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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ von Christopher Kramp wird Matthäus 12:17-40 beleuchtet. Der Fokus liegt auf Jesu Wirken als Messias, der nicht mit weltlicher Macht, sondern mit sanfter Kraft und Heilung agiert. Es wird erklärt, wie Jesus das geknickte Rohr nicht zerbricht und den glimmenden Docht nicht auslöscht, und wie die Pharisäer selbst die offensichtlichen Wunder des Heiligen Geistes dem Satan zuschreiben. Die Predigt betont, dass wahre Erlösung nicht im Wissen über Satan liegt, sondern im Vertrauen auf Jesus, der stärker ist als jede dämonische Macht.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 16. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir kommen heute zu dir, weil Jesus uns eingeladen hat. Er hat gesagt: "Kommt her zu mir, alle, und nur durch ihn können wir dich erkennen." Und so bitten wir dich, dass du durch den Heiligen Geist, den Jesus versprochen hat, unsere Herzen erwärmst und erleuchtest, dass du dein Gesetz in unser Herz schreibst und dass du uns erneut bewusst machst, wie sehr du uns liebst und was durch Jesus und seinen Tod am Kreuz und seine Wirken jetzt für uns im himmlischen Heiligtum in unserem Leben anders werden kann und soll. Wir möchten dich bitten, dass du uns erneut das Wesen und die Schönheit der Erlösung vor Augen stellst und dass du uns Kraft schenkst, die wir brauchen für den Alltag, um tatsächlich als sein gläubiger Mensch zu leben. Wir möchten dich bitten, dass das Evangelium all seine Kraft in unserem Leben entfaltet und so attraktiv auf andere Menschen ausstrahlt, dass sie dich dadurch kennenlernen und zu Jesus geführt werden. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[2:02] Wir sind im Matthäus Kapitel 12. Jesus heilt Menschen, hat sich etwas zurückgezogen, weil die Pharisäer seinen Tod planen. Aber eine große Volksmenge folgt ihm und er heilt sie alle. Möchte aber nicht, dass groß Aufhebens darum gemacht wird und sagt ihnen, dass sie es niemandem sagen sollen. Wir lesen weiter in Matthäus 12, Vers 17, damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet wurde, der spricht: "Siehe, mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Heiden das Recht verkündigen. Er wird nicht streiten noch schreien, und niemand wird auf den Gassen seine Stimme hören. Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg hinausführt. Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen." Das ist eine ganz interessante Stelle. Das ist eine dieser ganz berühmten messianischen Prophezeiungen, mit denen Matthäus deutlich macht: Jesus ist der Messias, dem das Alte Testament angekündigt worden ist. Und er ist anders als die Juden damals zur Zeit von Jesus sich vorstellen. Er ist nicht der Triumphator, der mit breiter Brust und großem Heer die Römer in die Flucht schlägt. Nein, er wird nicht sich selbst bewerben, er wird nicht laut schreien und über sich selbst Reklame machen. Und ich denke, wir alle können da ganz viel von Jesus lernen. Wir alle neigen dazu, uns gerne selbst in ein positives Licht zu stellen und zu zucken. Aber Jesus war nicht so. Stattdessen hat er auf die geachtet, die kurz vor dem Ende waren, die in der Verzweiflung waren. Das geknickte Rohr. Und diesen Menschen hat er aufgeholfen. Der das geknickte Rohr nicht zerbrochen. Er hat nicht noch drauf getrampelt, wenn es Menschen schlecht ging. Er hat den glimmenden Docht, wo nur noch wenig Hoffnung war, nicht ausgestellt. Menschen nicht entmutigt. Er hat sie ermutigt. Er hat ihnen gesagt, dass Gott sie liebt und dass Gottes Kraft ausreicht, um sie wieder auf einen guten Weg zu führen. Er wollte, dass das Recht, das Gottes Gesetz, sein Wesen, Sieger sind in diesem großen Kampf. Und dann heißt es hier: "Die Heiden werden auf seinen Namen hoffen." Wenn man das im Original in Jesaja nachschaut, steht, dass die Heiden auf seine Gesetze, auf seine Weisung, auf die Tora warten. Und das zeigt, dass wenn wir den Namen Gottes an der Stirn haben, was auf Morgen 14, ja, Fest 1 geschrieben wird, dann haben wir das Gesetz Gottes, seine Weisung, seine Lehre an der Stirn. Denn der Name und das Gesetz sind hier untrennbar miteinander verbunden.

