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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt, basierend auf Matthäus 6:19-7:10, spricht Christopher Kramp über die Bedeutung, Schätze im Himmel zu sammeln statt auf Erden. Er erklärt, wie wichtig es ist, Gott zu vertrauen und sich nicht von weltlichen Sorgen wie Essen, Trinken und Kleidung beherrschen zu lassen. Die Predigt ermutigt dazu, das Reich Gottes zur Priorität zu machen und sich auf Gottes Fürsorge zu verlassen, anstatt sich von Ängsten leiten zu lassen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 998. Lasst uns gemeinsam beten. Unser Vater im Himmel, danke, dass wir so zu dir beten dürfen. Danke, dass Jesus uns gelehrt hat, dass wir mit allen unseren Sorgen und Nöten, mit anderen Problemen zu dir kommen können und dir nicht lange erklären müssen, was uns beschäftigt, sondern dass du für uns da bist, dass du uns segnen möchtest. Und das stille Gebet, das keiner sieht, dass wir alleine beten, von dir gehört wird. Möchte danke sagen, dass du persönlich zu uns redest, dass du dein Wort uns erklären möchtest. Und möchten dich bitten, dass du jetzt durch den Heiligen Geist durch die Worte der Bergpredigt in unser Herz hineinsprichst und dass wir dadurch gestärkt werden für den heutigen Tag. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:34] Wir sind in Matthäus Kapitel 6. Jesus hat seinen Jüngern und allen, die bei dieser Bergpredigt anwesend gewesen sind, gezeigt, wie wir mit Gott, dem Vater, im Gebet reden dürfen, dass Gott uns hört, auch wenn wir ganz alleine sind, dass wir in unseren religiösen Dingen des Glaubens nicht vor Menschen etwas beweisen sollen, sondern dass wir eine direkte und persönliche Beziehung zu Gott, dem Vater, haben dürfen.

[2:11] Weiter in Vers 19: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen. Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.“ Das Auge ist die Leuchte des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein. Wenn aber dein Auge verdorben ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein! Niemand kann zwei Herren dienen. Denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

[3:02] Als Christ zu leben bedeutet, Prioritäten zu setzen. Oder die Priorität zu setzen. Das bedeutet, dass wir nicht gleichzeitig und darauf konzentrieren können, in dieser Welt reich und berühmt zu werden und gleichzeitig versuchen, das Reich Gottes zu erreichen. Wenn wir im Reich Gottes leben wollen, dann muss uns bewusst sein, dass unsere Schätze im Himmel sind, dass die ewige, große Belohnung einmal im Himmel auf der neuen Erde sein wird. Ja, Gott schenkt uns schon auf dieser Erde viel Segen, aber das darf nicht unsere Priorität sein. Viele Menschen haben versucht, viel zusammenzuwerfen, um dann kurz vor ihrem Tod festzustellen, dass sie nichts davon mitnehmen können, dass alles nichtig ist, alles umsonst. Wie viele große Könige, Pharaonen haben Schätze angesammelt und doch haben sie nichts mitnehmen können, als sie gestorben sind. Sie sind selbst tot und haben kein Bewusstsein mehr, wissen nichts von ihrem Reichtum, und der Reichtum wird von anderen gestohlen oder bestenfalls in Museen ausgestellt.

[4:07] Wir müssen uns die Frage stellen: Worin investiere ich Zeit, Energie und Ressourcen? Was ist das, was ich im Leben erreichen möchte? Wir können nicht gleichzeitig reich werden wollen, berühmt werden wollen und ein Nachfolger Jesu sein. Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen, was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?

[4:39] Weil es also darum geht, Schätze im Himmel zu sammeln und nicht auf der Erde, das ist also nicht nur etwas, was für die gilt, die sowieso schon viel Kapital haben und vielleicht in Gefahr stehen, nur noch sich auf das Geld zu konzentrieren. Das gilt auch für Menschen, die ganz alltägliche Sorgen haben, wie Essen, Trinken und Anziehen. Das Prinzip aus den Versen vorher: Nicht Schätze auf Erden sammeln, sondern Schätze im Himmel.

[5:03] Das wird jetzt so erklärt, dass es für jeden einzelnen Menschen von uns ganz aktuell und relevant wird. Sieh die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht. Sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzufügen? Wir können nicht lenken, wir werden nicht länger leben, wenn wir uns ständig Sorgen machen, wie es in der Zukunft weitergeht. Das Gegenteil ist wohl eher der Fall. Wir werden wahrscheinlich unser Leben verkürzen, weil die Sorgen uns eher krank machen, als dass sie unser Leben verlängern.

