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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt, basierend auf Matthäus 10, spricht Christopher Kramp über die Anweisungen Jesu an seine Jünger, als er sie aussandte. Es wird beleuchtet, wie wichtig es ist, sich auf Gott zu verlassen und nicht auf materielle Absicherungen. Die Botschaft betont die Notwendigkeit, mutig zu Jesus zu stehen, auch wenn dies Widerstand und Verfolgung mit sich bringt. Letztendlich geht es darum, die Abhängigkeit von Gott zu erkennen und zu wissen, dass er für diejenigen sorgt, die ihm dienen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 13. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du Mitleid mit uns hast, mit den Menschen auf dieser Welt. Dass du dich danach sehnst, dass sie alle die gute Nachricht des Evangeliums verstehen und annehmen. Und danke, dass du Menschen wie uns berufst, dass wir einen Teil dazu beitragen können, dass wir mit dir zusammenarbeiten können, dass wir nicht nur Zuschauer sind, sondern deine Mitarbeiter sein können. Wir möchten dich bitten, dass du uns heute an diesem Tag hilfst zu sehen, wo wir für Menschen da sein können, wo wir Menschen helfen können, deinen Charakter zu verstehen, deine Herrlichkeit zu begreifen und die Gnade, die du jedem Menschen schenken möchtest, anzunehmen. Gibt es wir durch die Worte, die wir lesen, ausgerüstet werden im Alltag, dann tatsächlich auch für dich Zeugnis geben zu können. Das bitten wir im Namen Jesu, der diese Worte gesagt hat. Amen.

[1:36] Wir sind im Matthäus Kapitel 10. Jesus sendet seine 12 Jünger, die er zu Aposteln gemacht hat, zu offiziellen Abgesandten, aus damit sie die Evangeliumsbotschaft vom Reich Gottes predigen, lehren und durch Heilungen, durch ihre medizinische Missionsarbeit sozusagen auch illustrieren. Und er sagt ihnen, dass sie sich nicht finanziell absichern müssen und nicht extra Dinge mitnehmen müssen. Sondern es geht hier weiter in Vers 9. Er hat ihnen gesagt, dass sie kein Geld nehmen sollen, umsonst alles weitergeben, was sie umsonst empfangen haben. Und jetzt kommt genau das, was ich gerade schon angedeutet habe, ab Vers 9 in Matthäus 10: "Nimmt wieder Gold noch Silber, noch Kupfer in eure Gürtel, keine Tasche auf den Weg, auch nicht zwei Hemden, weder Schuhe noch Stab. Denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert." Jesus verspricht, dass wenn ein Mensch sich vornimmt, für Gott zu arbeiten, das von ganzem Herzen, aufgrund der Berufung Gottes, auch tut, nicht selbst berufen, sondern weil Gott ihn gerufen hat. Der darf doch vertrauen, dass Gott auch für ihn sorgt. Wir müssen nicht eine finanzielle Absicherung planen, damit wir dann für Gott arbeiten können.

[3:02] Wir haben gesehen, dass jemand Jesus nachfolgen wollte, aber erst warten wollte, bis sein Vater gestorben ist, damit er das Erbe hat und finanziell abgesichert ist. Aber Jesus zeigt, dass das nicht die richtige Denkweise ist, um Jesus nachzufolgen und für ihn zu arbeiten. "Wo ihr aber in eine Stadt oder in ein Dorf hineingeht, da erkundigt euch, wer darin wert ist und bleibt dort, bis ihr weiterzieht. Wenn ihr aber in das Haus eintretet, so grüßt es mit dem Friedensgruß. Und wenn das Haus es wert ist, so komme euer Friede über dasselbe. Ist es aber das nicht wert, so soll euer Friede wieder zu euch zurückkehren." Jesus zeigt seinen Jüngern, es ist sinnvoll, zu schauen, wo man eine Basis für die Mission hat, wo man auch tatsächlich dann ja ein ersten Ankerpunkt hat, dass man nach Menschen Ausschau hält, die einen entsprechend auch unterstützen können.

