In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Geschichte von Achan aus Josua Kapitel 7. Er erklärt, wie Achans verborgene Sünde zur Niederlage Israels führte und wie Gott die Schuld aufdeckte. Das Video betont die ernsten Konsequenzen von Sünde, Gottes Allwissenheit und die Dringlichkeit aufrichtiger Reue, bevor es zu spät ist.
Gott auf (m)einer Seite: Josua 7:10-7:26
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JosuaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:33] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 249. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass dein Wort so enorme Kraft hat,
[0:46] dass du selbst die größten Mauern bezwingen kannst, wenn wir dir einfach folgen,
[0:54] ganz egal, ob wir es immer so gut verstehen oder nicht. Dass, wenn wir mit dir kooperieren, du deine Macht und Stärke zeigen kannst.
[1:03] Herr, das möchten wir dich auch jetzt bitten, dass wir von deiner Macht und Stärke etwas lernen und dass wir uns davor hüten, gegen dich zu rebellieren und zu sündigen.
[1:16] Bitte sprich nun durch deinen Heiligen Geist zu unseren Herzen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:24] Wir sind gerade in Josua Kapitel 7, und es geht um die Geschichte von Achan und die nicht geglückte Einnahme der Stadt.
[1:37] Josua beklagt sich vor dem Herrn, warum diese Niederlage geschehen ist, und wir lesen ab Vers 10:
[1:45] „Da sprach der Herr zu Josua: Stehe auf! Stehe auf! Warum liegst du denn auf deinem Angesicht?
[1:52] Israel hat sich versündigt. Sie haben auch meinen Bund übertreten, den ich ihnen geboten habe, indem sie von dem Gebannten genommen und davon gestohlen und es verheimlicht und unter ihre Geräte gelegt haben.
[2:02] Darum können die Kinder Israels vor ihren Feinden nicht bestehen, sondern müssen ihren Feinden den Rücken kehren, denn sie sind zu einem Bann geworden.
[2:10] Ich werde künftig nicht mit euch sein, wenn ihr nicht den Bann aus eurer Mitte vertilgt.“
[2:18] Sich mit dem zu identifizieren, was Gott als Sünde und als Bann bezeichnet, führt dazu, dass er uns nicht segnen kann und dass wir nicht mehr sicher sein können und nicht mehr Überwinder sein können.
[2:32] Wir müssen verstehen, dass geistliche Niederlagen etwas zu tun haben mit Sünde im Lager.
[2:44] „Steh auf, heilige das Volk und sprich: Heiligt euch für morgen! Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Es ist ein Bann in deiner Mitte, Israel.
[2:50] Du kannst vor deinen Feinden nicht bestehen, bis ihr den Bann aus eurer Mitte wegtut.“
[2:54] Gott wollte, dass die Israeliten ganz genau verstehen, dass diese Niederlage nicht einfach nur Zufall war, nicht einfach ein Versagen Gottes, sondern dass die Sünde in ihrer Mitte direkt verantwortlich war für die Niederlage.
[3:09] Auch wir müssen verstehen, welche Konsequenzen Sünde in unserem Leben hat. Unsere Augen müssen dafür geöffnet werden, dass Sünde nicht festgehalten werden kann, nicht toleriert werden kann, sondern ausgerottet werden muss.
[3:21] „Und ihr sollt am Morgen her zutreten, Stamm für Stamm. Und den, den der Herr durchs Los treffen wird, der soll dann her zutreten, Geschlecht für Geschlecht.
[3:31] Und das Geschlecht, das der Herr durchs Los treffen wird, das soll Haus für Haus zutreten. Und das Haus, das der Herr durchs Los treffen wird, das soll Mann für Mann her zutreten.“
[3:40] Da niemand sich freiwillig meldete und seine Sünde bekannt und bereute, musste dieses Verfahren angewandt werden.
[3:47] „Und es soll geschehen: Wer durchs Los im Besitz des Gebannten erfunden wird, den soll man mit Feuer verbrennen samt allem, was er hat, weil er den Bund des Herrn übertreten und eine Schandtat in Israel begangen hat.“
[3:59] Alle wussten: Dies ist eine ernste Sache.
[4:04] „Da machte sich Josua morgens früh auf und brachte Israel Stamm für Stamm herbei. Und es wurde durchs Los der Stamm Juda getroffen.
[4:11] Und als er die Geschlechter Judas her zubrachte, da wurde das Geschlecht der Serachiter durchs Los getroffen.
[4:18] Und als er das Geschlecht der Serachiter her zubrachte, Mann für Mann, da wurde Achan durchs Los getroffen, der Sohn Karmis, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Serachs, aus dem Stamm Juda.“
[4:33] Vielleicht hatte er gedacht, dass er davonkommt, dass vielleicht jemand anders stirbt und er nicht entdeckt wird.
