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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Markus 11:33-12:25 ein und beleuchtet die Auseinandersetzungen Jesu mit den Schriftgelehrten und Pharisäern. Er erklärt die Gleichnisse Jesu, die die Ablehnung seiner Botschaft und die Konsequenzen daraus verdeutlichen. Weiterhin werden Jesu Antworten auf die Fragen nach der Steuerzahlung an den Kaiser und die Auferstehung thematisiert, wobei die Bedeutung des wahren Verständnisses der Schrift und der Kraft Gottes hervorgehoben wird.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1050. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns Glauben schenken möchtest, dass du uns dein Wort gegeben hast, auf dass wir uns verlassen können, das Kraft hat, unser Leben zu verändern. Wir möchten dich bitten, dass du uns echten Glauben schenkst. Glauben, der davon ausgeht, dass du in der Lage bist, all das zu tun, was du versprochen hast. Stärke unseren Glauben, wenn wir jetzt ein Wort lesen. Und Dank dafür im Namen Jesu. Amen.

[1:16] Wir sind in Markus Kapitel 11. Die Schriftgelehrten in Jerusalem wundern sich, dass Jesus mit solcher Autorität lehrt und heilt und in Jerusalem aktiv ist. Und sie fragen in welcher Vollmacht er das tut. Und Jesus dreht den Spieß um und fragt sie, ob die Taufe des Johannes, auf die Bewegung, die Johannes der Täufer damals zu beginnen, kurz vor der Taufe von Jesus ins Rollen gebracht hatte und begonnen hat, ob diese Bewegung, diese Taufe von Johannes von Gott, also vom Himmel war oder nur von Menschen. Und die Schriftgelehrten können sie nicht wirklich entscheiden, denn wenn es von Gott gewesen wäre, dann hätten sie ja daran glauben sollen. Und wenn sie aber sagen, das ist von Menschen gewesen, dann werden die Menschen böse mit ihnen, die ja Johannes geglaubt haben.

[2:09] Und so lesen wir in Vers 33: „Und sie antworteten Jesus und sprachen: Wir wissen es nicht.“ Da erwiderte Jesus und sprach zu ihnen: „So sage ich euch auch nicht, in welcher Vollmacht ich dies tue.“ Es zeigt damit ganz deutlich, wenn man das sein Wirken und sein Tun tatsächlich in direkt danach folge von der Bewegung des Johannes des Täufers stand und eine falsche Einstellung zu Johannes dem Täufer und seiner Botschaft bedeutet, dann auch eine falsche Einstellung zu Jesus. Das ist ein ganz interessanter Gedanke, denn die Bewegung von Johannes dem Täufer ist auch ein Typus auf die Bewegung kurz vor dem Ende der Zeit, kurz vor der Wiederkunft. Wer diese Bewegung feindlich übersteht, wird auch Jesus selbst nicht richtig verstehen können.

[3:02] Und er fing an in Gleichnissen zu ihnen zu reden: „Ein Mensch pflanzt einen Weinberg und zog einen Zaun darum und grub eine Kelter und baut einen Wachturm und verpachtet ihn an Weingärtner und reiste außer Landes.“ Das war und es haben seine Zuhörer sofort verstanden. Eine Reminiszenz, ein Echo aus Jesaja 5, oder das ein Bild ist für das Volk Israel. Und das Ganze zu bestimmten Zeit einen Knecht zu den Weingärtnern, damit er von den Weingärtnern seinen Anteil von der Frucht des Weinberges empfangen. Die Übergriffe den schlugen ihn, dann schickten ihn mit leeren Händen fort. Und wiederum sandte einen anderen Knecht zu ihnen und den steinigen sie, schlugen ihn auf den Kopf und schickten ihn entehrt fort. Oder sandte wiederum einen anderen, den töteten sie. Und noch viele andere, die einen schlugen sie, die anderen töteten sie. Hier sehen wir in Ergänzung des Matthäus, was wir gesehen haben, dass sehr viele Propheten nach und nach gesandt worden sind. Diese Knechte sind ja Symbole, die Knechte sind ja eine Metapher, wurde ein Symbol für die Propheten, die Gott in seinen Weinberg sandte, zu denen die Verantwortung tragen, zu den Königen, den Priestern, den religiösen und politischen Führern eines Volkes Gottes, dafür sorgen sollen, dass das Evangelium im Volk Gottes zur Frucht führt. Aber es gibt keine Frucht und die Propheten, die Gott als seine Knechte sendet, werden getötet und verfolgt.

[4:27] Und hat er noch einen einzigen Sohn, seinen geliebten, den sandte er zuletzt auch zu ihnen und sprach: „Sie werden sich von meinem Sohn.“ Jene Weingärten aber sprachen untereinander: „Das ist der Erbe, kommt, lasst uns ihn töten, so wird das Erbgut uns gehören.“ Und sie ergriffen ihn, töteten ihn und warfen ihn zum Weinberg hinaus. Was wird nun der Herr des Weinbergs tun? Er wird kommen und die Weingärtner umbringen und den Weinberg anderen geben.

