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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Nehemia 6:12-7:30. Er spricht über die erfolgreiche Vollendung des Mauerbaus in Jerusalem trotz vielfältiger Feindseligkeiten und interner Widerstände, die durch unerlaubte Allianzen entstanden. Die schnelle Fertigstellung des jahrzehntelang ruhenden Werkes dient als Ermutigung für Gottes Volk heute, während die Notwendigkeit gottesfürchtiger Führung und ständiger Wachsamkeit betont wird.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute mit Nehemia Kapitel 6, Vers 12 bis Kapitel 7, Vers 30. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns lehrst, wie wir uneigennützig zum Wohle der Gemeinde leben können, zum Wohle deiner Mission, dass wir lernen können, wie wir auf unser eigenes Recht verzichten, damit es anderen gut geht, so wie du auf dein Recht verzichtet hast, lieber Herr Jesus, damit es uns gut geht. Schenke uns ganz tiefes Vertrauen in deine Liebe und in deine Güte und deine Fürsorge, dass wir das weitergeben können und deinen Charakter in dieser Welt reflektieren können. Herr, ich möchte dich bitten, dass du jetzt durch dein Wort zu uns sprichst und dass dein Wort unser Herz erreicht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:49] Wir sind in Nehemia Kapitel 6. Die Feinde versuchen, den Mauerbau, die Vollendung des Werkes, das ja fast vollendet ist, noch irgendwie aufzuhalten durch diplomatische Schachzüge und Winkelzüge, durch Gerüchte, die gestreut werden, und durch den Versuch, Nehemia einzuschüchtern. Aber alles scheitert.

[2:12] Wir lesen in Vers 12: "Denn sie – ich merkte wohl, nicht Gott hatte ihn gesandt, sondern er sprach diese Weissagung über mich, weil Tobia und Sanballat ihn angeworben hatten. Und zwar war er zu dem Zweck angeworben worden, dass ich in Furcht geraten und dementsprechend handeln und mich versündigen sollte, damit sie meinen Namen verunglimpfen und mich verlästern könnten." Die Feinde konnten Nehemia nicht mit einer Armee angreifen. Sie konnten aber Menschen in Jerusalem für ihre Zwecke instrumentalisieren. Und Nehemia hat das erkannt.

[2:47] Auch wir müssen wissen, dass der Satan versuchen will, Menschen im Volk Gottes zu instrumentalisieren, um diejenigen zu schwächen und aufzuhalten, die das Werk Gottes voranbringen wollen.

[3:04] "Gedenke, mein Gott, dem Tobia und dem Sanballat nach diesen ihren Werken, auch der Prophetin Noadja und den anderen Propheten, die mir Furcht einjagen wollten."

[3:19] Wenn Menschen zu uns kommen im Namen Gottes und uns einreden wollen, dass das Werk Gottes nicht vorangehen kann und dass wir zurückweichen sollten aus eigenem Schutz und zur eigenen Sicherheit, da dürft ihr wissen, dass Gott sie nicht gesandt hat.

[3:36] Gott arbeitet in Übereinstimmung mit seinem Wort, und Gott sorgt sich für uns, und Gott möchte nicht, dass wir unüberlegte Dinge tun. Aber Gott wird niemals uns durch sein Wort abhalten wollen an der Vollendung dessen, was er uns aufgetragen hat.

[3:56] Und die Mauer wurde fertig am 25. Tag des Monats Elul, in 52 Tagen. Das ist eine der beeindruckendsten Sätze fast der ganzen Bibel, denn dieses Werk war ja schon vor über 90 Jahren begonnen worden und hatte in diesen über 90 Jahren nur einen sehr beschränkten Fortschritt erlebt.

[4:21] Schon unter Kyrus waren die allerersten Baumaßnahmen losgegangen, damals natürlich vor allem am Tempel, aber man hatte immer schon auch die Mauer mitgebaut und das mit im Blick gehabt. Dann war eine Zeit lang der Tempel im Vordergrund gewesen, aber Jahrzehnte später hat sich immer noch nicht viel getan. Esra kam dann später, und selbst dann ging es nicht wirklich dauerhaft voran. Jetzt kommt Nehemia, nach über 90 Jahren, wo das Werk mehr oder weniger kaum vorangegangen ist, und in 52 Tagen, in nicht einmal ganz zwei Monaten, wird das getan, was vorher in fast 100 Jahren nicht geschehen ist. Und ich glaube, diese Geschichte sagt uns sehr viel auch für uns, auch für die Adventbewegung, die in vielen Jahrzehnten noch nicht das getan hat, was eigentlich getan werden müsste. Und wir dürfen hier Hoffnung schöpfen, dass es sehr schnell, schneller als wir glauben möchten, geschehen darf und geschehen kann.

