Veröffentlicht am
220 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser tiefgehenden Betrachtung von Offenbarung 14:12-16:4 führt Christopher Kramp durch die letzten Engelsbotschaften, die Definition von Gottes treuem Volk und die zwei Ernten am Ende der Zeit. Er erläutert die Bedeutung des Malzeichens des Tieres und die Konsequenzen für jene, die es annehmen, während er die Hoffnung und den Triumph der Überwinder hervorhebt. Das Video schließt mit der Einleitung zu den sieben letzten Plagen und einer eindringlichen Erinnerung an das Ende der Gnadenzeit.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir das Evangelium haben und danke, dass du mit deiner großen Gnade und Güte uns zu dir ziehst und dass dein Evangelium unveränderlich ist, dass es nicht seine Bedingungen ändert, sondern dass wir jeden Tag uns darauf verlassen können, dass unsere Erlösung nicht darin besteht, was wir fühlen oder denken oder getan haben, sondern was du denkst, was du empfindest und was du getan hast. Das ist unveränderlich, und Herr, darauf wollen wir uns heute werfen, wollen uns heute darauf verlassen, wollen heute uns darauf gründen. Und ich bitte dich, dass du uns dein Wort aufschließt. Ich bitte dich, dass du uns segnest und dass wir in deinem Wort Schätze der Wahrheit finden, die uns ganz nah zu dir bringen. Das bitten wir im Namen Jesu.

[1:38] Amen. Wir sind in Offenbarung Kapitel 14 und haben uns die dreifache Engelsbotschaft angeschaut. Die erste Engelsbotschaft, die uns auffordert, Gott zu fürchten und ihm die Ehre zu geben, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und wir sollen den anbeten, also Gott anbeten, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat – ein Hinweis auch auf den Sabbat. Und der zweite Engel hat vor dem Fall Babylons gewarnt: abgefallene kirchliche Systeme, die mit ihrer, mit ihrem falschen Evangelium, dargestellt als Glutwein der Unzucht, die ganze Welt getränkt haben. Und dann ist vom dritten Engel vor dem Tier, seinem Bild und dem Malzeichen, das heißt vor dem Vatikan, vor den als Kirchenstaat immer mehr umgewandelten USA, was sich vor seinen Augen immer mehr realisiert, und vor der staatlich erzwungenen, mit Strafen bewehrten Sonntagsheiligung, die einmal weltweit sich durch das Wirken von Vatikan und USA zeigen wird. Davor hat er gewarnt.

[2:48] Vielleicht muss ich an dieser Stelle ganz kurz diese Fußnote machen, dass die Bibel nicht lehrt, dass ein Mensch, der jetzt vielleicht nach bestem Wissen und Gewissen am Sonntag in den Gottesdienst geht und den Sonntag hält, deswegen das Malzeichen des Tieres hat, sondern das Malzeichen des Tieres ist dann, wenn ich die Wahrheit gehört habe, die Wahrheit auch über das Evangelium, über das Gesetz Gottes, über die Unveränderlichkeit seines Gesetzes und über die Bedeutung des Sabbats im Alten wie im Neuen Testament ist, und ich dann mich lieber einer staatlichen, menschlichen Tradition und einer staatlichen Verordnung gegen Gottes Gesetz unterwerfe. Das ist dann das Malzeichen des Tieres.

[3:35] Wir haben gesehen, dass über die, die das tun werden, eine schreckliche Warnung ausgesprochen wird, dass sie die sieben letzten Plagen erleben werden, die ohne Gnade vermischt ausgegossen werden, und dann mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden. Wir werden sehen, Offenbarung 20, das bedeutet, sie werden für immer sterben.

[3:54] Wir lesen weiter in Vers 12: „Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.“ Wenn du wissen willst, wo ist Gottes Volk, dann suche diejenigen, die warten, die auf die Wiederkunft Jesu warten. Suche diejenigen, die Gottes Gebote, alle zehn Gebote, halten und an Jesus glauben. Also nicht die Gebote halten, um Erlösung zu bekommen, sondern an Jesus glauben, durch Jesus erlöst werden und diese Erlösung demonstrieren daran, dass sie auch durch Gotteskraft alle Gebote halten. Diejenigen, die auf die Wiederkunft warten und alle zehn Gebote halten, dort ist Gottes Volk. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Und du und ich, lieber Freund, liebe Freundin, wir brauchen heute genau das. Wir brauchen den Glauben an Jesus, wir brauchen das Halten der Gebote, wir brauchen standhaftes Ausharren, Geduld auf die Wiederkunft, so wie es Jakobus Kapitel 5 gesagt hat.

