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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ von Christopher Kramp geht es um zentrale Lehren Jesu aus Markus Kapitel 10. Es werden Themen wie die Ehe, die Bedeutung von Kindern für das Reich Gottes und die Herausforderung des Reichtums für den Glauben behandelt. Die Botschaft betont, dass wahres Vertrauen auf Gott und nicht auf materielle Dinge oder eigene Fähigkeiten gesetzt werden sollte, da nur bei Gott alle Dinge möglich sind.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1047. Lasst uns gemeinsam bieten: Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns gern hast, dass du für uns da bist und dass du uns die Prinzipien deiner Regierung, deines Reiches, ganz deutlich offenbaren möchtest, was das Beste für unser Leben ist. Danke, dass Jesus uns das in den Evangelien ganz deutlich vorgelebt hat und gelehrt hat. Wir möchten heute als seine Schüler zu seinen Füßen sitzen und durch deinen Heiligen Geist daran erinnert werden, was er gesagt hat und wie er es gemeint hat. Sprichst du jetzt zu uns, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:21] Wir sind in Markus Kapitel 10. Die Schriftgelehrten, die Pharisäer, versuchen Jesus und stellen ihm eine Fangfrage in Bezug auf das Thema der Ehescheidung und verweisen auf das Gebot des Mose, der eine Ehescheidung ja, wo Ehescheidung an den Geboten, den Gesetzen Mose auch vorkommt. Jesus verweist sie auf die Schöpfung, auf den Plan, den Gott von Anfang an gehabt hat. Will diesen weiteren Vers 7 und Jesus zitiert hier: "Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, die zwei werden ein Fleisch sein." Das ist natürlich das berühmte Zitat aus 1. Mose Kapitel 2. So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht trennen. Es macht ganz deutlich, die Ehe ist nicht nur ein Zweckbündnis. Die Ehe hat eine tiefe Bedeutung, die verweist symbolisch auf die Einheit in der Gottheit selbst. Deswegen soll eine Ehe nicht leichtfertig geschieden werden, es sei denn, dass das dramatische Gründe, die Jesus selbst spezifiziert, die haben wir in Evangelien gesehen, Matthäus 19 zum Beispiel, wenn wenn Ehebruch vorliegt, mit uns sucht. Aber abgesehen von diesen, diesen, diesen besonderen Gründen, sollte eine Ehe nicht geschieden werden, sagt Jesus.

[2:49] Und seine Jünger fragten ihn zu Hause nochmals darüber, und er sprach zu ihnen: "Wer seine Frau entlässt und eine andere heiratet, der bricht die Ehe ihr gegenüber. Und wenn eine Frau ihren Mann entlässt und sich mit einem anderen verheiratet, so bricht sie die Ehe." Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber tadelten die, welche sie brachten. Als dass Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: "Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch, wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen." Und dann nahm sie auf die Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

[3:31] Statt Kinder von Jesus fernzuhalten, haben wir noch manches von Kindern zu lernen über echten Glauben, über echtes Vertrauen, die Bereitschaft zu lernen.

[3:41] Es ist eines unserer größten Vorrechte, die wir haben als Menschen, Kindern es zu ermöglichen, Gott kennenzulernen. Und als er auf dem Weg hinausging, lief einer her, fiel vor ihm nieder auf die Knie und fragte ihn: "Guter Meister, was soll ich tun und das ewige Leben erben?" Jesus aber sprach zu ihm: "Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein." Jetzt macht ganz deutlich, wenn du mich gut nennst, weißt du auch, dass ich Gott bin. Du kennst die Gebote: Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsches Zeugnis reden, du sollst nicht rauben. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren." Er antwortete und sprach zu ihm: "Meister, das alles habe ich gehalten von meiner Jugend an." Die Zehn Gebote kannte er und er hat von ganzem Herzen versucht, sie zu halten, so gut es ihm eben möglich war. Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: "Eines fehlt dir."

[4:42] Jesus schaut ihn an. Kannte Jesus die Zukunft? Kannte Jesus die Entscheidung, die der jetzt gleich treffen würde? Wusste Jesus, dass dieser Mann sich von ihm abwenden würde? All das wusste er. Die Bibel sagt, er schaut ihn an und gewann ihn lieb.

[5:05] Über Freund, liebe Freundin, auch wenn du dich heute entscheiden solltest, Jesus den Rücken zu kehren und nie wieder zurückzukommen, Jesus liebt dich trotzdem. Er liebt uns nicht, weil er weiß, dass wir uns für einen entschieden haben oder entscheiden werden. Er liebt uns, weil wir Not haben. Er liebt uns, weil wir seine Hilfe brauchen. Er liebt uns, weil so etwas fehlt. Er liebt uns, er gewinnt uns lieb.

