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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Rabea Kramp durch die Psalmen 102, 103 und 104. Sie beleuchtet Gottes unveränderliche Natur, seine umfassende Gnade und Barmherzigkeit, die unsere Sünden vergibt und uns heilt. Der Vortrag betont Gottes Rolle als liebender Schöpfer und souveräner König, der uns aus freiem Willen zur Gemeinschaft einlädt und dessen Herrschaft ewig währt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“. Heute lesen wir die Seite 643, wollen den Psalm 102 beenden und Psalm 103 und 104 lesen. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:45] Lieber Herr, du bist ein ewiger Gott, dessen Königreich niemals vergeht. Du wirst irgendwann uns zu Bewohnern eines Königreichs machen, und auf diesen Tag freuen wir uns, wenn wir an der Ewigkeit teilhaben dürfen, an der Herrlichkeit. Herr, bewahre unsere Herzen und gib uns jetzt den Heiligen Geist, wenn wir dein Wort lesen. Amen.

[1:24] Wir sind im Psalm 102, Vers 28: „Du aber bleibst der du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende. Die Söhne deiner Knechte werden bleiben, und ihr Same wird vor dir bestehen.“

[1:33] So gute Nachricht, dass Gott der Unveränderliche ist. Er bleibt immer derselbe, gestern, heute und morgen, sagt die Bibel. Und wir können gar nicht begreifen, wie tief dieser Gedanke ist und was für ein großer Anker in unserem Leben das sein kann, dass Gott immer derselbe ist. Der Gott der Bibel, der die großen Wunder getan hat, ist immer noch heute derselbe und kann genauso große Wunder tun. Gott ist nicht ein Wesen, was wir in zwei Buchdeckel tun können und staunen können über seine tollen Werke. Nein, er ist ein Gott, der genauso noch lebendig ist und genauso wirken kann wie auf diesen Seiten zwischen diesen Buchdeckeln.

[2:19] Psalm 103 von David: „Lobe den Herrn, meine Seele, und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen; der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit; der dein Alter mit Gutem sättigt, dass du wieder jung wirst wie ein Adler.“

[2:47] Diese Verse wurden vielfach vertont von vielen Komponisten, und wahrscheinlich fällt euch auch sofort eine Melodie zu diesen Versen ein. Sie offenbaren auch auf wunderschöne Weise auf kleinstem Raum den Erlösungsplan. Denn Gott vergibt uns alle unsere Sünden, er heilt uns von unseren Gebrechen. Jesus hat von den körperlichen Gebrechen geheilt, Gott tut das heute noch, aber genauso auch von den geistlichen Gebrechen, die wir alle haben. Der dein Leben vom Verderben erlöst: Gott hat uns erlöst, er ist unser Erlöser. Und der dich krönt mit Gnade: Gott lässt Gnade über uns ausschütten, und das nicht nur ein bisschen, sondern in Fülle. Und er ist barmherzig. Ist eine schöne Beschreibung auf kleinstem Raum, wie Gott mit uns umgeht und wie Gott ist.

[3:40] Der dein Alter mit Gutem sättigt: Gott lässt es uns gut gehen, auch im Alter. Altwerden ist nicht immer schön und nicht immer unproblematisch, aber Gott verheißt, dass er uns zufrieden macht und zufrieden sein lässt mit dem, wie es ist.

[4:00] Der Herr übt Gerechtigkeit und schafft Recht allen Unterdrückten. Er hat seine Wege Mose wissen lassen, den Kindern Israels seine Taten. Die Bibel drückt es in Amos 3, Vers 7 fast genauso aus, dass Gott nichts tut, er offenbart es seinen Knechten, den Propheten. Und Mose war einer dieser Propheten, und er hat ihm seine Wege wissen lassen. „Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.“ Ein Vers, der uns allen sehr geläufig ist und der vielen Menschen schon geholfen hat. „Er wird nicht immer zur Rechenschaft ziehen und nicht ewig zornig bleiben.“ Wie gut es ist, dass Gott geduldig ist und dass Gott ein Gericht schickt, aber dass dieses Gericht auch ein Ende hat. „Er hat nicht mit uns gehandelt nach unseren Sünden und uns nicht vergolten nach unseren Missetaten. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch ist seine Gnade über denen, die ihn fürchten.“

[5:05] Wenn Gott uns gemäß unseren Sünden behandeln würde, dann wären wir schon alle längst nicht mehr. Allein Gottes Gnade ist es zu verdanken, dass wir leben und dass Jesus alle unsere Sünden auf sich nimmt, damit wir leben können. Das möchte dieser Vers ausdrücken. Wir werden nicht nach unseren Sünden behandelt von Gott. Die Bibel sagt an anderer Stelle, dass Gott ja für unsere Sünde schon vorgesorgt hat, bevor wir sie überhaupt begangen haben. Und er hat uns schon geliebt, bevor wir in seine Arme gekommen sind. Und es zeigt so viel über Gott, dass er uns einfach lieb hat. Er hat uns als Menschen lieb, und als die, die wir sind, und er möchte die Sünde so gern von uns trennen.