[3:59] "Und wenn euch jemand nicht aufnehmen noch auf eure Worte hören wird, so geht fort aus diesem Haus oder dieser Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen." Wir haben nicht den Auftrag, Menschen so lange zu bedrängen, bis sie vielleicht manipuliert sind. Nein, wir haben den Auftrag, das Evangelium anzubieten, aber auch die Menschen, die es ablehnen, dann auch weiterzugehen. "Denn ich sage euch, es wird dem Land Sodom und Gomorra erträglicher gehen am Tag des Gerichts als dieser Stadt." Das zeigt uns, mit was für einer enormen, wertvollen und verantwortungsvollen Botschaft und Aufgabe wir betraut sind.

[4:39] "Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben. Jeder, der in die Mission eintritt, der weiß, es gibt Widerstand. Er wird sehen, es gibt Schwierigkeiten. Der Satan wird versuchen, jeden Missionar Jesu aufzuhalten und aus der Bahn zu werfen. Deswegen müssen wir auch nicht naiv einfach vor uns her arbeiten, sondern überlegen, klug sein, aber keinerlei Täuschung praktizieren. Ohne Falsch wie die Tauben. Hütet euch aber vor den Menschen, denn sie werden euch den Gerichten ausliefern und in ihren Synagogen werden sie euch geißeln. Auch vor Fürsten und Königen wird man euch führen, um meinetwillen, ihnen und den Heiden zum Zeugnis."

[5:23] "Wenn sie euch aber ausliefern, sorgt euch nicht darum, wie oder was ihr reden sollt. Das wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist eures Vaters ist, der durch euch redet." Über alle Jahrhunderte hinweg bis heute haben Christen erlebt, die von ganzem Herzen das Evangelium weitergeben wollten, dass sie mit Folter, mit Verfolgung, mit Tod, mit Gefängnis, mit anderen Restriktionen bedroht worden sind. Viele sind vor Gericht gestellt worden. Wir müssen damit rechnen, auch und vor allem in der Endzeit, dass wenn wir das Evangelium verkündigen, und zwar in der Art und Weise, wie Jesus es möchte, dass wir Widerstand, echten, realen Widerstand erleben werden.

[6:12] Auf diese Zeit müssen wir uns aber nicht panisch vorbereiten. Wir müssen nicht bereits alles uns überlegen, was uns dann wie wir dann argumentieren können, sondern wir dürfen auch dann vertrauen, dass derselbe Gott, der uns auf dem Weg versorgt hat, auch wenn wir uns nicht finanziell vorab gesichert haben, dann uns auch die richtigen Worte geben wird, wenn wir sie brauchen. Und es zeigt uns, dass man noch so viel studieren kann, man ist nie ausreichend vorbereitet auf die Probleme, die draußen im Feld auf einen warten. Aber wenn man mit Jesus geht, ist man bereits vorbereitet. Und ja, es ist gut und wichtig, weiter zu studieren und Gedanken zu machen, Dinge zu durchdenken, aber letztendlich müssen uns immer unsere Abhängigkeit von Jesus bewusst werden.

[7:01] Das möchte ich mir neu vornehmen und ich hoffe, dass du dir das auch vornimmst, lieber Freund, liebe Freundin. "Es wird aber ein Bruder den anderen zum Tode ausliefern und ein Vater sein Kind, und Kinder werden sich gegen die Eltern erheben und werden sie töten helfen. Ihr werdet von jedermann gehasst sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden." Jesus wiederholt gerade diese letzten Worte dann in seiner Endzeit-Predigt im Matthäus 24, und dort könnt ihr den Vers selbst finden.

