Veröffentlicht am
155 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt geht Christopher Kramp auf Matthäus 27:45-28:5 ein und beleuchtet die dramatischen Ereignisse rund um den Tod Jesu am Kreuz. Er thematisiert Jesu letzte Worte, die Trennung von Gott durch Sünde, das Zerreißen des Tempelvorhangs und die Bedeutung des Grabes. Dabei wird die tiefe Verzweiflung Jesu, aber auch die überwältigende Macht Gottes durch die Erdbeben und die Auferstehung hervorgehoben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1031. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir sind so dankbar, dass Jesus für uns gelitten hat und gestorben ist. Wir können gar nicht richtig verstehen, was das für dich bedeutet hat und wie auch du gelitten hast, als Jesus dort unschuldig wegen mir am Kreuz gelitten hat und alles erduldet hat, weil er sich so sehr gewünscht hat, dass ich einmal erlöst werden kann. Herr, öffne uns die Augen und die Herzen und die Ohren, sind wir diese Worte jetzt lesen über den Tod Jesu, dass sie uns für immer verändern und es wird dich lieb gewinnen von ganzem Herzen. Das bitten wir im Namen Jesu, der für uns gestorben ist. Amen.

[1:47] Wir sind in Matthäus Kapitel 27. Jesus ist von Pontius Pilatus aufgrund des enormen Drucks der Volksmenge, die von den Priestern und obersten Schriftgelehrten beeinflusst worden ist, zur Kreuzigung bestimmt worden. Jesus geschlagen worden ist, gedemütigt worden ist, verspottet worden und als am Kreuz hing, haben die Menschen ihn ausgelacht und mit Spott und Hämmen übersät. Und das heißt, wir lesen weiter ab Vers 45: Aber von der sechsten Stunde an kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde. Gott wollte, dass die Menschen nicht die gesamte Zeit Jesus in seinem Leiden voller Spott anschauen.

[2:32] Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, Lamas abtani? Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Die Sünden der Welt lagen so real auf ihm, dass eine reale Trennung zwischen ihm und dem Vater stattgefunden hat. Obwohl der Vater ihn immer noch liebt, hatte doch die Sünde einen Riss mitten durch die Gottheit selbst gemacht, einen Riss, den wir nicht bis ins Letzte verstehen können. Jesus, der immer mit seinem Vater zusammen gewesen ist, spürt am eigenen Leib die schreckliche Verzweiflung der Sünde, wenn die Gerechtigkeit Gottes ohne Gnade auf die Sünde trifft und die entsprechende Strafe erlebt wird.

[3:42] Eine Trennung von Gott. David hatte in Psalm 22 das bereits prophetisch vorhergesagt und ausgedrückt, und Jesus zitiert genau diesen Psalm, aber nicht auf Hebräisch, wie er in den Psalmen überliefert ist, sondern es kommt aus seinem eigenen Inneren hervor, in seiner Muttersprache Aramäisch. Was zeigt, dass Jesus hier am Kreuz nicht einfach nur ein Programm absolviert hat und einfach nur einen passenden Bibelvers zitiert hat, sondern es war das, was aus seinem Inneren kam, was er selbst gespürt hat. Es ist David, der tausend Jahre zuvor diese Szene durch den Heiligen Geist antizipiert hat und vorhergesagt hat. Hier haben wir das, was wirklich im Zentrum stand, nämlich Jesu Verzweiflung aufgrund der Sünde. Er tatsächlich vom Vater getrennt gewesen ist, und das alles, lieber Freund, liebe Freunde, für mich und für dich.

[4:44] Etliche der Anwesenden sprachen, als sie das hörten: Der ruft den Elia. Wieso offen seinem Leben ist der falsche verstanden worden und oft mit Gott. Und sogleich lief einer von ihnen, nahm einen Schwamm, für ihn mit Essig steckt ihn auf ein Rohr und gab ihm zu trinken. Die übrigen aber sprachen: Halt, lasst uns sehen, ob Elia kommt, um ihn zu retten. Jesus aber schrieb nochmals mit lauter Stimme und gab den Geist auf.

[5:12] Und siehe, der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten in zwei, und die Erde erbebte und die Felsen spalteten sich. Es war offensichtlich ein übernatürliches Eingreifen Gottes. Der Tempel, der bis dahin, dass er der Vorhang, der das Allerheiligste vom Heiligen getrennt hatte, reißt zusammen, reißt von oben nach unten, um deutlich zu machen, der gesamte alttestamentliche Opferdienst ist zu Ende. Das wahre Opfer, auf das alle Opfer durch alle Jahrhunderte hinweg, weil die ja tausende Weg hingewiesen haben, ist jetzt in diesem Moment gebracht worden. Jesus ist als das unschuldige Lamm Gottes für alle Menschen gestorben.

[5:54] Und die Gräber öffneten sich und viele Leiber der Entschlafenen Heiligen wurden auferweckt und gingen aus den Gräbern davor nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen in vielen. Das sind viele treue Menschen aus allen Zeitaltern auferstanden, um den Tod Jesu und seiner Auferstehung zu bezeugen.

[6:15] Als aber der Hauptmann und die, welche mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und was da geschah, fürchteten sich sehr und sprachen: Wahrlich, dieser war Gottes Sohn. Während viele Schriftgelehrte, die die ganzen alttestamentlichen Prophezeiungen kannten, ihn nicht anerkennen wollten, was dieser römische Mann, der bis vor kurzem noch geschlagen und gedemütigt hatte, der erkennt, wer Jesus wirklich ist.