[5:36] "Eines fehlt dir", sprach er zu ihm. "Verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben. Und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach." Er wurde traurig über dieses Wort und ihn betrübt davon, da er viele Güter hatte. Da blickte Jesus umher und sprach zu seinen Jüngern: "Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes eingehen!"

[6:00] Die Jünger erstaunt über seine Worte. Sie hatten immer gedacht, dass Reichtum mein besonderer Segen ist und jemand, der das Reich ist, muss offensichtlich besonders gut gewesen sein. Da begann Jesus wiederum und sprach zu ihnen: "Kinder, wie schwer ist es für die, welche ihr Vertrauen auf Reichtum setzen, in das Reich Gottes hineinzukommen. Es ist leichter, dass ein Kamel durch das Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt." Das ist selten, dass Menschen viel besitzen und es ihnen nicht viel ausmacht.

[6:31] Und das Ganze gilt nicht nur für materiellen Reichtum. Egal was wir haben, es können auch intellektuelle Fähigkeiten sein, es können Dinge sein, auf diese Schönheit, Dinge, auf diese stolz sind, die von, die, die uns vielleicht hervorheben von anderen. Dinge, die uns Gott eigentlich geschenkt hat, um ein Segen zu sein. Wenn wir darauf unser Vertrauen setzen und nicht auf Gott, dann werden wir das Reich Gottes nicht sehen.

[7:01] Ich möchte mir vornehmen, mein Vertrauen auf Gott zu setzen und nicht auf Dinge, die er mir geschenkt hat, damit ich sie zum Segen für andere einsetze.

[7:16] Sie aber, es ist leichter, dass ein Kamel durch das Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt. Sie über Entsetzen sich sehr und sprachen untereinander: "Wer kann da überhaupt gerettet werden?" Jesus aber blickte sie an und sprach: "Bei den Menschen ist es unmöglich."

[7:31] Lieber Freund, liebe Freundin, mit menschlichen Mitteln, egal ob Reichtum, Intelligenz, soziale Fähigkeiten, handwerkliche Fähigkeiten, mit menschlichen Mitteln ist es unmöglich, gerettet zu werden. Deswegen können wir uns auch, es ist auch sinnlos, sich auf diese Dinge zu verlassen. Aber nicht bei Gott, denn bei Gott sind alle Dinge möglich. Das, was kein Mensch mit seinen eigenen Fähigkeiten und seinem Reichtum schaffen könnte, nämlich Erlösung zu erlangen, das ist möglich bei Gott. Bei Gott sind alle Dinge möglich.

[8:00] Und deswegen sollen wir unser Vertrauen auf Gott setzen und nicht auf die Dinge, die wir so haben oder können. Da begann Petrus und sprach zu ihm: "Sie, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefragt." Jesus aber antwortete und sprach: "Wahrlich, ich sage euch, es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Väter, Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker verlassen hat um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfältig empfängt jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker, unter Verfolgung. Ja, mit anderen Worten, Gott segnet uns schon auf dieser Welt, aber nicht ohne Verfolgung, denn es gibt einen großen Kampf. Gott kann diesen großen Kampf im Leben der Gläubigen einfach abschalten. Der ist da, aber trotz der Verfolgung, trotzdem Schwierigkeiten, segnet uns Gott schon hundertfältig, überreich und in der zukünftigen Zeit ewiges Leben. Aber viele von den Ersten werden Letzte sein und die Letzten Erste."

[8:51] Sie waren aber auf dem Weg und zogen hinauf nach Jerusalem, und Jesus ging ihnen voran, und sie entsetzten sich und folgten ihm mit Bangen. Da nahm er die Zwölf nochmals beiseite und fing an, ihnen zu sagen, was mit ihm geschehen werde.

[9:06] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass Jesus uns lieber hat, ganz gleich, wie wir uns entscheiden werden. Er hat uns Liebe. Der gibt, dass wir verstehen, dass es absolut falsch ist, auf Dinge, auf materielle Dinge, auf Fähigkeiten und Besitz zu vertrauen, statt auf dich zu vertrauen, der das alles gegeben hast und geben kannst. Herr, lass uns dieses Vertrauen haben, dass du dich um unsere Belange kümmern hast, dass du unsere Sehnsüchte kennst. Herr, wir möchten dir vertrauen von ganzem Herzen. Füll uns mit deinem Heiligen Geist dazu.


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