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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ widmet sich Christopher Kramp Nehemia Kapitel 11. Er beleuchtet die detaillierte Organisation und Aufgabenverteilung unter den Priestern, Leviten und anderen Stämmen bei der Wiederbesiedlung Jerusalems. Der Sprecher betont die Bedeutung von Struktur und Ordnung im Volk Gottes und hebt die besondere Wertschätzung für Musik im Gottesdienst hervor, die sogar durch königliche Verordnung geregelt war.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Nehemia Kapitel 11. Lasst uns gemeinsam beten. Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen danksagen, dass du für uns da bist und uns zeigst, wie du unser Leben reformieren möchtest. Wir möchten das in unserem Leben tatsächlich von ganzem Herzen immer mehr umsetzen, was du uns zeigst. Wir möchten uns von der Welt trennen und zu deinem Wort hinbewegen. Und Herr, hilf uns zu verstehen, was das für mich persönlich, für jeden einzelnen, der jetzt zuschaut, persönlich bedeutet, dass wir tatsächlich eine solche Erweckung und Reformation erleben, wie es dein Wort uns zeigt und wie du es dir wünschst. Und Herr, sprich durch den Heiligen Geist auch heute zu uns, wenn wir dein Wort lesen. Und dafür danken wir dir, dass du das tun wirst. In Jesu Namen. Amen.

[1:26] Wir beginnen heute Nehemia Kapitel 11. Wir haben in Kapitel 10 gesehen, wie das ganze Volk unter der Führung der Priester, Fürsten und Leviten einen Bund mit Gott geschlossen, den Bund erneuert hat und diesen auch versiegelt hat. Wir lesen ab Vers 1: „Und die Obersten des Volkes wohnten in Jerusalem. Das übrige Volk aber warf das Los, wonach jeder zehnte Mann in der heiligen Stadt wohnen sollte, die übrigen neun Zehntel aber in den übrigen Städten des Landes.“

[2:01] „Und das Volk segnete alle Männer, die freiwillig in Jerusalem wohnen wollten.“

[2:06] Die Stadt musste ja auch Menschen haben und konnte nicht aus Mauern und Häusern bestehen.

[2:10] Offensichtlich gab es einige, die sich freiwillig hier bereit erklärt haben, in Jerusalem zu wohnen.

[2:18] „Dies sind die Obersten der Provinz, die in Jerusalem wohnten. In den Städten Judas aber wohnten jeder in seiner Besitzung, in ihren Städten: Israel, die Priester, die Leviten, die Tempeldiener und die Söhne der Knechte Salomos.“ Wir sehen ganz oft, dass diese besonderen Gruppen in besonderer Weise aufgezählt werden. „Es wohnten aber eine große Zahl Söhne von Juda und Söhne von Benjamin vor allem.“

[2:46] Diese beiden Stämme sind noch erkennbar erhalten geblieben. Wir wissen auch von späteren Jahrhunderten, dass es auch vereinzelte Israeliten aus anderen Stämmen immer noch gab, aber vor allem Benjamin und Juda natürlich, neben den Leviten, die noch erkennbar geblieben waren nach all den dramatischen Ereignissen der Exilszeit.

[3:06] „Von den Söhnen Judas: Athaia, der Sohn Usias, des Sohnes Secharjas, des Sohnes Amarias, des Sohnes Schephatjas, des Sohnes Mahalalels, von den Söhnen des Perez. Und Maaseja, der Sohn Baruchs, des Sohnes Kol-Hoses, des Sohnes Hasajas, des Sohnes Adajas, des Sohnes Jojaribs, des Sohnes Secharjas, von den Schilonitern. Die Gesamtzahl der Söhne des Perez, die in Jerusalem wohnten, war 468 tüchtige Männer.“

[3:37] „Und dies sind die Söhne Benjamins: Sallu, der Sohn Meschullams, des Sohnes Joeds, des Sohnes Pedajas, des Sohnes Kolajas, des Sohnes Maasejas, des Sohnes Itiels, des Sohnes Jesajas. Und nach ihm Gabai, Sallai, zusammen 928.“

[3:52] „Und Joel, der Sohn Sichris, war der Aufseher über sie, und Juda, der Sohn Hassenua, war der zweite über die Stadt.“

[3:59] „Von den Priestern: Jedaja, der Sohn Jojaribs, Jachin, Seraja, der Sohn Hilkijas, des Sohnes Meschullams, des Sohnes Zadoks, des Sohnes Merajots, des Sohnes Ahitubs, der war der Oberste im Hause Gottes. Und ihre Brüder, die den Tempeldienst besorgten, waren insgesamt 822.“

