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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Micha 1-3 spricht Christopher Kramp über die prophetischen Botschaften des Propheten Micha. Er beleuchtet die Sünden Israels und Judas, die göttliche Strafe und die Hoffnung auf Wiederherstellung. Die Botschaft betont die Notwendigkeit echter Buße und die Rolle Jesu als wahrer Ruheort und König.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 956. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir dein Wort haben, dass es auf sehr viele verschiedene Arten und Weisen immer wieder das Evangelium, die Schönheit deines Charakters und die Notwendigkeit echter Buße offenbart. Danke, dass du verschiedene Menschen benutzt hast, dass wir in verschiedene Situationen unseres Lebens immer wieder auf neue Art und Weise angesprochen werden. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du auch heute durch die Worte, die der Prophet Micha aufgezeichnet hat, dass wir, egal wo wir gerade im Alltag heute stehen, angesprochen werden und deine Botschaft unser Herz erreicht und wir Veränderung erleben. Die Kraft, die dein Wort hat, erfüllt uns mit deinem Heiligen Geist. Dank für deinen Segen, der mehr ist, als wir jemals verdient haben. Und sei du jetzt unser Lehrer, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:36] Wir sind in Micha Kapitel 1. Micha predigt eine Botschaft an alle Völker, die deutlich macht, dass sowohl Israel als auch Juda, Samaria als auch Jerusalem gesündigt haben, Götzendienst getrieben haben. Und er weiß sagt und prophezeit die Vernichtung, die Eroberung Samarias und sieht auch, dass das Unheil auch nach Juda kommen wird. Eine Reihe von sehr poetischen, mit Wortspielen durchsetzten Sätzen jammert er und klagt er über das, was auch in Juda passieren wird.

[2:21] Wir lesen weiter in Kapitel 1, Vers 13. „Spann die Pferde an den Wagen, du Einwohnerschaft von Lachisch!“ Nach Hieser war es eine Stadt, deren Name auch an Pferde erinnert, eine der wichtigsten Städte in dieser Zeit in Juda. Sie hat der Tochter Zion, also Jerusalem, den Anschluss zur Sünde gegeben. „Ja, in dir sind Israels Übertretungen gefunden worden.“ Das ist sehr interessant, denn als später die Assyrer nach Juda kommen und Sanherib wird Lachisch tatsächlich zerstört, während die anderen dann aufgrund der Gebete Hiskias und des Volkes, der Gebete Jesajas, verschont wird.

[2:59] Darum musst du Verzicht leisten auf Moore Chat. „Die Häuser von Aser werden den Königen Israels zur Täuschung.“ Achtet, bedeutet Trug, einen neuen Besitzer will ich dir zuführen, du Einwohnerschaft von Marische. Marische, das eigentlich Besitz bedeutet, bis nach Adullam wird die Herrlichkeit Israels kommen. „Nach Nikal und Schere den Haar wegen der Kinder deiner Wonne, mache deine Glatze so breit wie die eines Geiers, denn sie müssen von dir weg in die Gefangenschaft ziehen.“

[3:37] Micha verkündet das Exil. „Wir dienen die Frevel, ersinnen und Böses vorbereiten auf ihren Lagern am Morgen. Wenn es Licht wird, führen sie es aus, weil es in ihrer Macht steht.“ Wir uns, wenn wir Böses in Gedanken spinnen, weil wenn die Gelegenheit kommt, werden wir auch das tun, was wir vor uns in Gedanken ausgedacht haben.

[4:06] Deswegen ist das Evangelium, ist Jesus uns gepredigt hat, die einzige Religion, die in der Lage ist, durch Gottes Kraft nicht nur böse Taten zu ändern oder böse Worte, sondern ein neues Herz zu geben, dass wir die Sünde nicht einmal denken. Weil wenn wir sie nicht einmal denken, denn wir später sie auch nicht tun. Und deswegen wünscht sich Gott, dass wir tags und nachts, wie Psalm 1, Vers 1 sagt, über Vers 2, über Gottes Gesetz nachdenken.

[4:38] „Gefällt ihnen ein Raub, so rauben sie es. Und wollen sie ein Haus haben, so nehmen sie es weg.“ Sie üben Gewalt gegen den Besitzer und sein Haus, gegen den Mann und sein Erbteil. Hier sind er Übertretung der zehn Gebote angesprochen, zum Beispiel das zehnte Gebot ist das, man eigentlich ja nicht begehren soll. Also, dass man, dass man nicht begehren soll.

