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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die Ereignisse rund um die Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi, wie sie im Markus-Evangelium beschrieben werden. Der Sprecher beleuchtet die tiefgreifende Bedeutung von Jesu Tod am Kreuz, die Reaktion der Menschen und die Hoffnung, die seine Auferstehung für uns alle birgt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vergebung und der Botschaft der Auferstehung, die auch für diejenigen gilt, die sich von Gott entfernt haben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 1057. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir können mit Worten nicht beschreiben, auch nicht verstehen, was es wirklich bedeutet hat, als Jesus am Kreuz von Golgatha für uns gestorben ist. Aber wir können glauben, dass es passiert ist. Wir können glauben, dass es für uns passiert ist und dass dadurch für alle unsere Sünden der Preis bezahlt worden ist. Wir frei sein dürfen. Und ich nehme darüber nach, wünschen wir uns wirklich so zu leben, wie es gut ist, wie du es gedacht hast. Herr, erfüll uns jetzt mit deinem Heiligen Geist, dass wir über Jesu Leiden und Sterben nachdenken. Das ist uns in Gedanken und unserem Herzen vor ihm beugen lässt, dass wir ihn zum Erlöser, Herren und König unseres Lebens machen, der alles von uns gegeben hat. Dank dafür. Amen.

[1:47] Wir sind in Markus Kapitel 15. Wir haben gesehen, wie Jesus gekreuzigt worden ist und wie die Vorübergehenden ihn verspottet und ausgelacht haben. Wir lesen weiter in Vers 31: "Gleicher Weise spotteten aber auch die obersten Priester untereinander samt den Schriftgelehrten und sprachen: 'Er, der Christus, der König von Israel, steige vom Kreuz herab, damit wir sehen und glauben!'" Auf die, welche mit ihm gekreuzigt wurden, schmähten ihn. Jesus hätte so viele Wunder getan, also so viel Menschenherzen verändert. Sie wollten nie glauben. Und die Wahrheit ist, wenn Jesus vom Kreuz gestiegen wäre, hätten sie auch nicht wirklich an ihn geglaubt. Jesus ist am Kreuz geblieben, um ihnen noch die Möglichkeit zu schenken, doch noch an ihn zu glauben. Wenn dann kurze Zeit später der Heilige Geist kommen würde zu Pfingsten und noch so mancher Priester und dann von Herzen dankbar war, dass Jesus nicht vom Kreuz herabgestiegen ist.

[2:57] Als aber die sechste Stunde anbrach, kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme und sprach: "Elói, Elói, lema sabachthani?", übersetzt: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" Jesus hat die Sünden der Welt so intensiv, so real erlebt, dass tatsächlich sein Vater im Zorn auf diese Sünden sich von ihm trennen musste. Und in der finstersten Stunde seines Lebens hat Jesus etwas erlebt, was wir zum Glück, Gott sei Dank, genau deswegen niemals erleben müssen, dass sich Gott selbst von uns entfernt und uns allein lässt mit der Sünde. Und das hat Gott so sehr geschmerzt, dass er seinen geliebten Sohn mit dieser verhassten Sünde alleine lassen musste, obwohl er eben so nahe kam, wie nur irgendwie möglich. Er war doch geistlich durch die Sünde von ihm getrennt.

[4:19] Die ganze Schöpfung war ein Trauer. Die Sonne hat ihre Licht anscheinend aufgegeben. Eine Finsternis kam und das ganze Land. Wir sind bei Vers 35: "Und etliche der Umstehenden, die es hörten, sprachen: 'Er ruft den Elia!'" Aber einer lief und füllte einen Schwamm mit Essig und steckt ihn auf ein Rohr, gab ihm zu trinken und sprach: "Halt, lasst uns sehen, ob Elia kommt, um ihn herabzunehmen!" Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschied. Bis zum Ende haben sie ihn verspottet. Bis zum Ende ist er unter Hohn und Spott gelitten. Und der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten entzwei, um anzudeuten, dass der alttestamentliche Opferdienst genau in diesem Moment zu Ende ging, weil das wahre, das echte Opfer, auf das alle Opfer im Alten Testament hingewiesen hatten, hiermit gebracht worden war.

[5:21] Als aber der Hauptmann, der ihm entgegenüberstand, sah, dass er so schrie und verschied, sprach er: "Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn!" Während die meisten der Schriftgelehrten und der Juden, die dort standen, Jesus nicht erkannt haben als den, der er wirklich war, hat ein heidnischer Römer an dem Verhalten, an dem Charakter Jesu selbst unter größten Schmerzen, doch für seine Feinde zu beten, erkannt, dass dies Gottes Sohn war.

