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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Andacht zu Philipper 4:17-23 dankt Christopher Kramp den Philippern für ihre großzügige Unterstützung des Apostels Paulus und betont Gottes Fürsorge für diejenigen, die selbstlos geben. Er ermutigt dazu, im Alltag zuerst an das Wohl anderer zu denken, da Gott sich um alle unsere Bedürfnisse kümmert. Ein inspirierendes Beispiel ist die Existenz von Gläubigen im Haushalt des Kaisers Nero, die zeigt, dass das Evangelium Menschen in allen Gesellschaftsschichten erreicht. Die Botschaft lädt ein, die Gesinnung Jesu zu leben und die frohe Botschaft mutig weiterzugeben.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] [Musik] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du für uns sorgst, danke, dass du uns lieb hast und dass du in allen Schwierigkeiten unseres Lebens immer für uns da bist. Dass egal, ob wir gerade Positives oder Negatives erleben, deine Kraft uns zu stützen und aufrechtzuerhalten und freudig zu machen immer verfügbar ist. Danke, dass du uns mit jedem geistlichen Segen segnest und danke, dass wir auch jetzt in den kommenden Minuten dein Wort betrachten dürfen. Gib, dass es unser Herz anspricht, dass wir bereit sind, uns selbst zu hinterfragen, uns auch ermahnen und tadeln zu lassen von dir, und dass wir in unserem Wesen verwandelt werden, unserem Herzen gestärkt werden durch deinen Heiligen Geist, dass wir in unserer Beziehung zu dir wachsen und auch untereinander zu der Einheit finden, die du dir gewünscht hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:45] Wir sind in Philipper Kapitel 4. Paulus bedankt sich, dass die Philipper ihn immer wieder unterstützt haben, so auch jetzt in seiner jüngsten Schwierigkeit. Wir lesen in Vers 17: „Nicht, dass ich nach der Gabe verlange, sondern ich verlange danach, dass die Frucht reichlich ausfalle auf eurer Rechnung. Ich habe alles und habe Überfluss, ich bin völlig versorgt, seitdem ich von Epaphroditus eure Gabe empfangen habe, einen lieblichen Wohlgeruch, ein angenehmes Opfer, Gott wohlgefällig.“ Gott freut sich, wenn Menschen andere unterstützen, die in Not sind. Die Philipper haben gesehen, dass der Paulus, dem sie so viel zu verdanken hatten, der ihnen die rettende Botschaft von Jesus gebracht hat, der ihnen gezeigt hat, wie man aus der Finsternis zum Licht gelangt. Als sie gesehen haben, dass er gefangen ist, dass er in Rom ist, dass es ihm nicht gut geht, da haben sie, ohne dass man sie dazu aufgefordert hätte, aus eigenem Antrieb, aus ihrem eigenen Herzen ihm etwas geschenkt, gebracht, eine Gabe gebracht, die mehr als ausreichend war. Das ist ein Opfer, wie es Gott wohlgefällig ist. Kennst du Menschen, die deine Hilfe benötigen würden? Menschen, denen du wirklich helfen könntest durch ein Opfer?

[3:09] Mein Gott aber wird allen euren Mangel ausfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. Wenn wir geben, wer sorgt dann für uns? Wenn wir uns für andere einsetzen, wer setzt sich für uns ein? Das ist die Frage, die Menschen so oft stellen: „Ja, wenn ich immer nur an andere denke, wer kümmert sich um mich?“ Und Paulus' Antwort ist einfach und lebensverändernd. Er sagt: „Ihr habt mir gedient, ihr habt für mich gesorgt. Gott wird für euch sorgen. Gott wird sich um euch kümmern. Er wird allen euren Mangel ausfüllen.“ Lieber Freund, liebe Freundin, du kannst es dir leisten, für andere da zu sein, weil Gott es sich zur Aufgabe gemacht hat, für dich und mich da zu sein. Lasst uns das in unserem Herzen so richtig nachvollziehen, damit wir in unserem Leben tatsächlich im Vertrauen darauf, dass Gott allen unseren Mangel ausfüllt, wenn wir das glauben, jetzt uns nicht mehr zuerst um uns selbst drehen müssen, sondern jetzt für andere da sein können. Gott ist so gut.