[6:42] Egal, wer du bist, lieber Freund, liebe Freundin, auch wenn du kaum etwas von der Bibel verstanden hast, wenn du siehst, wie Jesus für dich leidet und gestorben ist, dann kannst du erkennen, dass er Gottes Sohn ist, der Messias, der auch dich liebt.

[6:58] Es waren aber dort viele Frauen, die von ferne zusahen, welche Jesus von Galiläa gefolgt waren und ihm gedient hatten und er ihnen waren: Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus und Josef, und die Mutter der Söhne des Zebedäus. Sie war es, die noch vor kurzem gefordert hatte, dass ihre Söhne etwas an einem einen einen zurecht und zur Linken sein dürften, wenn er als König eingesetzt werden würde.

[7:31] Hat sich daran erinnert, als jetzt Jesus dort als König der Juden am Kreuz von Golgatha stirbt. Vielleicht hat sich daran erinnert, dass Jesus gesagt hat: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Oh, wie froh war sie, dass ihre beiden Söhne nicht zur Rechten und zur Linken von ihm dort sind.

[7:53] Das Reich Gottes ist anders, als wir denken. Und hier am Kreuz von Golgatha steht jeder menschliche Stolz und jede Ambition beschämt und gerichtet da.

[8:08] Als es nun Abend geworden war, kam ein reicher Mann von Arimathia namens Josef, der auch ein Jünger Jesu geworden war. Dieser ging zu Pilatus und bat um den Leib Jesu. Da befahl Pilatus, dass ihm der Leib gegeben werde. Und Josef nahm den Leib, wickelte ihn in ein reine Leinwand und legte ihn in sein neues Grab, das er im Felsen hat aushauen lassen. Und er will jetzt einen großen Stein vor den Eingang des Grabes und ging davon.

[8:32] Es waren aber dort Maria Magdalena und die andere Maria, die saßen dem Grab gegenüber. Es war nicht die Jünger, die sich vielleicht gekümmert haben, sondern dieser reiche Josef von Arimathia, der sein eigenes Grab für Jesus zur Verfügung stellte.

[8:52] Am anderen Tag, nun, der auf den Rüsttag folgt, also am Sabbat, versammelten sich die obersten Priester und die Pharisäer bei Pilatus und sprachen: Herr, wir erinnern uns, dass dieser Verführer sprach, als er noch lebte: Nach drei Tagen werde ich auferstehen.

[9:05] Am Sabbat sollten sie sich in der Tat erinnern, sie deutlich erinnern an die Schöpfer Macht Gottes. Sie sollen sich erinnern, dass Gott sie liebt, er, dass er alles Gutes für sie vorgesehen. Der Sabbat war ein Tag des Erinnerns, aber diese Pharisäer, diese Schriftgelehrten haben alles auf den Kopf gestellt. Sie haben diesen Tag zu einer falschen Erinnerung gemacht. Ist ja man diesen Tag des Erinnerns, sich daran erinnert, was Jesus gesagt hatte, um jetzt seine Auferstehung zu verhindern.

[9:31] Und sie nennen ihn ihren Schöpfern, den sich eigentlich erinnern sollten am Tag hat einen Verführer, so befahl nun, dass das Grab sicher bewacht wird bis zum dritten Tag, damit nicht etwa seine Jünger in der Nacht kommen, ihn stehlen und zum Volk sagen: Er ist aus den Toten auferstanden, und der letzte Betrug schlimmer wird als der erste.

[9:47] Pilatus aber sprach zu ihnen: Ihr sollt eine Sache haben, geht hin und bewacht es so gut ihr könnt. Eine ganz interessante Formulierung im Licht dessen, was jetzt gleich kommen wird. Da gingen sie hin, versiegelten den Stein und bewachten das Grab mit der Wache.

[10:01] Der hat uns ein wenig an Daniel Kapitel 6, wo auch der Stein versiegelt worden ist, der über der Löwengrube gerollt worden ist. Dabei dieser aber Daniel wurde nicht von den Löwen gefressen und Jesus ist nicht im Grab geblieben. Der Tod konnte ihn nicht halten.

[10:20] Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu sehen. Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben.

[10:30] Denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat er zu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzt sich heraus. Sein Aussehen war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Vor seinem furchtbaren Anblick aber bebten die Wächter und wurden wie tot.

[10:51] Das waren römische Elite-Soldaten, Legionäre, die wussten, wie man kämpft. Vor einem Engel in seiner Herrlichkeit wurden sie wie tot.

[11:04] Der Engel aber wandte sich zu den Frauen und sprach: Fürchtet ihr euch nicht? Ich weiß wohl, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.

[11:15] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Jesus, hab Dank, dass du dort am Kreuz von Golgatha für mich gestorben bist. Hab Dank, dass du das alles erlitten hast und dass durch deinen Tod ich ewiges Leben haben darf. Danke, dass wir das alle beten dürfen, dass wir das alles für uns in Anspruch nehmen dürfen.

[11:42] Danke, dass du nicht nur gestorben bist, sondern dass du deine Gottes Sohn bist, den Tod besiegt hast. Du heute lebst und deine Verdienste mir zu schenken, anrechnen zu lassen, deine Gerechtigkeit mir zu verleihen. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen.


Lizenz

Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.