In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um Matthäus 4, Verse 21 bis Kapitel 5, Verse 18. Er erklärt die Berufung der ersten Jünger und wie Jesus in Galiläa predigte, lehrte und heilte. Ein Schwerpunkt liegt auf der Bergpredigt, die als Regierungserklärung Jesu für das Reich Gottes verstanden wird. Kramp beleuchtet die Seligpreisungen und wie sie das Wesen Gottes und die Prinzipien seines Reiches offenbaren. Abschließend wird betont, wie wichtig es ist, das Licht und Salz der Welt zu sein und die Botschaft Jesu weiterzugeben.
Gott auf (m)einer Seite: Matthäus 4:21-5:18
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: MatthäusPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 995. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass Jesus unser Gesalbter ist, dass er mit dem Heiligen Geist damals gesagt worden ist und deutlich zu machen, dass er unser König ist, der nicht die Römer vertreibt, sondern den Satan besiegt, die Sünde besiegt und alles, was damit zu tun hat. Und dass wir in Jesus vor dir anerkannt sind und akzeptiert. Und dass, wenn wir uns auf Jesus berufen, auf sein Opfer, seinen Tod, die Worte, die du ihm gesagt hast, dass er dein Sohn ist und du Wohlgefallen an ihm hast, dass sie dann auch für uns gelten. Lieber Vater, das übersteigt eigentlich unseren Verstand, aber es zeigt uns, wie sehr du uns liebst. Wir wollen das im Glauben annehmen, dass wir vor dir stehen können, ganz frei, und dass du uns lieb hast, dass du für uns da bist. Sprich du heute durch dein Wort zu uns und erfüllt uns mit deinem Heiligen Geist. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[2:03] Wir sind in Matthäus Kapitel 4. Jesus hat in Galiläa am See Genezareth einige Jünger jetzt in den Vollzeitdienst rufen, nämlich Petrus und dessen Bruder Andreas. Wir lesen weiter in Vers 21: "Und als er von dort weiterging, sah er in einem Schiff zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und dessen Bruder Johannes, mit ihrem Vater Zebedäus, ihre Netze flicken. Und er berief sie. Da verließen sie sofort das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach." Diese waren einige der allerersten, die Jesus überhaupt noch gefolgt sind. Das kann man in Johannes 1 nachlesen. Und die sind jetzt auch die ersten, die ihren Beruf aufgeben, um Vollzeit für Jesus zu wirken, seine Schüler zu sein, um zu lernen, wie man Menschen zu Gott führt.
[3:02] Und Jesus durchzog ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und verkündigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk. Dies ist ein ganz entscheidender Vers hier im Matthäus-Evangelium, der noch einmal gedanklich aufgegriffen wird. Hier wird jetzt eine Klammer aufgemacht, die deutlich macht: Jesus hat gepredigt, er hat gelehrt und er hat geheilt. Wir werden sehen, dass in den nächsten Kapiteln das Evangelium nicht so sehr chronologisch angeordnet ist, sondern mehr thematisch. Dinge strukturiert, diese Aspekte jetzt nacheinander vorgeführt werden. In der Bergpredigt werden wir sehen, wie Jesus lehrt und predigt. Und wir werden dann in den Kapiteln von Kapitel 9 an vor allem auch Heilungen sehen, nach Themen geordnet. Diese Kapitel und all das illustriert diesen einen Vers, dass Jesus ganz Galiläa durchzog, überall hin kam und in den Synagogen predigte, aber auch natürlich in der freien Natur, die wir dann noch sehen werden. Und er predigte das Evangelium von dem Reich. Übrigens, es ist genau das Evangelium, von dem uns gesagt wird in Matthäus 24, Vers 14, dann: "das ist in der ganzen Welt verkündet werden." Mit anderen Worten, was wir hier lesen, ist das, was auch wir tun sollen, bis ans Ende der Zeit. Mit anderen Worten, wir sehen hier in Matthäus 4 und dann in folgenden Kapiteln das Original, was Jesus in Galiläa gezeigt hat, und von dort soll es sich ausbreiten über die ganze Welt. Und zwar durch wen? Durch diejenigen, die er dazu beruft, seine Menschenfischer zu sein. Deswegen ist diese Berufung der Jünger entscheidend. Das Licht sollte in Galiläa anfangen zu leuchten und sollte dann leuchten, ein bisschen offen waren, bis das Licht die gesamte Erde erleuchtet. Und noch sind wir dabei und noch haben wir, glaube ich, nicht ganz verstanden, dass es bedeutet, diese Aufgabe von Jesus weiterzutragen in die ganze Welt zu bringen, und zwar genau mit diesen Methoden: mit der Methode der Predigt, des Lehrens und der Gesundheitsbotschaft.