[5:17] Da wurde ein Besessener zu ihm gebracht, der blind und stumm war, und er heilte ihn, so dass der Blinde und Stumme sowohl redete als auch sah. Also, mit anderen Worten, ein Mehrfaches Problem, das Jesus hier löst. Und die Volksmenge staunt und sprach: "Ist dieser nicht etwas der Sohn Davids?" Mit anderen Worten, ist das nicht möglicherweise der Messias? Aber die Pharisäer hörten, sprachen sie: "Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch den obersten der Dämonen." Da haben wir wieder diesen Gedanken, den wir vorher schon im Matthäus Evangelium gesehen haben, dass die Pharisäer so sehr auf die Zerstörung der Botschaft und auf der Person von Jesus ausgerichtet waren, dass alles, was an göttlichen Beweisen kam, sie in eine falsche Art und Weise, auf eine falsche Art und Weise interpretiert haben und dem Satan zugeschrieben haben.

[6:02] Dabei Jesus ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen: "Jedes Reich, das mit sich selbst zerstritten ist, wird verwüstet, und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen. Wenn nun der Satan den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst uneins. Wie kann dann sein Reich bestehen?" Jesus hat in seinem Leben wirklich deutlich gemacht, dass das, was er tat und das, was er sagte, genau gegen die Prinzipien Satans und gegen die Ideen Satans gerichtet war. Er hat tatsächlich Satan bekämpft. Es ist zwar wahr, dass der Satan auch Wunder tun kann und dann ja Menschen krank macht und diese Krankheit wieder nimmt und dass man auch, also, dass Menschen auch durch Dämonen Heilung vollbringen können. Aber diese Heilungen sind ja niemals ein Kampf gegen Satan, sondern sind immer nur ein Mittel Satans, um Menschen in eine falsche Richtung zu verführen, weil diese sogenannten Wunderheiler dann falsche Dinge über Gott sagen und den Irrtum propagieren. Also nicht gegenseitig bekämpfen. Aber Jesus kämpfte buchstäblich gegen Satan in allem, was er sagte, was er tat und sie erlebte. Und deswegen zeigt dieses ganz deutlich, dass es absolut unmöglich ist, dass jemand, der so eindeutig gegen Satan kämpft und so eindeutig Gottes Wesen charakterisiert, dann Satans Hilfe in Anspruch genommen hat bei dem, was er tut.

[7:30] Und wenn ich die Dämonen durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. Wenn ich aber die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen. Das Reich Gottes zeigt sich, dass der Geist Gottes die Vorherrschaft Satans im Leben eines Menschen beendet. Wenn wir die Frage stellen: "Wo ist das Reich Gottes?" Dann da, wo der Geist Gottes siegreich einen Menschen helfen kann, aus den Fängen des Satans zu fliehen.

[8:10] Oder wie kann jemand in das Haus des Starken hineingehen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuerst den Starken bindet? Erst dann kann er in sein Haus brauchen. Kann er sein Haus bauen. Mit anderen Worten gesagt: Ich kann diesen Menschen helfen, weil ich stärker bin als alle Dämonen, die diese Besessenen ja plagen.

[8:34] Jesus ist stärker als alles, was Satan tun kann. Heute gibt es bei vielen Christen auch ein starkes Verlangen, genau zu wissen, was alles andere Kulten Praktiken gibt und wie man sich vor dem und vor jedem schützen kann. Und wie wurde es sehr wichtig ist, dass wir uns sehr hüten vor allem, was okkult ist und sehr hüten vor allem, was vom Satan kommt.

[8:56] Ist es entscheidend zu wissen, dass unser Heil nicht daran besteht, genau exakt zu wissen, was der Satan alles tut und welche Praktiken das alles gibt und was alles irgendwo im Geheimen geschieht, dass wir wissen, dass wir Jesus haben. Wenn wir Jesus haben, dann haben wir den, der Satan immer besiegt. Und wenn ein Mensch in die Fänge Satans gekommen ist, es kommt nicht so sehr darauf an, genau zu analysieren, wie das gekommen ist und irgendwelche Schritte zurück zu machen. Es kommt darauf an, zu Jesus zu gehen, der die Kraft hat, einen Menschen immer frei zu machen von den Gefängnis. Und das ist die große Aufgabe, die wir haben für Menschen, die im Okkultismus gefangen sind, die zu Jesus zu bringen. Bei Jesus sie auf jeden Fall, unter allen Umständen, gerne frei machen wird.

