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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ führt Rabea Kramp durch Psalm 105, Verse 4 bis 42, und beleuchtet Gottes unerschütterliche Treue zu seinem Bund. Sie zeigt, wie Gott seine Versprechen an Abraham, Isaak und Jakob durch die Geschichte Israels einhält – von Josefs Gefangenschaft bis zum Auszug aus Ägypten und der wundersamen Versorgung in der Wüste. Die Botschaft ermutigt dazu, sich an Gottes Macht und seine Bundestreue zu erinnern, die auch heute noch für uns gilt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute lesen wir zusammen die Seite 645, wollen den Psalm 105 weiter studieren und vorher gemeinsam beten.

[0:41] Lieber Herr Jesus, du bist der Schöpfer, der Erlöser, du bist der König des Universums. Wir können das in so vielen Dingen sehen und wir möchten dir danken dafür, dass du dich mit uns kleinen Menschen beschäftigst, dass wir ja wertvoll sind in deinen Augen. Und wir wollen heute um den Heiligen Geist bitten, wenn wir dein Wort lesen, damit wir es richtig verstehen.

[1:10] Wir haben gestern die ersten drei Verse von Psalm 105 gelesen. Dort wurden wir beauftragt zu danken, die Taten Gottes bekannt zu machen unter den Völkern, ihm zu singen, von ihm zu reden und ihn zu rühmen.

[1:29] Und genau so geht es weiter in Vers 4: "Fragt nach dem Herrn und nach seiner Macht, sucht sein Angesicht allezeit! Gedenkt an seine Wunder, die er getan hat, an seine Zeichen und die Urteile seines Mundes!" Achtet auf die Aufforderungen, die wir hier lesen, was wir alles tun sollen. Und es hat alles damit zu tun, dass wir Gottes Macht rühmen und Gott bekannt machen unter den Völkern und uns selber immer wieder daran erinnern, wie er ist.

[2:00] "O Same Abrahams, seines Knechtes, ihr Kinder Jakobs, seine Auserwählten! Er, der Herr, ist unser Gott, auf der ganzen Erde gelten seine Rechtsurteile. Er gedenkt auf ewig an seinen Bund, an das Wort, das er ergehen ließ auf tausend Geschlechter hin." Gott ist ein Gott, der treu ist. Wenn er einen Bund macht, und den hat er mit Abraham gemacht, dann hält er den auch. Mit David hatte er einen Bund gemacht, auch diesen Bund hat Gott gehalten. Und er macht mit dir und mir einen Bund, wenn wir uns ja zu ihm bekennen.

[2:39] "An den Bund, den er mit Abraham geschlossen, an seinen Eid, den er Isaak abgeschworen hat. Er stellte ihn auch für Jakob als Satzung, für Israel als ewigen Bund, als er sprach: Dir gebe ich das Land Kanaan als Los eures Erbteils." Das war der Bund, den Gott mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen hat. Er hat ihm ein Zuhause versprochen, ein Land, in dem sie glücklich sein werden, in dem Milch und Honig fließt. Und er hat sein Versprechen gehalten.

[3:09] Als sie noch leicht zu zählen waren, nämlich das Volk nur wenige und Fremdlinge darin, da hat er schon den Bund gegeben, dass sein Volk darin wachsen und zahlreich sein wird. Und sie zogen von einem Volk zum anderen und von einem Königreich zum anderen. Er ließ sie von keinem Menschen bedrücken und züchtigte die Könige um ihretwillen. Also, Gott hat die fremden Könige, Feinde, wirklich im Zaum gehalten.

[3:36] "Tastet meine Gesalbten nicht an und fügt meinen Propheten kein Leid zu!" Und er rief eine Hungersnot herbei über das Land und zerschlug jede Stütze an Brot. Er sandte einen Mann vor ihm her: Josef wurde als Knecht verkauft. Sie zwangen seinen Fuß in einen Stock, sein Hals kam ins Eisen, bis zu der Zeit, da sein Wort eintraf und der Ausspruch des Herrn ihn bewährt hatte. Wir gehen hier mit dem Psalmisten so ein bisschen die Geschichte durch. Ihr merkt, dass wir sind bei Abraham gestartet, Isaak, Jakob, und nun kommen wir zu Josef, der in Ägypten eingekerkert ist, und wir wollen sehen, was Gott mit ihm tut.