[4:51] Habt ihr nicht auch diese Schriftwort gelesen: „Der Stein, den die Bauleiter verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden vom Herrn. Das ist vom Herrn geschehen und es ist wunderbar an unseren Augen.“ Versuchten sie zu ergreifen, aber sie füllten das Volk, denn der kannten, dass er das Gleichnis gegen sie gesagt hatte. Und sie ließen ab von ihm und gingen davon.

[5:16] Das war einschneidend. Jesus zeigt ganz deutlich, dass er verstanden hat, dass sie verstanden haben, wer er eigentlich ist. Die viele Ablehnung der Propheten hat irgendwann das Volk und hat wegen zumindestens Teile des Volkes Gottes hier so weit gebracht, dass sogar den Sohn Gottes abgelehnt haben. Wenn wir prophetische Botschaften, die Gott zu uns sendet, ablehnen und immer wieder ablehnen, werden wir irgendwann auch Jesus selbst ablehnen.

[5:50] Und sie sandten etliche von den Pharisäern und Herodianern zu ihm, um ihn in der Rede zu fangen. Immer wieder stellen sie Fragen, um ihn zu Fall zu bringen, um ihn zu ärgern, um ihn irgendwie einen Fehler nachweisen zu können. Sie stellen keine Fragen, um wirklich etwas zu lernen.

[6:06] Diese kamen nun und sprachen zu ihm: „Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und auf niemand Rücksicht nimmst, denn du siehst die Person der Menschen nicht an, sondern lernst den Weg Gottes der Wahrheit gemäß. Ist es erlaubt, dem Kaiser die Steuer zu geben oder nicht? Sollen wir sie geben oder nicht geben?“

[6:25] Wir sehen hier, wie hinterher die sie sie glauben oder sie sie behaupten zu glauben, dass Jesus den Weg Gottes in Wahrheit lehrt. Und er wirklichkeit wollen sie nur ihm einen Fehler nachweisen. Daher aber ihre Heuchler erkannte Sprache zu ihnen: „Weshalb versucht ihr mich? Bringt mir einen Sesterz, damit ich ihn ansehe.“ Dann brachten sie einen. Und er sprach zu ihnen: „Wessen ist dieses Bild und die Aufschrift?“ Sie aber sprachen zu ihm: „Des Kaisers.“ Und Jesus antwortet und sprach zu ihnen: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.“ Er wunderten sich über ihn.

[7:01] Das Geld, das der Kaiser hat, Regen lassen, das soll dem Kaiser wiedergegeben werden. Und in dieser Aussage von Jesus steckt doch der wichtige Gedanke, dass das, was dem Staat gehört und das, was Gott gehört, zwei verschiedene getrennte Bereiche sind, die nicht miteinander vermischt werden dürfen.

[7:20] Und es kamen Sadduzäer zu ihm, die sagen, es gäbe keine Auferstehung. Und sie fragten ihn und sprachen: „Meister, Mose hat uns geschrieben: Wenn jemand ist Bruder stirbt und eine Frau hinterlässt, aber keine Kinder, so soll sein Bruder dessen Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen erwecken. Nun waren das sieben Brüder, und der erste nahm eine Frau, der starb und hinterließ keine Nachkommen. Dann haben sie der zweite, und er starb, und auch er hinterließ keine Nachkommen. Und der dritte ebenso, und es nahmen sie alle sieben, und der ließen keine Nachkommen. Als letzte von allen nahm auch die Frau. In der Auferstehung nun, wenn sie auferstehen, wessen Frau wird sie sein? Denn alle sieben haben sie zur Frau genommen.“

[7:56] Interessant. Der Punkt, den sie angreifen, ist ja gar nicht, dass die Gesetzgebung von Mose, sondern die Auferstehung. Sie wollen also die Lehre, die biblische Lehre von der Auferstehung durch einen konstruierten, abstrakten Fall lächerlich machen.

[8:12] Der antwortete Jesus und sprach zu ihnen: „Wird ihr nicht darum, weil ihr weder die Schriften kennt noch die Kraft Gottes?“ Das waren Menschen, die eigentlich meinten, gut zu kennen, aber das zeigt, dass jemand sich zwar lange mit der Bibel beschäftigt haben kann, aber wenn er Jesus nicht kennt, kennt die Schrift gar nicht. Er weiß gar nicht, was sie wirklich sagt. Und heute gibt es viele, viele Theologen, die enorme Kenntnisse haben über die Geschichte und die Sprache und trotzdem nicht versteht, was Gott in seinem Wort eigentlich wirklich sagt und völlig daneben liegen und völligen Unsinn erzählen über Gottes Wort.

[8:49] Denn wenn sie aus den Toten auferstehen, so heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie die Engel, die im Himmel sind. Lasst uns gemeinsam beten.

[9:02] Lieber Vater im Himmel, gib, dass wir dein Wort richtig kennenlernen, dass wir deine Kraft kennenlernen, dass wir nicht Fehler suchen in der Bibel oder nicht Fehler suchen bei anderen Menschen, sondern nach der Wahrheit suchen, die Wahrheit verstehen wollen, so sehr, dass wir dir von ganzem Herzen nachfolgen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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