[5:13] Und klar, jeder von uns hat vielleicht seinen Lieblingsbereich, vielleicht nicht ganz so viel Zeit investiert. Und ich glaube, jeder von uns kann sich vornehmen, vielleicht in einem bestimmten Gebiet noch mehr Zeit zu investieren, je nach Gaben und Fähigkeiten, damit das Evangelium genau so abgerundet und symmetrisch präsentiert wird, wie Jesus es präsentiert hat. Vielleicht geht es dir so wie mir, vielleicht bist du von der Gesundheitsbotschaft überzeugt, aber hast nicht so viel Zeit bisher investiert, dir Wissen darüber anzueignen. Vielleicht bist du unglaublich gut in der Gesundheitsbotschaft, wer kennt sie nicht? Aber nicht so gut in der biblischen Prophetie. Oder vielleicht bist du mit einem wunderbar begabt, aber hast nicht viel Zeit investiert, um zu lernen, wie man Menschen Schritt für Schritt pädagogisch eine Wahrheit weitergibt. Und jeder von uns hat Dinge, die er gut kann, wo er natürlich Talent hat, wo Gott ihm besondere Gaben gegeben hat, aber Dinge, die wir auch lernen müssen, damit wir dann auch besser zusammenarbeiten können und damit das Evangelium in seiner vollen Schönheit überall gepredigt werden kann.
[6:22] Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien, also weit über Galiläa hinaus. Auch unser Ruf wird sich über unseren lokalen Wirkungsbereich leicht verbreiten, wenn wir so arbeiten, wie Jesus gearbeitet hat. Und sie brachten alle Kranken zu ihm, die von mancherlei Krankheiten und Schmerzen geplagt waren, und Besessene, und Wahnsinnige, und Lahme, und er heilte sie. Und es folgte meine große Volksmenge nach aus Galiläa und aus dem Gebiet der Zehnstädte, das war eine da ist sogar ein Dekapolis, im Jordan-Gebiet größtenteils griechisch-hellenistisch geprägt, und aus Judäa und von jenseits des Jordan.
[7:06] Die Art und Weise, wie Jesus die Wahrheit gepredigt hat, war überwältigend. Und als die große Illustration dessen schreibt Matthäus jetzt hier die sogenannte Bergpredigt auf. Erst einige der mehr als alle anderen Evangelisten die Predigten von Jesus sind großer Länge aufzeichnet. Markus zeichnet fast gar keine Predigten von Jesus auf, oder nur sehr begrenzt. Aber Matthäus hat die ganze Bergpredigt, die ganze See-Predigt, die ganze Endzeit-Predigt in großen Teilen. Das zeigt, dass Matthäus Jesus auch als einen Lehrer und Prediger dargestellt hat.
[7:48] Sei besonderer Tag, als hier diese Bergpredigt gehalten hat. Die genauen Details werden dann deutlich, wenn man auch das vor allem mit dem Lukas-Evangelium vergleicht, das am Morgen die Ordination der 12 Apostel stattgefunden hat. Das heißt, Matthäus 5, Vers 1: "Als aber die Volksmenge sah, stieg er auf den Berg und als er sich setzte, traten seine Jünger zu ihm." Sonst hat sich Jesus meistens in ein Boot gesetzt, aber diesmal steht auf einem Berg, um weil er ganz bewusst die Assoziation zum Berg Sinai bringen wollte. Jesus wollte jetzt hier diese Bergpredigt zeigen, wie die Zehn Gebote, die er damals auf dem Sinai dem Volk Gottes gegeben hat, das Volk Gottes mit ihm ein Bund geschlossen hat, wie er damals diese Zehn Gebote gemeint hat. Oder tat seinen Mund auf zu einer Lehre, lehrte sie und sprach: "Selig seid ihr..." Ja, übrigens, das heißt, er wollte jetzt wirklich autoritativ lehren, weil das war die Position, in der ein Lehrer damals seine Predigt vorgetragen hat. Und diese Formulierung: "Das heißt, und Gott sprach alle diese Worte..." Jesus stellt einen direkten Bezug her zu den Zehn Geboten.