[5:39] Und warum sorgt euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie mühen sich nicht und spinnen nicht. Ich sage euch, aber dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr kleinen Gläubigen?

[6:02] Jesus bittet uns, die Natur anzuschauen. Und wenn wir die Natur betrachten, sehen wir, dass Gott für jeden einzelnen Vogel wirkt, viele Pflanzen, Gottes überall aktiv. Und wenn er für Pflanzen und Vögel und für jedes einzelne Tier wirkt, wie viel mehr für uns, die wir im Bild Gottes geschaffen sind. Jesus möchte, dass wir lernen, Gott zu vertrauen. Jesus selbst hat Gott vertraut und hat erlebt, dass Gott ihn nicht ein einzigen Tag im Stich gelassen hat. Er sagt in Johannes: „Der Vater ist immer bei mir, er verlässt mich nicht.“

[6:46] Und interessant ist, dass Gott uns nicht nur irgendwie versorgt. Jesus sagt hier, dass selbst der Salomo, der von allen Menschen in der Bibel wohl den allergrößten Reichtum gehabt hat, nicht mit seinem Reichtum sich das leisten konnte, was Gott einer jeden Lilie umsonst schenkt, egal wie viel wir uns anstrengen und wie viel wir erreichen wollen, sei es durch finanzielle Ressourcen, sei es durch Einfluss, sei es durch Wissen, dass wir uns erarbeiten wollen. Alles Dinge, die an sich nicht verkehrt sind, aber die zu leicht unserem Leben die Priorität bekommen.

[7:25] All das, was wir dadurch erreichen können, ist nichts im Vergleich zu dem, was Gott uns durch seine Gnade schenken kann. Und ich möchte mir vornehmen, weil das spricht zu mir, dass wir, dass ich mich mehr darauf verlasse, dass Gott für mich sorgt und dass er jeden Tag, heute, morgen, übermorgen, das Beste für mich kennt. Und wenn ich ihm vertraue, er mich so segnen wird, wie ich keinen Segen erleben könnte, wenn ich aus eigener Kraft versuche, alles irgendwie zu besorgen.

[8:12] Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: „Was werden wir essen? Und was werden wir trinken? Oder womit werden wir uns kleiden?“ Nach all diesen Dingen trachten die Heiden. Aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt.

[8:24] Jesus zeigt immer wieder, dass Menschen, die zwar sich als gläubige Menschen bekennen und sagen, dass sie an Gott glauben und die Liebe lesen und beten, oftmals in ihrem alltäglichen Leben handeln wie die Heiden. Sie hassen ihre Feinde, sie sorgen sich primär immer nur darum, dass es ihnen gut geht und dass sie genug zu essen, zu trinken haben. Dieses sagt, das ist in allen anderen Religionen haben, dass der Mensch sich um sich selbst dreht und seine Feinde hasst.

[8:58] Aber im Reich Gottes ist anders. Ich weiß, Gottes kann man die Feinde lieben. Und im Reich Gottes kann man darauf vertrauen, dass Gott für einen sorgt. Das heißt nicht, dass man nie auch essen sollte oder dass man nie auch etwas plant, aber es bedeutet, dass wir immer eine andere Priorität haben als die Dinge des Alltags.

[9:23] Es bedeutet, dass wir tatsächlich glauben, dass Gott weiß, dass wir diese Dinge benötigen. Jesus ist nicht gegen Kleidung und nicht gegen Essen, ist auch nicht gegen Geld. Jesus will zeigen, dass ein echter Christ glaubt, dass Gott sich darum kümmern wird. Und das weiß und wir deswegen auch entspannt in dem Alltag leben können, weil wir darauf vertrauen, dass Gott für uns sorgen wird.

[9:51] Und im Vertrauen auf Gott dann mit ihm zusammenarbeiten und natürlich dann auch im Vertrauen auf Gott seine Gaben, Fähigkeiten nutzen, damit wir auch essen und zu trinken haben.

[10:02] Betrachtet viel mehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden. Die Priorität soll Gottes Reich sein, das, was in der Bergpredigt steht, Gottes Gerechtigkeit, wie sie im Gesetz Gottes beschrieben wird und wie sie sich im Leben Jesu gezeigt hat und wie sie uns angerichtet wird und verliehen wird durch das Evangelium. Das muss unsere Priorität sein.

[10:31] Und jeder, der dieses Evangelium dann zur Priorität macht, wird nicht faul sein und wird sich nicht von anderen bemuttern lassen. Nein, er wird natürlich dem Wort Gottes dann folgendes auch deutlich macht, dass wir arbeiten sollen, dass wir fleißig sein sollen, dass wir natürlich auch für die Bedürfnisse unserer Familie sorgen sollen, aber immer im Vertrauen auf Gott und nicht so, dass wir Angst haben, was in der Zukunft passiert, sondern in Zusammenarbeit mit Gott und seinem Heiligen Geist.

