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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ thematisiert Christopher Kramp die Bedeutung von aufrichtiger Hingabe und Respekt gegenüber Gott, basierend auf Maleachi 1:11-2:14. Er beleuchtet, wie oberflächliche religiöse Praktiken ohne echte Herzenshaltung Gott missfallen und wie wichtig es ist, Gott als König und Vater zu ehren. Die Predigt betont die Notwendigkeit, dass unser Glaube sich im Alltag widerspiegelt, insbesondere in unseren Beziehungen, um Gott wohlgefällig zu sein.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute sind wir auf Seite 985. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir uns auf dich verlassen können, dass wir nicht aus eigener Kraft leben müssen, sondern dass du für uns da bist. Danke, dass du uns in Liebe trägst, dass du uns wiederherstellst, dass du uns aufbaust, dass du uns zurückführst und uns heilst. Danke, dass wir in so vielen Dingen deine Liebe erkennen können. Wir möchten heute in den Worten, die wir lesen, den Propheten Maleachi erkennen und hören, was du uns zu sagen hast. Wir möchten dich ehren, dich fürchten, dich an die erste Stelle in unserem Leben setzen und danken dir, dass du für uns sorgst und dass du so gut zu uns bist. Im Namen Jesu, Amen.

[1:32] Wir sind in Maleachi Kapitel 1. Die Israeliten hinterfragen immer wieder Gottes Botschaft an sie und Gott zeigt ihnen, dass er sie wirklich geliebt hat, weil er sie, anders als die Edomiter, die auch zerstört worden sind, wieder aufgebaut hat, sie wieder zurückgeführt hat und sie reich gesegnet hat. Dennoch muss er feststellen, dass das Volk keine große Dankbarkeit verspürt. Man bringt lahmes und krankes und minderwertiges als Opfer in den Gottesdienst. Und Gott sagt, selbst ein Statthalter, der weltliche Herrscher, wird das nicht akzeptieren. Man behandelt Gott nicht wirklich als König und Herrn und Vater, sondern verachtenswert. Und Gott sagt, dass das nicht richtig ist und fordert sein Volk auf, ihn als den zu sehen, der er wirklich ist: unser Herr und unser Vater.

[2:26] Wir lesen weiterhin Vers 10: "Es soll doch lieber gleich jemand von euch die Türen des Tempels schließen, damit ihr nicht vergeblich mein Altarfeuer anzündet. Ich habe kein Wohlgefallen an euch, spricht der HERR der Herrscharen, und die Opfergabe, die von euren Händen kommt, gefällt mir nicht." Das erinnert uns an Jesaja 1. Was haben die Israeliten auch Opfer gegeben, aber gleichzeitig gesündigt? Und Gott sagt: "Eure Hände sind voll Blut." Was soll ich mit den Opfern? Gott hat kein Interesse an einer routinemäßigen Abfolge von religiösen Reden und Praktiken. Er wünscht sich echte Liebe und dass er die Priorität in unserem Leben ist und dass wir das auch in unserem Leben zeigen.

[3:03] Es ist Gott sagt dann: "Dann könnt ihr den Tempel auch zumachen." Wenn Gottesdienste nur eine Routine sind, die wir abspulen, um irgendwie den Betrieb am Laufen zu halten, dann können wir auch aufhören. Was Gott sich wünscht, ist, dass wir ihn aus Liebe wirklich verehren als den König und Vater unseres Lebens.

[3:28] "Denn vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang soll mein Name groß werden unter den Heidenvölkern, und überall sollen meinem Namen Räucherwerk und Gaben und zwar reine Opfergaben dargebracht werden, denn groß soll mein Name unter den Heidenvölkern sein, spricht der HERR der Herrscharen." Also Gottes Plan ist natürlich nicht, den Tempel zu schließen. Gottes Plan ist nicht, die Gottesdienste aufhören zu lassen. Seine eigentliche Plan ist, dass Gottes Botschaft die ganze Welt erreicht, dass überall unter allen Heiden. Und das hier zeigt sich ganz deutlich die Heidenmission noch des Neuen Testaments ist prophetisch angekündigt. Das war schon Gottes Plan im Alten Testament.