[9:04] Das erste, was er sagt, ist: "Glückselig". Mehrmals sagte er das, denn Gott möchte, dass du glücklich bist. Deswegen auch Psalm 1: "Glückselig, obwohl dem, der immer wieder wird..." Deutlich, dass Jesus unser Glück vor Augen hat. Seine Regierungserklärung, denn das ist seine Bergpredigt, sie ist eine Erklärung seines Reiches Gottes. Und diese Regierungserklärung zeigt, dass Jesus möchte, dass du und ich glücklich sind. Aber glücklich sind nicht diejenigen, die die Menschen damals dachten, die die Römer hassen und Armeen aufstellen und zu nationaler Größe streben. Nein, die sind nicht glücklich. Nicht die Patrioten und nicht die, die sich über die Regierung beschweren und nicht die, die die Gesellschaft mit brachialen Mitteln verändern wollen. Die sind nicht glücklich. Die sind meistens ziemlich wütend und sauer und deprimiert. Nein, glücklich sind die geistlich Armen, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Diejenigen, die erkennen, dass ihnen etwas fehlt, wenn sie dann wissen, dass Gott sie in sein Reich führen wird. Bist du glücklich, weil du weißt, dass du alleine bist? Weil du weißt, dass Gott sein Himmelreich für dich gemacht hat? Und weil du eben geistlich arm bist, deswegen die Schätze des Evangeliums tatsächlich schätzt.
[10:22] Du siehst, sind die Trauernden, denn die sollen getröstet werden. Wer wirklich versteht, dass ihm etwas fehlt, liest du die Pharisäer und dachten, sie hätten alles. Sondern wer nach, wer versteht, dass ihm etwas fehlt, dem kann Gott echte Buße schenken, echte Reue, Traurigkeit über seine Sünden. Und dann kann Gott uns trösten.
[10:40] Dinge, sie werden das Land erben, dann, wenn wir nicht mehr groß von uns denken, nicht nur uns selbst erhöhen, gesehen haben, dass wir schwache Menschen sind. Ich bin ein schwacher Mensch. Hast du das auch für dich erkannt? Aber wenn wir das erkannt haben, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Wir wissen, dass wir nur allein durch Jesus, seine Kraft, etwas sind und etwas tun können.
[11:05] Glückselig sind die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden. Wenn wir nicht auf unsere eigene Gerechtigkeit vertrauen, sondern auf die Gerechtigkeit Jesu und danach streben und hungern und dürsten, dann werden wir satt werden. Wir werden regelrecht "gemessen" werden. Das Griechische sagt, dass wir randvoll gestopft werden mit der Gerechtigkeit Jesu, die er für uns erworben hat, die wir bei der Taufe gesehen haben.
[11:31] Glückselig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Dann wird sich unser Charakter verändern und dann werden wir das, was wir selbst erlebt haben, auch anderen Menschen weitergeben. Dann, wenn wir nicht sein wieder böse Knecht, der unbarmherzige Knechte Vergebung bekommt und dann keine Vergebung anderen Menschen zuteil werden lassen möchte.
[11:47] Sind die reinen Herzen, denn sie werden Gott schauen. Dann werden wir nicht nur in unserem Leben gute Taten tun, barmherzig sein, nein, wir werden ein reines Herz bekommen, reine Gedanken. Wir werden nicht nur äußerlich Christen sein, sondern in den tiefsten Innern unseres Herzens, unseres Denkens und Fühlens.
