In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Offenbarung 1:9-2:9. Er erklärt Johannes‘ Vision auf Patmos, die majestätische Beschreibung Jesu als Mensch und Gott, und die Bedeutung zentraler biblischer Lehren. Der Sprecher analysiert die Sendschreiben an Ephesus und Smyrna, betont die Wichtigkeit der „ersten Liebe“ und zeigt, wie die Gemeinden historische Zeitabschnitte der Kirchengeschichte repräsentieren. Eine tiefgehende Betrachtung der Offenbarung, die Jesus als Mittelpunkt aller biblischen Wahrheit darstellt.
Gott auf (m)einer Seite: Offenbarung 1:9-2:9
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: OffenbarungPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für dein Wort und danke für das wunderbare Buch der Offenbarung. Sprich du heute zu uns, gib, dass wir es gut verstehen, dass wir vor allem das Evangelium darin für uns persönlich erkennen und uns vorbereiten können auf die baldige Wiederkunft Jesu. Wir möchten dich bitten, dass du unser Lehrer bist und wir danken dafür im Namen Jesu. Amen.
[1:07] Wir sind in Offenbarung Kapitel 1. Johannes hat einen Segen ausgesprochen, eine Seligpreisung: Glücklich sind diejenigen, die sich mit der Offenbarung beschäftigen, die von Gott dem Vater Jesus gegeben worden ist, der sie seinem Engel gesandt hat und der sie Johannes gegeben hat, der sie uns aufgeschrieben hat, damit wir sie wieder anderen weitergeben, die dann wieder andere zu Jesus führen. Die Offenbarung Jesu Christi ist die Offenbarung seiner Person, die Offenbarung des Evangeliums. Wir haben gesehen, wir werden gegrüßt von der dreieinigen Gottheit, die sich in der Bibel offenbart. Das Evangelium wird betont und die Botschaft der Wiederkunft Jesu.
[1:51] Wir lesen weiter in Vers 9: „Ich, Johannes, der ich auch euer Bruder bin und mit euch Anteil habe an der Bedrängnis und am Reich und am standhaften Ausharren Jesu Christi, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu Christi willen.“
[2:10] Am Ende des ersten Jahrhunderts herrschte in Rom Kaiser Domitian, und er hat die zweite größere Christenverfolgung angezettelt, nach Nero einige Jahrzehnte zuvor, als ja ungefähr 30 Jahre zuvor Paulus und Petrus auch umgekommen sind. Und im Zuge dieser Christenverfolgung sollte auch Johannes getötet werden. Als das misslang, weil Gott durch ein Wunder seinen letzten Apostel, den letzten überlebenden Apostel, bewahrt hat, wurde Johannes auf die Insel Patmos in der Ägäis, westlich von Ephesus, verbannt. Eine Insel, die damals für römische Schwerverbrecher so eine Art Gefängnisinsel gewesen ist. Und Johannes schreibt dort von dieser Insel an die Gemeinden, zunächst einmal die auf der anderen Seite des Wassers auf dem Festland in Kleinasien sind, aber letztendlich zu uns allen. Und er schreibt als einer, der mit Anteil hat an der Christenverfolgung, der wegen dem Wort Gottes eingesperrt ist.
[3:08] „Ich war im Geist am Tag des Herrn, und ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme wie von einer Posaune.“ Der Tag des Herrn in der Bibel hat zwei Bedeutungen. Zum einen geht es an manchen Stellen beim Tag des Herrn um den Gerichtstag, die Wiederkunft und was dann die Jahre danach betrifft und die finale Auslöschung der Sünde. Der Tag des Herrn ist in der Bibel aber auch der siebte Tag, der Sabbat, der dem Herrn gewidmet und geheiligt ist. So wird er zum Beispiel in Jesaja 58 als der Tag des Herrn verstanden. Und hier ist Johannes im Geist nicht am letzten Tag der Weltgeschichte, denn vieles von dem, was in der Offenbarung beschrieben ist, bezieht sich nicht auf die allerletzte Zeit, sondern auch auf die vielen Jahrhunderte davor. Er ist also an einem Sabbat hier auf Patmos vom Heiligen Geist in besonderer Weise inspiriert worden, hat Visionen gesehen und vor allem zunächst einmal eine Stimme gehört. Wir haben also hier auch als einen weiteren wesentlichen Glaubenspunkt der Bibel den siebten Tag, den Sabbat.
