In dieser Predigt aus der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die prophetischen Worte des Propheten Micha. Es wird thematisiert, wie Gott trotz Zerstörung und Exil Hoffnung und Wiederherstellung verheißt. Die Botschaft konzentriert sich auf die Ankunft Jesu als Friedefürst und König, der wahres Königreich Gottes bringt und Frieden mit Gott ermöglicht.
Gott auf (m)einer Seite: Micha 4:11-6:2
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: MichaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit Seite 958. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir seine so wunderbare Vision, ein Prophet Micha, sehen können. Dass deine Wahrheit, dass deine Gemeinde siegreich am Ende sein wird, dass dein Evangelium in aller Macht und Herrlichkeit die ganze Welt erleuchten wird. Ja, dass all das wiederhergestellt wird, dass du dir vorgenommen hast, nicht nur für deine Gemeinde wiederhergestellt, nein, all das, was vor dem Sündenfall eigentlich von dir gedacht worden ist, eine perfekte Welt ohne Sünde, ohne Schmerz, ohne Leid. Das stellst du alles wieder her. Das ist zu viel, dass das uns verstehen können, aber wir können es erleben. Und so bitten wir dich, dass du heute schon anfängst in unserem Leben. Wir möchten dir unser Herz geben, dass du hier schon anfangen kannst, wiederherzustellen. Auch wenn es mit der Erde noch ein bisschen dauern wird, kannst du unser Herz heute schon neu schaffen und uns helfen, dass, wenn es neu geschaffen ist, es neu bleibt, damit wir Repräsentanten deines Königreiches hier auf dieser Erde sind. Herr, sprich du jetzt zu uns, dass wir dein Wort verstehen, dass wir Jesus und seine wunderbare Botschaft in diesen Versen erkennen können. Das bitten wir in seinem Namen. Amen.
[2:04] Wir sind in Micha Kapitel 4. Wir haben gesehen, dass obwohl Micha vorhergesagt hat, dass Jerusalem zerstört werden wird und dass die Israeliten nach Babel wandern, auswandern werden müssen, weil sie dort ins Exil gehen, dass Gott sie wieder zurückführen wird, dass er die Hängenden sammeln wird, dass er den Überrest seinem starken Volk machen wird, so stark, dass andere Nationen, selbst wenn sie entfernt sind, weit entfernt sind, sehen werden, dass dort in Jerusalem, im wiederhergestellten Volk Gottes, das Gesetz Gottes, das Wort Gottes so gegenwärtig, so attraktiv gepredigt wird, dass sie gerne zu Gott kommen und Teil seines Volkes werden möchten, den Krieg gegen Gott und sein Gesetz aufgeben.
[2:51] Wir lesen nun weiter in Micha 4 und dort Vers 11: "Und nun haben sich viele Völker gegen dich versammelt, die sagen: Sie sollen weit werden, also Jerusalem, die Stadt, und unsere Augen sollen ihre Lust an Zion sehen. Sie kennen aber nicht die Gedanken des Herrn und sie verstehen seinen Ratschluss nicht, dass er sie zusammengebracht hat wie Gaben auf der Tenne." Das ist sehr an die Idee in Micha 4, dass Gott Völker zusammenruft, die Jerusalem zerstören wollen, deswegen, weil Gott die Völker dort vor Jerusalem richten möchte und wird. "Mache dich auf und drisch, du Tochter Zion, denn ich mache dein Horn zu Eisen und deine Hufe zu Erz, und du sollst große Völker zermalmen, und ich werde ihren Raub dem Herrn weihen und ihren Reichtum dem Beherrscher der ganzen Erde."
[3:40] Nun aber schließe deine rein, du Schau man hat eine Belagerung gegen uns aufgestellt. Mit dem Stab haben sie dem Richter Israels ins Gesicht geschlagen. Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda, aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist." Eine der bekanntesten Prophezeiungen auf Jesus Christus, der in Bethlehem geboren worden ist, obwohl seine Eltern eigentlich in Nazareth gelebt hatten und dort ja auch dann wieder lebten, wo auch Jesus aufgewachsen ist. Bethlehem, die Stadt, aus der David kam, denn Jesus war der Sohn Davids. Das Königtum Davids war mit dem Ort Bethlehem verknüpft. Und so prophezeit hier Micha ja, dass ein wahrer Sohn Davids, das wahre Königreich, nicht das irdische Königreich David, sondern das wahre Königreich Gottes wiederherstellen wird. Er wird kommen und Herrscher werden über Israel, er, der seit Ewigkeit bereits ziert, das ist schon oft gezeigt hat als der Befreier, der Richter, der Erlöser Israels. Jesus ist das Zentrum eines jeden Buches und Jesus ist das Zentrum auch des Propheten Micha.
[5:11] Darum gibt es sie hin bis zu der Zeit, da die, welche gebären soll, geboren haben wird, und der Überrest seiner Brüder wird zurückkehren zu den Kindern Israels. Und er wird auftreten und sie weiden in der Kraft des Herrn, in der Hoheit des Namens des Herrn, seines Gottes. Und sie werden sicher wohnen, denn nun wird er groß sein bis an die Enden der Erde. Jesus wird nicht nur ein einfacher kleiner König über Juda sein, er wird der König der Könige sein. Und durch die Verbreitung des Evangeliums wird das Reich Gottes über die ganze Erde ausgebreitet. Deswegen heißt es ja Matthäus 24 Vers 14, dass das Evangelium vom Reich gepredigt werden soll allen Völkern, und dann wird das Ende kommen.