[12:07] Du glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes. Das heißt, dann wird es uns nicht nur damit zufrieden sein, wenn wir selbst zufrieden mit Gott sind, sondern wir werden uns danach sehnen, auch Frieden zwischen anderen zu stiften. Wir werden niemals Krieg und Streit fördern. Wir werden niemals Bruder und Schwester voneinander trennen. Werden versuchen, in der Furcht Gottes und seiner Wahrheit Frieden zu stiften, wo Gott Frieden stiften kann durch sein Wort und durch seinen Heiligen Geist. Wir werden natürlich nicht Sünde ignorieren. Wir werden danach suchen, nach Wegen suchen, dass Gottes Friede die Menschen verändert.
[12:48] Glückselig sind die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel. Und trotz aller Bereitschaft, Frieden zu stiften, wird es doch Feindschaft geben. Denn der Satan wird genau diese Prinzipien, die Prinzipien des Reiches Gottes, die Prinzipien des Wesens Gottes, diese Prinzipien bekämpfen und verhindern wollen, deswegen uns verfolgen.
[13:08] Und hier kann man sehen, dass diese Seligpreisungen Schritte auf einer Entwicklung sind. Dann in der vierten Seligpreisung wird nach dieser Gerechtigkeit gehungert und du dürstest, aber werden voll davon. Und dass wir sie haben, dann in der achten Seligpreisung. Diese Schritte bauen aufeinander auf.
[13:25] Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden. Wir sind glücklich, wenn wir verfolgt werden, weil wir Jesus lieben, weil wir von Jesus reden, weil wir unser Leben Jesus weinen. Wenn wir dagegen verfolgt werden, weil wir einfach nur uns aufregen, weil wir einfach nur protestieren, weil wir einfach nur vielleicht Menschen sogar schaden, dann sind wir nicht mehr "Türer". Aber wenn wir Jesus leben und wegen ihm verfolgt werden, dann dürfen wir wissen, dass wir in einer guten Gesellschaft sind. Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel, denn ebenso haben sie Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind, zu allen Zeiten, in allen und dem Neuen Testament und auch heute erleben Menschen, die Jesus nachfolgen und ihn lieben und ihm ganz zu eigen sind, erleben sie den Hass Satans und aller, derer, die Satan folgen.
[14:25] Und wir müssen aber nicht verzweifeln. Wir dürfen wissen, es ist ein Zeichen, dass wir das Reich Gottes vor Augen haben, ja schon im Herzen haben, dass wir einmal für immer bei ihm sein werden. Denn Satan bekämpft nicht seine eigenen. Satan bekämpft den Jesus, das Gesetz Gottes. Und wenn er uns bekämpft, deswegen, weil er sieht, dass Jesus durch den Heiligen Geist in uns das Reich Gottes wieder aufbaut, in uns das Reich Gottes, die Prinzipien des Reiches Gottes, unser Herz schreibt, das Reich Gottes, das im Himmel perfekt ist, in unserem Leben verwirklicht, so dass wir ein Licht sein können für andere Menschen.
[15:08] Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben. Wir haben gesehen, dass Jesus doch in Galiläa kam, ein Licht angezündet worden ist für die Menschen dort. Aber Jesus sagte: "Ich bin das Licht der Welt", sagte in Johannes 12. Aber ihr seid das Licht der Welt, denn ihr sollt diese meine Botschaft weiterbringen, weiterführen und euch euer Leben, das Reich Gottes präsentieren. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, so leuchtet es allen, die im Haus sind.
[15:46] Lieber Freund, liebe Freundin, hat Gott dir etwas, das in seinem Wort gezeigt, offenbart, Dinge, die du verstanden hast über ihn? Hast du eine Erfahrung mit ihm gemacht? Gott schenkt dir niemals eine Erfahrung in seinem Wort, niemals eine Erfahrung mit ihm, niemals eine Erfahrung im alltäglichen Leben, die du nicht weitergeben solltest. Wann immer Gott zu dir spricht, weil immer du merkst, Gott zündet ein Licht an, dann deswegen, damit du es mit anderen teilst. Das ist meine Erfahrung. Das macht uns erst richtig glücklich, wenn wir sehen, dass Gott durch uns sprechen kann und wird, zum Kanal seines Segens werden. So soll euer Licht leuchten vor den Leuten, dass ihr eure guten Werke seht und euren Vater im Himmel preist. Nicht die guten Werke, die Menschen tun, die nicht an Gott glauben, nicht die guten Werke, wo sie sich damit brüsten, dass etwas Gutes getan haben, wo sie den Applaus der Menschen suchen. Es sind die guten Werke, die so gut sind, dass deutlich wird, dass es nicht der Mensch gewesen ist, das ist Gott gewesen sein muss, der so etwas getan hat. Das sind die guten Werke, die dazu führen, nicht, dass wir gepriesen werden, sondern Gott im Himmel gepriesen wird.
