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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Ereignisse in Markus 14:44-72. Er thematisiert den Verrat durch Judas, die Gefangennahme Jesu und die Verleugnung durch Petrus. Dabei wird die menschliche Schwäche und Gottes beständige Liebe und Warnung vor Sünde hervorgehoben.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir zu dir kommen dürfen. Danke, dass wir jeden Tag aus deinem Wort leben können. Danke für den neuen Bund, den Jesus durch seinen Tod für immer bestätigt hat, dass wir deine Kinder sein dürfen, dass du unser Gott bist, dass du all unsere Sünden vergisst und dass du dein Gesetz in unser Herz schreibst.

[1:12] Hey, wir möchten dich bitten, dass doch heute, wenn wir bei Jesu Leiden und Sterben nachdenken, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst. Lass uns lebendig vor Augen führt, was Jesus aus Liebe zu mir und zu jedem von uns getan hat.

[1:38] Wir sind in Markus Kapitel 14. Jesus ist mit einigen seiner Jünger in Gethsemane. Und Judas kommt mit einer großen Schar, die bewaffnet ist, gesandt von den Hohenpriestern. Und jetzt Jesus zu verraten. Vers 44: „Der ihn verriet, hat ihm aber ein Zeichen gegeben und gesagt: ‚Der, den ich küssen werde, der ist’s; ergreift ihn und führt ihn sicher ab.‘“

[2:05] Und als er nun kam, trat er so gleich auf ihn zu und sprach: „Rabbi!“ und küsste ihn. Sie überlegten ihre Hände an ihn und nahmen ihn fest. Wir dem, der eine Liebe zu Jesus vortäuscht und gleichzeitig gegen Jesus und sein Wort und sein Werk ankämpft.

[2:34] Einer von denen, die dabei standen, zog das Schwert, schlug den Knecht des Hohenpriesters und hieb ihm ein Ohr ab. Wir wissen aus Parallelberichten, dass das Petrus gewesen ist. Und Jesus begann und sprach zu ihnen: „Wie gegen einen Räuber seid ihr ausgezogen mit Schwertern und Stöcken, um mich gefangen zu nehmen? Täglich war ich bei euch im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht ergriffen. Doch damit die Schriften erfüllt werden.“

[3:00] Da verließen ihn alle und flohen. Alle Jünger haben sich von Jesus entfernt. Und ein gewisser junger Mann folgte ihm, der ein Leinengewand auf dem bloßen Leib trug. Und die jungen Männer ergriffen ihn. Er verließ das Leinen-Gewand zurück und entblößt, wo er von ihnen…

[3:27] Man kann davon ausgehen, dass dieses kleine Detail, das nur von Markus überliefert wird, von keinem anderen nicht vergessen. Das ist sich auf Markus, Johannes, Johannes Markus selbst bezieht, der das ziemlich genau weiß, weil er das selbst erlebt hat. Er schon im erweiterten Kreis der Jünger mit dabei gewesen ist, das erlebt hat. Und jetzt dieses, ja, diese besondere Erfahrung auch macht, für den Glauben verfolgt zu werden und er auch flieht.

[4:00] Und sie führten Jesus ab zum Hohenpriester, und alle obersten Priester und die Ältesten und die Schriftgelehrten kamen bei ihm zusammen. Und Petrus folgte ihm von ferne bis hinein in den Hof des Hohenpriesters. Und er saß bei den Dienern und wärmte sich am Feuer. Johannes berichtet uns das auch, ja, er und Johannes, dass die beide gefolgt sind.

[4:24] Und Johannes ist dann hineingegangen. Johannes hat versucht, auch wenn er nicht besonders nahe zu diesem Karma versucht, zu verstehen, was bei dem Prozess vor sich geht. Aber Petrus dann draußen im Hof hat sich dort hingesetzt und hat sich gewärmt.

[4:38] Die obersten Priester aber und der ganze Hohe Rat suchten ein Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu töten. Und sie fanden keines, denn viele legten ein falsches Zeugnis gegen ihn ab und sprachen: „Sie haben ihn sagen hören: ‚Ich will diesen mit Händen gemachten Tempel zerstören und in drei Tagen einen anderen aufbauen, der nicht mit Händen gemacht ist.‘“ Aber auch so war ihr Zeugnis nicht übereinstimmend.

[5:00] Oder Hohepriester stand auf, trat in die Mitte, fragte Jesus und sprach: „Antwortest du nicht auf das, was diese gegen dich aussagen?“ Ja, aber schwieg und antwortete nichts. Wieder fragt ihn der Hohepriester und sagte zu ihm: „Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten?“ „Ich bin’s“, sprach er, „und ihr werdet den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen mit den Wolken des Himmels.“

[5:32] Und damit spielt er an auch auf die Tatsache, dass in Daniel 7 der Sohn des Menschen, dem ist er einmal König sein wird über alle Völker für alle Ewigkeit. Jesus wird in den Wolken des Himmels als König kommen.

