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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Christopher Kramp tief in Nehemia 11:29-12:31 ein. Er beleuchtet die Ansiedlung der Stämme Juda und Benjamin sowie die detaillierten Genealogien der Priester und Leviten, die die Geschichte des Volkes Israel über Jahrhunderte hinweg dokumentieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einweihung der Jerusalemer Mauer und der anhaltenden Bedeutung der davidischen Musiktradition im Gottesdienst.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 541. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen für deine Gnade und deine Güte und die Kraft, die du uns schenkst jeden Tag. Und wir möchten ein Licht sein dort, wo du uns heute in besonderer Weise hingestellt hast. Herr, wir möchten anderen Menschen von dir erzählen und dir danke sagen, dass dort, wo wir gerade sind, deine Gnade und deine Führung ausreichend ist für jede Situation. Wir möchten dich bitten, dass du heute durch dein Wort uns sprichst, durch deinen Heiligen Geist uns zeigst, was du dir wünschst für unser Leben. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:17] Wir sind in Nehemia Kapitel 11, und es geht um die verschiedenen Gruppen von Menschen, die sich in Jerusalem und Judäa, in den verschiedenen Orten, ansiedeln.

[1:31] Gerade bei so einer Aufzählung von Orten, von den Kindern Judas in Vers 29, lesen wir weiter: "in Remmon und in Zoreah, in Jarmuth, in Sanoah, in Adullam und in seinen Höfen, in Lachisch und seinem Gebiet, in Aseka und seinen Tochterstädten. Und sie ließen sich nieder von Beerscheba bis zum Tal Hinnom. Die Kinder Benjamins aber wohnten von Geba an, in Michmas und Aja und in Bethel und seinen Tochterstädten, in Anatot, in Nob, in Ananja, in Hazor, in Rama, in Gittaim, in Neballat, Lod und Ono, im Tal der Handwerker. Und von den Leviten kamen Abteilungen von Juda zu Benjamin."

[2:18] Dies sind die Priester und Leviten, die mit Serubbabel, dem Sohn Schealtiels, und mit Jeschua heraufgezogen waren.

[2:26] Hier haben wir noch einmal jetzt einen großen Sprung zurück, fast ein Jahrhundert zurück, zu dem allerersten Zug unter dem Dekret des Kyrus. Und hier werden jetzt die damaligen Priester bei diesem ersten Auszug aus Babylon mit Namen, die Priester und Leviten, genannt: Seraja, Jeremia, Esra, Amarja, Malluch, Hattusch, Schechanja, Rehum, Meremoth, Iddo, Ginnetoi, Abija, Mijamin, Maadja, Bilga, Schemaja, Jojarib, Jedaja, Sallu, Amok, Hilkija und Jedaja.

[3:02] Diese waren die Häupter der Priester und ihre Brüder zu den Zeiten Jeschuas. Und die Leviten: Jeschua, Binnui, Kadmiel, Scherebja, Juda, Mattanja, der samt seinen Brüdern den Lobgesang leitete. Bakbukja und Unni, ihre Brüder, standen gemäß ihren Dienstabteilungen ihnen gegenüber.

[3:21] Jeschua zeugte Jojakim, Jojakim zeugte Eljaschib. Das ist derjenige, der dann auch zur Zeit von Nehemia mit an der Mauer gebaut hat. Wir haben von ihm ja in Kapitel 3 schon gelesen, der Enkel von Jeschua, der damals beim Bau des Tempels ganz wesentlich beteiligt gewesen ist. Und Eljaschib zeugte Jojada, Jojada zeugte Jonathan, und Jonathan zeugte Jaddua.

[3:47] Dieser, zunächst einmal ziemlich unscheinbare Vers, ist eigentlich ziemlich spektakulär, denn hier werden offensichtlich noch weitere Generationen nach Eljaschib aufgezeichnet, die also noch lange nach Nehemia gelebt haben müssen. Das heißt, wir haben hier Verse mit offensichtlich noch Nachträgen zu tun, die uns noch ein paar Generationen weiter in der alttestamentlichen Geschichte führen, die wir sonst allenfalls vielleicht noch im Buch Maleachi fassen können, so bis an das Jahr 400 heran, nochmal so etliche Jahrzehnte später, als das Buch Nehemia spielt.

[4:27] Und zu den Zeiten Jojakims waren folgende Priester, Familienhäupter: von Seraja: Meraja; von Jeremia: Hananja; von Esra: Meschullam; von Amarja: Johanan; von Malluch: Jonathan; von Schebanja: Josef; von Harim: Adna; von Merajoth: Helkai; von Iddo: Sacharja; von Ginneton: Meschullam; von Abija: Sichri; von Mijamin: ...; von Maadja: Piltai; von Bilga: Schammua; von Schemaja: Jonatan; von Jojarib: Mattenai; von Jedaja: Usi; von Sallai: Kallai; von Amok: Eber; von Hilkija: Hasabja; von Jedaja: Netanel.