[7:34] Die Verfolgung geht nicht nur von staatlichen Organisationen aus oder anderen religiösen Institutionen. Nein, sie kann mitten in der eigenen Familie auftreten. "Wenn sie euch aber in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. Denn wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den Städten Israels nicht fertig sein, ist der Sohn des Menschen gekommen." Statt sich aufzuregen oder zu beschweren oder entmutigt zu sein, wenn wir nicht weiterkommen an einem bestimmten Ort, lass uns einen anderen Ort suchen. Denn es gibt mehr als genügend zu tun im Werk Gottes. Es wird nie der Zeitpunkt eintreten, wo wir sagen: "Okay, es gibt keinen Ort mehr, wo ich noch etwas sogar tun könnte." Wenn ich an einer Stelle nicht weiterkomme, wenn ich dort auf Granit beiße, wenn ich dort verfolgt werde, dann kann ich mir ein anderes Feld suchen, wo ich mit offenen Armen empfangen werde, wo das Evangelium mehr bewirken kann.

[8:28] Und das müssen wir alle lernen. Der Jünger ist nicht über dem Meister, noch der Knecht über seinem Herrn. Es ist für den Jünger genug, dass er sei wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. "Haben sie den Hausherrn zu Beelzebub genannt, wie viel mehr seine Hausgenossen?" Wenn sie über Jesus sagen, dass er mit dem Satan im Bund sei, wie das in Matthäus 9 fast 34 Jahre explizit gesagt worden ist, wie viel mehr werden sogar uns, die wir Jesus nachfolgen, oder werden uns dann, die wir jetzt nachfolgen, falsch Motive unterstellt werden? Werden wir angegriffen werden? Werden wir als fanatisch, als satanisch und alles mögliche bezeichnet werden?

[9:02] Wir werden nicht besser. Ein Mensch, der Jesus nachfolgt, kann nicht erwarten, in dieser Welt besser behandelt zu werden als Jesus. Und wir wissen wollen, was uns von anderen Menschen zu erwarten haben, dann müssen wir schauen, wie Jesus behandelt worden ist. Und je genauer wir Jesus nachfolgen, desto genauer werden wir auch leben, was Jesus in dieser Welt erlebt hat.

[9:23] "So fürchtet euch nur nicht vor ihnen, denn es ist nichts verdeckt, dass nicht aufgedeckt werden wird, und nichts verborgen, dass man nicht erfahren wird." Jesus bereitet seine Jünger darauf vor, wenn nicht, um ihm Angst zu machen, nicht um sie zu verschrecken, sondern ihm zu sagen, dass Gott alles unter Kontrolle hat und es ein gerechtes Gericht für jede Ungerechtigkeit geben wird. "Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht, und was ihr ins Ohr hört, das verkündigt auf den Dächern. Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen. Fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle." Ja, es gibt ein Höllenfeuer nach den tausend Jahren, das von Gott herabkommen wird, in dem Menschen mit ihrem ganzen Körper verbrennen werden, weil sie Gottes Evangelium abgelehnt haben und in der Sünde verharren wollten.

[10:15] Dafür sollen wir uns fürchten, einmal zu solchen Menschen zu gehören. Wir brauchen keine Angst haben, wenn Menschen uns wegen Jesus und des Evangeliums willen töten, denn Gott hat die Kraft und er hat das versprochen, dass er uns wieder auferwecken wird. "Verkauft man nicht zwei Sperlinge um einen Groschen? Und doch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht. Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge."

[10:53] Gott kennt dich ganz genau. Er weiß jedes einzelne Detail deines Lebens. Ich glaube nicht, dass irgendjemand von uns schon alle seine Haare gezählt hat. Es werden zwar tendenziell oft weniger im Laufe des Lebens, aber niemand weiß die genaue Zahl seiner Haare. Aber Gott kennt sie. Das heißt, Gott weiß mehr über mich, über dich, als wir selbst das wissen. Und deswegen können wir darauf vertrauen, dass er das Beste für uns kennt. Dass wenn wir für ihn wirken, er auch für uns sorgen wird, und zwar genauso, wie wir uns wünschen würden, dass er für uns sorgt, wenn wir alles sehen könnten, wie er sieht. Und wir werden einmal in der Zukunft auch dann wünschen würden, dass er so gehandelt hätte, wenn wir dann zurückblicken und sagen können: "Ja, genauso hätte ich mich auch entschieden, genauso hätte ich auch gewohnt." Danke, Gott, dass du so gehandelt hast, wie ich es jetzt auch mir gewünscht hätte, mit all dem Wissen, was ich habe.