[4:22] Er hörte eine gewaltige Stimme wie von einer Posaune, die sprach: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte.“ Genau das haben wir gerade in Vers 8 ja zuvor gelesen, wo es sich um Gott den Vater handelte. Aber wir werden sehen, dass es sich hier nicht um Gott den Vater handelt, sondern um Jesus Christus. „Und was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es den Gemeinden, die in Kleinasien sind: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamus und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea.“ Und ich wandte mich um und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter, so wie wir sie aus dem Heiligtum kennen, aus dem Heiligen des Heiligtums, wo dieser siebenarmige Leuchter ja gewesen ist. Und er dreht sich um und er sieht diesen Leuchter. „Und mitten unter den sieben Leuchtern einen, der einem Sohn des Menschen glich, bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den Füßen reichte, und um die Brust gegürtet mit einem goldenen Gürtel. Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen waren wie eine Feuerflamme, und seine Füße wie ein schimmerndes Erz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser.“
[5:39] Johannes sieht Jesus. Er ist der Sohn des Menschen, wie wir ihn aus den Evangelien kennen, und das Ganze bezieht sich natürlich auf Daniel 7, wo der Sohn des Menschen vor dem Alten an Tagen gebracht worden ist. Interessanterweise hat Jesus hier sowohl Eigenschaften, Attribute des Menschensohnes, als auch Eigenschaften dessen, der in Daniel 7 als Gottvater auf dem Thron sitzt, wie zum Beispiel das weiße Haar und die Feuerflammen. Mit anderen Worten, hier wird Jesus gezeigt, der gleichzeitig Mensch und Gott ist. Deswegen haben wir in Vers 11 ja gelesen, dass er gesagt hat: „Ich bin das Alpha und das Omega.“ In Vers 8 war das die Beschreibung von Gott dem Vater, aber Jesus kann dasselbe über sich sagen, was auch Gott der Vater über sich sagt. Er ist Gott, und zwar im höchsten Sinne, und gleichzeitig ist er Mensch, weil er Mensch geworden ist. Und er stattet seinem treuen Diener, seinem Freund Johannes, am Sabbat einen Besuch ab, als der alleine ohne Gemeinde auf einer Gefängnisinsel festgehalten wird. Die Beschreibung gleicht auch in vielem dem, was Daniel in Kapitel 10 gesehen hat, als auch ihm Jesus sich offenbarte in einer Situation, als Daniel schon sehr alt war und sich Sorgen machte, was mit der gerade erst entstandenen Wiederbesiedlung Jerusalems und Judas geschehen würde, weil dort wieder Schwierigkeiten aufgetreten waren. Und Daniel gefastet hatte, und dann hat Jesus durch den Engel Gabriel eine große Vision gezeigt, was alles noch in der Zukunft passieren würde. Genau das passiert in Offenbarung: Der Alte macht sich Sorgen um die gerade erst entstandene christliche Bewegung, die durch die Verfolgung stark eingeschränkt wird. Und Jesus kommt und sendet durch seinen Engel eine Prophezeiung über die Dinge, die in der Zukunft geschehen werden. So wie Daniel getröstet werden soll, soll auch Johannes getröstet werden.
