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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge von „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch die Psalmen 10, 11 und 12. Er beleuchtet Davids Klage über die Gottlosen, die Elende unterdrücken und Gott vergessen. Doch die Psalmen offenbaren auch Gottes Gerechtigkeit: Er sieht das Leid, prüft die Herzen und verspricht, den Wehrlosen beizustehen und jene ins Heil zu versetzen, die sich danach sehnen. Eine ermutigende Botschaft über Gottes Eingreifen und seine Treue in schwierigen Zeiten.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:31] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“. Heute mit Psalm 10, Vers 7 bis Psalm 12, Vers 6. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich loben, wir möchten dir Danke sagen, dass du so gut zu uns bist, uns besser behandelt, als wir es jemals verdient hätten. Und dass wir jeden Tag die Erfahrung machen dürfen, dass du für uns eintrittst, uns Hilfe und Kraft anbietest und jeden Tag durch dein Wort zu uns sprechen möchtest. Herr, vergib uns, wo wir diese Stimme nicht, auf diese Stimme nicht so gehört haben, wie es möglich gewesen wäre. Und sprich du heute durch dein Wort zu uns. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:20] Wir sind in Psalm 10. David spricht von dem Gottlosen. Vermutlich ist es David, der hier spricht von dem Gottlosen, der denkt, dass Gott nicht nachforschen wird, was er Böses getan hat, beziehungsweise dass es gar keinen Gott gibt und dass ihm, dem Gottlosen, niemals ein Unglück widerfahren wird. Wir lesen weiter in Vers 7: „Sein Mund ist voll Fluchen, Trug und Bedrückung. Unter seiner Zunge verbirgt sich Leid und Unheil. Er sitzt im Hinterhalt in den Dörfern. Im Verborgenen ermordet er den Unschuldigen. Seine Augen spähen den Wehrlosen aus. Er lauert im Verborgenen wie ein Löwe im dichten Gebüsch.“

[2:01] Wir hören so ein bisschen, was auch Petrus schreibt über den Satan, der wie ein brüllender Löwe umhergeht. Er lauert, um den Elenden zu fangen. Er fängt den Elenden und schleppt ihn fort in seinem Netz. Er duckt sich dort nieder. Durch seine starken Pranken fallen die Wehrlosen. Er spricht in seinem Herzen: „Gott hat es vergessen, er hat sein Angesicht verborgen, er sieht es niemals.“ Steh auf, Herr! Erhebe, oh Gott, deine Hand! Vergiss die Elenden nicht!

[2:28] Hier haben wir diese Aufforderung, dass Gott aufstehen soll, wie wir es schon in Psalm 9 auch gesehen haben. Gott soll aufstehen, um den Unterdrückten und Elenden zu helfen, gegen die Gottlosen, die mit Plan und Intention die Elenden und Unterdrückten verfolgen. All das passt sehr gut zu dem, was wir in Psalm 10 am Ende und Psalm 11 am Anfang sehen.

[2:59] „Warum soll der Gottlose Gott lästern und in seinem Herzen denken, dass du nicht danach fragst? Du hast es wohl gesehen, denn du gibst auf Elend und Kränkung Acht, um es in deine Hand zu nehmen. Der Wehrlose überlässt es dir, der du der Helfer der Waisen bist.“ Eine Waise hat keine Eltern, die für sie einstehen können. Aber Gott tritt für die Schwachen ein. „Zerbricht den Arm des Gottlosen oder des Bösen. Suche seine Gottlosigkeit heim, bis du nichts mehr von ihm findest. Der Herr ist König immer und ewig. Die Heidenvölker sind verschwunden auf seinem Land. Das Verlangen der Elenden hast du, Herr, gehört. Du machst ihr Herz fest, leihst ihnen dein Ohr.“

[3:52] Das ist eine wunderschöne Verheißung heute auch für dich, lieber Freund, liebe Freundin, dass Gott dir sein Ohr leiht, auch wenn andere Menschen dir nicht zuhören mögen. Gott hört dir zu und er macht dein Herz, deine Gedanken fest. Das ist sein Wunsch für dich, dass du gefestigt wirst in seinem Denken und Fühlen, um der Waise Recht zu schaffen und dem Unterdrückten, damit der Mensch von der Erde nicht weiter Schrecken verbreitet.