[11:49] "Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater im Himmel." Das ist mein persönlicher Tauftext, und ich bin so dankbar für diesen Text, der mich über all die Jahre begleitet hat. Ich weiß, dass wenn ich für Jesus rede, oder das während ich für Jesus rede, Jesus im Himmel für mich redet. Und wir alle kennen das, jeder von uns sicher auch, dass man manchmal in bestimmten Situationen vielleicht nicht den Mut hat, zu sagen: "Ja, ich glaube an Jesus" oder sich vielleicht schämt oder irgendeinem Grund nicht zu Gott stehen möchte. Aber dann lohnt es sich darüber nachzudenken, wer dann eigentlich den größeren Mut braucht. Wir, die wir uns zu dem sündlosen König aller Könige bekennen sollen, oder Jesus, der sich vor allen ungefallenen Welten zu uns Versagern bekennen soll. Wer macht den größeren Schritt? Jesus, der vor dem gesamten Universum sagt: "Christopher ist mein Freund", oder ich, der ich vor anderen Menschen sagen darf: "Jesus ist mein Freund." Jesus gibt das größere Kenntnis ab, das was mehr Mut erfordert.

[13:09] Und wenn wir verstehen, dass Jesus vor allen sündlosen Engeln, vor allen sündlosen, ungefallenen Wesen im Himmel zu mir steht und sagt: "Christoph, was mein Freund", dann kann ich auch von Herzen sagen: "Jesus ist mein Freund." Er steht zu mir, ich möchte zu ihm stehen.

[13:32] "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und dem Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein." Ja, Jesus ist der Fürst des Friedens. Seine Botschaft bringt echten Frieden, aber nur, wenn sie angenommen wird. Nur, wenn sie im Glauben auf das eigene Leben angewendet wird. Wenn sie abgelehnt wird, wenn gegen sie gekämpft wird, dann bringt sie genau das Gegenteil von der Botschaft. Jemand, der gegen die Friedensbotschaft kämpft, bringt Krieg. So wie Luzifer im Himmel, der gegen Gottes Liebesbotschaft angefangen hat zu kämpfen, damit den Kampf im Himmel begonnen hat. Und so hat Jesus das Evangelium in diese Welt gebracht, die eigentlich unter Satans Herrschaft war, und damit den Krieg auf dieser Erde sozusagen erneuert, indem er die Botschaft des Friedens brachte, von der er wusste, dass viele ihr entgegenstehen werden. Satan zu allererst. Und sagte, dass er in Matthäus 3, Vers 15, dass er Feindschaft setzen will zwischen der Schlange und der Frau. Diese Feindschaft ist unsere Hoffnung. Sie Hoffnung, dass jeder Jesus annimmt, frei wird von den Fängen des Satans. Aber jeder, der es ablehnt, wird diese Botschaft des Evangeliums ablehnen und bekämpfen und deswegen auch diejenigen bekämpfen, die im Reich Gottes leben.

[15:01] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass Jesus jetzt sich zu uns bekennt und für uns einsteht, nicht um dich zu überzeugen, sondern um vor dem gesamten Universum zu zeigen, wie auch du dir wünschst, dass wir einmal ewiges Leben haben. Herr, vergib uns unseren Unglauben, der so oft unser Bild von dir trübt. Erfülle uns mit deinem Heiligen Geist, dass wir sehen und verstehen, dass wir uns zu dir bekennen, wenn wir uns zu Jesus bekennen, dass wir einen Bund mit jemandem schließen, der sich von dem gesamten Universum zu uns bekennt. Habe Dank dafür von ganzem Herzen. Amen.


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