[5:07] Und zu den Zeiten Eljaschibs, Jojadas, Johanans und Jadduas wurden die Familienhäupter der Leviten aufgeschrieben und die Priester unter der Regierung des Persers Darius. Das ist nicht Darius der Meder, den wir aus Daniel kennen, nicht Darius der Große, wie wir ihn in Kapitel 5 und 6 von Esra kennengelernt haben, der den zweiten Erlass erlassen hat. Darius der Zweite, also der hier schon am Ende des vierten Jahrhunderts vor Christus regiert hat. Bis dahin reichen sozusagen hier diese Ausläufer der Geschichte von Nehemia. Und dann bricht sozusagen der alttestamentliche Bericht ab. Ungefähr zu dieser Zeit ist wohl auch Maleachi entstanden oder etwas kurz zuvor. Und dann gibt es vier Jahrhunderte des Schweigens, bevor dann mit Johannes dem Täufer die Geschichte des Neuen Testamentes anhebt und natürlich dann mit Jesus Christus selbst.

[6:10] Die Söhne der Leviten, die Familienhäupter, wurden aufgeschrieben im Buch der Chronik bis zur Zeit Johanans, des Sohnes Eljaschibs. Und folgende waren die Obersten der Leviten: Hasabja, Scherebja und Jeschua, der Sohn Kadmiels, und ihre Brüder, die ihnen gegenüberstanden, um zu loben und zu danken, wie es David, der Mann Gottes, befohlen hatte, eine Abteilung mit der anderen abwechselnd.

[6:33] Mehr als ein halbes Jahrtausend ist mittlerweile vergangen seit der Zeit von David hier zur Zeit von Nehemia, und trotzdem sind immer noch seine Anweisungen bezüglich der Gottesdienstmusik maßstabsetzend und werden befolgt. Wir sehen also, dass im Alten Testament nicht die Idee vorherrschte, dass man in Fragen der Musik immer ständig alles ändern musste, um irgendwie der sich wandelnden Kultur Rechnung zu tragen, sondern dass über Jahrhunderte hinweg das, was als gut und geistlich bestätigt worden war, weiter gepflegt wurde.

[7:10] Mattanja, Bakbukja, Obadja, Meschullam, Talmon, Akkub waren Torhüter, die bei den Toren der Vorratskammern Wache hielten. Diese lebten zu den Zeiten Jojakims, des Sohnes Jeschuas, des Sohnes Jozadaks, und zu den Zeiten Nehemias, des Statthalters, und des Priesters Esra, des Schriftgelehrten.

[7:28] Bei der Einweihung der Mauer Jerusalems. Jetzt sind wir wieder in diesen Jahren, in denen die Hauptgeschichte des Buches Nehemia spielt, Mitte des fünften Jahrhunderts vor Christus.

[7:41] Bei der Einweihung der Mauer Jerusalems aber suchte man die Leviten an allen ihren Orten, um sie nach Jerusalem zu bringen, damit man die Einweihung mit Freuden begehen könnte, mit Lobliedern und Gesängen, mit Zimbeln, Harfen und Lauten. Hier sehen wir, wie sehr die Musik, also die gottesdienstliche Musik, in den Händen der Leviten war. Man suchte sie, damit man Musik hier bei dieser feierlichen Einweihung der Mauer haben kann. Und die Söhne der Sänger versammelten sich aus der ganzen Umgebung von Jerusalem und aus den Dörfern der Netofatiter, auch von Bet-Gilgal und von den Landgütern von Geba und Asmawet; denn die Sänger hatten sich Dörfer gebaut um Jerusalem.

[8:22] Und die Priester und Leviten reinigten sich; sie reinigten auch das Volk und die Tore und die Mauer. Und ich ließ die Fürsten von Juda auf die Mauer steigen und setzte zwei große Dankchöre ein und veranstaltete einen Umzug. Der eine Dankchor zog nach rechts über die Mauer zum Misttor hin.

[8:43] Wir sehen, welche Bedeutung auch Musik dort zur Zeit von Nehemia gespielt hat. Die Maßstäbe waren immer noch dieselben wie zu Zeiten von David. Das heißt nicht, dass man sich auch neue Lieder geschrieben hatte. Wir wissen aus den Psalmen, dass auch neue Lieder geschrieben sind, aber an das richtete sich nach den alten bewährten Grundsätzen, die theologisch und musikalisch von David geprägt worden waren.

[9:05] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir für die Gabe der Musik und auch für die Schönheit, die sie in den Gottesdiensten einbringt. Und wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, sowohl in unserem persönlichen Leben, in unseren Familien, als auch im Gottesdienst, dass wir solch eine Musik auswählen und darbringen, dass es wirklich dir wohlgefällt und eine geistliche, erhebende Sache ist. Wir danken dir, dass du uns auch in dieser Frage führen und leiten möchtest. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.


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