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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp beleuchtet in dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ die tiefgreifenden prophetischen Aussagen aus Offenbarung 12:5-13:9. Er erklärt den kosmischen Kampf zwischen Christus (Michael) und Satan, die Verfolgung der Gemeinde Gottes und die Rolle des „Tieres aus dem Meer“ als das Papsttum. Die Sendung warnt vor falschen Evangelien und betont die Bedeutung, Jesus wirklich zu kennen, um in der Endzeit standhaft zu bleiben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite, heute mit Offenbarung 12:5-13:9.

[0:39] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für den Erlösungsplan, danke, dass du uns lieb hast, dass du uns nicht aufgibst und dass du immer für uns da bist und dass wir uns auf dich verlassen können und dass du den Kampf gewinnst, nicht nur im Universum, sondern auch in unserem Herzen, wenn wir dich kämpfen lassen. Und wir möchten dich heute einladen in unser Leben, dass du kämpfst, dass du siegst und dass dein Geist alle Zweifel, alle Schuld, all das vertreibt, indem wir es zu den Füßen Jesu bringen, der für uns gestorben ist. Wir möchten dich bitten, dass du uns durch dein Wort erleuchtest und wir Freude empfinden in deiner Gegenwart, wenn wir dein Wort lesen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:28] Wir sind in Offenbarung Kapitel 12. Es geht um den großen Kampf, es geht um die Gemeinde Gottes, das geistliche Israel zu allen Zeiten. Es geht um den Drachen, den Satan, der die Gemeinde attackiert, aber insbesondere auf den gewartet hat, der in dieser Gemeinde geboren werden sollte: der verheißene Messias.

[1:53] Wir lesen weiter in Vers 5: „Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird.“ Das kommt aus Psalm 2. „Der Messias und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron.“ Jesus ist geboren worden und dann natürlich nach seiner Auferstehung auch wieder zum Himmel und zu seinem Vater aufgefahren.

[2:15] „Und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort 1260 Tage lang ernährt.“ Und diese Tage stehen natürlich nach Ezechiel 4, Vers 6, für Jahre. Die Gemeinde ist in derselben Situation wie die Bibel. So haben wir es gesehen, in Offenbarung 11 ist 1260 Jahre lang schlecht behandelt worden, war in Sack und Asche, sozusagen in Sacktuch. Und die Gemeinde wird 1260 Jahre lang verfolgt. Wir hatten diese Zeit schon in der Gemeinde Thyatira gesehen, wo die wahren Gläubigen unter der Herrschaft der Königin Isebel, der symbolischen Isebel, gelebt haben. Und hier bezieht sich das natürlich auch auf die 1260 Jahre der Vorherrschaft der römischen Kirche. Die wahre Frau, die wahre Gemeinde, ist in der Zeit in der Wüste zerstreut.

[3:09] Die ersten sechs Verse von Offenbarung 12 geben so einen ersten großen Überblick: die Geschichte des Volkes Gottes vor der Geburt Jesu, die am Ende in ziemlichen Wehen und Schmerzen endet. Die letzten Jahrhunderte vor der Geburt Jesu waren ja auch eine Zeit, in der erst die Assyrer, dann die Babylonier, die Perser, die Griechen, die Römer – immer wieder war das Volk von Unterdrückung heimgesucht, bis irgendwann dann tatsächlich der verheißene Messias kam.

[3:38] Jetzt ab Vers 7 gehen wir noch mal über dieselbe Geschichte, aber mit sehr viel mehr Details und fangen bereits früher an. „Und es entstand ein Kampf im Himmel.“ Hier haben wir das Motiv des großen Kampfes, der im Himmel entstanden ist. „Michael, wer so ist wie Gott“ – wir haben gesehen in Judas, dass Michael, der Erzengel, ein anderer Name für Jesus ist – „und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache und seine Engel kämpften, aber sie siegten nicht, und ihre Stätte wurde nicht mehr im Himmel gefunden.“ Der Drache und seine Engel werden aus dem Himmel geworfen. „Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan.“ Der Satan ist ein hebräisches Wort für Feind. Teufel ist Diabolos, griechisch, der Durcheinanderbringer, „der den ganzen Erdkreis verführt.“

