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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In diesem Video spricht Christopher Kramp über Markus 9, beginnend mit der Verklärung Jesu auf dem Berg. Er beleuchtet die Offenbarung von Jesu Göttlichkeit und die Reaktion der Jünger. Weiterhin wird die Heilung eines Jungen von einem Dämon thematisiert, wobei die Bedeutung von Glauben, Gebet und Fasten im Vordergrund steht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1045. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Dank sagen, dass du uns lieb hast. Dann möchten wir nachfolgen heute an diesem Tag. Möchte dich bitten, dass du auch heute durch dein Wort zu uns sprichst, dass ein Heiliger Geist unsere Herzen berührt. Und Dank dafür im Namen Jesu. Amen.

Wir beginnen heute mit Markus Kapitel 9. Jesus hat zu der Volksmenge und seinen Jüngern gesagt, dass wahre Nachfolge darin besteht, sich selbst zu verleugnen und sein Kreuz auf sich zu nehmen. Wir lesen weiter in Markus 9 und dort Vers 1: „Und er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige unter denen, die hier stehen, die den Tod nicht schmecken werden, bis sie das Reich Gottes in Kraft haben kommen sind.“

Und nach sechs Tagen nimmt Jesus den Petrus und den Jakobus und den Johannes zu sich und führt sie allein beiseite auf einen hohen Berg. Und er wurde vor ihnen verkehrt erklärt. Das bedeutet, dass Jesus hier, dass seine Göttlichkeit, die sonst unter seiner Menschlichkeit verborgen war, plötzlich spürbar, wahrnehmbar wurde. Tatsächlich haben diese drei, die unter der ganzen Menge standen, schon nach kurzer Zeit, bevor sie gestorben sind, das Reich Gottes in Kraft kommen sehen.

Und seine Kleider wurden glänzend, sehr weiß, wie Schnee, die kein Bleiche auf Erden so weiß machen kann. Seine übernatürliche Erscheinung, Jesus offenbarte seine Göttlichkeit so weit, dass für den das menschliche Auge überhaupt zu ertragen gewesen war. Und es erschienen ihnen Elia mit Mose, die redeten mit Jesus. Und Petrus begann und sprach zu Jesus: „Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. So lass uns drei Hütten bauen: dir eine, Mose eine und Elia eine.“ Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte, denn sie waren voller Furcht. Diese drei Jünger waren völlig überwältigt.

Und wie oft passiert uns, dass wir manchmal Dinge sagen und gar nicht so richtig überlegen, was wir eigentlich sagen, weil wir eigentlich gar nicht wirklich begreifen können, was wir sehen. Da kam eine Wolke, die überschattete sie, und aus der Wolke kam eine Stimme, die sprach: „Dies ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören.“ Und plötzlich, als sie herblickten, sahen sie niemand mehr bei sich als Jesus allein.

Als sie aber vom Berg herabgingen, gebot er ihnen, niemand zu erzählen, was sie gesehen hatten. „Ist der Sohn des Menschen aus den Toten auferstanden sein?“ Petrus hat später dieses Erlebnis als Beweis genommen zu sagen: „Wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, wir haben gesehen und seine Herrlichkeit gesehen. Wir wissen, dass Jesus Gott ist.“ Und sie behielten das Wort bei sich und besprachen sich untereinander, was das Auferstehen aus den Toten bedeutet. Denn die Jünger, obwohl Jesus sie bereits darauf aufmerksam gemacht hatte, wie wir in Kapitel 8 gesehen haben, haben nicht begreifen können, dass Jesus tatsächlich buchstäblich sterben würde. Das passte nicht in ihre Bild, in ihr Bild von Messias, so wie es landläufig überall gepredigt worden war. Das zeigt uns, wie stark überkommende Traditionen sein können und wie schwierig es manchmal ist, das Wort Gottes hat unsere eigenen falschen Vorstellungen zu durchbrechen, auch in unserem Leben.

Und sie fragten ihn und sprachen: „Warum sagen die Schriftgelehrten, dass zuvor Elia kommen muss?“ Er antwortete und sprach: „Sie in Elia kommt wirklich zuvor und stellt alles wieder her.“ So wie es auch über den Sohn des Menschen geschrieben steht, dass er viel leiden und verachtet werden muss. Jesus versucht sie erneut auf die biblischen Prophezeiungen hinzuweisen über das Leiden des Messias, den später in Lukas 24 wird er dann den Emmaus-Jüngern auch das ganz deutlich zeigen aus der gesamten Schrift des Alten Testaments. Aber ich sage euch, dass Elia schon gekommen ist, und sie haben mit ihm gemacht, was sie wollten, wie über ihn geschrieben steht. Und da haben wir bereits gesehen, dass ich dies auf Johannes den Täufer bezieht.