[5:08] Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel, die zu mir sprach: „Schreibe: Glückselig sind die Toten, die im Herrn sterben von nun an.“ Das heißt, seit der dritten Engelsbotschaft. „Ja“, spricht der Geist, „sie sollen ruhen von ihren Mühen; ihre Werke aber folgen ihnen nach.“ Das ist eine besondere Seligpreisung für alle, die unter der dritten Engelsbotschaft in der Erwartung der Wiederkunft sterben. Von nun an alle Gläubigen, die sterben, werden auferstehen werden. Aber wir haben in Daniel 12 Vers 2 von einer speziellen Auferstehung gehört, bei der sowohl einige der größten Feinde des Evangeliums, insbesondere diejenigen, die Jesus gekreuzigt haben, auferstehen werden, so wie es in Offenbarung 1 Vers 7 auch geschrieben steht. Und es werden auch diejenigen, die unter der dritten Engelsbotschaft im Glauben gestorben sind, die schon auf die Wiederkunft gewartet haben, Teil dieser speziellen Auferstehung sein, um Jesus in den Wolken des Himmels dann vollständig wiederkommen sehen zu können und nicht erst dann bei der allgemeinen Auferstehung der Gläubigen während der Wiederkunft dabei zu sein, sondern schon kurz zuvor bei dieser besonderen, speziellen Auferstehung, die Daniel 12 und einige andere Texte in das Blickfeld rücken und die auch hier angedeutet sind: „Glückselig die Toten, die im Herrn sterben von nun an.“

[6:31] Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen. Er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. In der Bibel finden wir in den Gleichnissen dieses Bild, dass wenn die Frucht es zulässt, sendet der Herr die Sichel gesandt und die Ernte eingefahren. Die Ernte ist das Ende der Welt. Und hier sehen wir, das Evangelium wird gepredigt, und wenn es seine Frucht bringt, kommt sofort die Sichel. Die Wiederkunft ist die direkte Folge der Predigt des Evangeliums. Jesus hatte gesagt: „Wenn dieses Evangelium vom Reich gepredigt wird, dann wird das Ende kommen“ in Matthäus 24 Vers 14. Hier finden wir in Offenbarung 14 Vers 6 bis 14 das ewige Evangelium, und es führt direkt zur Wiederkunft Jesu, der als Menschensohn gekrönt auf den Wolken des Himmels kommt, so wie es schon in Apostelgeschichte 1 Vers 9 bis 11 steht. Verzeihung.

[7:30] Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß: „Sende deine Sichel und ernte, denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil die Ernte der Erde überreif geworden ist.“ Wann erntet der Bauer? Wenn die Frucht reif ist. Wann kommt Jesus wieder? Wenn das Evangelium seine Ernte gebracht hat. Der Herr verzögert nicht die Wiederkunft. Gott weiß, wann er, wann Jesus wiederkommen wird. Aber wir haben die Möglichkeit, das in Zusammenarbeit mit Gott zu beschleunigen oder aber durch Ungehorsam auch zu verzögern. Aber aufhalten können wir es nicht. Die Wiederkunft wird kommen, das steht außer Frage. Aber Jesus kommt dann, wenn die Frucht es zulässt, wenn das Evangelium in der ganzen Welt gepredigt ist, das steht in Matthäus 24 Vers 14. Und wenn das Evangelium unserem Leben auch unseren Charakter bereit gemacht hat für den Himmel.

[8:31] Und der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde abgeerntet. Und ein weiterer Engel kam hervor aus dem Tempel, der im Himmel ist, und auch er hatte eine scharfe Sichel. Und ein weiterer Engel kam vom Altar her, der hatte Vollmacht über das Feuer, und er wandte sich mit lautem Ruf an den, der die scharfe Sichel hatte, und er sprach: „Sende deine scharfe Sichel aus und schneide die Trauben des Weinstocks der Erde ab, denn seine Beeren sind reif geworden.“ Und der Engel warf seine Sichel auf die Erde und schnitt den Weinstock der Erde und warf die Trauben in die große Kelter des Zornes Gottes. Und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten, und es floss Blut aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde, 1600 Stadien weit. Das sind zwei Ernten am Ende: die Ernte der Gläubigen und die Ernte der Ungläubigen.

[9:20] Wir finden das auch, diese Kelter, das finden wir auch in Joel 4 im Zusammenhang mit der Schlacht von Josaphat, im Tal Josaphat, wo auch die Gläubigen in Zion Rettung finden am Ende der Zeit.