[4:24] Wir sehen hier also den Beginn des großen Kampfes, wie wir ihn auch schon in Ezechiel 28, Jesaja 14 an verschiedenen Stellen gesehen haben. Luzifer wurde zu Satan, hat Krieg angefangen gegen Gott, gegen sein Gesetz, gegen seine Liebe, vor allem auch gegen Jesus, der all das repräsentiert hat. Der Michael ist, der so ist wie Gott. Und Gott ist die Liebe, und Gott verändert sich nicht. Gottes Liebe ist gesetzmäßig. Deswegen war Satans Kampf gegen Gottes Gesetz, gegen Gottes Liebe. Und wo immer Gottes Liebe und Gesetz gepredigt werden, wird Satan versuchen, dagegen anzugehen.

[5:00] Und Jesus hat als Engelsfürst Michael, Fürst über die Engel, mit den treuen Engeln die abgefallenen Engel – wir haben gesehen das letzte Mal in Vers 4, dass Satan ein Drittel der Engel mit sich gerissen hat, die ihm seine Lügen über Gott geglaubt haben – dass Jesus sie aus dem Himmel geworfen hat. Aber Satan konnte den Erdkreis verführen, hat Adam und Eva auf dieser Erde im Garten Eden verführt und hat dadurch Zugang bekommen zu der ganzen Erde. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. Aber das ist nicht das Ende der Geschichte, denn es gab ja seit dem Sündenfall die Hoffnung auf den kommenden Erlöser. Es gab seit dem Sündenfall eine Gemeinde, die Bestand zuerst aus Adam und Eva, dann kam später Abel dazu, Set, und wer immer im Glauben an den Erlöser gelebt und dann auch gestorben ist, war Teil dieser Gemeinde, dieses geistlichen Israels.

[5:57] Und dann heißt es in Vers 10: „Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus; denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagte Tag und Nacht.“

[6:14] Wann ist die Königsherrschaft Jesu bestätigt worden und sein neuer Bund ratifiziert worden? Das war, als Jesus am Kreuz gestorben ist, als er das Reich der Gnade festigte, das bis dahin in Versprechungen bestand, in Verheißungen, das jetzt unverrückbar gewesen ist. Als Jesus am Kreuz von Golgatha starb, ab dem Zeitpunkt konnte Satan auch nicht mehr als Verkläger der Menschen noch im Himmel erscheinen, wie er das zur Zeit des Alten Testamentes im Falle zum Beispiel von Hiob noch getan hatte.

[6:47] „Und sie haben ihn überwunden.“ Das sind die Gläubigen. „Sie haben ihn, den Satan, überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt in den Tod.“ Wie können wir Überwinder sein? In den sieben Sendschreiben heißt es ja immer: „Wer überwindet, wer überwindet.“ Und es ist ganz einfach, indem wir das Blut Jesu in Anspruch nehmen und uns dazu öffentlich bekennen. So wie die Israeliten, die sich öffentlich zum Blut des Lammes bekannten, als sie es an die Türpfosten strichen, so dürfen wir uns öffentlich zu Jesus als unserem Erlöser bekennen. Und dann kann der Satan uns nicht besiegen, selbst wenn er uns das Leben nimmt. Wenn wir bereit sind, Jesus höher zu schätzen als sogar unser Leben, werden wir in diesem großen Kampf mit ihm Sieger sein.

[7:32] „Darum seid fröhlich, ihr Himmel, und ihr, die darin wohnt! Wehe denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er nur wenig Zeit hat.“ Großen Zorn.

[7:52] „Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die den Knaben geboren hat.“ Er konnte zwar nicht mehr Jesus erreichen. Er wollte zwar Jesus töten, schon als er geboren worden ist, das haben wir gesehen schon in Vers 4. Das hat er versucht, zum Beispiel durch Herodes. Das ist misslungen, und dann ist Jesus in den Himmel aufgefahren, außerhalb des Bereiches, wo Satan ihn noch hätte fassen können. So hat er die Gemeinde verfolgt, die mit Jesus so eng verbunden ist, sodass Jesus sogar sagt: „Wer seine Gemeinde verfolgt, der verfolgt ihn“, wie er das dem Saulus in Apostelgeschichte 9 deutlich macht.

