Veröffentlicht am
209 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt wird der biblische Text aus Obadja 1:16-21 ausgelegt. Es wird erklärt, wie die Geschichte Edoms als Symbol für alle Nationen dient, die sich gegen Gott stellen und letztendlich vernichtet werden. Im Gegensatz dazu steht die Wiederherstellung Israels und die ewige Königsherrschaft Gottes, die allen Gläubigen zuteilwird. Die Botschaft betont die Wahl zwischen dem Weg Edoms und dem Weg Jakobs, der zur Erlösung und zur Teilhabe am Reich Gottes führt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Hallo und herzlich willkommen zu Gott auf einer Seite. Heute mit Seite 951. Lasst uns gemeinsam bieten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du in deinem Wort zu uns sprichst und dass du auch jedes Unrecht siehst, das uns angetan wird. Dass wenn wir am Boden liegen und andere vielleicht noch nachtreten, dass du ein gerechter Gott bist und in deiner Zeit und in deiner Liebe, Gnade und Güte und Gerechtigkeit einmal für Gerechtigkeit sorgen wirst. Danke, dass wir wissen dürfen, dass selbst wenn wir niedergebeugt werden und andere vielleicht uns noch ausnutzen, dass du es alles siehst und dass wir alles in deine Hand geben können.

[1:32] Wir möchten dich bitten, dass du jetzt, wenn wir die Worte des Propheten Obadja sprechen, dass dein Wort tut, wozu es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:54] Wir sind im Propheten Obadja, der ja nur ein Kapitel hat. Wir haben gesehen, dass die Edomiter, um die es hier vor allem in diesem Buch geht, sich sehr erhoben haben. Sie dachten, unangenehmer zu sein, sie galten als besonders weise, sehr tapfer und mutig. Aber nicht nur Obadja, auch andere Propheten zeigen an, dass es ein großes Gericht über die Edomiter geben würde. Das hat sich später, als über Babylonien ja kam und auch dieses Königreich eroberten, erfüllt. Wir haben gesehen, dass sie abgestürzt werden würden, dass ihre Einsicht, ihre Klugheit, ihre Philosophie, die sie so gepflegt hatten, nichts nützen würde.

[2:33] Der Grund für dieses Gericht war, dass als Juda von Babylon angegriffen worden ist, als Jerusalem durch Nebukadnezar erobert wurde, die Edomiter als Trittbrettfahrer mitgemacht haben, sich selbst noch bereichert haben auf Kosten der jüdischen Flüchtlinge, sie noch ausgeliefert oder niedergemacht haben und sich gefreut haben über das Unheil ihres Bruders. Wir haben gesehen, dass all das auch ein Typus für das Ende ist und dass das Gericht dann eh noch ein Gericht über die Welt sein wird. So wird es auch deutlich in Jesaja, weil Edom auch für die ganze Menschheit steht. Wir haben das auch gesehen, als wir am Ende von Amos gesehen haben, dass dort Edom in der Apostelgeschichte 15 für die ganze Menschheit als Symbol genommen wird.

[3:30] Wir lesen weiter in Obadja 1, Vers 16. Wir hatten gesehen, dass die Edomiter das als Gericht bekommen werden, was sie anderen angetan haben. Ihr Tun fällt auf ihren Kopf zurück. Und jetzt heißt es hier: "Denn gleich wie ihr auf meinem heiligen Berg, also auf Zion in Jerusalem, getrunken habt, so sollen alle Heidenvölker beständig trinken. Sie sollen trinken und schlürfen und sein, als wären sie nie gewesen." So wie die Edomiter quasi als Jesus der Verachtung und des Triumphes über die Geschlagenen von den Babyloniern gefangen genommen in Judäa, in Jerusalem getrunken haben, so sollen jetzt, und das ist interessant, alle Heidenvölker beständig trinken.

[4:15] Das zeigt sehr deutlich, dass die Edomiter hier tatsächlich zu einem Typus werden für alle Heidenvölker, für alle, die am Ende sich gegen Gott entscheiden, für alle, die dem Buch Joel ja dann eine große Allianz gegen Gott bilden und im Tal Josaphat von Gott besiegt werden.

[4:34] Was werden sie trinken? Wir wissen aus Offenbarung 14, aus der dritten Engelsbotschaft, was sie trinken werden: nämlich den "Glutwein des Zornes Gottes, der unvermischt ein Geschenk des Zornes, die Plagen und dann letztendlich nach den tausend Jahren auch die Vernichtung, nach den tausend Jahren der ewige Tod." Denn jetzt heißt es hier: "Sie sollen trinken und schlürfen und sein, als wären sie nie gewesen."