[9:41] "Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut." Wer nicht mit Jesus arbeitet und für Jesus ist, ist Teil des Problems und ich Teil der Lösung. Darum sage ich euch: "Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung des Geistes wird den Menschen nicht vergeben werden." Denn wer ein Wort redet gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden. Wer aber gegen den Heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen." Jesus zeigte, dass die wahre sehr auf extrem gefährlichen Boden sind, weil sie das Wirken, dass das offensichtliche Wirken des Heiligen Geistes als würden. Und dann wird Gott ihnen nicht vergeben können, weil Gott ihn ja nur dann vergeben kann, wenn der Heilige Geist sie von Sünde überführen kann und sie dann auch ihre Sünde erkennen und auch bereuen und dann auch Vergebung bei Jesus suchen wollen. Wenn sie aber gar nicht erkennen, dass sie Sünder sind, wenn sie den Heiligen Geist in den Herzen, soll ablehnen und deswegen auch die Erlösung in Jesus nicht annehmen, wird ihre Sünde niemals vergeben werden können.

[10:49] Deswegen ist es so wichtig, dass wir das Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben verstehen und erkennen und nicht dagegen ankämpfen.

[11:02] "Entweder pflanzt einen guten Baum, so wird die Frucht gut, oder pflanzt einen schlechten Baum, so wird die Frucht schlecht, denn an der Frucht erkennt man den Baum." Denselben Gedanke, den wir schon in der Bergpredigt gesehen haben. "Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, da ihr böse seid? Denn wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund." Die Frage ist dir also: Jesus sagt nicht: "Ah, ihr redet gut, wie ist das möglich?" Sondern er sagt: "Wie wird es euch überhaupt möglich sein, Gutes zu reden, wenn ihr böse seid? Wenn euer ganzes Herz von der Brust hat ist, wenn ihr meinen Tod plant, wie wollt ihr jemals was glaubt, ihr denn, die werdet ihr jemals überhaupt mal etwas Gutes sagen können?"

[11:37] Auf dieser Gedanke von dem Herzen ist natürlich ein Gedanke, den aus der Bergpredigt kennen. Was im Herzen ist, wird rauskommen. Wenn im Herzen Ehebruch ist, wird es irgendwann kommen. Bei dem Herzen Zorn ist, wird es bei Gelegenheit vielleicht irgendwann zum Wort kommen oder zumindestens zu seiner Schädigung der anderen Person.

[11:55] "Der gute Mensch springt aus dem guten Platz des Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch springt aus einem bösen Schatz böses hervor." Deswegen ist das entscheidende nicht, dass wir unsere Taten ändern, unsere Worte ändern, sondern dass unser Herz geändert wird. Das können wir nicht alleine. Aber Gott sagt, dass er unser Herz beschneiden möchte. Ja, er sagt, dass er uns ein neues Herz geben möchte und seinen Heiligen Geist hineinlegen möchte. Hesekiel 36, ihr könnt die Verse selbst finden, sagt genau das, dass er bewirken möchte, dass wir in Gottes Gesetzen wandeln und sie tun.

[12:23] Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts zur Rechenschaft gehen müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben.

[12:31] Und deswegen sollten wir genau auf das achten, was wir sagen und ob wir wirklich geistlich denken und geistlich reden. Denn auch an deinen Worten wirst du für gerechtfertigt und auch an deinen Worten wirst du verurteilt werden. Denn die Worte offenbaren, was im Herzen ist. Ein Mensch wird böse reden, wenn es in seinem Herzen böse aussieht. Und wenn sein Herz neu geschaffen ist, wenn der Heilige Geist dort wohnen kann, dann wird er Gutes reden. Die Worte offenbaren, was nicht sichtbar im Herzen ist.

[12:59] Antworteten etliche der Schriftgelehrten und Pharisäer und sprachen: "Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen." Das ist schon sehr erstaunlich, wenn man bedenkt, wie viel Wunder sie erlebt haben. Er erwiderte und sprach zu ihnen: "Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen, aber es wird ihm kein Zeichen geben werden als nur das Zeichen des Propheten Jona. Denn gleich wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des riesenfisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Schoß der Erde sein." Seine werden noch sehen, dass Matthäus selbst später sagt, dass sie es am dritten Tag auferstanden ist. Und dass diese Redewendung "drei Tage und drei Nächte" eine jüdische idiomatische Wendung ist, die letztendlich sagt: Innerhalb von drei Tagen wird das geschehen.

[13:44] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass dein heiliger Geist an und in uns wirkt und hab Dank, dass er uns auch überführt von Sünden, von Gerechtigkeit und dass er uns zu Jesus führt. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns davor bewahrst, dass du das Wirken des Heiligen Geistes ablehnen. Wir wollen dir folgen, wir wollen dich lieb haben und dir vertrauen. Unser eigenes Ich auf den Altar legen. Und ich bin, dass du uns erfüllst. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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