[4:24] "Der König sandte hin und befreite ihn, der Pharao, der die Völker beherrschte, ließ ihn los. Er setzte ihn zum Herrn über sein Haus und zum Herrscher über alle seine Güter, dass er seine Fürsten nach Belieben binde und seine Ältesten Weisheit lehre." Ja, Josef hat großen Empfang und eine hohe Stellung. Er war der zweite Mann im Staat Ägypten. Das heißt, Josef ist nicht nur ein guter Verwalter und Haushalter geworden, sondern er hat auch andere ausgebildet.

[4:56] "Da zog Israel nach Ägypten und Jakob wurde ein Fremdling im Land Hams." Das Land Hams ist Ägypten, ist ja der ganze Kontinent Afrika. Und er machte sein Volk sehr fruchtbar und ließ es stärker werden als seine Bedränger. Das war ja der Grund, warum der Pharao das Volk Israel unterdrückt hat. Und je mehr sie unterdrückt hat, desto mehr sind sie gewachsen. Und da kam es leider in das Herz des Pharao, dass er diesen Kindermord angeordnet hat, dem auch Mose anheimfallen sollte.

[5:33] Aber wir lesen weiter: "Er verwandelte ihr Herz, dass sie sein Volk hassten und arglistig handelten an seinen Knechten. Er sandte Mose, seinen Knecht, Aaron, den er erwählt hatte." Sie taten seine Zeichen unter ihnen und Wunder im Land Hams. Ja, Gott hat das Leben von Mose gerettet. Die Pharaonentochter hat ihn gefunden in dem Körbchen auf dem Nil und somit musste Mose nicht sterben. Gott hat einen großen Plan für Mose, Aaron und Mirjam gehabt. Die drei Geschwister, Mose und seine Geschwister, haben das Volk Israels 40 Jahre lang durch die Wüste geführt.

[6:13] "Sie taten seine Zeichen unter ihnen und Wunder im Land Hams. Er sandte Finsternis und es wurde finster, damit sie seinem Wort nicht widerstrebten. Er verwandelte ihre Gewässer in Blut und tötete ihre Fische. Ihr Land wimmelte von Fröschen bis in die Gemächer ihrer Könige." Das sind die zehn Plagen. "Er sprach, und es kamen Läuse und Mückenschwärme über ihr ganzes Gebiet. Er gab ihnen Hagel statt Regen, Feuerflammen auf ihr Land. Und er schlug ihre Weinstöcke und Feigenbäume und zerbrach die Bäume in ihrem Land. Er sprach, da kamen Heuschrecken und Fresser ohne Zahl, die fraßen alles Grün im Land und verzehrten die Feldfrüchte. Und er schlug alle Erstgeburt in ihrem Land, das war die zehnte Plage, die Erstlinge all ihrer Kraft."

[7:01] Aber Israel durfte ausziehen mit Silber und Gold, und es war kein Strauchelnder unter ihren Stämmen. Ja, die Israeliten hatten das Blut des Opfers an ihre Türpfosten gestrichen, somit wurden sie von der zehnten Plage verschont und sind sogar mit Beute, mit Gold und Silber, von den Ägyptern aus Ägypten ausgezogen. Ägypten war froh, dass sie gingen, denn die Furcht vor ihnen war auf sie gefallen.

[7:27] "Er breitete eine Wolke aus als Decke und Feuer, um die Nacht zu erleuchten." Das war die Wolken- und Feuersäule. "Sie forderten, da ließ er Wachteln kommen und sättigte sie mit Himmelsbrot, das war das Manna. Er öffnete den Felsen, da floss Wasser heraus, es floss als ein Strom in der Wüste. Denn er gedachte an sein heiliges Wort, an Abraham, seinen Knecht."

[7:59] Ja, am Ende dieser Seite lesen wir: Gott hat seinen heiligen Bund, den er Abraham zugeschworen hat, gedacht. Er hat sie aus Ägypten rausgeholt, da war Abraham schon längst nicht mehr. Aber er hat seinen Bund wahr werden lassen, das Volk zu mehren und es in das verheißene Land zu führen. Lasst uns heute daran denken, dass Gott auch den Bund, den er mit dir und mir geschlossen hat, treu hält. Und dafür wollen wir ihm danken.

[8:27] Lieber Gott, lieber Vater im Himmel, du bist so ein treuer Gott. Du lässt den Bund, den du gemacht hast, niemals fallen. Du bist ein treuer Gott, du hältst, was du versprichst, und dafür danken wir dir. Und wir möchten dich bitten, dass du auch uns treu machst, dass wir auch den Bund dir gegenüber immer halten.

[8:50] [Musik]


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