[5:29] "Und es geschah, als alle unsere Feinde dies hörten und alle Heiden rings um uns her dies sahen, da entfiel ihnen aller Mut, denn sie erkannten, dass dieses Werk von unserem Gott getan worden war."

[5:43] Wenn Gott wirklich wirkt, dann erkennen sogar die Feinde: Das ist Gott, der gearbeitet hat, das ist Gott, der gewirkt hat. Am Ende wird Gottes Mission, Gottes Werk so überraschend einfach, mit solch einfachen Mitteln und so schnell und so kraftvoll die ganze Welt erleuchten, die ganze Welt erleuchten, dass ganz Richter wird, dass dies nicht das Werk von Menschen war, sondern dass jemand Höheres, nämlich Gott selbst durch seinen Heiligen Geist, die Kontrolle übernommen hat.

[6:14] Wir haben so etwas in Ansätzen gesehen in der sogenannten Siebten-Monats-Bewegung kurz vor dem 22. Oktober 1844, und das will sich wiederholen in einem noch viel größeren Maß. Wer sich nie mit der Geschichte dort befasst hat, kann auf Joel Media in der Serie "Die Zeit des Endes" das einmal ein bisschen genauer nachvollziehen.

[6:40] "Auch ließen zu jener Zeit die Vornehmsten in Juda viele Briefe an Tobia abgehen, oder auch von Tobia gelangten solche zu ihnen. Und es waren viele in Juda, die mit ihm verschworen waren, weil er der Schwiegersohn Schechanjas, des Sohnes Arachs, und sein Sohn Johanan die Tochter des Meschullam, des Sohnes Berechjas, zur Frau genommen hatte." in Jerusalem, weil man unerlaubte Verbindungen eingegangen war, und dadurch gab es viele in Jerusalem, die gar nicht so sehr wollten, dass das Werk abgeschlossen wird.

[7:19] Liebe Freunde, lasst uns ganz ehrlich sein: Wenn Gottes Volk unerlaubte Verbindungen eingeht, dann wird es auch im Volk Gottes aufgrund dieser Verbindungen, die eingegangen sind, den einen oder anderen geben, der kein großes Interesse hat daran, dass die spezifische Aufgabe der Adventbewegung so schnell wie möglich ausgeführt wird und möglicherweise auf die eine oder andere Art und Weise das zu hintertreiben suchen.

[7:49] "Sie redeten auch von seinen guten Werken vor mir mit, von seinen guten Absichten, wie man auch übersetzen könnte. Und sie brachten ihm meine Worte, und Tobia sandte Briefe, um mir Furcht einzujagen." Da gibt es also solche, die Nehemia weismachen wollen, dass sein Feind in Wirklichkeit sein Freund ist, dass man ihn gar nicht so schlecht behandeln sollte, dass man mit ihm kooperieren sollte. Und wir sehen so etwas heute auch in den Bemühungen der sogenannten ökumenischen Bewegung. Das wird uns dann im Thema, oder wenn wir die Prophetie noch genauer anschauen, mehr beschäftigen. So viel sei nur hier schon kurz gesagt.

[8:29] "Und es geschah, als die Mauer gebaut war, da setzte ich die Türflügel ein, und die Torhüter, Sänger und Leviten wurden in den Dienst gestellt. Und ich gab meinem Bruder Hanani und Hananja, dem Obersten des Tempelbezirks, den Oberbefehl über Jerusalem, denn er war ein zuverlässiger Mann und gottesfürchtiger als viele andere."

