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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf die ersten Verse des Markusevangeliums ein. Er beleuchtet die Rolle von Johannes dem Täufer als Wegbereiter für Jesus und die Bedeutung der Taufe Jesu. Dabei wird hervorgehoben, wie Jesus seine Botschaft auf biblischer Prophetie aufbaute und wie dies auch für uns heute relevant ist. Die Berufung der ersten Jünger wird ebenfalls thematisiert.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1033. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns lieb hast. Danke, dass Jesus bis ans Ende der Zeit bei uns ist. Und daraus können wir Schluss folgern: Auch heute an diesem Tag bei uns sein möchte, dass ihm alle Macht im Himmel und auf Erde gegeben ist, so dass, egal mit welchem Problem wir zu kämpfen haben, er mehr als genügend Macht hat, um uns zu helfen. Das wollen wir heute in Anspruch nehmen. Wir möchten dich bitten, dass du uns auch heute zeigst, was Jesus wie Jesus ist, was er gesagt und getan hat, und wir uns helfen kann im Alltag, dass wir mit ihm zusammen gehen. Dafür danken wir, dass du es tun möchtest. In seinem Namen, im Namen Jesu, beten wir. Amen.

[1:20] Wir beginnen heute mit dem Markusevangelium. Johannes Markus war keiner der 12 Apostel, er war aber ein wichtiger Mitarbeiter von Paulus und auch von Petrus. Und viele sind davon überzeugt, dass er insbesondere aus den Predigten von Petrus einiges, sich auf den Predigten von Petrus basierend, diese Geschichte von Jesus erzählt hat. Johannes Markus ist jemand, der ganz offensichtlich für Heiden schreibt, insbesondere vermutlich sogar für Römer. Das sieht man daran, dass im griechischen Original immer mal wieder auch lateinische Begriffe aufkommen. Und Markus ist jemand, der sehr prägnant schreibt. Es gibt keine langen Reden, sondern viele Wundertaten. Jesus ist bei ihm vor allem jemand, der etwas praktisch tut, und sein Lieblingswort ist "sogleich".

[2:18] Und so wollen wir auch sogleich beginnen, sein Evangelium zu lesen in Markus 1, und dort Vers 1: "Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes." Hier sieht man schon, wie sehr kurz gefasst die Einleitung dieses Evangeliums ist. Bei Matthäus gibt ein langes Geschlechtsregister, bei Lukas gibt eine sehr, sehr feine und auch literarisch ausgeformte Einleitung, bei Johannes dieses großen Prolog über das Wort, das bei Gott gewesen ist, schon immer war. Markus, wie gesagt, der sich so, so sieht es aus, auf Petrus sehr gestützt hat, und Petrus jemand gewesen ist, der sehr auf den Punkt gewesen ist, sehr forsch gewesen ist. Kein Mann der langen Umschweife. Da hat sie offensichtlich viel von Petrus gelernt, etwas auf den Punkt zu formulieren. Das werden wir immer wieder im Evangelium von Markus sehen.

[3:13] "Geschrieben steht in den Propheten: Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird. Die Stimme eines Rufenden ertönt in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade eben!" So begann Johannes in der Wüste zu taufen und verkündete eine Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. Markus beginnt seine Evangelium direkt mit der Verkündigung von Johannes dem Täufer, dieser Bewegung, die den Weg für Jesus vorbereitet hat. Bei ihm gibt es keine Berichte über die Geburt und die Kindheit von Jesus.

[3:46] "Und es ging zu ihm hinaus das ganze Land Judäa und die Bewohner von Jerusalem, und das wurden von ihm alle im Jordan getauft, die ihre Sünden bekannten. Johannes war bekleidet mit Kamelhaaren und trug einen ledernen Gürtel um seine Lenden, und er aß Heuschrecken und wilden Honig. Und er verkündete und sprach: Es kommt einer nach mir, der stärker ist als ich, und ich bin nicht würdig, ihm gebückt seine Schuhe Riemen zu lassen. Ich habe euch mit Wasser getauft, er aber wird euch mit Heiligem Geist taufen."

[4:13] Auch hier sehen wir, wie Johannes der Täufer die ganze Zeit seines Dienstes auf Jesus aufmerksam gemacht hat. Und auch wir wollen, wenn wir für Gott arbeiten, Menschen zu Jesus führen und auf ihn aufmerksam machen.