[3:59] Und er wünscht sich, dass reine Opfer dargebracht werden. Denn das Opfer jedes Opfers, das im Alten Testament gemacht wurde, war – und das haben wir gestern noch nicht erwähnt – jedes Opfer war ein Symbol für Jesus Christus. Und minderwertige Opfer dazu bringen, war eine Aussage über den kommenden Erlöser, die nicht gut war. Gott wünschte sich, dass die Opfer tatsächlich den Glauben ausdrücken, den die Israeliten auf den kommenden Erlöser hatten.

[4:27] Für uns bedeutet das, dass wir, die wir geistliche Opfer bringen sollen, so wie es das Neue Testament an verschiedenen Stellen, Petrus noch bei Paulus lehrt, dass wir diese geistlichen Opfer auch – dass wir unser Bestes geben, nicht um Gott um uns zu qualifizieren, sondern um deutlich zu machen, wie wertvoll das Evangelium für mich und für dich persönlich ist.

[4:53] Ihr aber entehrt ihn damit, dass ihr sagt, dass der Tisch des Herrn verunreinigt werden und die Speise, die vor ihm kommt, ist verachtenswert. Und ihr sagt: "Siehe, ist es auch der Mühe wert?" Und ihr verachtet ihn, spricht der HERR der Herrscharen. Und bringt die geraubtes und lahmes und krankes dabei und bringt so etwas als Opfergabe. Da sollte ich das von eurer Hand wohlgefällig annehmen, spricht der HERR.

[5:14] Die Israeliten zur Zeit von Maleachi haben den Blick dafür verloren, wie wertvoll, wie kostbar, wie unfassbar großartig Gottes Evangelium ist. Für sie war das irgendwie, dass es Mühe gemacht hat, wo sie meinten, es lohnt sich nicht. Wenn wir den Eindruck haben, es lohnt sich nicht für Gott zu arbeiten, wenn wir den Eindruck haben, es lohnt sich nicht zu investieren in Gottes Werk, wenn wir den Eindruck haben, es lohnt sich nicht, irgendwie sich einzubringen, dann haben wir die Großartigkeit und die Tiefgründigkeit des Evangeliums in unserem eigenen Leben nicht verstanden. Dann haben wir nicht gesehen, wie wertvoll das ist, was Gott für mich getan hat und für dich getan hat und tut.

[6:01] Nein, verflucht sei der Betrüger, der in seiner Herde einen männliches Tier hat und ein Gelübde tut und dann doch dem Herrn ein verdorbenes opfert. Hier geht es also nicht darum, dass arme nichts anderes geben könnte. Es geht darum, dass Menschen, die die Möglichkeit hätten, etwas Gutes zu geben, dann doch etwas Armes und etwas verdorbenes geben, weil sie das Gute für sich behalten wollen.

[6:22] Hier geht es um Menschen, die zwar den Eindruck erwecken, dass sie für Gott etwas geben wollen, aber in Wirklichkeit ihm nicht das Beste geben. Wir werden uns vielleicht an Ananias und Saphira erinnern, die den Eindruck erweckten, alles gegeben zu haben, aber in Wirklichkeit das Beste für sich behalten haben und einen Teil für sich behalten haben.

[6:38] Die Frage ist: Steht Gott in unserem Leben an Nummer eins? Die Frage ist: Geben wir unser Bestes, weil er sein Bestes für mich gegeben hat?

[6:53] "Denn ich bin ein großer König, spricht der HERR der Herrscharen, und mein Name ist gefürchtet unter den heiligen Völkern." Wir dürfen niemals vergessen, auch in unseren Gottesdiensten, dass Gott ein großer König ist, dass Jesus der König der Könige ist, der Herr der Herren, dass Gott unser Vater ist, der uns liebt, den wir achten und wertschätzen sollen.

