Und der Herr sprach zu Josua: „Siehe, ich habe Jericho samt seinem König und den tapferen Kriegern in deine Hand gegeben. Darum sollt ihr um die Stadt ziehen, alle Kriegsleute, einmal rings um die Stadt herum. So sollt ihr es sechs Tage lang tun.“
[2:32] Gottes Wege sind oft sehr merkwürdig. Wir haben gerade gestern gesehen, dass sich die Israeliten beschneiden lassen sollten, mitten im Feindesgebiet. Und jetzt sollten sie um die Stadt einfach herumlaufen.
[2:47] „Und sieben Priester sollen sieben Hörner des Schofars vor der Lade hertragen. Und am siebten Tag sollt ihr siebenmal um die Stadt ziehen, und die Priester sollen in die Schofarhörner blasen. Und es soll geschehen, wenn man das Horn des Schofars bläst, wenn ihr den Ton des Schofarhornes hört, soll das ganze Volk ein großes Kriegsgeschrei geben. Dann werden die Stadtmauern in sich zusammenstürzen, und das Volk soll hinaufsteigen, jeder geradeaus.“ Das war die Anweisung, die Jesus gegeben hatte. Und wenn Jesus uns Anweisungen gibt, durch sein Wort, durch den Geist der Weissagung, ganz egal, ob sie uns menschlich sinnvoll erscheinen oder nicht, dann sollten wir ihm folgen. Josua rief die Priester zu sich und sprach zu ihnen: „Tragt die Bundeslade, und dass sieben Priester sieben Schofarhörner vor der Lade des Herrn hertragen.“ Zum Volk aber sprach er: „Macht euch auf und zieht um die Stadt, und die gerüsteten Krieger sollen vor der Lade des Herrn hergehen.“ Als Josua dies zum Volk gesagt hatte, zogen die sieben Priester hin, welche die sieben Hörner des Schofars vor dem Herrn hertrugen. Sie stießen in die Hörner, und die Bundeslade des Herrn folgte ihnen nach. Und die gerüsteten Krieger schritten vor den Priestern her, die in die Hörner bliesen, und die Nachhut folgte der Lade nach. Und sie bliesen beständig in die Hörner.
[4:07] Beim Durchzug durch den Jordan war die Bundeslade noch weit vor den Israeliten gegangen, stand dann in der Mitte, und alle sind an ihr vorbeigegangen. Schon da war die Idee einer zentralen Rolle dargestellt. Jetzt ist die Bundeslade hier bei diesem Zug ebenfalls absolut im Zentrum des Kriegszuges. Josua gebot dem Volk und sprach: „Ihr sollt kein Kriegsgeschrei erheben, eure Stimme hören lassen, auch soll kein Wort aus eurem Mund gehen, bis zu dem Tag, da ich euch sagen werde: „Erhebt ein Kriegsgeschrei!“ Dann solltet ihr ein Kriegsgeschrei erheben.“ Wir haben schon gesehen in 5. Mose Kapitel 2, wie die Israeliten nicht jedes einzelne Volk bekriegen sollten, sondern nur dann kämpfen sollten, wenn Gott es gebot. Und auch hier sehen wir, dass das Kriegsgeschrei nur dann gerufen werden sollte, wenn der ausdrückliche Befehl dazu gegeben ist. Auch wir sollten nur das tun, was Gott uns ausdrücklich befiehlt. Und die Lade des Herrn zog einmal rings um die Stadt. Und sie kamen wieder in das Lager und blieben über Nacht im Lager. Die Bundeslade spielte eine zentrale Rolle bei dieser Eroberung von Jericho. Sie spielt eine zentrale Rolle bei dem Durchschreiten des Jordan. Gottes Gesetz wird eine zentrale Rolle spielen, wenn das Werk Gottes zum Abschluss kommt, in den letzten Dingen auf dieser Welt.
[5:39] Und Josua stand morgens früh auf, und die Priester trugen die Lade des Herrn. Und auch trugen die sieben Priester die sieben Hörner des Schofars vor der Lade des Herrn her und stießen fortwährend in die Hörner. Und die gerüsteten Krieger gingen vor ihnen her, aber die Nachhut folgte der Lade des Herrn. Und sie bliesen fortwährend in die Hörner. Am zweiten Tag zogen sie auch einmal um die Stadt und kamen wieder ins Lager. Das taten sie sechs Tage lang. Am siebten Tag aber machten sie sich früh auf, bei Anbruch der Morgenröte, und sie zogen nach derselben Weise siebenmal um die Stadt. Nur an diesem Tag zogen sie siebenmal um die Stadt. Was geschah beim siebten Mal? Als die Priester die Hörner bliesen, da sprach Josua zum Volk: „Erhebt ein Kriegsgeschrei! Denn der Herr hat euch die Stadt gegeben. Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll dem Bann des Herrn verfallen sein. Nur die Hure Rahab soll am Leben bleiben, sie und alle, die bei ihr im Haus sind, denn sie hat die Boten verborgen, die wir aussandten. Ihr aber hütet euch vor dem Gebannten, damit ihr nicht, nachdem ihr den Bann vollstreckt habt, doch von dem Gebannten etwas nehmt und über das Lager Israels einen Bann bringt und es ins Unglück kommt.“ Gott warnte sein Volk im Vorhinein. Und es hätte gut daran getan, diese Warnung sehr ernst zu nehmen.
[7:06] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sehen, welche zentrale Rolle die Bundeslade bei der Eroberung von Kanaan gehabt hat. Und wir lernen daraus, welche zentrale Rolle dein Gesetz, die Bundeslade im Himmel, bei der Eroberung des himmlischen Kanaan, sozusagen bei dem Abschluss des Werkes spielen wird. Wir sehen, dass Offenbarung 11, Vers 19, die Bundeslade sichtbar ist während der siebten Posaune. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass wir lernen, dass das Gesetz Gottes die zentrale Rolle in unserem Leben spielt, weil es dich offenbart und deinen Charakter. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.
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