[5:44] Der zerriss der Hohepriester seine Kleider und sagte: „Was brauchen wir weitere Zeugen? Ihr habt die Lästerung gehört. Was meint ihr?“ Und sie fällten alle das Urteil, dass er des Todes schuldig sei. Unendliche fingen an, ihn anzuspucken und sein Angesicht zu verhüllen und ihn mit Fäusten zu schlagen und zu ihm zu sagen: „Weissage!“ Und die Diener schlugen ihm ins Angesicht.

[6:08] Und während Petrus unten im Hof war, kam eine von den Mägden des Hohenpriesters. Und als sie Jesus sah, der sich wärmte, blickte sie in eine sehr interessante… sie sahen und dann blickte sie dann ganz intentional auf ihn geschaut und sprach: „Auch du warst mit Jesus, dem Nazarener.“ Er leugnete und sprach: „Ich weiß nicht und verstehe auch nicht, was du sagst.“

[6:30] Oder gegen den Vorhof hinaus. Und der Hahn kräht. Und dieses Detail berichtet nur Markus. Er hat versucht, sich von dieser, dieser, dieser, dieser Möglichkeit, entdeckt zu werden, zu entziehen, indem man einen anderen Ort aufgesucht hat.

[6:43] Und hier kräht zum ersten Mal daran, wie ein Weckruf, wie ein Alarmsignal. Petrus, erinnere dich, er hatte sich genauso gut bei diesem ersten Hahnenschrei erinnern können, was Jesus ihm gesagt hat.

[7:04] Jesus, Gott wollte ihn davor bewahren, was jetzt folgen würde. Er wollte, dass er nicht noch weiter sich in diese Schlingen Satans verstrickt. Wenn wir anfangen, auf dem Weg der Sünde zu gehen, dann lässt uns Gott nicht einfach nur gehen. Er erwartet und er schickt uns Stolpersteine, damit wir merken, dass wir auf dem falschen Weg sind und nicht noch mehr Schaden anzurichten und nicht uns noch tiefer zu verstricken, weil es je tiefer und verstrickt, damit so schweres und Ordnung fällt, wieder zurückkehren zu wollen.

[7:35] Und als die Magd ihn sah, begann sie wieder und sprach zu den Umstehenden: „Dieser ist einer von ihnen.“ Interessant, dass Matthäus uns sagt, dass das eine andere Magd war und hier wir sehen, dass es dieselbe Magd noch einmal war. Mit anderen Worten, bei der zweiten Verleugnung von Petrus waren es zwei Mägde. Eine, die ihn dann sieht, und auch diese, die ihn jetzt offensichtlich den anderen Ort gefolgt ist. Es waren also zwei, die Zeugen haben. Und das hat die Sache, den Druck noch erhöht.

[8:02] Und deswegen lesen wir jetzt: „Er aber leugnete wiederum und ein wenig später nachher.“ Wir haben besser gesagt, immer Matthäus haben wir gesehen, dass er sogar geschworen hat, mit einem Eid, um diesen verstärkten Druck eine, eine verstärkte Antwort entgegenzusetzen.

[8:21] Und ein wenig nachher sprachen die Umstehenden noch mal zu Petrus: „Also, etwas Zeit vergangen. Jesus hat Petrus hat also Gelegenheit gehabt, darüber nachzudenken, was er dort eigentlich tut.“ Ein wenig nachher Lukas sagt uns dann später, wie viel Zeit vergangen ist. Können das selbst schon nachlesen, wenn ihr wollt. Ein wenig nachher sprachen die Umstehenden noch mal zu Petrus: „Wahrhaftig, du bist einer von ihnen, denn du bist ein Galiläer und deine Sprache ist gleich.“

[8:45] Er aber fing an, sich zu verfluchen und zu schwören: „Ich kenne diesen Menschen nicht, von dem geredet da.“ Tritt der Hahn zum zweiten Mal. Und Petrus erinnerte sich an das Wort, dass Jesus ihm gesagt hatte: „Er, der Hahn kräht zweimal, dass du mich dreimal verleugnen wirst.“

[9:03] Aber ganz so weinen, lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns nicht einfach in das Verderben rennen lässt, sondern dass du uns liebevoll, ohne uns zu zwingen, doch versucht zurückzuholen. Versucht uns Alarmsignale auf dem Weg zu geben, damit wir aufwachen.

[9:29] Herr, gibt, dass, wenn wir merken, dass du uns warnst, dass du uns zurückhalten möchtest, dass wir durch deine Kraft auf deine Stimme hören, dass wir nicht denken, dass du uns etwas vorenthalten willst, sondern dass du uns davor bewahren möchtest, Schaden zu erleiden und anderen zu schädigen.

[9:48] Herr, vergib uns, dass wir so oft auf die Warnsignale, die du uns gegeben hast, nicht gehört haben. Füll uns mit deinem Heiligen Geist, dass wir lernen, dir zu folgen. Im Namen Jesus.


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