[5:01] Und das ist sehr wichtig und interessant, weil es deutlich macht, dass die Gottlosen von Gott nicht dadurch gestorben werden, dass sie für alle Ewigkeit irgendwo leiden, wie es oft populärerweise geglaubt wird, obwohl das völlig unglücklich ist, weil die Toten ja tot sind und nichts wissen. Sondern die Gottlosen werden so gestraft, dass sie am Ende nicht mehr existieren und so sein, als wären sie nie gewesen. Und das ist eine sehr gute Erklärung auch für das, was in Offenbarung 20 passiert, wenn das Feuer vom Himmel fällt und die Gottlosen verzehrt.

[5:34] Was sind Maleachi steht, dass die Gottlosen verzehrt werden wie von einem Feuer. An vielen anderen Stellen, wie hier bei Jesaja und an anderen Stellen, wird deutlich: Die Gottlosen werden sein, als wären sie nie gewesen. Und dieses Beispiel von Israel und Edom wird zum Typus für die Gläubigen am Ende der Zeit, aller Völker, Nationen, Sprachen, die nämlich auf das himmlische Jerusalem ihren Glauben gerichtet haben, auf das Heiligtum, so wie die Israeliten halt zur Stadt zum Heiligtum gehören, während die Edomiter also vernichtet werden, werden alle Heidenvölker werden, als wären sie nie gewesen.

[6:27] Jetzt bekommen es in Vers 17: "Aber auf dem Berg Zion, das heißt in Jerusalem, wird Errettung sein." Diese Formulierung kennen wir. Wir kennen sie aus Joel, wo wir gesehen haben, dass in jener Zeit, wenn Gott seinen Geist ausgießt, auf Knecht und Magd, Söhne und Töchter, Alt und Jung, dass jederzeit in Jerusalem ein Zeichen geschehen wird, wenn der große Tag des Herrn kommt, dass in Jerusalem Rettung sein wird für alle, die in Jerusalem sind. Das geht ja zurück auf diese Geschichte, als Sanherib Jerusalem umlagerte und alle, die in Jerusalem waren, als die Skia beteten, als ihr Seher beteten, alle, die sich an Gott wandten, wurden gerade sie wohnten zum Leben, aufgeschrieben in Jerusalem.

[7:13] In Jerusalem ist Rettung im himmlischen Heiligtum, dort, wo Jesus jetzt als unser Priesterkönig für uns dient. Da ist Errettung, wenn wir im Glauben zu Jesus schauen, ins himmlische Heiligtum. Dann finden wir Rettung. Auf dem Reaktion wird Errettung sein und er wird heilig sein.

[7:29] Und die vom Haus Jakob werden ihre Besitzungen wieder einnehmen. Mit anderen Worten, sie werden zurückkehren. Edom wird nie wieder aufgebaut werden, es wird nie wieder ein König dort geben. Aber Juda wird wieder aufgebaut. Das Königreich Davids wird es wieder geben, und zwar zunächst einmal natürlich politisch wieder aufgebaut, aber noch viel wichtiger als geistliches Königreich, das einmal bis ans Ende der Welt gehen wird, wenn nämlich das Evangelium zu allen Völkern, Stämmen und Sprachen gepredigt wird.

[8:06] Und das Haus Jakob wird ein Feuer sein und das Haus Josef eine Flamme, aber das Haus Esau wird zu stoppen werden und jene werden sie anzünden und verzehren, so dass dem Haus Esau kein Überlebender übrig bleibt. Denn der Herr ist gesagt, es wird Überlebende geben von Juda, so wie es damals bei seiner Übrigen gab in Jerusalem, die am Leben leben. Aber es gibt keine Übrigen von ihnen, haben sie dann ausgehärtet.

[8:26] Wir haben gesehen, dass von Esau, von den Edomitern, heißt es, dass obwohl ein Dieb beim Diebstahl etwas übrig lässt, der Wind etwas übrig lässt, die Edomiter völlig durchsucht werden. Und das Gericht wird über die Gottlosen so sein, dass am Ende alle Gottlosen vollständig vernichtet werden. Da wird keiner übrig bleiben.