[7:50] „Und er hat in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor.“ Ein Symbol für das Wort Gottes, das Hebräer 4, Vers 12, zweischneidig ist und hindurchdringt und bis in die Seele und Mark und alles scheidet. Niemand, der sich dem Wort Gottes aussetzt, kann sich vor dem Wort Gottes verstecken. „Und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft.“ So wie Jesus bei seiner Verklärung auf dem Verklärungsberg in Matthäus 17 geleuchtet hat, Symbol auch seiner göttlichen Kraft. „Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte“, da haben wir es wieder, das Alpha und das Omega sozusagen, „und der Lebende. Und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes.“
[9:08] Jesus ist nicht nur auferstanden, weil ihn jemand auferweckt hat, sondern Jesus sagt: „Ich habe den Schlüssel zum Totenreich.“ Er hat sich anders als Mose und anders als Lazarus und anders als die Jungen, die Elisa und Elia auferweckt haben, und andere, die auferweckt worden sind, er hat sich selbst das Grab aufgeschlossen, denn er ist Mensch und Gott. Er hat den Tod besiegt. Und wir sehen hier also, dass neben dem Sabbat auch das Heiligtum mit den sieben Leuchtern und auch die Lehre vom Tod zu den fundamentalen Glaubensüberzeugungen zählen, die hier in Offenbarung 1 am Anfang zusammengestellt werden. „Schreibe, was du gesehen hast und was ist und was nach diesem geschehen soll. Das Geheimnis der sieben Sterne, die du in meiner Hand gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter, die du gesehen hast, sind die sieben Gemeinden.“ Es geht also auch um Gottes Volk, so wie es in Daniel Kapitel 10, 11 und 12 um Gottes Volk geht. Das sagt ja der Engel Gabriel ganz deutlich: Daniel sollte erfahren, was mit dem Volk Gottes am Ende der Zeit geschehen wird. So geht es auch in Offenbarung um das Volk Gottes, wie es durch die Zeitalter hindurch von Gott geführt werden wird, welche Schwierigkeiten und Bedrängnisse auf dieses Volk warten. Wir sehen also, wie die entscheidenden Grundwahrheiten – die Bibel, die Dreieinigkeit, die Erlösung, das Evangelium, der Sabbat, die Wiederkunft, das Heiligtum, der Zustand der Toten und die Lehre von der Gemeinde – hier am Anfang präsentiert werden. Und zwar interessanterweise immer in Formulierungen, die diese Glaubenspunkte mit Jesus verbinden. Es ist ja die Offenbarung Jesu Christi, die man lesen und studieren soll. Es ist die Wiederkunft Jesu. Es ist Jesus, der uns reingewaschen hat. Er ist Teil der Dreieinigkeit. Der Sabbat ist der Tag des Herrn. Der siebenarmige Leuchter ist der Ort, durch den Jesus hindurchgeht. Jesus ist derjenige, der den Schlüssel zum Totenreich hat, und er geht durch die Gemeinden und hat die Leiter, die Engel der Gemeinden, in seiner Hand. Die biblische Lehre ist untrennbar mit Jesus verbunden, und wer den biblischen Jesus erkennt, wie die Offenbarung ihn offenbart, der wird sehen, dass der biblische Jesus untrennbar mit den Hauptlehren, überhaupt mit den biblischen Lehren, verbunden ist. Man kann die Lehre nicht von Jesus trennen.
[11:49] „Dem Engel der Gemeinde von Ephesus schreibe: Das sagt der, der die sieben Sterne in seiner rechten Hand hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt.“ Hier sagt Jesus, dass er derjenige ist, der alle sieben Gemeinden bei sich hat, nicht nur Ephesus. Von Anfang an sieht er bereits das gesamte Schicksal seiner Gemeinde. „Ich kenne deine Werke und deine Bemühungen und dein standhaftes Ausharren, und dass du die Bösen nicht ertragen kannst, und du hast sie geprüft, die behaupten, Apostel zu sein und sind es nicht, und hast sie als Lügner erkannt.“ Paulus hatte den Gemeindeleitern von Ephesus ja eindringlich bezeugt, dass sie acht haben sollen auf die Gemeinde, sie hüten sollen, weil falsche Wölfe, falsche Propheten, falsche Lehrer hineindringen würden, um Spaltungen zu erzeugen. Und in der Gemeinde Ephesus hat man darauf sehr geachtet. Die Gemeinde Ephesus wird zum Symbol für die Urchristenheit, die sehr genau versucht hat, auf die Theologie, auf die Lehre zu achten und die Irrtümer auszumerzen. „Du hast Schweres ertragen und hast standhaftes Ausharren, und um meines Namens willen hast du gearbeitet und bist nicht müde geworden.“ Diese ersten Christen, die durch Ephesus dargestellt werden, sie haben unglaublich viel Missionsarbeit geleistet und sind schwer verfolgt worden. „Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.