[8:27] „Und es wurden der Frau, also der Gemeinde, Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliegen kann an ihren Ort.“ Das ist jetzt parallel zu Vers 6, wo sie ernährt wird. „Eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit“ – hier sehen wir, dass tatsächlich eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit identisch ist mit den 1260 Tagen, sprich 1260 Jahren, fern von dem Angesicht der Schlange.

[8:52] Und die Frau – Verzeihung – „Und die Schlange schleuderte aus ihrem Maul der Frau Wasser nach wie einen Strom, damit sie von dem Strom fortgerissen würde.“ Der Satan versucht trotzdem, diese Gemeinde zu vernichten. „Und die Erde half der Frau, und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Maul geschleudert hatte.“

[9:15] Satan hatte versucht, durch viele Völker diese Gemeinde doch noch auszulöschen. Aber indem die Gemeinde sich an einen Ort begab, wo diese Völker nicht mehr hinkamen, nämlich in die Neue Welt nach Amerika, ist dem auch vorgebeugt worden.

[9:35] „Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen.“ Dasselbe Wort wie in Vers 7: „Es entstand ein Kampf im Himmel.“ Da ist ein Kampf ganz am Anfang, ein Kampf ganz am Ende. „Der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.“ Nach Offenbarung 19, Vers 10, ist das Zeugnis Jesu Christi der Geist der Weissagung. Da werden wir dann noch etwas drüber sprechen, wenn wir zu Offenbarung 19 kommen.

[10:06] Diejenigen, die den Geist der Weissagung haben als Gemeinde, und die, die Gebote Gottes befolgen, die werden von Satan attackiert, weil er die Gebote hasst und weil er Jesus hasst. Denn der Geist der Weissagung ist das Zeugnis von Jesus. Und alle, die noch übrig geblieben sind von den wahren Gläubigen, die diese Merkmale haben, die werden von Satan bekämpft mit denselben Methoden, die er schon seit Vers 7, seit dem Kampf im Himmel, immer angewandt hat. Aber seit Vers 7 ist Michael immer der Sieger gewesen. Im Himmel hat Jesus gewonnen, und auf der Erde hat Jesus gewonnen, und er wird auch in der Endzeit in meinem und deinem Leben gewinnen können, wenn wir ihn hineinlassen. So wie es in Römer 16, Vers 20, steht, dass der Gott des Friedens den Satan unter unseren Füßen zermalmen wird.

[10:53] „Und ich stellte mich auf den Sand des Meeres und ich sah aus dem Meer“ – das heißt aus dem Völkermeer, aus den Völkernationen nach Offenbarung 17, Vers 15 – „ein Tier, das heißt ein Reich, aufsteigen, ein Königreich, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Köpfen einen Namen der Lästerung.“

[11:14] Dieses Tier sieht sehr ähnlich aus wie der Drache, der auch sieben Köpfe hatte und der zehn Hörner. Allerdings ist es ein bisschen anders, denn hier sind nicht die Köpfe, sondern die Hörner gekrönt. Und hier finden wir auch den Namen einer Lästerung. Lästerung erinnert uns an das kleine Horn. Der Drache in Offenbarung 12 hat auch, insbesondere zur Zeit von Jesus, durch das römische Reich regiert. Ein Reich – wir werden noch sehen, dass die sieben Köpfe auch für sieben Hügel stehen in Offenbarung 17, auf der die Stadt Rom sitzt.

[11:54] In Offenbarung 13 gehen wir einen Schritt weiter. Wir finden hier in Offenbarung 13, dass die Macht, die in Daniel 7 als das kleine Horn bezeichnet wird, dass Gott lästert in dem Sinne, dass es Sünden vergibt, sich selbst zu Gott macht dadurch, und das alles tut, obwohl es weiß, dass das verkehrt ist.

[12:13] „Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren wie die eines Bären, und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht.“ Das erinnert uns an Daniel 7. Diese Macht hat also etwas Babylonisches, etwas Persisches und etwas Griechisches an sich, so wie Löwe, Bär und Panther für Babylon, Medopersien und Griechenland standen. Vor allem aber bekommt es von dem vierten Tier, von dem schrecklichen Tier in Daniel 7, hier als Drache bezeichnet, seine Autorität. Das ist also das Tier, das in dem Versuch, die Welt zu erobern, nach dem römischen Reich kommt und von diesem Kraft, Thron und Vollmacht bekommt.

