In dieser Predigt wird der Abschluss des Matthäus-Evangeliums behandelt, insbesondere Matthäus 28:6-20. Christopher Kramp beleuchtet die Auferstehung Jesu, die Begegnung mit den Frauen und den Jüngern sowie den Missionsbefehl. Er betont die Göttlichkeit Jesu und die Bedeutung des Evangeliums für alle Völker. Abschließend wird ein Ausblick auf die weiteren Evangelien gegeben.
Gott auf (m)einer Seite: Matthäus 28:6-28:20
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: MatthäusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1032. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für das Evangelium, danke für diese frohe Botschaft, dass alle unsere Sünden am Kreuz von Golgatha von Jesus getragen worden sind, dass er die gerechte Strafe dafür erlitten hat, dass er den Preis bezahlt hat, dass er den Tod besiegt hat und jetzt für uns eintritt und dass wir allen Menschen davon erzählen dürfen. Herr, sprich du auch heute durch dein Wort zu uns. Mach unsere Herzen froh durch das Evangelium, durch die gute Nachricht und gebt, dass wir uns ganz eng mit Jesus verbinden durch deinen Heiligen Geist. Das bitten wir in seinem Namen, der für uns gestorben ist, auferstanden ist und jetzt als unser Hohepriester für mich und für jeden, der das hört und sieht, uns alle eintritt hat. Dank dafür. Amen.
[1:35] Wir sind im Matthäus 28. Jesus ist von den Toten auferstanden, erlebt. Und die Frauen, die zu seinem Grab gekommen sind, reden mit dem Engel, der vom Himmel herabgekommen ist, um den Stein wegzurollen. Und dieser sagt ihnen, dass er sehr wohl weiß, dass sie Jesus, den Gekreuzigten, suchen. Gelesen weiter in Vers 6: "Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat." Jesus hatte es ja vorher angekündigt, seinen Tod und seine Auferstehung mit deutlichen Worten. Niemand hat sie so richtig wahrhaben wollen, aber es war die Wahrheit. Und der Engel erinnert sie daran: "Kommt her, seht den Ort, wo der Herr gelegen hat, und geht schnell hin und sagt seinen Jüngern, dass er aus den Toten auferstanden ist. Und siehe, er geht euch voran nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen." Siehe, ich habe es euch gesagt.
[2:35] Die Botschaft, dass Jesus von den Toten auferstanden ist, ist eine gute Botschaft. Sie soll schnell verbreitet werden. Und sie gingen schnell zum Grab hinaus mit Furcht und großer Freude. Es war eine gute Nachricht, ein Evangelium, und liefen, um es seinen Jüngern zu verkünden. Und als sie gingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: "Seid gegrüßt!" Jesus wollte nicht erst warten, bis sie ihn in Galiläa sehen würden. Er wollte ihnen zeigen: Ich bin wirklich auferstanden. Sie sollten nicht nur auf das Wort des Engels ihre Hoffnung basieren, sondern auf ihre eigene Erfahrung, dass sie Jesus gesehen haben.
[3:18] "Seid gegrüßt!" Sie übertrat nett zu, umfassten seine Füße und beteten ihn an. Ganz zu Recht, denn Jesus ist Gott. Erst Mensch geworden, aber immer Gott geblieben. Und seine Auferstehung von den Toten beweist seine Göttlichkeit. Das sprach Jesus zu ihnen: "Fürchtet euch nicht! Geht hin, verkündet meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen sollen. Dort werden sie mich sehen." Jesus ist Gott. Er lässt sich anbeten. Gabriel hat später eine Offenbarung als Engel gesagt: "Bete mich nicht an!" Aber Jesus darf angebetet werden, denn er ist Gott. Aber gleichzeitig sagte er im nächsten Atemzug: "Geht hin, verkündet meinen Brüdern, den ersten Menschen, er ist unser Bruder. Wir haben einen älteren Bruder am Thron Gottes, der gleichzeitig Gott ist. Gott ist unser älterer Bruder geworden und mit seiner Liebe, mit seiner Gnade, mit seiner Kraft und Herrlichkeit, und zu retten, zu befreien und unser Leben neu zu gestalten. Das ist die gute Nachricht. Gott sei Dank dafür."
