In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ spricht Christopher Kramp über Josua Kapitel 8 und 9. Er beleuchtet die Eroberung der Stadt Ai durch Israel und die anschließende öffentliche Bekräftigung des Gesetzes Gottes auf den Bergen Ebal und Garizim. Die Sendung zeigt, wie Israels Handlungen im Einklang mit Gottes Willen standen, und führt dann die List der Gibeoniter ein, die versuchen, einen Bund mit Josua zu schließen.
Gott auf (m)einer Seite: Josua 8:24-9:8
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, JosuaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Seite 251. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du so gut zu uns bist und dass du uns nichts vorenthalten möchtest, was gut für uns ist. Danke, dass wir lernen dürfen, dass wenn wir dir vertrauen und gehorsam sind, dass du unseren Glauben zwar prüfst, aber uns Siege schenken möchtest, die uns wirklich geistlich reich machen. Herr, wir möchten dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst und dass wir lernen, was du uns für diesen heutigen Tag sagen möchtest. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:21] Wir sind in Josua Kapitel 8. Es geht gerade um die Eroberung der Stadt Ai. Josua, das Volk Israel, hat diese Stadt jetzt mit Gottes Hilfe erobert. Wir lesen in Vers 24: „Und als Israel alle Einwohner von Ai auf dem Feld und in der Wüste, wohin sie ihnen nachgejagt waren, vollends niedergemacht hatten und alle durch die Schärfe des Schwertes gefallen waren, bis sie aufgerieben waren, da wandte sich ganz Israel gegen Ai und schlug sie mit der Schärfe des Schwertes. Und die Zahl derer, die an jenem Tag fielen, Männer und Frauen, betrug 12.000, alle Einwohner von Ai. Josua zog seine Hand, mit der er die Lanze ausstreckte, nicht zurück, bis an allen Einwohnern von Ai der Bann vollstreckt war.“
[2:10] Doch das Vieh und die Beute dieser Stadt teilte Israel unter sich nach dem Wort des Herrn, das er Josua geboten, die wir letztes Mal gestern gesehen haben. Sollte in dieser zweiten Stadt, anders als in Jericho, tatsächlich auch Beute für die Eroberer übrig bleiben. Und Josua schüttete einen machte einen ewigen Schutthügel daraus, der noch besteht bis zum heutigen Tag. Und den König von Ai hängte er an einen Holzstamm hängen bis zum Abend. Als aber die Sonne untergegangen war, gebot Josua, dass man seinen Leichnam von dem Holzstamm herabnehme. Da warfen sie ihn unter das Tor der Stadt und errichteten über ihm einen großen Steinhaufen, der noch dort ist bis zum heutigen Tag.
[2:57] Damals baute Josua dem Herrn, dem Gott Israels, einen Altar auf dem Berg Ebal, wie Mose, der Knecht des Herrn, es den Kindern Israels geboten hatte, wie es geschrieben steht im Gesetz, im Buch des Gesetzes Moses: einen Altar aus unbehauenen Steinen, über die man kein Eisen geschwungen hatte. Und sie brachten dem Herrn darauf Brandopfer dar und opferten Friedensopfer. Genau das hatte ja Mose geboten in den letzten Kapiteln in 5. Mose kurz vor seinem Tod. Und er schrieb dort auf die Steine eine Abschrift des Gesetzes Moses, das er in Gegenwart der Kinder Israels geschrieben hatte. Und ganz Israel samt seinen Ältesten und Vorstehern und Richtern stand zu beiden Seiten der Lade, den Priestern und den Leviten gegenüber, und welche die Bundeslade des Herrn trugen, die Fremdlinge wie auch die Einheimischen. Die eine Hälfte gegenüber dem Berg Garizim und die andere Hälfte gegenüber dem Berg Ebal, die Mose, der Knecht des Herrn, zuvor geboten hatte, das Volk Israels zu segnen.
[4:00] Danach las er alle Worte des Gesetzes, den Segen und den Fluch, alles wie es im Buch des Gesetzes geschrieben steht. Es war kein Wort von allem, was Mose geboten hatte, das Josua nicht gelesen hätte, von der ganzen Gemeinde Israels, auch vor den Frauen, Kindern und den Fremdlingen, die in ihrer Mitte lebten. Alle sollten mitbekommen, dass die Eroberung Kanaans auf der Grundlage des Wortes Gottes geschah, auf der Grundlage des Gesetzes Gottes, und dass diese Eroberer nicht einfach Wilde waren, die einfach nur sich Territorium erobern wollten, dass sie nicht einfach kamen, um nur zu plündern oder aus reiner Rach- oder Gewaltsucht. Nein, sie kamen in Übereinstimmung mit dem Auftrag Gottes. Sie führten den Willen Gottes aus und sie bekannten sich zum Wort Gottes. Sie bekannten sich zu dem Gesetz und bekräftigten dies, indem sie das öffentlich hier am kundtaten. Sie bekannten sich auch zu dem Evangelium durch die Opfer, die sie brachten.
[5:07] Als diese nun alle Könige hörten, die diesseits des Jordan auf dem Bergland und in der Schefela, und in der ganzen Küste des Großen Meeres, und die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hewiter und Jebusiter, da versammelten sie sich einmütig, um gegen Josua, gegen Israel, zu kämpfen.
[5:26] Jetzt entstand eine Allianz der Bewohner des Landes gegen Israel. Als aber die Einwohner von Gibeon hörten, was Josua mit Jericho und Ai getan hatte, da gebrauchten sie eine List und sie gingen hin und verstellten sich als Abgesandte. Sie nahmen alte Säcke auf ihre Esel und alte, zerrissene und geflickte Weinschläuche, auch alte und geflickte Schuhe an ihre Füße und zogen abgenutzte Kleider an. Und alles Brot ihres Speisevorrats war hart und schimmelig. Und sie gingen zu Josuas Lager nach Gilgal und sprachen zu ihm und zu den Männern von Israel: „Wir sind aus einem fernen Land gekommen, so macht nun einen Bund mit uns!“ Da sprachen die Männer von Israel zu den Hewitern: „Vielleicht wohnt ihr in unserer Nähe, wie könnten wir da einen Bund mit euch machen?“ Sie sprachen zu Josua: „Wir sind deine Knechte.“ Und Josua sprach zu ihnen: „Wer seid ihr und woher kommt ihr?“
[6:18] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dein Gesetz haben und danke, dass wir dein Wort haben und das Evangelium. Und Herr, wir möchten uns dazu so öffentlich bekennen, wie die Israeliten sich damals auf dem Berg Ebal und dem Berg Garizim dazu öffentlich bekannt haben, den Bund bekräftigt haben, den sie mit dir geschlossen haben. Herr, wir möchten uns auch in dieser letzten Zeit, dieser Endzeit, bewusst machen, was Segen und Fluch bedeuten und welche entscheidende Bedeutung dein Gesetz hat. Herr, wir wissen, dass wenn wir uns dazu bekennen, sich die ganze Welt vereinen wird gegen uns, so wie sich damals die Kanaaniter vereint in einer Allianz gegen Israel. Aber Herr, wir glauben, dass wenn wir fest zu dir stehen und uns zu dir bekennen und im Glauben gehorsam sind, dann wirst du für uns kämpfen, wie du damals für die Israeliten gekämpft hast. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
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