“ Und das ist auch bemerkenswert, denn derselbe Paulus, der die Epheser damals in Milet am Strand aufgefordert hat, für die Lehre einzustehen, hat ihnen kurze Zeit später aus Rom einen Brief geschrieben, in dem er immer und immer wieder die Liebe betont hat. Diese Liebe haben die Gläubigen in Ephesus verlassen. „Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke.“ Kann es auch uns passieren? Ich bin mir ganz sicher, das kann auch uns passieren, dass wir bei so viel Arbeit für Gott und so viel Ertragen und so viel theologischer Korrektheit mitunter die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten aus den Augen verlieren. Und das ist kein Kavaliersdelikt, sondern Gottes Botschaft richtet sich dann auch an uns, dass wir umkehren sollen und erkennen, dass wir abgefallen sind und dass wir wieder dorthin zurückkehren, wo wir am Anfang mit Gott gewesen sind. „Sonst komme ich rasch über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegstoßen, wenn du nicht Buße tust.“ Jesus mahnt also ganz deutlich: Bei aller theologischen Korrektheit und bei aller Missionsbemühung und bei allem Missionseifer, aller Beständigkeit in der Verfolgung können wir ohne Liebe kein Licht für ihn sein. Denn die sieben Gemeinden sind Leuchter, sie sollen ein Licht sein, wie es Matthäus 5 in der Bergpredigt ja ganz deutlich zum Ausdruck kommt. „Aber dieses hast du, dass du die Werke der Nikolaiten hasst, die auch ich hasse.“
[14:41] Nun, was sind wohl die Werke der Nikolaiten? Die Nikolaiten: Gott hasst eine Sache, Jesus hasst eine Sache, und das ist Sünde. Das steht ganz deutlich schon in Hebräer 1 und an vielen Stellen, dass Jesus die Sünde hasst. Die Nikolaiten waren also eine Gruppe von Irrlehrern, die Sünde praktizierten und nicht glaubten, dass das Evangelium sie von der Sünde befreien kann und soll. „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!“ Immer und immer wieder wird in den sieben Sendschreiben genau das am Ende gesagt. Der Heilige Geist spricht durch Jesus zu uns. Das ist das, was Jesus auch immer wieder in den Gleichnissen gesagt hat: „Wer ein Ohr hat, der höre!“ Es reicht nicht aus, einfach nur zu lesen, wir müssen hinhören, was Gott mir persönlich sagt. „Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist.“ Überwinden heißt im Neuen Testament eigentlich Sieger sein. Wer im großen Kampf Sieger ist, weil er Jesus glaubt – denn Jesus ist der Sieger –, wer mit Jesus Sieger ist, der wird wieder von dem Baum essen dürfen, von dem wir seit dem Sündenfall, seit Adams und Evas Sünde, nicht mehr essen durften.
[16:00] „Und dem Engel der Gemeinde von Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und lebendig geworden ist.“ Jesus stellt sich bei jeder Gemeinde mit bestimmten Eigenschaften vor, die insbesondere zu der Zeit dieser Gemeinde passen. „In Vers 9 heißt es: Ich kenne deine Werke und deine Drangsal, deine Armut – du aber bist reich – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans.“ Hier sehen wir, dass der Abfall schon weiter vorangeschritten ist unter den Irrlehrern, die allerdings in der eigentlichen Gemeinde Gottes noch kaum Fuß fassen konnten. Die falschen Apostel sind jetzt falsche Juden, die sind eine Synagoge Satans, eine Gegenkirche, eine falsche Kirche. Gemeint sind hier nicht ethnische Juden, sondern Christen, die behaupten, Volk Gottes zu sein, aber in Wirklichkeit die Theorien und die Gedanken Satans, der gegen das Gesetz Gottes ist, der das Evangelium unterminieren wollte und will, versuchen in die Gemeinde hineinzutragen. Und wir sehen, dass dieser Abfall, den Paulus schon vorher gesagt hatte in seiner Zeit und den er schon in seiner Zeit gesehen hatte, dass der hier schon weitere Formen annimmt. Wir sehen, dass Smyrna zeitlich nach Ephesus kommt. Wir werden sehen, dass diese sieben Gemeinden alle zeitlich auch aufeinander folgen, sieben Zeitabschnitte der Kirchengeschichte bilden, und dass diese Gemeinde Smyrna die Gemeinde der schweren Christenverfolgung vor allem auch im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus gewesen sind.
[17:31] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast und dass wir sehen dürfen, dass die gesamte biblische Botschaft mit dir, Herr Jesus, auf das Engste verbunden ist. Lass uns das niemals aus den Augen verlieren, dass alles, was wir lesen und studieren, eine Offenbarung deines Charakters ist. Dich wollen wir besser kennenlernen und mit dir zusammenarbeiten. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
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