Veröffentlicht am
180 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt, basierend auf Markus 1:20-2:4, beleuchtet Christopher Kramp die kraftvolle Lehre Jesu und seine Wunder. Er betont, wie wichtig es ist, Lehre und Kraft nicht zu trennen, und zeigt anhand biblischer Beispiele, wie Jesus mit Vollmacht wirkte und Menschen heilte. Die Botschaft ermutigt dazu, die Lehre Jesu ernst zu nehmen und sich auf seine helfende und reinigende Kraft zu verlassen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:31] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1034. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dich kennen dürfen. Danke, dass Jesus uns gerufen hat, dass wir ihm nachfolgen dürfen. Auch wir möchten für ihn wirken, möchten Menschen zu dir führen und möchten dich bitten, dass du durch dein Wort heute auch zu uns sprichst, dass die ganze Kraft des ewigen Evangeliums unser Herz erreicht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:12] Wir sind in Markus Kapitel 1. Jesus ist gerade dabei am See von Genezareth, seine Nachfolger, die eben von Zeit zu Zeit nachgefolgt sind, in den Vollzeitdienst zu rufen. Um nicht mehr, ja, um ihren alten Beruf aufzugeben, um jetzt als Missionare für Jesus zu wirken, als Menschenfischer. Und wir lesen weiter in Vers 20: "Und zugleich berief er sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus samt den Tagelöhnern im Schiff und folgten ihm." Hier geht es um Johannes und Jakobus.

[1:49] Und er ging am Sabbat zugleich in die Synagoge und lehrte. Wir sehen hier, das Lieblingswort von Markus ist "sogleich". Das werden wir noch ganz oft kennenlernen. Diese Geschichte ist jetzt, gibt es nicht im Matthäus-Evangelium. Insgesamt werden wir sehen, dass Markus hier anders als Matthäus, der die Sachen, die Begebenheiten eher thematisch strukturiert hat, Markus jetzt doch relativ chronologisch uns Geschichten und Begebenheiten erzählt, wie sie in diesem Jahr 29 in Galiläa passiert sind, als Jesus jetzt mit seinen ersten Vollzeitjüngern unterwegs gewesen ist.

[2:29] Und sie erstaunten über seine Lehre, denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten. Das haben wir auch bei Matthäus in der Bergpredigt gesehen. Jesus hat nicht einfach, wie die Theologen seiner Zeit, und ich möchte fast sagen, wie viele Füllungen unserer Zeit gepredigt, indem man einfach nur Theorien miteinander verglichen hat, sondern Jesus hat einfach das Wort Gottes gepredigt mit Überzeugung. Das ist die absolute Wahrheit ist und hat gezeigt, wie das Wort Gottes sich auf das Leben direkt bezieht. Der Menschen und hat das, hat diese Vollmacht ausgemacht, die durch den Heiligen Geist bewirkt worden ist.

[3:02] Und es war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geist, der schrie und sprach: "Lass ab! Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazareth? Bist du gekommen, um uns zu verderben? Ich weiß, wer du bist, der Heilige Gottes." Immer dann, wenn Gottes Wort mit Vollmacht gepredigt wird, gibt es Störung. Will der Satan versuchen, die Aufmerksamkeit abzulenken, damit die Worte der Wahrheit nicht das Herz erreichen. Aber Jesus befahl ihm und sprach: "Verstumme und fahre aus ihm!"

[3:30] Und der unreine Geist zerrte ihn hin und her, schrie mit lauter Stimme und fuhr von ihm aus. Und sie erstaunten alle, so dass sie sich untereinander fragten und sprachen: "Was ist das? Was für eine neue Lehre ist dies? Mit Vollmacht gebietet er auch den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm!" Halten fest, die Menschen, die Jesus gehört haben, die ihn erlebt haben, haben seine Kraft mit seiner Lehre verbunden.