[8:48] Aber die Gläubigen, das Israel Gottes, wird wiederhergestellt und die im Negativ werden das Gebirge Ezos in Besitz nehmen und die in der Scheffel am Nägel feststellte der Süden Judas und der Scheffel, das ist so der Abhang zwischen dem Bergland Juda und dann dem Küstengebiet. Also die werden sich nach Westen ausbreiten, nach Süden ausbreiten, also erst nach Süden, nach Westen auch werden sie das Gebiet von Samaria besitzen, also das, was eigentlich zum Nordreich Israel mal gehörte. Das ist eigentlich auch ein guter Hinweis darauf, dass dieses Buch Obadja aus meiner Sicht tatsächlich zur Zeit von Demokratie oder kurz davor spielt, als nämlich eigentlich das Nordreich Israel gar nicht mehr existierte, weil die Assyrer es schon lange zuvor eingenommen hatten. Aber jetzt sozusagen bei der Wiederherstellung verheißen wird, dass die zurückkommenden Juden auch diese Gegend wieder einnehmen würden und sie zum Volk Israel gehören würden.

[9:38] Auch Benjamin, das Gebiet von Gilead, also auf der anderen Seite des Jordan im Osten, damit Israel wiederhergestellt wird in den Grenzen, die es ursprünglich hatte. Und ihr Weggeführten werden diesen Befestigungswall für die Kinder Israels im Besitz nehmen, nämlich was den Edomitern gehört, bis nach Sefat und die weggeführten Jerusalems, die ins Separat sind, die Städte des.

[10:04] Und es werden Feuer auf den Berg Zion hinaufziehen, um das Gebirge Esau auszurichten. Und die Königsherrschaft wird zum Herrn gehören am Tag des Herrn. Wird Edom gerichtet, aber Israel wiederhergestellt.

[10:20] Wenn Gott Gericht hält, werden die Gottlosen vernichtet und das Reich Gottes, wie es ursprünglich geplant hat, wird wieder vollständig hergestellt werden. Die Königsherrschaft wird Gott gehören. Das ist die Botschaft, die in Daniel immer wieder kommt, dass Gott regieren wird als König. Uns alle, die ihm glauben, die ihm folgen, werden mit ihm regieren für immer und ewig. Erst im Himmel für 1000 Jahre und dann auf der neuen Erde ist Offenbarung 20, 21 und 22.

[10:45] Und sagt das Buch Obadja, ist kurz, aber es enthält im Grunde genommen die Botschaft des gesamten Evangeliums. Wir können wählen, so wie Jakob und Esau, die die gleichen Eltern hatten, die gleiche Erziehung genossen haben, die gleiche Umgebung, die gleiche Kultur, die beide gesündigt haben. Esau hat nie wirklich Raum zur Buße gefunden, aber Jakob hat sich zu Gott bekehrt und hat unter Tränen an ihm festgehalten, als selbst Gott sagte: "Lass mich gehen", hat Jakob gesagt: "Ich lasse nicht, es sei denn, du segnest mich." Und wurde Jakob zum Vorvater nicht nur Israels, sondern zu einem Vorfahren des Messias.

[11:28] Und so wie das Volk Israel, das Volk Edom in derselben Gegend, mit denselben klimatischen Bedingungen zu tun hatten, eng verwandt waren, ungefähr gleich groß waren, beide sich versündigt hatten, beide nicht Gott gefolgt waren und beide von Babylon erobert wurden. Esau wurde, Edom wurde niemals wieder hergestellt und wieder aufgebaut, während es einen Befehl gab, sogar drei Befehle, die Jerusalem und das Volk, das Land wieder aufzubauen.

[12:01] Und all das zeigt uns, dass Gott ein Gott der Wiederherstellung ist. Warum? Weil wenn wir das Evangelium annehmen und wenn wir um Wiederherstellung beten, so wie Daniel dann später in deine neuen gebetet hat, und Wiederherstellung dann wird Gott uns wiederherstellen. Entscheidend ist nicht, dass wir gesündigt haben, sondern ob wir das Evangelium in Anspruch nehmen und Gott erlauben, die Sünde zu nehmen und mit seinem Heiligen Geist zu erfüllen, damit seine Königsherrschaft auch in meinem Herzen regieren darf. Das ist auch dein Wunsch.

[12:32] Lass uns doch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten Danke sagen, dass das Evangelium für uns alle gilt und dass jeder sich dafür entscheiden kann und dass du durch das Evangelium uns wiederherstellst. Und wir danken dir von ganzem Herzen, dass deine Königsherrschaft für alle Ewigkeit regieren wird. Alle Königreiche dieser Welt werden vergehen und sie werden sein, als wenn sie nie gewesen. Aber deine Königsherrschaft bleibt für die Ewigkeit. Und deswegen möchten wir deine Königsherrschaft heute in unser Herz einladen, damit das Reich Gottes heute hier schon in unserem Herzen ist und wir als Bürger deines Reiches auf dieser Welt schon zeigen können, wo das Reich Gottes besteht. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


Lizenz

Copyright ©2023 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.