[4:20] Unserem Gott und Vater aber sei die Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Grüßt jeden Heiligen in Christus Jesus. Es grüßen euch die, die bei mir sind. Es grüßen auch alle Heiligen, besonders die aus dem Haus des Kaisers.

[4:41] Was für ein Satz! Da gab es Gläubige mitten in der Domus Augusta, in dem Haushalt des Kaisers. Und dieser Kaiser war niemand anderes als Nero selbst, der eine große Distanz zum Christentum hatte, ja, und dann einige Jahre später das Christentum schwer verfolgen ließ. Aber es gab in seinem eigenen Haushalt, in dem Umfeld des Kaisers von Rom, Menschen, die für das Evangelium gewonnen worden waren. Paulus sagt: „Wir haben Gläubige bis in die obersten Schichten der Gesellschaft, bis in das Haus des Kaisers gibt es Leute, die glauben an Jesus und sind Teil seiner Gemeinde.“ Gott hat Menschen in allen Gesellschaftsschichten, die ihm folgen, die ihn lieben, die nach seiner Wahrheit immer weiter suchen. Lasst uns Menschen überall ansprechen und lasst uns auch nicht die vernachlässigen in der Mission, die in hohen Positionen, in hoher Verantwortung stehen, die großen Einfluss haben. Unter ihnen wird es Menschen geben, die das Evangelium mit aller Bereitwilligkeit aufnehmen und die in den höchsten Schichten der Gesellschaft einen Einfluss für Jesus und sein Evangelium ausüben werden. Möge Gott uns dabei segnen.

[5:59] Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch allen. Amen. Möge die Gnade Gottes auch mit uns sein. Wir haben den Philipperbrief jetzt zu Ende studiert und wir haben gesehen, welche wunderbaren Wahrheiten er enthält. Wir haben gesehen, dass auch wenn wir noch nicht am Ziel sind, Gott uns das Wollen und Vollbringen schenkt. Gott wird dafür sorgen, er wird das Werk vollenden. Und wenn wir das vergessen, was da hinten ist, wenn wir uns ausstrecken, werden wir durch Jesus, durch das, was er wirkt, einmal tadellos und heilig sein bei der Wiederkunft Jesu. Und bis dahin wollen wir mit ihm im Alltag leben, indem wir seine Gesinnung haben und nicht zuerst an uns denken, sondern zuerst an das Wohl von anderen, weil wir wissen, dass Jesus sich um uns kümmert, dass Gott unseren Mangel ausfüllt. Und deswegen wollen wir auch im Alltag mit ihm leben, indem wir uns auf die Dinge konzentrieren, die wirklich wichtig sind, die die Bibel immer wiederholt: auf die wohllautenden, die die ehrbaren, die wahrhaftigen Dinge, und damit unser Herz füllen. Möge Gott uns dabei segnen und seine Gnade mit euch, mit mir, mit uns sein.

[7:11] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke für den Brief an die Philipper, danke für diese Gemeinde in Philippi, die dem Paulus so viel bedeutet hat, die so eine enge Bindung zum Paulus gehabt hat und ihn auch in vielen schwierigen Situationen treu unterstützt hat, und das nicht nur finanziell oder materiell, sondern auch mit Gebeten und mit Hingabe, mit Liebe und Freundschaft. Herr, lass uns auch solche Christen sein, die eine besondere Bindung zu anderen haben, die für andere da sind, auch wenn diese sonst von anderen verlassen werden, dass auch heute noch Menschen in der Verkündigung sagen können: „Ich bin dankbar, dass es diesen, diese Person so gibt.“ Lass uns Menschen sein, die das im Alltag ausleben, was es bedeutet, zuerst an andere zu denken, weil du an uns denkst und wir deswegen nicht unser eigenes Ich zur Priorität haben müssen. Und Herr, lass uns bereit sein, Menschen überall anzusprechen, egal wo sie sind, und lass uns niemals vergessen, dass unsere Heimat im Himmel ist und dass wir noch viele Menschen dorthin einladen dürfen. Das bitten wir alles im Namen Jesu. Amen.


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