[4:33] "Geht hin, verkündet meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen sollen. Dort werden sie mich sehen." Jesus sagt ihnen: "Fürchtet euch nicht!" Die Botschaft, die sich durch die gesamte Bibel hindurchzieht, wenn wir, wenn Menschen in der Bibel mit der Göttlichkeit in Kontakt traten, dann haben sie sich niedergeworfen. Und die Botschaft Gottes ist immer dann: "Fürchte dich nicht! Erzähl anderen, was du erlebt hast."
[4:59] "Verkündet meinen Brüdern die Botschaft von Jesu Göttlichkeit und Menschlichkeit, von seinem Tod und seiner Auferstehung muss allen gepredigt werden." Während sie aber hingehen, siehe, da kamen etliche von der Wache in die Stadt und verkündeten den obersten Priestern alles, was geschehen war. Diese versammelten sich samt den Ältesten. Oder nachdem sie Rat gehalten hatten, gaben sie den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: "Sagt, seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Und wenn dies vor den Stadthalter kommt, so wollen wir ihn besänftigen und machen, dass sie ohne Sorgen sein können." Sie übernahmen das Geld und machten es so, wie sie belehrt worden waren.
[5:40] Und so wurde dieses Wort unter den Juden verbreitet bis zum heutigen Tag. Es gibt zwei große Missionsbefehle, natürlich 28. Der erste passiert auf einer Lüge. Der erste ist der Auftrag an die, an die Soldaten, die sich dann eine Botschaft zu verbreiten über die Wiederkunft Jesu, die falsch ist. Das ist nämlich eine, ein Betrug war, dass sie in Wirklichkeit geschlafen haben und das Jesus, der Leichnam von Jesus, gestohlen worden ist. Das war eine Botschaft, die bis heute verbreitet wird. Eine Botschaft, dass die Auferstehung Jesu nicht real war, dass es eine Täuschung war, dass das Ganze anders zu erklären. Dass diese Botschaft wird bis heute in der ganzen Welt verkündigt. Es ist das falsche Gegenstück Satans zum Original, das wir jetzt lesen in Vers 16.
[6:29] Da heißt es: "Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte. Und als sie ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor ihm nieder." Auch sie beten Jesus an, denn er ist Gott. Etliche aber zweifelten. Sie wussten nicht genau, wie es jetzt weitergeht. Und Jesus trat er zu, redete mit ihnen und sprach: "Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. Und weil das so ist, so geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit. Amen."
[7:17] Jesus sagt: "Geht hin." Manchmal heißt es, das sei das ist ein Partizip und das stimmt auch. "Gehend", aber das bedeutet nicht, dass wir so wären, wir so im Laufe des Tages irgendetwas tun, wir nebenbei auch mal predigen dürfen. Nein, es bedeutet "Macht zu Jüngern". Das ist die Aufforderung, indem ihr hingeht, nicht indem ihr wartet, sondern die mir geht es in dem Fall das Mittel für die Mission, nicht einfach nur ein Begleitstand, indem ihr so könnte man das griechische ganz genau perfekt zu übersetzen, indem ihr euch aufmacht.
[7:49] "Macht zu Jüngern alle Völker." Predigt ihn nicht nur einfach theologische Wahrheiten, sondern macht durch eure oder oder führt sie dahin, dass sie Jesus selbst nachfolgen. Wir sollen Menschen zu Schülern Gottes machen und zwar alle Völker. Dieser Auftrag, den finden wir dann in Offenbach, oder wir finden dieses Evangelium dann auch in Offenbarung 14 ab Vers 6, wo das ewige Evangelium allen Nationen, Völkern und Sprachen gepredigt wird. Matthäus hatte in Matthäus 24 Vers 14 hatte Jesus gesagt: "Dieses Evangelium vom Reich soll allen in der ganzen Welt gekündigt, verkündigt werden, gepredigt werden allen Völkern zum Zeugnis." Und dann wird das Ende kommen.
