In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp in Josua Kapitel 8 ein. Nach der Niederlage bei Ai aufgrund Achans Sünde, gibt Gott Josua neue Anweisungen für die Eroberung der Stadt. Erlaubt ist nun auch eine Kriegslist und die Beute. Der Sprecher beleuchtet, wie Gott sein Volk zum Sieg führt, wenn die Sünde aus dem Lager entfernt ist, und wie er dabei auch menschliche Kreativität und Strategie einsetzt.
Gott auf (m)einer Seite: Josua 8:1-8:23
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JosuaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Seite 250. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr für dein Wort und dass du heute zu uns sprichst, Herr. Wenn es heute etwas in unserem Leben gibt, das nicht im Reinen mit dir ist, etwas, was geändert werden muss, so möchten wir heute unsere Sünden bekennen und nicht damit warten, bis es irgendwann zu spät ist. Wir möchten heute dir ganz gehören und dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist heute zu uns sprichst. Im Namen Jesu. Amen.
[1:09] Wir gehen heute mit Josua Kapitel 8. Wir haben das letzte Mal die Geschichte von Achan gesehen, aufgrund dessen Sünde die Stadt Ai nicht eingenommen werden konnte. Josua Kapitel 8, Vers 1: „Und der Herr sprach zu Josua: Fürchte dich nicht und sei nicht verzagt!“ Dieselbe Botschaft, die er ihn schon seit Kapitel 1 und auch vorher schon am Ende von 5. Mose durch Mose gesagt hatte. „Nimm alles Kriegsvolk mit dir und mache dich auf und zieh hinauf nach Ai! Ich habe den König von Ai in deiner Hand gegeben samt seinem Volk und seiner Stadt und seinem Land.“ Interessanterweise sollte tatsächlich das ganze Volk mitziehen. Der Rat der Kundschafter, nur einige wenige zu nehmen, war nicht Gottes Plan gewesen.
[2:01] „Und du sollst mit Ai und ihrem König verfahren, wie du mit Jericho und seinem König verfahren bist, außer dass ihr die Beute und ihr Vieh euch teilen dürft. Überlege dir einen Hinterhalt in der Stadt.“ Hier, in der zweiten Stadt, erlaubt Gott, dass man auch Beute machen darf. Was wäre gewesen, wenn Achan treu gewesen wäre? Wenn er Gott geglaubt hätte, wenn er nichts von dem genommen hätte, was er gesehen hatte? Er hätte schon in der nächsten Stadt Beute machen dürfen.
[2:37] Tragische Geschichte! Lasst uns Gott glauben. Er will uns nichts vorenthalten, was gut für uns ist. Er prüft unseren Glauben, aber er will uns auch das Gute geben.
[2:48] Dann machte sich Josua auf und alles Kriegsvolk, um nach Ai hinaufzuziehen, und Josua erwählte 30.000 tapfere Krieger, und er sandte sie auch bei Nacht und gebot ihnen und sprach: „Habt acht! Ihr sollt den Hinterhalt bilden hinter der Stadt. Entfernt euch aber nicht allzu weit von der Stadt und seid alle bereit. Ich aber und alles Volk, das mit mir ist, wir wollen uns zu der Stadt begeben, und wenn sie, wie zuvor, herausziehen uns entgegen, so wollen wir vor ihnen fliehen, damit sie herauskommen hinter uns her, bis wir sie von der Stadt abgeschnitten haben. Denn sie werden sagen: ‚Sie fliehen vor uns wie zuvor!‘ Und wenn wir fliehen, so sollt ihr euch aus dem Hinterhalt aufmachen und die Stadt einnehmen, denn der Herr, Gott, wird sie in eure Hand geben. Wenn ihr aber dann, wenn ihr dann aber die Stadt eingenommen habt, so steckt sie in Brand. Nach dem Wort des Herrn sollt ihr handeln. Seht, ich habe es euch geboten!“ So sandte Josua sie aus, und sie zogen in den Hinterhalt und hielten zwischen Bethel und Ai, westlich von Ai.