[4:54] Darum, so spricht der Herr: „Siehe, ich nehme mir Böses vor gegen dieses Geschlecht, aus dem ihr eure Hälse nicht herausziehen könnt.“ Mit anderen Worten, eine Schlinge, der er nicht entfliehen könnte. „Und ihr werdet nicht mehr so hoch erhaben einhergehen, denn es ist eine böse Zeit, wenn Gott Gericht hält.“ Ist der Stolz des Menschen am Ende. An jedem Tag wird man über euch einen Spruch anheben oder ein klägliches Klagelied anstimmen.

[5:18] „Es ist geschehen, wird man sagen. Wir sind gänzlich verwüstet worden. Das Erbteil meines Volkes gibt er einem anderen. Wie entzieht er es mir, dem Abtrünnigen? Verteile unsere Felder.“ Darum wirst du niemand haben, der die Messschnur wirft bei der Verlosung des Landes in der Versammlung des Herrn.

[5:40] „Weiß sagt nicht, weiß sagen sie, weiß sagt man diesen nicht.“ So hört die Schande nicht auf, wie schon beim Propheten Amos im Norden, scheint es also auch im Süden diese Einstellung zu geben, dass man die Prophezeiung gar nicht hören will. Gibt es das heute auch noch? Das ist prophetische Wort als Angriff, als Anklage wahrgenommen wird und man ist nicht mehr hören will.

[6:00] Aber wenn Gott aufhören würde, durch Prophezeiungen zu sehen, durch den Geist der Weissagung, dann würde die Schande nicht aufhören.

[6:12] „Du Haus Jakob, wie du genannt wirst, ist, denn der Herr ungeduldig sind seine Handlungen danach.“ Sind meine Worte nicht gütig gegen den, der aufrichtig wandelt? So wie der Prophet Amos legt auch Micha den Finger in die Wunde und sagt: „Ihr, Amos hat gesagt, ihr nennt euch immer das Volk Gottes.“ Micha sagt: „Du wirst Haus Jakob genannt.“

[6:34] Ist das Problem? Gott ist Gott ungeduldig? Ist nicht Gott eigentlich ein gütiger Gott? Ist er nicht barmherzig? Alles, was fehlen würde, wäre einfach nur ein aufrichtiger Wandel vor Gott, und Gott würde euch segnen.

[6:50] „Doch erst gestern ist mein Volk als Feind aufgestanden. Vom Obergewand reißen sie den Mantel, denen weg, die sorglos vorüberziehen, die dem Krieg abgeneigt sind.“ Gottes Volk ist eigentlich mit ihm arbeiten sollte. Er hebt sich als Feind. Ihr vertreibt die Frauen meines Volkes aus den Häusern ihrer Wonne, von ihren Kindern nehmt ihr meinen Schmuck vor immer weg.

[7:12] „Weg, auf, macht euch davon! Denn dieses Land ist kein Ruheort mehr wegen der Unreinheit, die Verderben anrichtet, und zwar ein gewaltiges Verderben.“

[7:20] Wir dann uns, Josua sollte das Volk in seine Ruhe hineinbringen. Das das Land Israel sollte keine an, sollte eine Ruheort sein. Und das ist ein Bild im altorientalischen Denken für die Heimat, dort, wo man zu Hause ist. Wir alle wissen, dort, wo man sich zu Hause fühlt, dort konnte man zur Ruhe.

[7:44] Eigentlich sollte das Land keiner an, einen Sinnbild sein für Jesus, denn bei ihm findet man echte Ruhe. Erst der wahre Ruheort und bei ihm auf der neuen Erde, wenn wir bei ihm sein werden und Gott mit uns leben wird, werden wir zu unserer Ruhe eingegangen sein. So wie es Paulus und Hebräer 4, das könnt ihr nachlesen, dort beschreibt.

[8:05] Aber ein Land, das zwar nominell benutzt hat Israel ist und nominell die Nachfahren Jakobs leben, das aber Jesus und sein Evangelium ignoriert, ist auch keine Heimat mehr und kein Ruheort.

[8:22] Wenn einer käme, der dem Wind nachliefe und euch Luke und Trug verkündete, ich will euch was sagen zum Wein und zum starken Getränk, das wäre ein Prediger für dieses Volk.