[7:17] Und nun, ihr Priester, dieses Gebot gilt euch. Wenn ihr nicht hören wollt und es euch nicht zu Herzen nehmt, meinem Namen die Ehre zu geben, spricht der HERR der Herrscharen, so schleudere ich den Fluch gegen euch und verfluche eure Segen-Sprüche. Und ich habe sie auch schon verflucht, denn ihr nehmt es nicht zu Herzen.

[7:33] Siehe, ich streue euch die Saat und will euch Kot ins Angesicht streuen, den Kot eurer Feste, und man wird euch zu ihm hintragen. Und ihr sollt erkennen, dass ich euch dieses Gebot gesandt habe.

[7:47] Der wird mein Bund mit Levi bestehen, spricht der HERR der Herrscharen. Die Priester segnen, aber es kommt kein echter Segen dabei raus, wenn sie nicht mit Gott zusammenarbeiten. Es reicht nicht, wenn wir einfach Gottes Wort so weitergeben. Wir müssen mit Gott auch wirklich zusammenarbeiten. Wir müssen mit ihm verbunden sein. Sonst können unsere Segen-Sprüche gar keinen Segen bewirken. Gott sagt: "Ich verfluche eure Segen-Sprüche." Ja, ich habe sie schon versucht, weil ihr sie jetzt nicht zu Herzen nehmt.

[8:14] Nehmen wir die Worte Gottes gerade dann auch, wenn wir andere Menschen lehren, wenn wir anderen Menschen das Evangelium weitersagen, nehmen wir Gottes Worte zu Herzen.

[8:24] Und dann spricht Gott von diesem Bund mit Levi, mit den Leviten, aus deren Stamm ja die Priester kommen. Mein Bund mit ihm war Leben und Friede, und ich verlieh ihm beides, damit er mich fürchtete, und er fürchtete mich auch und hatte Ehrfurcht vor meinem Namen. Ganz toller Vers. Der Bund Gottes, das ist das Leben und der Friede. Und Gott gibt uns beides. Er gibt uns das Leben und den Frieden. Wenn Gott einen Bund mit uns macht, dann verleiht er uns auch das, worin der wohnt, besteht.

[8:49] Übrigens, wenn du dort im neuen Bund auch sagst, dass der neue Bund darin besteht, dass du die Zehn Gebote im Herzen hast, dann verleiht uns das und dann schenkt uns das. Und wenn im neuen Bund darum geht, dass wir mit Gott Gemeinschaft haben, dann schenkt uns Gott das eine direkte Gemeinschaft ohne menschlichen Mittler. Und wenn Gott uns sagt, dass der neue Bund darin besteht, dass er unsere Sünden wegnimmt, dann schenkt er uns das. Er verleiht uns das. Er gibt uns das. Das ist nicht etwas, was wir selbst bringen müssen.

[9:16] Und wir dürfen diesen Bund annehmen und dann von uns aus ihm Danke sagen und mit ihm zusammenarbeiten.

[9:25] Gott gibt uns diesen Bund, damit wir ihn fürchten. Und das bringt uns wieder zu drei von Engelsbotschaft: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Da geht es um den Bund zwischen Gott und den Menschen. Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Mund, und nichts Verkehrtes wurde auf seinen Lippen gefunden. Er wandelte mit mir in Frieden und Aufrichtigkeit, und viele brachte er zur Umkehr von der Sünde.

[9:41] Das hier sehen wir, was Gottes Plan für die Leviten war. Sie sollten Gottes Wort, das Gesetz der Wahrheit, kennen und anderen sagen. Sie sollten Menschen zu Umkehr bringen. Die Idee, dass man von den Sünden umkehren soll, Buße tun soll, auch wenn das Wort hier nicht Buße lässt, sondern Umkehr, ist dieselbe im Alten Testament. Und die Leviten waren diejenigen, die beauftragt waren, Gottes Wort zu predigen und Bibelstunden sozusagen zu geben, Menschen zu Umkehr von der Sünde zu bringen.