[3:47] Josua aber verbrachte jene Nacht in der Mitte des Volkes. Und Josua machte sich am Morgen früh auf und musterte das Volk und zog mit den Ältesten Israels vor dem Volk hinauf nach Ai. Auch alles Kriegsvolk, das bei ihm war, zog hinauf, und sie rückten daran und stellten sich auf gegen die Stadt und lagerten sich nördlich von Ai, sodass nur das Tal zwischen ihnen und Ai war. Er hatte aber etwa 5.000 Mann genommen und zwischen Bethel und Ai in den Hinterhalt gelegt, westlich von der Stadt. Und so stellten sie das Volk auf, das ganze Lager nördlich von der Stadt, den Hinterhalt aber westlich von der Stadt. Und Josua zog in jener Nacht mitten in das Tal.
[4:32] Als aber der König von Ai sah, da eilten die Männer der Stadt und machten sich früher auf und zogen heraus, um gegen Israel zu kämpfen, der König und sein ganzes Volk an den bestimmten Ort vor der Arava. Denn er wusste nicht, dass ein Hinterhalt gelegt war hinter der Stadt.
[4:46] Es ist interessant, dass Gott hier sein Volk führt auf eine andere Art und Weise. Sie sollten hier auch Taktik und Überlegung und ja sogar eine Kriegslist angewandt haben. Gott ist nicht dagegen, dass wir auch sinnvoll nachdenken, dass wir überlegen und auch kreativ werden und solche Lösungen auch für die Erfüllung des Werkes Gottes einsetzen.
[5:15] Josua aber und ganz Israel ließen sich vor ihnen schlagen und flohen auf dem Weg zur Wüste. Da wurde das ganze Volk, das in der Stadt war, zusammengerufen, damit es ihnen nachjagte. Und sie jagten Josua nach und wurden von der Stadt abgeschnitten. Und es blieb nicht ein einziger Mann in Ai und Bethel, der nicht ausgezogen wäre, um Israel nachzujagen. Und sie ließen die Stadt offen stehen und jagten Israel nach. Da sprach der Herr zu Josua: „Strecke die Lanze, die du in der Hand hast, aus gegen Ai! Denn ich will sie in deine Hand geben.“ Und Josua streckte die Lanze, die in seiner Hand war, gegen die Stadt aus. Und der Hinterhalt brach rasch auf von seinem Ort, und sie liefen, als er seine Hand ausstreckte, und kamen in die Stadt und nahmen sie ein. Und sie steckten die Stadt schnell in Brand. Als sie nun, die Männer von Ai, umwandten und zurückschauten, siehe da, stieg der Rauch der Stadt zum Himmel auf. Für sie hatten keine Möglichkeit zu fliehen, weder dorthin noch dorthin. Und das Volk, das zur Wüste floh, wandte sich um gegen seine Verfolger. Denn als Josua und ganz Israel sah, dass der Hinterhalt die Stadt eingenommen hatte und dass der Rauch der Stadt aufstieg, wandten sie sich wiederum um und schlugen die Männer von Ai. Und jene waren aus der Stadt ausgezogen, ihnen entgegen, sodass sie zwischen die Reihen Israels kamen, die sie von beiden Seiten angriffen. Und sie schlugen sie, bis kein einziger von ihnen übrig war, der entflohen oder entkommen wäre. Doch den König von Ai fing man lebendig und brachte ihn zu Josua. Als die Sünde aus dem Lager entfernt war, errang das Volk Gottes einen großen und sogar kreativen Sieg.
[7:00] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir lernen dürfen, dass, wenn wir Sünde aus unserem Leben entfernen, dass du auf unserer Seite kämpfst, dass du auch unsere Kreativität und unser Überlegen durchaus mit benutzt und dass wir durch dich und durch deine Kraft Sieger sein dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, das auch heute an diesem Tag vor Augen zu haben, dass, wenn wir Sünde entfernen aus unserem Leben durch deine Kraft, dass du uns zu Siegern machst. Im Namen Jesu. Amen.
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