[4:30] "Es geschah in jenen Tagen, dass Jesus von Nazareth in Galiläa kam und sich von Johannes im Jordan taufen ließ. Und sogleich, als aus dem Wasser stieg, sah er den Himmel zerrissen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabsteigen. Und eine Stimme ertönte aus dem Himmel: Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe."

[4:49] Und sogleich treibt ihn der Geist in die Wüste hinaus, und er war 40 Tage dort in der Wüste und wurde von dem Satan versucht. Und er war bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm. Das, was bei Matthäus und dann noch Lukas ausführlich beschrieben wird, die besonderen Versuchungen, die Attacken Satans, die Jesus mit dem Wort "Es steht geschrieben" beantwortet hat, werden hier nur sehr summarisch, kurz zusammengefasst.

[5:14] Nachdem aber Johannes gefangen genommen worden war, kam Jesus nach Galiläa und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes und sprach: "Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße und glaubt an das Evangelium." Wie auch Matthäus überspringt Markus eine ganze Zeit des frühen Dienstes von Jesus und springt direkt dann nach der Versuchung in der Wüste in die Zeit nach dem zweiten Passah, als Jesus sich seine Hauptschwerpunkte seiner Arbeit nach Galiläa verlegt hat, nachdem vorher in Judäa gesorgt hat, was uns vor allem Johannes in den ersten Kapiteln leuchtet.

[5:54] Und Markus gibt uns hier noch etwas genauer einen Hinweis darauf, genauer als Matthäus, was Jesus genau verkündet hat. Er hat das Evangelium vom Reich verkündigt und hat das verkündigt mit dem Hinweis auf die Erfüllung prophetischer Zeit. "Die Zeit ist erfüllt." Damit bezog er sich auf die Zeitprophezeiung aus Daniel Kapitel 9, wo in den auf den Versen 24 eine Zeitprophezeiung geschrieben wird, die Teil der noch größeren Zeitprophezeiung ist, Daniel 8, nämlich deine Nacht Vers 14, die 2300. Und morgen ist und in dieser Zeit, wo wir sagen, den 490 Jahren gibt es eine Prophezeiung, die direkt hinweist auf das kommende Messias im Jahre 27 durch die Salbung.

[6:40] Jesus wurde bei seiner Taufe mit dem Heiligen Geist gesagt, und Jesus hat hier auch, und Markus scheint das durch diese enge Zusammenrücken dieser beiden Geschichten betonen zu wollen, dass Jesus sich durch, nach der Taufe explizit darauf hingewiesen hat, dass ich Daniel 9 Prophezeiung erfüllt hat. Das Reich Gottes ist nahe, und deswegen ruft Jesus zur Buße auf. "Tut Buße und glaubt an das Evangelium." Genau die gleiche Botschaft, die auch Johannes der Täufer gepredigt hat.

[7:06] Jesus hat also eine Botschaft gepredigt, Evangelium, das auf der Auslegung von biblischer Prophetie basierte. Deswegen finden wir in der Endzeit auch das ewige Evangelium, ebenfalls basierend auf prophetischen Worten in Offenbarung 14 und dort ab Vers 6. Wir können also ein Beispiel an dieses nehmen und Prophetie studieren und mit dem Evangelium verknüpfen.

[7:28] "Als er aber am See von Galiläa entlang ging, sah er Simon und dessen Bruder Andreas, die warfen das Netz aus dem See, denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen."

[7:42] Da verließen sogleich ihre Netze und folgten nach. Was Markus hier nicht berichtet, was ihr, was Johannes ableiten können, ist, dass sie schon über einen längeren Zeitraum, über ein Jahr, Jesus kannten, immer wieder mit ihm unterwegs gewesen sind. Und Jesus macht jetzt aus diesen Fischern Menschenfischer.

[7:59] Und als er von dort ein wenig weiter ging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes, die auch im Schiff waren und die Netze...

[8:12] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir sehen können, dass Jesus seine prophetische, seine Evangeliumsverkündigung auf dem prophetischen Wort aufgebaut hat. Und das gibt uns Zuversicht, dass auch wir das prophetische Wort studieren wollen und sehen wollen, was in unserer Zeit gerade die aktuelle Botschaft der prophetischen Bücher Daniel, Offenbarung ist, damit auch wir ein Evangelium predigen können, das Menschen zur Buße aufruft und vorbereitet auf das baldige Reich Gottes, das auf dieser Erde aufgerichtet werden soll, wenn Jesus wiederkommt, und dann nach den tausend Jahren. Wir möchten dich bitten, dass wir selbst dieses ewige Evangelium in unserem Herzen ganz fest verankern durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Alle.


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