[3:54] Heute gibt es leider immer wieder die Tendenz, die Lehre an die Seite zu schieben und irgendwie die Kraft von der Lehre zu trennen, als ob man irgendwie Jesus im Herzen haben kann, ohne an seine Lehre zu glauben. Aber die Menschen, die ihn erlebt haben, die haben ganz deutlich gesehen, dass seine Lehre und seine Wunder wirkende Kraft den Satan zu besiegen und dessen Dämonen so eng zusammengehört, dass als er einen Dämon ausgetrieben hat, sie gesagt hat: "Was für eine Lehre ist das?"

[4:26] Bei Jesus waren Lehre und Kraft an und dasselbe. Und deswegen dürfen wir unter gar keinen Umständen die biblische Lehre, die Lehre von Jesus, irgendwie in die zweite Reihe schieben.

[4:38] Und das Gerücht von ihm verbreitete sich sogar gleich in das ganze umliegende Gebiet von Galiläa. Nicht und Kapernaum hören die Menschen jetzt von Jesus. Und zugleich verließen sie diese Synagoge und gingen mit Jakobus und Johannes in das Haus des Simon und Andreas.

[4:57] Simons Schwiegermutter aber lag krank an viel am Fieber, der nieder und sogleich sagten sie ihm von ihr. Oder trat hinzu, ergriff ihre Hand und richtete sie auf, und das Fieber verließ sie. Sogleich und sie dienten ihnen.

[5:11] Als es aber Abend geworden war und die Sonne untergegangen war, brachten sie alle Kranken und Besessenen zu ihm. Die Menschen haben den ganzen Sabbat gewartet, dass sie endlich ihre Erkrankung bringen können. Sie hätten sie schon den ganzen Sabbat bringen können, wenn wir wissen aus anderen Geschichten später in Evangelien, dass Jesus auch am Sabbat geheilt hätte. Aber sie haben gewartet, weil sie so waren, sie von den Pharisäern unterrichtet worden, dass man so etwas am Sabbat nicht tun darf.

[5:40] Und wie viele von uns haben vielleicht großen Segen am Sabbat schon verpasst, weil wir ja menschliche Tradition über Gottes Wort gestellt haben und nicht geglaubt haben, dass wir großen Segen von Gott empfangen können am Sabbat selbst.

[5:58] Und die ganze Stadt war vor der Tür versammelt, und er heilte viele, die an mancherlei Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus und ließ die Dämonen nicht reden, denn sie kannten ihn.

[6:09] Morgen, als es noch sehr dunkel war, stand er auf, ging hinaus an einen einsamen Ort und betete dort. Auch dieses Detail wird von Matthäus nicht berichtet. Jesus wusste schon, dass der Tag sehr anstrengend sein würde, als ich extra Zeit genommen früh Morgen und geistlich aufzutragen, um zu beten.

[6:23] Auch wir brauchen diese Morgenandacht, jeden Morgen, wenn wir aufstehen, soll das erste, was wir sind, dass wir Gott um Kraft und Weisheit bitten, dass er sein Wort lesen und mit ihm reden im Gebet.

[6:36] Und es folgten ihm viele. Und die, welche bei ihm waren und als ihn gefunden hatten, sprachen zu ihm: "Jeder Mann sucht dich!" Und er spricht zu ihnen: "Lasst uns in die umliegenden Orte gehen, damit ich auch dort verkünde, denn dazu bin ich gekommen."

[6:47] Und er verkündigte in ihren Synagogen in ganz Galiläa und trieb die Dämonen aus. Jesus war nicht nur für Kapernaum angekommen. Er hat immer gesehen, dass das Evangelium überall hingetragen werden muss.

[7:01] Und auch wir dürfen uns nicht auf einen Ort beschränken und denken, dass nur dort das Wort Gottes wichtig wäre. Interessant ist auch, dass es diese Geschichte impliziert, auch das bringt Markus hier besonders heraus, dass nicht alle Menschen, die geheilt werden wollten, auch geheilt wurden.

[7:15] Es stimmt zwar, dass manchmal ganze Dörfer ohne einen Kranken mehr waren, aber es gibt auch Situationen wie hier, wo Leute noch geheilt werden wollten, aber nicht mehr konnten, weil es noch eine wichtige Sache gab, nämlich das Evangelium in anderen Städten zu predigen. Das heißt auch, dass selbst als Jesus auf der Erde war, nicht jeder Kranke geheilt worden ist.