[10:07] Denn die Lippen des Priesters sollen die Erkenntnis bewahren, und aus seinem Mund soll das Gesetz erfragt werden, denn er ist ein Bote, ja, Maleachi, des Herrn der Herrscharen. Die Priester hatten eine besondere Aufgabe. Natürlich sollten alle Menschen sich mit dem Wort Gottes beschäftigen, aber die Priester sollten als autoritative Lehrer, also in einer gewissen Autorität – die letzte Autorität hat immer Gott – aber sollte mit einer gewissen Autorität als Lehrer auch das ganze Volk im Wort Gottes lehren.

[10:34] Und ich glaube, das ist dieser Aspekt des Priestertums. Auch wenn der Opferdienst des Priesters jetzt von dir zu den himmlischen Heiligtum versehen wird, dass trotzdem dieser Dienst, dieser Aspekt des Predigens und der Lehrautorität auch im Neuen Testament, in unserer Zeit immer noch gültig ist. Paulus spricht davon, dass er in Römer 15, könnte das nachlesen, dass er priesterlich dient am Evangelium für die Heiden. Paulus hat keine Opfer gebracht im eigentlichen Sinne, aber Paulus hat das Wort Gottes gepredigt mit Lehrautorität.

[11:05] Und ich glaube, dass ich hier auch ein Schlüssel befindet, um das so verzwickte Thema der Frauen und Nation besser verstehen zu können. Denn das, was für die Priester im Alten Testament galt, gilt auch für die Lehrautorität im Neuen Testament. Es gab Prophetinnen im Alten Testament, es gab Richterinnen, aber es gab keine Priesterinnen.

[11:35] Die Priester hatten die Verantwortung vor Gott, dass im Volk Gottes die wahre Lehre gelehrt und verstanden wird. Und so gibt es auch heute in neutestamentlicher Zeit eine Verantwortung für Gott, eine Lehrautorität sozusagen.

[11:50] Was ist der, was wird im Volk Gottes gelehrt und geglaubt? Und diese Lehrautorität, glaube ich persönlich, entspricht diesem priesterlichen Amt, wie wir sie auch beschrieben haben.

[12:09] "Ihr aber seid vom Weg abgewichen, ihr seid schuld, dass viele im Gesetz zu Fall gekommen sind. Ihr habt den Bund mit Levi missbraucht, spricht der HERR der Herrscharen." Hier sehen wir, was passiert, wenn Priester ihre Aufgabe missbrauchen. Hier sehen wir, was passiert, wenn Menschen das Wort Gottes nicht richtig weitergeben. Viele sind zu Fall gekommen, obwohl sie eine Ausdehnung des Gesetzes gehört haben, die aber eben nicht richtig war. Und die Priester nicht wirklich von Herzen Gott gefolgt sind.

[12:37] Darum habe auch ich euch beim ganzen Volk verächtlich und unwert gemacht, weil ihr meine Wege nicht bewahrt, sondern bei Anwendung des Gesetzes die Person anseht. Offensichtlich haben die Priester die Prinzipien des Gesetzes, die Prinzipien des Evangeliums unterschiedlich angewendet, je nachdem, ob es ein reicher oder ein armer war, ein bedeutender oder scheinbar unbedeutender Mensch. Haben sie unterschiedlich reagiert, haben unterschiedliche Prinzipien angewandt, und das hat dazu geführt, dass das Ansehen der Priester im Volk auch insgesamt sehr gelitten hat.

[13:06] Wenn wir die Person ansehen, auch in der Gemeinde, in der Gemeindearbeit, dann wird das Ansehen derer leiden, die für Gottes Wort verantwortlich sind.

[13:18] "Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott erschaffen? Warum sind wir dann so treulos, einer gegen den anderen, und entweihen den Bund unserer Väter?"

[13:27] "Juda hat treulos gehandelt und einen Gräuel verübt in Israel und Jerusalem, denn Juda hat das Heiligtum des Herrn entweiht, das er liebte, und hat die Tochter eines Fremden geheiratet." Hier wird darauf angespielt, was ja auch in Esra zu finden ist, dass auch die Rückkehrer aus Babylon wieder in die alten Fehler zurückfallen. Den schon vor der Sintflut gemacht worden ist, dass gläubige Menschen anfingen, heidnische Frauen zu zeigen, und diese mischten wieder Götzen-Industrie-Gedanken und gottlose Gedanken im Volk sich verbreitet haben.

