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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Matthäus 25:31-26:7. Er erklärt das Gleichnis vom Jüngsten Gericht und betont, wie wichtig es ist, anderen Menschen mit Liebe und Mitgefühl zu begegnen. Die Predigt zeigt auf, dass wahre Nachfolge Jesu darin besteht, sich um die Bedürftigen zu kümmern und Gottes Charakter im Alltag widerzuspiegeln.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1026. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sind hier so dankbar, dass du uns lieb hast und dass du für uns da bist. Wir brauchen heute dein Wort, wir brauchen die Stimme deines Heiligen Geistes, der zu uns spricht. Wir brauchen deine umwandelnde Kraft, damit wir uns vorbereiten können auf die baldige Wiederkunft. Wir brauchen Öl in unseren Lampen. Wir möchten bitten, dass du durch die Ölbäume des Alten und Neuen Testaments, durch die Bibel, zu uns sprichst und wir die Gerechtigkeit Jesu verstehen können, wie sie sich in unserem Leben zeigen soll, durch deine Kraft. Das bitten wir im Namen Jesu und danken dir, dass du jetzt unser Lehrer sein wirst. Amen.

[1:24] Wir sind in Matthäus Kapitel 25. Jesus illustriert durch verschiedene Gleichnisse, das Gleichnis von den zehn Jungfrauen, das Gleichnis von den anvertrauten Talenten, wie wir uns als Gläubige auf die Wiederkunft richtig, geistlich vorbereiten können. Wir lesen weiter ab Vers 31: "Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken."

[2:14] Wenn Jesus kommt, dann ist das auch ein Gericht. Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: "Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt." Gott schenkt uns nicht etwas, weil wir gut gewesen sind und er sich dann überlegt hat, was er uns als Lohn dafür geben könnte, sondern er hat das Königreich, das wir einmal erben sollen, schon von Anfang an gehabt. Untersucht nach Menschen, die es gerne haben möchten und die mit ihm auch dort leben möchten.

[2:54] "Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremdling gewesen und ihr habt mich beherbergt. Ich bin ohne Kleidung gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen und ihr seid zu mir gekommen." Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: "Ja, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt oder ohne Kleidung und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und sind zu dir gekommen?"

[3:31] Und der König wird ihnen antworten und sagen: "Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Jesus identifiziert sich mit den einfachsten, mit den hilflosesten, mit den verschmähtesten Menschen auf dieser Welt. So ist unser Erlöser, dass wenn eine Freundlichkeit einem Menschen gezeigt wird, dass Jesus das auch als Freundlichkeit für sich wertet, weil er sich offensichtlich so sehr wünscht, dass den Armen und den Hilflosen und den Schwachen geholfen wird, wie er sich wünschen würde, dass ihm selbst geholfen wird.

[4:14] Dann wird er auch denen zur Linken sagen: "Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist." Es ist nicht eine Tragik, dass am Ende Menschen in dem Feuer sterben, das eigentlich nur gedacht war für den Teufel und seine Engel. Alle Menschen hätten gerettet werden können. Jeder Mensch hätte das Evangelium annehmen können, jeder hätte umgewandelt werden können. Jesus war für jeden Menschen gestorben.

[4:39] "Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich nicht gespeist. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremdling gewesen und ihr habt mich nicht beherbergt. Ohne Kleidung und ihr habt mich nicht bekleidet. Krank und gefangen und ihr habt mich nicht besucht." Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: "Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?"

[5:04] Dann wird er ihnen antworten: "Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser Geringsten getan habt, das habt ihr nicht getan. Das habt ihr mir auch nicht getan." Und sie werden in die ewige Strafe hineingehen. Die Gerechten aber in das ewige Leben. Hier sieht man ganz deutlich, es ist kein ewiges Leben in der Strafe, also kein ewiges Leben in einem Höllenfeuer. Seine ewige Strafe mit ihren Auswirkungen wird ewig sein, aber ewiges Leben haben nur die Erlösten.

[5:33] Hier sehen wir diesen Gleichnis etwas sehr Bemerkenswertes, nämlich einen entscheidenden Punkt, sich auf die Wiederkunft vorzubereiten. Daran besteht einfach für andere Menschen, die Hilfe brauchen, auch da zu sein. Die Liebe und das Wesen Gottes anderen zu zeigen, es darzustellen. Einfach für Menschen da zu sein, weil sie es brauchen. Wer das tut, der offenbart, dass er verstanden hat, was Gott für ihn getan hat. Denn wir waren am Anfang blind und nackt und gefangen und Gott hat uns bekleidet, hat uns die Augen geöffnet, hat uns frei gemacht. Und wer das erlebt hat, wird es auch anderen weitergeben.

[6:24] Übrigens sind diejenigen, die hier verloren gehen, Menschen, die Jesus hören. Wir wissen aus der Bergpredigt, dass es viele Menschen geben wird, die sagen: "Herr, in deinem Namen große Wunder getan und dies und jenes." Sie nennen ihn Herr, Herr, aber sie haben gegen Gottes Wort, gegen Gottes Gesetz gesündigt und haben nicht den Charakter Jesu gezeigt, den er auf dieser Erde gezeigt hat.

[6:43] Und es geschah, als Jesus alle diese Worte beendet hatte, sprach er zu seinen Jüngern: "Ihr wisst, das sind zwei Tage, das Passah ist, dann wird der Sohn des Menschen ausgeliefert, damit er gekreuzigt werde." Jesus hat immer und immer wieder sein Leiden angekündigt. Da versammelten sich die obersten Priester und die Schriftgelehrten und die Ältesten des Volkes im Hof des Hohenpriesters, der Kaiphas hieß, und sie hielten miteinander Rat, wie sie Jesus mit List ergreifen und töten könnten. Sie haben schon seit einiger Zeit seinen Tod geplant, schon drei Jahre zuvor. Nein, das stimmt nicht, zwei Jahre zuvor in Johannes 5 wollten sie ihn töten und ein halbes Jahr zuvor beim Laubhüttenfest in Johannes 7 und 8 wollten sie ihn töten.

[7:31] Es waren lang gehegte Pläne. Sie sprachen aber nicht während des Festes, damit kein Aufruhr unter dem Volk entsteht. Aber Gott hatte schon vorhergesehen und deswegen auch vorher gesagt, dass es genau zu diesem Passahfest geschehen würde.

[7:45] Als nun Jesus in Bethanien im Haus Simons des Aussätzigen war, da trat eine Frau zu ihm mit einer alabasteren Flasche voll kostbaren Salböls und goss es auf sein Haupt, während er zu Tisch saß. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir sehen können, dass Jesus sich mit den geringsten persönlichen identifiziert. Schenke uns Liebe in unser Herz, dass wir im Alltag auch dann, wenn wir vielleicht den Eindruck haben, das ist gar keine große Sache, dass wir nicht aus Berechnung oder um dich zu beeindrucken, sondern einfach, weil deine Liebe unser Herz durchflutet, für andere Menschen da sind und ihnen Gutes tun wollen. Herr, das bitten wir dich von ganzem Herzen. Amen.


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