[8:50] Hier sehen wir noch ein wichtiges Prinzip: Gerade dann, wenn es auch im Volk Gottes einige gibt, die aufgrund falscher Allianzen nicht so völlig hinter der Idee stehen, das Werk Gottes in kurzer Zeit zu vollenden, ist es wichtig, dass dann gottesfürchtige Männer die Leitung an wichtigen Stellen haben, solche, die noch gottesfürchtiger sind als andere, die wirklich von ganzem Herzen Gott hingegeben sind. Es ist nicht egal, wer das Volk Gottes führt, sondern es sollten Männer ausgebildet werden, die wirklich von ganzem Herzen das Werk Gottes voranbringen wollen.

[9:24] "Und ich sprach zu ihnen: Man soll die Tore Jerusalems nicht öffnen, wenn die Sonne heiß scheint, und während sie noch Wache stehen, soll man die Türflügel schließen und verriegeln." Man soll also während der Dämmerzeit, wo vielleicht dann Feinde eindringen könnten, sollten die Tore verschlossen sein.

[9:43] "Und stellt Wachen aus den Einwohnern Jerusalems auf, jeden auf seinem Posten, und zwar jedem gegenüber seinem Haus." Auch nach der Vollendung des Werkes sollte man weiter wachsam sein.

[9:55] "Nun war die Stadt nach allen Seiten weit und groß, das Volk darin aber spärlich, und es gab keine neu gebauten Häuser." Die Mauer war also jetzt abgeschlossen gebaut, aber der innere Aufbau der Stadt Jerusalem, der musste natürlich noch weitergehen.

[10:12] "Da gab mir mein Gott ins Herz, die Vornehmsten und die Vorsteher und das Volk zu versammeln, um sie nach ihren Geschlechtern aufzuzeichnen. Und ich fand das Buch mit dem Geschlechtsregister derer, die zuerst heraufgezogen waren, und fand darin geschrieben:" Und jetzt kommt etwas, das wir so ähnlich, fast genauso, in Esra 2 schon gelesen haben: "Dies sind die Söhne der Provinz Juda, die heraufgezogen sind aus der Gefangenschaft der Weggeführten, die Nebukadnezar, der König von Babel, weggeführt hatte, und die wieder nach Jerusalem und nach Juda zurückkehrten, jeder in seine Stadt, die mit Serubbabel, Jeschua, Nehemia, Seraja, Reelaja, Mordechai, Bilschan, Mispar, Bigwai, Rehum und Baana gekommen sind."

[10:57] Dies ist die Zahl der Männer des Volkes Israel: Die Söhne Parosch waren 2172. Die Söhne Schefatjas 372. Die Söhne Arachs 652. Die Söhne Pahat-Moabs, von den Söhnen Jeschuas und Joabs, 2818. Die Söhne Elams 1254. Die Söhne Sattus 845. Die Söhne Sakkais 760. Die Söhne Binnuis 648. Die Söhne Bebais 628. Die Söhne Asgads 2322. Die Söhne Adonikams 667. Die Söhne Bigwais 2067. Die Söhne Adins 655. Die Söhne Aters, von Hiskia, 98. Die Söhne Haschums 328. Die Söhne Bezais 324. Die Söhne Harifs 112. Die Söhne Gibeons 95. Die Männer von Bethlehem und Netofa 188. Die Männer von Anatot 128. Die Männer von Bet-Asmawet 42. Die Männer von Kirjat-Jearim, Kefira und Beerot 743. Die Männer von Rama und Geba 621.

[12:10] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für die Ermutigung, die das sechste Kapitel von Nehemia uns gibt. Danke, dass wir sehen können, dass ein Werk, das seit Jahrzehnten, seit Generationen unfertig, meistens brachliegt, dass das in kürzester Zeit getan werden kann. Es hat nicht einmal ein Jahr gedauert, nicht einmal ein Vierteljahr, nicht einmal ganz zwei Monate. Herr, schenke uns die Entschlossenheit von Nehemia, voranzugehen und sich nicht einschüchtern zu lassen und ablenken zu lassen und nicht aufhalten zu lassen von den vielen Tricks und Schlingen des Satans. Herr, stärke unsere Hände und lass uns sehen, wie dein Werk in Vollmacht durch deine Führung vorangeht. Herr, das wünschen wir uns von ganzem Herzen und bitten dich, dass du uns gebrauchst, so wie du es dir wünschst. Erfülle uns dazu mit deinem Heiligen Geist. Im Namen Jesu. Amen.


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