[16:47] Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, um das Gesetz und die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen. Ich fahre sehr wollten Jesus darstellen als jemand, der das Alte Testament beiseite steht. Ich habe in den letzten Jahren in unserer Serie, die wir hier viel mehr haben, der sehnte so viel Gelegenheit gehabt, dass die Evangelien fährt zu studieren. Ich bin erstaunt, wie oft Jesus in seinen Taten, in seinen Worten immer wieder Bezug nimmt auf das Alte Testament. Nicht nur Matthäus, da wird es immer explizit auch gesagt, damit erfüllt wurde, mit erfüllt wurde. Auch in vielen anderen Stellen ist es etwas vielleicht verborgen, aber es ist immer da.
[17:25] Selbst hier in den Seligpreisungen kann man sehen, wie er zum Beispiel den ersten beiden Seligpreisungen direkt die Jesaja 61, Vers 1 und 2 präsentiert, damit deutlich mache: "Ich bin der Gesalbte, ich bin der, auf den die Dinge gewartet habt." Ohne es auszusprechen, bringt er immer wieder die Beziehung zum Alten Testament. Jesus ist nicht gekommen, das Alte Testament aufzulösen. Alle Christen, die meinen, sie müssen noch dem Neuen Testament folgen und nicht mehr so sehr dem Alten, kennen Jesus doch gar nicht wirklich. Denn Jesus ist nicht gekommen, sondern zu erfüllen.
[17:56] Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Jesus hat das Alte Testament nicht verringert, sondern er hat es bekräftigt. Das bestätigt ja, es gibt im Alten Testament Prophezeiungen, die auf seinen Tod hingewiesen haben, z.B. in den Opfer-Diensten, die sich dann erfüllt haben. Wir erwarten nicht mehr in der Zukunft, dass Jesus wie ein Lamm geschlachtet werden wird. Wir erwarten nicht mit der Zukunft eine Erfüllung von deiner neuen und wie Opfern auch nicht mehr. Deswegen müssen wir auch die die die die die die fest, aber nicht mehr nicht behalten, aber trotzdem bestehen diese Verse alle noch. Die zeigen uns die Erfüllung der Prophetie. Wir können diese Verse nicht beiseite schieben, die sind immer noch genauso wichtig. Sie zeigen uns, dass bestimmte Prophezeiungen sich erfüllt haben und stärken damit unser Vertrauen in die Prophezeiungen, die sich noch nicht erfüllt haben.
[18:44] Und dann gibt es viele Texte, die sind keine Prophezeiung. Die sind wie die Zehn Gebote, Beschreibung des Wesens Gottes. Und die bleiben natürlich bestehen. Und auch die Geschichte, sie erfüllt haben, bleiben bestehen als Quelle der Inspiration für uns und des Lernens, dass wir aus den Erfahrungen, auch den Fehlern von Menschen lernen können.
[19:06] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du möchtest, dass wir glücklich sind. Und danke für Jesus, jetzt in der Bergpredigt zeigt, wie du bist und wie du denkst und wie er selbst das Reich für alle Zeiten, auf Ewigkeit leiten und regieren wird. Denn in der Bergpredigt wird uns gezeigt, wie das Reich Gottes aussieht. Und Herr, wir möchten auch ein Licht sein dieser Welt. Wir möchten dieses Licht, was du angezündet hast, lieber Jesus, hast du angezündet hast in Galiläa, und lassen unseren Herzen anfängt zu leuchten, das möchten wir weitertragen, nicht damit die Menschen uns preisen, sondern damit sie dich preisen, mit dir finden. Wir möchten Menschen zu dir führen. Schenk uns also die Kraft. Danke, dass du uns das Licht anzündest und gibst, dass wir diese Gaben und Fähigkeiten, die du uns geschenkt hast, leuchten lassen vor den Menschen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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