[8:28] Bis dahin, bis an das Ende, wird Jesus bei ihnen sein. Er hätte ihn alle Macht und alle hat alle Macht im Himmel und auf Erden und wird sie unterstützen. Die Lüge wird unterstützt durch Geld von den obersten Pharisäern. Die Lüge wird unterstützt durch Ränke und durch Verschwörung in oberen politischen Kreisen, hier von Menschen, die ihre eigene Überzeugung ja über ihr eigenes Erleben, verleugnen des Geldes wegen. Aber die Wahrheit wird nicht unterstützt durch ein bisschen Geld und durch einen klugen Plan von Menschen und durch Verschwörung. Nein, die Wahrheit wird unterstützt durch den, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben worden ist.
[9:12] Und er bittet uns, die Menschen zu taufen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Übrigens, das ist ein originaler Text. Alle Argumente dieser wäre gefälscht, haben sich als völlig unhaltbar erwiesen und sind pure Lüge und können historisch überhaupt nicht nachgewiesen werden. Dieser Text ist von Anfang an in allen Manuskripten, die diese Stelle hier überhaupt enthalten, enthalten. Und deswegen wissen wir, dass es den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist gibt, die alle denselben Namen haben, weil sie alle Gott sind.
[9:43] Und Jesus beauftragt sie, das Wort Gottes zu halten, alles, was er befohlen hat. Und er ist bei uns, er bis ans Ende der Weltzeit. Und deswegen wissen wir, dass er auch heute noch bei uns ist und auch durch diesen Tag uns führen wird. Lieber Freund, liebe Freundin, Gott ist bei dir.
[10:04] Heute, lasst uns anderen Menschen erzählen, dass Jesus für uns gestorben ist, auferstanden ist. Lass uns das Evangelium anderen Menschen erzählen, die frohe Botschaft, dass er bald wiederkommen wird. Das Matthäus-Evangelium haben wir hier mit zum Abschluss gemacht. Wir werden als nächstes das Markusevangelium lesen. Wir werden sehen, dass die anderen drei Evangelien viele Geschichten wieder aufgreifen und das aus verschiedenen Perspektiven sehen. Wir haben hier gesehen, wie Matthäus als ein der Jünger Jesus selbst eine sehr autoritative und sehr ausführliche Bericht, den längsten von allen gegeben hat, ganz besonders eng verknüpft an das Alte Testament für Menschen, die das alte Menschen kannten, die Prophezeiungen kannten. Und der Jesus vor allem noch als den großen Lehrer und Prediger dargestellt hat, der alle seine großen Lehren, die Bergpredigt, die Sichtpredigt, die Endzeitpredigt, alle ausführlich aufgeschrieben hat.
[10:58] Wir werden sehen, dass die anderen Evangelisten andere Schwerpunkte setzen, so dass ein gesamtes Bild von Jesus entsteht. Und darauf können wir uns in den nächsten Wochen auch ganz besonders freuen. Wir wollen Gott dankbar sein für dieses wunderbare Evangelium von Matthäus. Lasst uns gemeinsam beten.
[11:10] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns beauftragt hast, das Evangelium in die Welt zu tragen. Herr, wir möchten diesem Auftrag voll gelassen, weil wir wissen, dass Jesus alle Macht hat, dass er uns berufen hat, dass er uns ausrüsten möchte und dass er uns begleiten wird. Und dass wir niemals in eine Situation geraten, wo wir ohne seine Hilfe sein müssten. Wir werden zwar Schwierigkeiten erleben und haben vielleicht auch den Schwierigkeiten in unserem Leben erlebt, wenn wir versucht haben, das Evangelium weiterzugeben. Weil wir dürfen wissen, es gibt niemals eine Situation, wo die Kraft Jesu nicht für uns zur Verfügung stünde, wo er nicht für uns da wäre. Und dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Danke für das wunderbare Evangelium nach Matthäus und bereitet unsere Herzen auch schon vor auf die zusätzlichen Einsichten, die wir bei Markus, Lukas und Johannes gewinnen werden. Hat Dank dafür von ganzem Herzen. Wir haben dich lieb.
Lizenz
Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.