[12:53] Und welche Macht hat das römische Reich in Rom übernommen? Das war das Papsttum, das von Babylon die Werksgerechtigkeit und von Medopersien die vermeintliche Unfehlbarkeit und von Griechenland die Philosophie und die Unsterblichkeit der Seele und von Rom die ganzen Gesetze übernommen hat, um all das in so ein Konglomerat zu verbinden, dass wir das Papsttum nennen.

[13:14] „Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde sah verwundert nach.“ Bis hierhin haben wir gesehen in Daniel und Offenbarung, dass 1260 Jahre von 538 bis 1798 für dieses Papsttum prophetisch vorhergesagt worden waren. Und tatsächlich 1798 der Papst durch General Berthier im Februar 1798 gefangen genommen worden, der Kirchenstaat aufgelöst worden und die politische Macht des Papstes beendet worden. Viele dachten, es hätte nie wieder einen Papst geben dürfen. Aber die Todeswunde wurde geheilt, und wir sehen heute, wie diese Todeswunde fast völlig heil geworden ist und immer weiter heilt und das Papsttum wieder an Macht gewinnt. Die ganze Erde diesem Tier verwundert nachsieht.

[14:06] „Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte. Und sie beteten das Tier und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen? Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerung redete, und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken.“ Das ist jetzt noch einmal rückblickend auf die Zeit des Mittelalters.

[14:29] Auch hier haben wir es so wie in Daniel 12, dass am Anfang ein kurzer Überblick gegeben ist und dann noch mal in Details gegangen wird. „Es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott und um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen.“ All das sind Parallelen zu der Beschreibung des kleinen Horns in Daniel 7. Wenn man das nebeneinander hält, sieht man diese Macht. Hier ist das kleine Horn, der Antichrist aus 2. Thessalonicher 2, der Gott lästert, Gottes Gesetz ändert und auch das Heiligtum, das Zelt Gottes, lästert, indem der Heiligtumsdienst ignoriert wird und Menschen statt zu Jesus zu menschlichen Priestern geleitet werden, die angeblich deren Sünden vergeben könnten.

[15:08] „Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen.“ Auch das eine Parallele zu Daniel 7. Es ist das Papsttum, das viele Gläubige über die Jahrhunderte hinweg verfolgt und verbrannt hat und sie zu überwinden.

[15:20] „Und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation. Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist von Grundlegung der Welt an.“

[15:37] Das Einzige, was auch in der Endzeit helfen wird, um diesem System nicht zum Opfer zu fallen, also geistlich nicht zum Opfer zu fallen, ist, Jesus wirklich zu kennen, das Evangelium wirklich zu kennen, aus Erfahrung den eigenen Namen wirklich im Buch des Lebens zu haben.

[15:57] „Wenn jemand ein Ohr hat, der höre.“ So wie Jesus zu den Gemeinden spricht, spricht auch jetzt hier angesichts dieser Verführung. Die Bibel warnt vor dem Papsttum deswegen, weil es ein falsches Evangelium predigt und dann noch den Anspruch erhebt, der einzige Weg zum Heil zu sein, wobei dieser Weg, den es anpreist, überhaupt gar nicht zum Heil führt. Und weil die Bibel so ein gigantisches Interesse am Evangelium hat, weil die Offenbarung ein Buch über das Evangelium ist, warnt sie vor der Macht, die behauptet, das Evangelium zu predigen, in Wirklichkeit gegen das Evangelium ankämpft. Und deswegen wird das Papsttum in der Prophetie so hervorgehoben als etwas, vor dem man sich hüten sollte.

[16:37] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir in deinem Wort sehen dürfen, wie wir den Satan überwinden können durch das Blut von Jesus und durch das Wort unseres Zeugnisses. Herr, lass uns heute an diesem Tag Zeugnis geben für die Macht des Evangeliums in unserem Leben und lass uns für das Evangelium einstehen, komme, was auch wolle. Auch wenn in dieser Welt wieder falsche Evangelien gepredigt werden, vielleicht sogar und dann sogar mit dem Staat durchgedrückt werden, wie das im Mittelalter der Fall gewesen ist. Lass uns heute sicherstellen, dass unser Name im Buch des Lebens geschrieben ist und dass wir heute dich nicht verlassen. Herr, wir danken dir, dass du Sieger bist im großen Kampf. Amen.


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