[4:18] „Und Adaja, der Sohn Jerohams, des Sohnes Pelaljas, des Sohnes Amzis, des Sohnes Secharjas, des Sohnes Paschchurs, des Sohnes Malkijas. Und seine Brüder, die Familienhäupter waren, insgesamt 242.“

[4:32] „Und Amasai, der Sohn Asarels, des Sohnes Achsais, des Sohnes Meschillemots, des Sohnes Immers. Und ihre Brüder, tüchtige Männer, waren insgesamt 128.“

[4:42] „Und die Aufseher aber: Sabdiel, der Sohn Hagedolims, von den Leviten: Schemaja, der Sohn Haschubs, des Sohnes Asrikams, des Sohnes Haschabjas, des Sohnes Bunis. Und Schabbetai und Josabad von den Obersten der Leviten waren über die äußeren Geschäfte des Hauses Gottes gesetzt.“

[4:57] Wir sehen hier, wie die Übrigen insgesamt sehr gut organisiert sind, wie es Leiter für die verschiedenen Aufgaben gibt und wie sie mit Namen hier benannt sind.

[5:05] „Und Mattanja, der Sohn Michas, des Sohnes Sabdis, des Sohnes Asaphs, war das Oberhaupt, der die Danksagung im Gebet anzustimmen hatte, und Bakbukja war der Zweite unter seinen Brüdern, und Abda, der Sohn Schammuas, des Sohnes Galals, des Sohnes Jedutuns. Die Gesamtzahl aller Leviten in der heiligen Stadt betrug 284.“

[5:28] Wir sehen also, wie genau und strukturiert die Organisation des Volkes Gottes gewesen ist.

[5:35] Die Übrigen, die sich von der Welt absondern und zum Gesetz Gottes sich hinbewegen und Erweckung und Reformation erleben und versiegelt werden, werden nicht ein loser Haufen sein, sondern sehr strukturiert und gut organisiert. Denn selbst im Himmel herrscht strikte Ordnung.

[6:02] „Und die Torhüter: Akkub, Talmon und ihre Brüder, die bei den Toren Wache hielten, waren insgesamt 172.“

[6:09] „Die Übrigen von Israel, von den Priestern und den Leviten, wohnten in allen Städten Judas, jeder in seinem Erbteil. Die Tempeldiener wohnten auf dem Ophel, und Zicha und Gischpa waren über die Tempeldiener eingesetzt.“

[6:20] „Der Aufseher über die Leviten in Jerusalem aber war Usi, der Sohn Banis, des Sohnes Haschabjas, des Sohnes Mattanjas, des Sohnes Michas, von den Söhnen Asaphs, die den Dienst im Hause Gottes mit Gesang begleiteten. Denn es bestand eine königliche Verordnung über sie, und zwar eine bestimmte Gebühr für die Sänger festgesetzt für jeden Tag.“

[6:40] Das ist eine interessante Sache, nicht wahr, dass die Musiker, die Sänger im Hause Gottes, mit einer besonderen Gebühr bedacht worden sind und eine königliche Verordnung extra existierte für sie. Musik im Gottesdienst ist keine Nebensache. Musik im Gottesdienst ist etwas, das vom König selbst festgelegt worden ist.

[7:06] „Und Pethachja, der Sohn Meschisabels, von den Söhnen Serachs, des Sohnes Judas, war der Bevollmächtigte des Königs in allem, was das Volk betraf. Was aber die Dörfer auf dem Land betrifft, so wohnten etliche von den Kindern Judas in Kirjat-Arba und seinen Nebenorten, in Dibon und in seinen Nebenorten, in Jekabzeel und seinen Höfen, in Jeschua, in Molada, in Beth-Pelet, in Hazar-Schual, in Beerscheba und seinen Nebenorten, in Ziklag und in seinen Nebenorten, in Mechona und seinen Nebenorten.“

[7:34] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass dein Volk nicht einfach ein loser Haufen ist von Menschen, die einfach unorganisiert vor sich hin leben, sondern dass du deine Gemeinde strukturiert hast durch dein Wort und dass du durch diese Struktur und Ordnung und Organisation auch eine hohe Effektivität dir wünschst und dass wir wissen dürfen, dass es gut ist, wenn wir nach den Prinzipien deines Wortes uns organisieren und ja, mit System vorgehen. Herr, das möchten wir dich bitten auch für unser persönliches Leben, dass du uns hilfst, Teil dieser Organisation so zu sein, dass wir ein Segen sind und kein Hindernis. Erfülle uns mit deinem Heiligen Geist dazu. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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