[4:40] Aber Gott hatte alles unter Kontrolle. Und Gott sieht, wer wahrlich schuld ist.
[4:47] Gott sieht die Sünde. Vor ihm können wir uns nicht verstecken. Wir können uns vor Menschen verstecken, wir können uns nicht vor Gott verstecken.
[4:55] Und er wird einmal jede unbekannte Sünde ans Licht bringen.
[5:03] „Und Josua sprach zu Achan: Mein Sohn, gib doch dem Herrn, dem Gott Israels, die Ehre und lege ein Geständnis vor ihm ab und sage mir, was hast du getan? Verbirg es nicht von mir!“
[5:13] Indem Achan bestätigen würde, was Gott angezeigt hatte, würde er ihm die Ehre geben.
[5:20] „Da antwortete Achan dem Josua und sprach: Wahrlich, ich habe mich an dem Herrn, dem Gott Israels, versündigt, denn dies habe ich begangen:
[5:31] Ich sah unter der Beute einen kostbaren babylonischen Mantel und 200 Schekel Silber und einen Goldbarren, 50 Schekel schwer. Da gelüstete mich danach, und ich nahm es.
[5:42] Und siehe, es ist in meinem Zelt in der Erde vergraben und das Silber darunter.“
[5:47] Ein Sündenbekenntnis, das nichts mehr brachte, weil die Schuld bereits offenbar war.
[5:54] Es war nichts aus echter Reue und einem Wunsch, wieder mit Gott im Reinen zu sein, entstanden, sondern einfach nur eine Bestätigung des bereits Offensichtlichen.
[6:04] „Da sandte Josua Boten hin. Sie liefen zu dem Zelt, und siehe, es war in seinem Zelt verborgen, das Silber darunter.
[6:11] Und sie nahmen es aus dem Zelt und brachten es zu Josua und zu allen Kindern Israels und schütteten es aus vor dem Herrn.“
[6:19] „Da nahm Josua Achan, den Sohn Serachs, samt dem Silber, dem Mantel und dem Goldbarren, seine Söhne und seine Töchter, auch seine Rinder, seine Esel und seine Schafe, samt seinem Zelt und allem, was er hatte, und ganz Israel war mit ihm.
[6:30] Sie führten sie in das Tal Achor, was wörtlich übersetzt Unglückstal heißt.
[6:38] Und Josua sprach: Wie du uns ins Unglück gebracht hast, so bringe dich der Herr ins Unglück an diesem Tag!
[6:47] Und ganz Israel steinigte ihn und verbrannte sie mit Feuer und warf Steine auf sie.
[6:52] Und sie errichteten über ihm einen großen Steinhaufen, der bis zu diesem Tag dort geblieben ist.
[6:59] Und da ließ der Herr ab von der Glut seines Zorns. Daher heißt jener Ort Tal Achor bis zu diesem Tag.“
[7:09] Gott spielt nicht mit der Sünde. Und wenn Sünde unbekannt bleibt, wenn wir die Gelegenheiten zur Buße und Reue verstreichen lassen, wird ein Zeitpunkt kommen, wo die Sünde offenbar wird vor jedermann.
[7:24] Wenn wir dann nach den 1000 Jahren bekennen, dass wir schuldig sind, dass Gott gerecht ist, dann wird ihm das zwar zur Ehre gereichen, aber es wird uns nicht mehr davor bewahren zu sterben.
[7:36] Die Sünder werden bei der Wiederkunft mit Steinen, mit Felsen bedeckt werden auf ihren eigenen Wunsch hin und nach den 1000 Jahren mit Feuer sterben.
[7:50] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sehen in dieser traurigen Geschichte von Achan das Schicksal eines jeden Sünders, der festhält an seiner Sünde und die Gelegenheiten zur Rettung nicht wahrnimmt.
[8:03] Herr, wir sehen, dass jeder irgendwann einmal feststellen wird und bekennen wird, dass er irgendwie rebelliert hat.
[8:10] Aber wenn es dann zu spät ist, dann wird zwar dir dadurch doch die Ehre gegeben, aber das ewige Leben kann nicht mehr erworben werden.
[8:20] Und darum bitten wir dich, dass wir heute, wo noch die Möglichkeit zur Rettung besteht, heute, da wo noch der Tag des Heils ist, dass wir heute unsere Sünden bekennen vor dir, dass du sie uns nehmen kannst, dass du uns reinigen kannst durch das Blut, das Jesus am Kreuz vergossen hat. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.
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