[6:00] Vers 12: „So fern der Osten ist vom Westen, hat er unsere Übertretung von uns entfernt.“ Denn Gott möchte die Übertretung, die Sünde, so weit weg von uns. „Wie sich ein Vater über seine Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, welche ihn fürchten. Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er denkt daran, dass wir Staub sind. Die Tage des Menschen sind wie Gras; er blüht wie eine Blume auf dem Feld. Wenn der Wind darüber geht, so ist sie nicht mehr da, und ihre Stätte kennt sie nicht mehr.“

[6:31] Wir sind ja vergänglich, und die Psalmisten haben oft geschrieben, dass wir sind wie Gras, das verwelkt, wie eine Blume, die vergeht. Aber das, was Bestand hat, das lesen wir in Vers 17: „Aber die Gnade des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit bis zu den Kindeskindern, bei denen, die seinen Bund bewahren und an seine Gebote gedenken, um sie zu tun.“

[6:57] „Der Herr hat seinen Thron im Himmel gegründet, und seine Königsherrschaft regiert über alles.“ Wieder haben wir den Gedanken, dass Jesus der König ist, dass der Herr der König ist und sein Thron im Himmel ist. „Lobt den Herrn, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausführt, gehorsam der Stimme seines Wortes! Lobt den Herrn, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut!“

[7:26] Vers 20, 21 sind genau parallel, sie sagen eigentlich dasselbe aus und sie bezeugen und bekräftigen ein ums andere Mal, dass dieser König, der Jesus ist, dass er ein König ist, dem die Engel gerne, dem die Geschöpfe, die er geschaffen hat, wirklich von Herzen dienen und ihn lieben. Gott ist kein Herrscher, der eine Gewaltherrschaft aufrichtet. Er zwingt niemanden, ihn zu lieben. Er hat den freien Willen gegeben, und er möchte auch, dass wir ihn aus freiem Herzen lieben, aus freien Stücken. Er möchte nicht, dass wir aus Zwang ihn lieb haben. Das würde ihm ganz zuwidergehen, und deswegen gibt er uns die freie Wahl, uns für ihn zu entscheiden oder gegen ihn.

[8:17] Vers 22: „Lobt den Herrn, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den Herrn, meine Seele!“

[8:27] Psalm 104: „Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr groß! Mit Pracht und Majestät bist du bekleidet. Du, der sich in Licht hüllt wie in ein Gewand, der den Himmel ausspannt wie eine Zeltbahn.“

[8:42] Dieser Vers erzählt uns, dass Gott in einem Lichtgewand wohnt, dass Gott von Licht umgeben ist, zu dem niemand hintreten kann, sagt die Bibel an anderer Stelle.

[8:55] „Der sich seine Obergemächer zimmert in den Wassern, der die Wolken zu seinem Wagen macht und einherfährt auf den Flügeln des Windes.“ Das erinnert uns an die Visionen, die Hesekiel geschrieben hat in Hesekiel Kapitel 1, wo er so wunderbar ausgeschmückt hat, wie Gottes Thron aussieht. „Der seine Engel zu Winden macht, seine Diener zu Feuerflammen. Er hat die Erde auf ihren Grundfesten gegründet, dass sie nicht für immer und ewig wankt.“ Das Feuer, das Gott umgibt, das ist das Feuer der Liebe. Das lesen wir auch im Hohelied. Das Feuer ist die Liebe, und es stellt die Liebe Gottes dar.

[9:39] „Mit der Flut decktest du sie wie mit einem Kleid; die Wasser standen über den Bergen. Aber vor deinem Schelten flohen sie, vor deiner Donnerstimme suchten sie ängstlich das Weite. Die Berge stiegen empor, die Täler senkten sich zu dem Ort, den du ihnen gesetzt hast.“

[9:59] Der Psalm spricht von der Schöpfung Gottes, und wir werden morgen weiter hören und lesen, wie Gott die Erde gemacht hat und wie er das Wasser vom Meer vom Land getrennt hat und wie wunderbar Gott alles gemacht hat. Lasst uns ihm dafür danken. Lieber Herr Jesus, du bist der große Schöpfer, du bist mit Licht bekleidet, mit Pracht und Majestät. Eines Tages dürfen wir dich sehen in den Himmeln, wie du dort thronst auf dem ewigen Thron, und wir wollen jetzt schon uns darauf freuen und dir dafür danken, dass wir das eines Tages erleben dürfen. Amen.


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