[11:03] Das ist das, was Jesus hier uns deutlich machen möchte. Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage. Wir sollen um unser tägliches Brot bitten. Wir sehen hier also, wie die einzelnen Teile der Bergpredigt interessanterweise auch eng zusammen gehören.

[11:26] Richtig, nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden. Und mit demselben Maß, mit dem ihr anderen zu messt, auch euch zugemessen werden. Ja, wir sollen Sünde beim Namen nennen, ja, wir sollen Boshaftigkeiten erkennen, aber wir sollen Menschen nicht verurteilen, weil wir nicht das wissen, was Gott weiß, der allein ein gerechtes Urteil fällen kann.

[11:51] Was siehst du bei dem Splitter im Auge deines Bruders und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: „Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen“, und siehe, der Balken ist in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen. Jesus sagt nicht, dass wir alle sagen sollen: „Naja, jeder von uns hat einen Splitter, dann lass uns einfach mit dem Splitter leben.“

[12:18] Jesus sagt: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes.“ Erst danach, dass du selbst in deinem Leben mit Gott eng verbunden ist, dass die Dinge, die dir die Sicht versperren, dass die Sünden und die Schuld und die schlechten Gewohnheiten durch Gottes Kraft entfernt werden können, damit du dann einen geistlichen Blick hast und richtig siehst mit den Augen Gottes, siehst, um dann auch einem anderen helfen zu können, seine Sünde zu überwinden.

[12:47] Dann werden wir nicht mehr selbstgerecht andere verurteilen, sondern wir werden aus unserer eigenen Erfahrung erzählen können, wie Gott uns geholfen hat, den Balken zu entfernen, so dass wir jetzt auch anderen Mut machen können, dass sie es schaffen können, den Splitter aus ihrem Auge zu entfernen.

[13:00] Geht das Heilige nicht den Hunden und werft eure Perlen nicht vor die Schweine, damit sie nicht mit ihren Füßen diese zertreten und jene sich nicht umwenden und euch zerreißen. Wir sollen uns, wir sollen mit Gottes Hilfe ein geistliches Verständnis dafür entwickeln, wer wirklich auch ein Interesse an Gottes Wort hat.

[13:19] Die geistlich Armen. Wir sollen sehen, wer wirklich sich arm fühlt, wer wirklich Veränderung möchte, denen kann das Evangelium wirklich helfen. Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird euch aufgetan. Denn jeder, der bittet, empfängt, und wer sucht, der findet, und wer anklopft, dem wird aufgetan.

[13:40] Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wann immer ich zu Gott bitte von ganzem Herzen, dass er mir helfen möchte und helfen soll, tut er das auch. Die Bibel sagt ganz deutlich in Jeremia 29, dass wir von ganzem Herzen finden, von ganzem Herzen nach ihm suchen, wird er sich finden lassen. Egal, was heute dein Problem ist, egal, mit welchem Sorgen und Problemen du zu kämpfen hast, egal, welche Schwierigkeiten sich auf dem Weg. Wenn du jetzt Gott ernsthaft, aufrichtig, ehrlich, von ganzem Herzen bittest, dass er dir die Kraft und die Weisheit schenkt und die Gnade, die du brauchst, wirst du sie erhalten.

[14:16] Oder ist unter euch ein Mensch, der, wenn sein Sohn ihn um Brot bittet, ihm einen Stein gibt? Und wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange gibt? Gott ist unser Vater, und selbst ein irdischer Vater würde niemals seinem Kind etwas schlechteres geben, als das, worum sein Kind bittet. Wie viel weniger Gott, der Vater, der vollkommen ist.

[14:42] Lass uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns erneut daran erinnerst, obwohl es bestimmt schon mal gehört haben, ich jedenfalls schon ganz oft, dass du dich um uns kümmerst. Und leicht, es geht auch mir, so leicht machen wir uns Sorgen und wenn aufgefressen von den Sorgen und vergessen, dass du alles in einer Hand hast. Und ich möchte dich persönlich um Vergebung bitten, ist mir so oft Sorgen mache, die unnötig sind, weil du alles in der Hand hast. Und dafür danke ich dir.

[15:15] Ich möchte dich bitten, dass jeder Einzelne von uns diese Erfahrung macht, dass du uns das Beste gibst, was wir brauchen. Wird deswegen vertrauen können. Danke dafür. Wir haben dich lieb. In Jesu Namen.


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