[9:37] Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, groß und wunderbar: sieben Engel, welche die sieben letzten Plagen hatten, denn mit ihnen ist der Zorn Gottes vollendet. Jetzt kommt ein neuer Abschnitt in der Offenbarung: die sieben letzten Plagen, die schon in der dritten Engelsbotschaft angekündigt worden sind.

[9:53] Und ich sah etwas wie ein gläsernes Meer mit Feuer vermischt, und die, welche als Überwinder hervorgegangen waren über das Tier und über sein Bild und über sein Malzeichen, über die Zahl seines Namens, standen an dem gläsernen Meer und hatten Harfen Gottes. Hier finden wir wieder das, was wir schon bei den Siegeln und auch bei den Posaunen gesehen haben, dass zu Beginn bei der Einleitung, bei der himmlischen Einleitung für die Vision schon ganz auf das Ende geschaut wird. Denn natürlich werden die Plagen nicht ausgegossen, nachdem die Überwinder bereits am gläsernen Meer sind, sondern hier wird gesagt, die Posaunen machen – Verzeihung – die Engel machen sich bereit, die sieben letzten Plagen auszugießen. Aber bevor wir erfahren, was ist alles passiert, was alles passiert und wie das sein wird, sehen wir bereits, dass es für die Gläubigen gut ausgeht. Die Gläubigen werden am Ende am gläsernen Meer stehen. Sie werden von den Plagen nicht betroffen sein. Sie werden überwunden haben das Tier und sein Malzeichen und das Bild.

[10:52] Und sie singen das Lied Moses, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sprechen: „Groß und wunderbar sind deine Werke, oh Herr, oh Gott, du Allmächtiger! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Heiligen! Wer sollte dich nicht fürchten, oh Herr, und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und vor dir anbeten, denn deine gerechten Taten sind offenbar geworden.“ Was für ein Lied! Und ich wünsche mir, dass du und ich, dass wir einmal in diesem Chor stehen werden, am gläsernen Meer, mit den Harfen Gottes, und dieses Lied singen werden aus Überzeugung, weil wir es in unserem eigenen Leben erlebt haben.

[11:36] Und nach diesem sah ich, und siehe, der Tempel des Zeltes des Zeugnisses im Himmel wurde geöffnet. Und die sieben Engel, welche die sieben Plagen hatten, kamen hervor aus dem Tempel, bekleidet mit reinem und glänzendem Leinen und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln. Und eines der vier lebendigen Wesen gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll von der Zornglut Gottes, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Jetzt werden die sieben letzten Plagen ausgegossen. Und der Tempel wurde erfüllt mit Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft, und niemand konnte in den Tempel hineingehen, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet waren. Das heißt, dann ist keine Vermittlung im Tempel mehr möglich. Dann ist der Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum, wie in Offenbarung Kapitel 8 beschrieben ist, zu Ende.

[12:46] Dann ist das Räucherfass weggeworfen, dann ist die Gnadenzeit zu Ende. Wir alle müssen wissen, dass diese Gnadenzeit, die wir jetzt noch leben, erleben und die wir jetzt noch nutzen können, irgendwann ein Ende kommt. Es wird nicht für ewig die Möglichkeit geben, Sünden vergeben zu bekommen. Es kommt der Zeitpunkt, wo die Gnadenzeit endet, und dann werden die Posaunen – Verzeihung – die Plagen ausgegossen werden. Und das liegt noch in der Zukunft. Wie weit in der Zukunft, weiß niemand von uns.

[13:17] Ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den sieben Engeln: „Geht hin und gießt die Schalen des Zornes Gottes aus auf die Erde!“ Der erste ging hin und goss seine Schale aus auf die Erde. Da entstand ein böses und schmerzhaftes Geschwür an den Menschen, die das Malzeichen des Tieres hatten und die sein Bild anbeteten. Und der zweite Engel goss seine Schale aus in das Meer, und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen starben im Meer. Und der dritte Engel goss seine Schale aus in die Flüsse und in die Wasserquellen, und sie wurden zu Blut.

[13:58] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, lass uns diese Heiligen sein heute an diesem Tag, die an Jesus glauben und deine Gebote bewahren und die standhaft ausharren, standhaft warten auf die Wiederkunft des Herrn. Herr, gib, dass, wenn Menschen unser Leben sehen, dass sie diese drei Charakteristiken in uns kennen: dass wir an Jesus glauben, dass wir deine Gebote halten und dass auf die Wiederkunft warten. Dass, wenn sie uns mit drei Merkmalen beschreiben würden, dass sie diese drei Merkmale wählen würden. Herr, das wünsche ich mir. Und wir danken dir, dass du das in uns bewirkst durch deinen Heiligen Geist. Amen.

[14:57] [Musik]


Lizenz

Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.