[7:32] Und sie werden auch heute nicht alle Kranke, gläubige, von Gott geheilt. Und das sollte uns auch ein Trost sein, wenn wir krank sind und vielleicht keine Heilung erleben, dass Gott uns nicht vergessen hat. Das ist nicht an unserem mangelnden Glauben liegt, wenn wir nicht da geheilt werden.

[7:46] Sonst gibt es andere Gründe, die wir nicht immer vielleicht gleich persönlich verstehen können, aber die trotzdem das Beste sind für uns und für alle.

[7:57] Und es kamen Aussätzige zu ihm, baten ihn, fielen vor ihm auf die Knie und sprachen zu ihm: "Wenn du willst, kannst du mich reinigen." Da erbarme sie sich Jesus über ihn. Streckte die Hand aus, rührte ihn an und sprach zu ihm: "Ich will, sei gereinigt!"

[8:10] Wir kennen die Geschichte aus Matthäus 8, aber hier bringt Markus das zusätzliche Element, dass Jesus sich erbarmt. Das sehen, lieb hatte, sagt: "Ich will." Ist nicht nur ein kaltes Ja, ja, ich will, sondern das ist ja, ich will wirklich.

[8:20] Lieber Freund, liebe Freundin, ich möchte auch zu mir selbst sagen: Jesus will uns retten, er will uns helfen, wenn wir auch voller Sünde sind, wieder wie dieser Mann voller Aussatz war. Erbarmt sich über uns, er will uns helfen.

[8:32] Und dafür wollen wir danken. Ich möchte ihm danken. Und während er redete, wie der Aussatz zugleich von ihm und er wurde rein. Während er redet, ist das Wort Jesu da, in dem die Kraft des, weil er sagt: "Sei gereinigt!"

[8:47] Der Aussatz von ihm. Und er ermahnt ihn ernst und schickt ihn sogleich fort und sprach zu ihm: "Hab acht, sage niemand etwas, sondern geh hin, zeige dich den Priestern und opfere für deine Reinigung, was Mose empfohlen hat, die dann zum Zeugnis, dass er wollte, dass auch die Pharisäer anerkennen, dass hier ein echtes Wunder geschehen ist."

[9:01] Er aber ging und fing an, vielfach zu verkündigen und bereitete die Sache überall aus, so dass Jesus nicht mehr öffentlich in eine Stadt hineingehen konnte, sondern er war draußen in einsamen Orten, und sie kamen von allen Seiten zu ihm.

[9:12] Hier sehen wir, was Übereifer, auch wenn er gut gemeint ist, tun kann. Manchmal kann unbesonnener Übereifer auch das Werk Gottes beschränken, statt zu fördern.

[9:26] Und etlichen Tagen ging er wieder nach Kapernaum, und als man hörte, dass er im Haus sei, da versammelten sich sogleich viele, so dass kein Platz mehr war, auch nicht draußen bei der Tür. Und er verkündigte ihnen das Wort.

[9:38] Und etliche kamen zu ihm und brachten einen Gelähmten, der von vier Leuten getragen wurde. Also es waren nicht nur vier Freunde, es waren mehrere. Nur es waren vier, die ihn getragen haben, weil noch mehr um mich herum. Und da sie wegen der Menge nicht zu ihm herankommen konnten, deckten sie dort, wo er war, das Dach ab. Und nachdem dieses aufgebrochen hatten, ließen sie die Liegematte ab, auf welcher der Gelähmte lag.

[10:01] Markus gibt hier noch sehr viel mehr Details, vielleicht auch deswegen, weil Petrus, dem das Haus gehörte, ihr dazu noch einiges hatte sagen können.

[10:10] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass Jesus uns gerne helfen möchte, dass er uns reinigen möchte und dass sein Wort uns gesund machen kann. Wir danken dir auch für die Erinnerung, dass wir Morgenandacht brauchen und möchten dich bitten, dass wir jeden Tag daran denken, Zeit mit dir zu verbringen.

[10:36] Und weil deine Lehre eine solche Kraft hat, dafür danken wir dir im Namen Jesu.


Lizenz

Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.