Und als er zu den Jüngern kamen, sah eine große Volksmenge um sie her und Schriftgelehrte, die sich mit ihnen stritten. Und die ganze Volksmenge geriet sogleich in Bewegung, als sie ihn sah, und sie liefen dazu und begrüßten ihn. Und er fragte die Schriftgelehrten: „Was streitet ihr euch mit ihnen?“ Und einer aus der Menge antwortete und sprach: „Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der hat einen sprachlosen Geist. Und wo immer der ihn ergreift, da zerrt er ihn, und er schäumt und knirscht mit seinen Zähnen und wird stark. Und ich habe deinen Jüngern gesagt, sie sollen ihn austreiben, aber sie konnten es nicht.“

Er antwortete ihm und sprach: „Oh, du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch noch ertragen? Bringt den hier zu mir.“ Das ist ganz interessant, dass wir hier eine sprachliche Parallele haben zu Mose, der angesichts des Murrens und des Klagen sogar gesagt hat: „Wie lange soll ich dieses Volk noch tragen?“

Sie brachten ihn zu ihm. Und sobald der Geist ihn sah, zerrte er ihn oder vielmehr wälzte er ihn auf die Erde, wälzte sich und schäumte. Und er fragte seinen Vater: „Wie lange geht es ihm schon so?“ Er sprach: „Von Kindheit an. Oder er hat ihn oft ins Feuer und ins Wasser geworfen, um ihn umzubringen. Doch wenn du etwas kannst, so erbarme dich über uns und hilf uns.“

Jesus aber sprach zu ihm: „Wenn du glauben kannst, alles ist möglich dem, der glaubt.“ Interessant, der Vater sagt: „Wenn du etwas kannst“, und Jesus sagt: „Wenn du glauben kannst.“ Denn wer glaubt, der kann die Kraft Gottes für sich in Anspruch nehmen. Und sogleich rief der Vater des Knaben mit Tränen und sprach: „Ich glaube, Herr, hilf mir loszukommen von meinem Unglauben.“

Wir können nicht aus uns selbst heraus Glauben produzieren. Wir können Gott bitten, dass er uns Glauben schenkt, den Glauben, den wir benötigen, um seine Gnade, seine Kraft, seine Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Wir können auch mit unserem Unglauben zu Jesus kommen, sagen: „Schenk mir Glauben.“ Denn er steht vor der Gemeinde, lautet sehr und bietet uns allen an Gold, das im Feuer geläutert ist, ein Symbol für den Glauben, der durch die Liebe wirksam wird.

Da nun Jesus eine Volksmenge herbeilaufen sah, befahl er dem unreinen Geist und sprach zu ihm: „Du sprachloser Geist, gebiete dir: Fahre aus von ihm und fahre nicht mehr in ihn hinein!“ Das schrie und zerrte ihn heftig und fuhr aus. Und er wurde wie tot, so dass viele sagten: „Er ist tot.“ Aber Jesus ergriff ihn bei der Hand und richtete ihn auf, und er stand auf.

Und als er in ein Haus getreten war, fragten ihn seine Jünger für sich allein: „Warum konnten wir nicht austreiben?“ Er sprach zu ihnen: „Diese Art kann durch nichts ausfahren, außer durch Gebet und Fasten.“ Wir können nicht im Vorbeigehen Gottes Werk tun, nicht so nebenbei. Für Gott arbeiten ist nicht aus dem Ärmel geschüttelt. Wenn wir für Gott wirken, dann müssen wir uns bewusst sein, dass der Feind gegen uns kämpft, und wir müssen von ganzem Herzen und im Glauben an Gott, wenn und nur im Vertrauen auf ihn, vorausgehen. Wenn wir das nicht tun, wird der Satan uns immer wieder überwältigen.

Lasst uns gemeinsam reden. Lieber Vater im Himmel, du weißt, wie oft wir mit dem Glauben zu kämpfen haben. Und Herr, wenn sich der Unglaube in unserem Herzen erhebt, dann nehmen wir uns den Unglauben, hilf uns loszukommen von dem Unglauben und schenk uns echten Glauben, Glauben, der durch die Liebe wirksam wird. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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