[6:05] Und dieser wird der Friede sein, lieber Freund, liebe Freunde. Ist Jesus der Friede für dich? Ist er dein persönlicher Friede? Jesus sagt: "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken." Er möchte uns Ruhe schenken, er möchte uns Frieden schenken. Wenn wir Jesus haben, haben wir Frieden mit Gott. Der Freund, liebe Freunde, hast du heute, jetzt hier, hast du Frieden mit Gott? Wenn nicht, zögere nicht, stoppe lieber dieses Video und bitte Gott, bitte Jesus, dass er durch das, was er für dich am Kreuz getan hat, dir Frieden schenkt. Frieden mit Gott.
[6:58] Wenn der Assyrer unser Land kommt und unsere Paläste betritt, so werden wir sieben Hirten, ja, acht Menschenfürsten gegen ihn aufstellen. Die werden das Land, das Syrien mit dem Schwert abweiden und das Land Nimrod in seinen Toren. Ganz interessante Bezeichnung für Syrien hier. Unser wird er uns von dem Assyrer retten, wenn diese in unser Land kommt und unser Gebiet betritt? Für die Zeitgenossen von Micha waren die Assyrer die absolut größte vorstellbare Gefahr. Und so werden sie jetzt zum Symbol für alles, was uns im Leben negatives begegnen kann. Jesus ist stärker, Jesus ist stärker als die Assyrer. Und der Überrest Jakobs wird inmitten vieler Völker sein wie ein Tau vom Herrn, die Regenschauer auf das Gras, das auf niemand wartet und nicht auf Menschenkinder hofft. Was für eine Verheißung, die Gott den Übrigen gegeben hat. Zu Verheißung, ich glaube, sie besteht bis heute für jeden, der heute Teil der Übrigen sein möchte.
[8:01] Oder Überrest Jakobs wird unter den Nationen, inmitten vieler Völker sein, wie ein Löwe unter den Tieren des Waldes, wie ein junger Löwe unter den Schafherden, der, wenn er hindurchgeht, niedertritt und zerreißt, so dass niemand retten kann. Deine Hand wird siegen über deine Widersacher und alle deine Feinde sollen ausgerottet werden. Die Übrigen sind echte Sieger. Oder wie ist die Offenbarung im selben Wort im Griechischen ausdrücken würde: Überwinder.
[8:29] An jedem Tag soll das geschehen, spricht der Herr, dass ich deine Pferde aus seiner Mitte ausrotten und deine Wagen abschaffen werde. Und ich will dich später dann das Land ausrotten und alle deine Festung niederreißen. Ich will auch die Zaubermittel aus deiner Hand ausrotten, und du sollst keine Zeichen Leute mehr haben. Wenn Gott erlöst wird, alles hinweg getan, was gegen Gottes Willen ist. Auch deine Bilder und deine Götzen will ich aus deiner Mitte vertilgen, dass du das Werk deiner Hände nicht mehr anbeten sollst. Dazu will ich die Aschera-Standbilder in deiner Mitte vertilgen und deine Städte verwüsten. Und ich werde mit Zorn und Grimm Rach üben an den Heidenvölkern, die nicht hören wollten.
[9:13] Hör doch, was der Herr spricht: "Mache dich auf, führe den Rechtsstreit angesichts der Berge und lass die Hügel deine Stimme hören." Hört doch, ihr Berge, den Rechtsstreit des Herrn und achtet darauf, ihr unwandelbaren Grundfesten der Erde, denn der Herr hat einen Rechtstreit mit seinem Volk und mit Israel will er sich auseinandersetzen. Eine Gerichtsverhandlung. Wir kennen diese Gerichtsverhandlungen aus Jesaja, wo Gott sagt: "Kommt her, lasst uns miteinander rechten." Was nichts anderes als dass sie heißt, dass wir einen Rechtsstreit haben, lass uns einen Rechtsstreit ausführen. Wie sagt Jesaja dann weiter, wie sagt Gott durch Jesaja: "Sünden rot sind wie Scharlach, sollen sie weiß werden wie Schnee." Gott möchte uns von unserer Sünde befreien und er versteht nicht, warum meine Sünde festhalten, obwohl er so viel Gutes sonst getan hat. Das Gericht bedeutet, dass Gott uns helfen möchte, dass wir nicht nur oberflächliche, formale Bekennende der Wahrheit sind, sondern echte Christen, die Jesus von ganzem Herzen nachfolgen, die Frieden im Herzen haben.
[10:22] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir Frieden haben dürfen mit dir durch Jesus Christus. Er ist der Friedefürst und er bringt echten Frieden. Herr, vergib uns unsere Rebellion, mit der wir gegen dich rebelliert haben und gib, dass wir in diesem Frieden, den Jesus schenkt, bleiben. Danke, dass er unser König sein darf, dass wir in seinem Reich leben dürfen, dass er, der von Ewigkeit der Könige ist, auch König über uns sein darf. Wir möchten ihm und dir folgen, lieber Vater, und gehorsame und liebende Mitglieder deines Königreiches sein. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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