[8:32] Auch im Neuen Testament sehen wir, wie Menschen die Wahrheit nicht hören wollen. Stattdessen lieber ihren eigenen Lehrern und eigenen Propheten nach. Hört man lieber diejenigen, die das predigen, was man selbst schon sowieso dachte. Und man hat nicht so gerne diejenigen, die einfach das Wort Gottes predigen, egal wie unangenehm es auch meine persönliche Meinung gegenüber sein mag.

[9:01] „Ich will dich Jakob sammeln und zwar ganz sammeln. Ich will den Überrest Israels vollständig zusammenbringen. Will sie vor allen Dingen wie die Schafe in der Hürde, wie eine Herde auf ihrem Weideplatz, das ist von Menschen wimmeln soll.“

[9:14] „Der Durchbrecher wird vor ihnen hinaufziehen. Die werden durchbrechen und zum Tor ein und ausziehen. Ihr König wird vor ihnen hergehen und der Herr an ihrer Spitze.“

[9:27] Micha ist nicht nur ein Prophet des Gerichte, sondern auch des Evangeliums. Und so wie schon Jesaja und Jeremia und hier seht ihr und Hosea und Amos predigt auch Micha die Wiederherrscht und auch Obadja predigt.

[9:42] Micha die Wiederherstellung. Die Übrigen werden zurückkehren. Gott wird Israel sammeln, so wie es in 3. Mose, in 5. Mose verheißen hat, dass selbst wenn wir ins Ziel geraten, selbst wenn wir aufgrund unserer Sünden die Schande tragen müssen, selbst wenn wir Fluch erlebt haben, ist es Gottes Wunsch, uns wieder zurückzubringen, zu sammeln.

[10:07] Und zwar nicht nur ein bisschen, nicht nur bruchstückhaft, sondern vollständig. Gottes Evangelium ist in der Lage, mehr als alles, was wir uns vorstellen können, wieder zurückzubringen, wiederherzustellen.

[10:21] Eine Herde auf ihrem Weideplatz. Das war die Mission von Jesus. Er sagt, das wird eine Herde sein und er ist gekommen und hat uns auch den Auftrag gegeben, dass Evangelium geht in die ganze Welt, damit alle wahren, aufrichtigen Nachfolger Gottes in eine Herde versammelt werden. Das werden Jesus kommt, eher als der Hirte seine Herde zu sich nehmen kann.

[10:45] Er ist der König, der vor uns ausgeht. Erst der Durchbrecher, der alle Schwierigkeit in unserem Leben, alle Probleme, alles, was uns zwischen uns und Gott stellt, durchbricht, dass wir ihm folgen können.

[10:58] Er geht an unserer Spitze. Lieber Freund, liebe Freundin, geht Jesus an deiner Spitze? Geht er dir voran? Folgst du Jesus als den König deines Lebens heute an diesem Tag?

[11:15] Und ich sprach: „Hört doch ihr heute von Jakob und ihr Fürsten, das Haus aus Israel. Ist es nicht eure Sache, das Recht zu kennen? Und doch habt ihr das Gute geliebt und das Böse. Ihr zieht ihnen die Haut ab und das Fleisch von den Knochen.“

[11:34] Leider waren die Obersten Israels, die eigentlich die Gerechtigkeit kennen sollten und wissen sollten, wie man Recht spricht, nur auf sich selbst bedacht. Möge das nicht in unserem Leben zu sein.

[11:44] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du ein Gott bist, der Wiederherstellung und dass du nicht nur bruchstückhaft, ein bisschen wieder kittest, sondern dass du in der Lage bist und willig bist und es dir von Herzen wünschst. Liebe mir 32, Vers 41 sagt: „Von ganzem Herzen, von ganzer Seele, uns wieder zusammen.“ Herr, du siehst, dass auch heute noch viele deiner Kinder zerstreut sind.

[12:14] Sammle uns, sammle uns, dass wir nur noch einen Hirten anerkennen, mich Jesus, dass er in unserem, in jedem einzelnen von uns, in unserem Leben der König ist, der von uns vorher geht, vorangeht. Denn wir wissen, wenn jeder Einzelne Jesus folgt, dann folgen wir alle demselben und dann gehen wir doch dieselbe Richtung. Das sind wir eins. Herr, schenkt uns diese Wiederherstellung und diese Einheit in unserem persönlichen Leben, in unseren Familien, in der Gemeinde. Bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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