[5:53] Es sahen aber auch Frauen von ferne zu. Unter ihnen waren auch Maria Magdalena und Maria, die Mutter des jüngeren Jakobus und des Josef, sowieso, die ihm auch als ein Galiläer nachgefolgt waren und ihm gedient hatten. Und viele andere, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgezogen waren. Hier sehen wir, dass offensichtlich auch einige Frauen im Gefolge von Jesus gewesen sind, wenn er in Galiläa von Ort zu Ort gegangen ist. Das also nicht nur die 12 Jünger, sondern auch etliche andere zu seinem Umkreis dazu gezählt haben.

[6:24] Und als es schon Abend geworden war – es war nämlich Rüsttag, das ist der Tag vor dem Sabbat, also Freitag – da kam Joseph von Arimathia, ein angesehener Ratsherr, der selbst auch auf das Reich Gottes wartete, also einer, der wirklich von Herzen glaubte. Der wagte es, ging zu Pilatus hinein und bat um den Leib Jesu. Pilatus aber wunderte sich, dass er schon gestorben sein sollte. Und er ließ den Hauptmann herbeirufen und fragt ihn, ob er schon lange gestorben sei. Eigentlich haben Menschen, die gekreuzigt wurden, über Tage lang einen Todeskampf erlebt. Und als er es von dem Hauptmann erfahren hatte, überließ er dem Joseph den Leib.

[7:01] Der kaufte dieser Leinwand und nahm, wickelte ihn in die Leinwand und legt ihn in ein Grab, das in einen Felsen gehauen war. Und er wälzte einen Stein vor den Eingang des Grabes. Maria Magdalena aber und Maria, die Mutter des Josef, sahen, wo er hingelegt wurde.

[7:18] Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Gewürze, um hinzugehen und ihn zu salben. Also am Sonntag, sehr früh am ersten Tag der Woche, als die Sonne aufging, kamen sie zu dem Grab. Und sie sagten zueinander: "Wer wälzt uns den Stein von dem Eingang des Grabes?" Und als sie aufblickten, sahen sie, dass der Stein weggewälzt war. Er war nämlich sehr groß.

[7:44] Und sie gingen in das Grab hinein und sahen einen jungen Mann zur Rechten sitzen, bekleidet mit einem langen weißen Gewand, und sie erschraken. Er sprach zu ihnen: "Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden! Er ist nicht hier. Seht den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten."

[7:58] Aber geht hin, sagt den Jüngern und dem Petrus, dass er euch nach Galiläa voran geht. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat. Jesus ist auferstanden, lieber Freund, liebe Freundin. Er ist nicht mehr im Grab.

[8:19] Es ist kaum zu glauben und interessant hier, dass sie aufgefordert werden, nicht nur den Jüngern allgemein, sondern explizit dem Petrus davon zu erzählen. Denn Petrus hatte wahrscheinlich allen Jüngern das allerschlimmste Los. Er hat sein Gewissen war, hat ihm wahrscheinlich keine Ruhe gelassen. Er hätte Jesus verleugnet und er war gestorben und sie hat sich nicht einmal mehr aussprechen können. Er hat wahrscheinlich gedacht, dass er bis an sein Lebensende mit dieser Schuld leben muss.

[8:54] Und er sollte ganz besonders die Botschaft erfahren: Jesus lebt! Ihr könnt miteinander sprechen. Jesus wird dir vergeben. Jesus ist immer noch da. Er ist wieder da. Er ist auferstanden.

[9:10] Und sie gingen schnell hinaus und flohen von dem Grab. Es hatte sie aber ein Zittern und entsetzende Furcht. Und sie sagten niemandem etwas, denn sie fühlten sich sehr. Denn sie fühlten sich als er, aber früher am ersten Tag der Woche auferstanden war. Es schien zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte.

[9:30] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du ganz besonders an diejenigen denkst, denen Sünde gefallen sind, die wie Petrus die verleugnet haben, die den Weg aus den Augen verloren haben und die vielleicht denken, das ist für immer zu spät, dass keine Hoffnung mehr gibt, dass keine Möglichkeit mehr gibt, wieder Gutmachung, Versöhnung zu erleben.

[9:59] Danke, dass du Verzweifelte uns besonders ermutigst, dass besonders froh machende Nachrichten gibt und uns deutlich machst, dass die gute Nachricht der Auferstehung Jesu, des Todes und der Auferstehung Jesu auch für uns ganz persönlich gehört. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen.


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