[14:03] "Der HERR wird dem Mann, der so etwas tut, ausrotten aus den Zelten Jakobs." Sowas. Der HERR wird dem Mann, der so etwas tut, ausrotten aus den Zelten Jakobs. Was ich rede und rede auch den, der dem HERRN der Herrscharen eine Opfergabe darbringt. Also auch wenn jemand opfert, aber gleichzeitig Gottes Gebot übertritt und sich mit Menschen einlässt, mit denen er sich nicht einlassen sollte, dann nützt ihm auch seine Opfer damit nichts.

[14:32] Wenn wir von Jesus reden, aber gleichzeitig mit der Welt gemeinsame Sache machen, dann kann Gott das nicht annehmen, was wir ihm bringen.

[14:43] Und zum anderen tut ihr auch das: Ihr bedeckt den Altar des Herrn mit Tränen, mit Weinen und Seufzen, so dass er sich nicht mehr zu der Opfergabe wenden und sie nicht mit Wohlgefallen aus euren Händen annehmen mag.

[14:53] Es gibt noch einen anderen Grund, warum der Gottesdienst der Israeliten damals Gott nicht wohlgefällig gewesen ist. Und ihr fragt: Warum? Weil der HERR Zeuge war zwischen dir und der Frau deiner Jugend, der du nun untreuer geworden bist, obwohl sie deine Gefährtin und die Frau deines Bruders ist. Sehr bewegend, denn hier wird deutlich, dass die Untreue der Männer zu Tränen, Weinen und Seufzen würde. Und das müssen die Frauen gewesen sein, die so gelitten haben unter der Untreue ihrer Männer.

[15:23] Und Gott sagt: Wenn ihr dann eure Opfergaben darbringt, euch gleichzeitig euren Frauen untreuer werdet, und wie wir noch morgen sehen werden, auch euch scheiden lasst, dann bringt ihr eigentlich weinend und klagend und Tränen zum Altar und nicht darauf vergangen.

[15:40] Wenn wir also unsere Frauen schlecht behandeln und sie deswegen leiden und weinen, und wenn wir dann eine Predigt halten und ein Gebet sprechen, ein Lied singen, uns irgendwie einbringen, weil Gott dann sieht und hört Gott die Tränen unserer Frauen und nicht unsere. Und die Dinge, die wir dann im Gottesdienst tun. Das zeigt uns, dass es für Gott entscheidend ist, ob unser Leben zu Hause, in der Familie, im Alltag und auch unser Dienst zu Gott in Harmonie sind.

[16:13] Und ich habe in meinem Leben Fehler gemacht in dieser Hinsicht. Und ich glaube, wir alle haben in unserem Leben Dinge getan, von denen wir im Nachhinein sagen müssen: Wir haben Menschen geschadet und haben damit auch Gott Traurigkeit gebracht. Und hier müssen wir lernen, durch Gottes Gnade auch unseren Frauen, unseren Ehepartnern, unseren Familienmitgliedern, unseren besten Freunden, um wen es auch immer jetzt konkret geht, wirklich gut zu sein, sie gut zu behandeln, damit auch unsere Opfergaben vor Gott, unsere geistlichen Opfergaben von Gott angenehm sein können.

[16:52] Lass uns doch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns ganz deutlich zeigst, dass du unseren Alltag kennst und unser Privatleben, und dass du keine Heuchelei ausstehen kannst, sondern dass du dich danach sehnst, dass Menschen nicht authentisch ihre Fehler einfach ausleben, sondern authentisch den Glauben, den sie bekennen, auch im Alltag leben. Das ist die wahre, authentische, das wahre authentische Christsein.

[17:23] Wir möchten dich bitten, von ganzem Herzen, dass du uns vergibst, wo wir unseren Liebsten Kummer zugefügt haben, dass du uns heilst, dass du die Wunden verbindest und dass du uns hilfst, durch deine Kraft und Gnade, dass unser Alltag in unserer Familie und unser Dienst für dich nicht im Widerspruch, sondern in Harmonie zueinander stehen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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