[4:32] Psalm 11, ein Psalm Davids: „Bei dem Herrn habe ich Zuflucht gefunden. Wie sagt ihr denn zu meiner Seele: Flieh wie ein Vogel auf eure Berge! Denn siehe, die Gottlosen spannen ihren Bogen, sie haben ihre Pfeile auf die Sehne gelegt, um im Verborgenen auf die zu schießen, welche aufrichtigen Herzens sind.“ David kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Gott ihm geholfen hat und doch weiß er, dass die Gottlosen nach ihm trachten, dass die Gottlosen geheime Anschläge und Pläne hegen.

[5:06] „Wenn die Grundfesten eingerissen werden, was soll der Gerechte tun?“ Wir können manchmal erleben in unserem eigenen Leben, dass uns alles unter den Füßen weggezogen wird. Manchmal erleben wir in der Gesellschaft, dass Grundlagen, auf die wir vertraut haben, nicht mehr gültig sind. Wir erleben manchmal in der Gemeinde, im Volk Gottes, dass grundsätzliche Wahrheiten des Wortes Gottes in Frage gestellt werden. Was soll dann der Gerechte tun? Die Antwort kommt im nächsten Vers.

[5:38] „Der Herr ist in seinem heiligen Tempel. Der Thron des Herrn ist im Himmel. Seine Augen stehen, seine Blicke prüfen die Menschenkinder. Der Herr prüft den Gerechten, aber den Gottlosen und den, der Gewalttat liebt, hasst seine Seele. Er lässt Schlingen regnen über die Gottlosen, Feuer, Schwefel und Glutwind ist das Teil ihres Bechers. Denn der Herr ist gerecht, er liebt Gerechtigkeit. Die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen.“

[6:38] Weißt du, lieber Freund, liebe Freundin, dass Gott Gerechtigkeit liebt und dass, wenn du von Herzen seine Gerechtigkeit in Anspruch nimmst und dich von seiner Gerechtigkeit bekleiden lässt und seine Gerechtigkeit in dein Herz lässt, dann wirst du sein Angesicht sehen. Das sagt die Offenbarung im letzten Kapitel, Kapitel 22. Und ihr dürft den Vers selbst gerne finden.

[7:02] Psalm 12, ein Psalm Davids: „Hilfe, Herr! Denn der Getreue ist dahin, die Treuen sind verschwunden unter den Menschenkindern. Sie erzählen Lügen, jeder seinem Nächsten, mit schmeichelnder Lippe, mit hinterhältigem Herzen reden sie. Der Herr möge ausrotten alle schmeichelnden Lippen, die Zunge, die Großes redet, sie, die sagen: Wir wollen mit unserer Zunge herrschen, unsere Lippen stehen uns bei. Wer ist unser Herr?“

[7:33] „Wegen der Unterdrückung der Elenden, wegen des Seufzens der Armen will ich mich nun aufmachen, spricht der Herr.“ Hier haben wir wieder die Idee, dass Gott sich aufmachen wird, dass er aufstehen wird, um die Armen und Unterdrückten, die Elenden zu retten. David war verzweifelt. Es schien keinen Treuen mehr zu geben unter den Menschenkindern. Überall nur Lüge und Schmeichelei und Heuchelei und Bosheit. Aber Gott macht sich auf.

[8:02] Dann folgt eine ganz wunderbare Verheißung, die ich und die du und die wir alle heute an diesem Tag für uns in Anspruch nehmen wollen: „Ich will den ins Heil versetzen, der sich danach sehnt.“ Sagt Gott zu dir, lieber Freund, liebe Freundin, und zu mir. Gott sagt: Wenn du dich danach sehnst, werde ich dich ins Heil versetzen. Er will sehen, dass du dich danach sehnst, gerettet zu sein. Sehnst du dich danach, im Heil zu sein, bei Jesus zu sein? Er will dich heute in diesen Zustand versetzen.

[8:36] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass du dir wünschst, dass wir gerettet sind, dass du dir wünschst, dass wir Erlösung erleben, dass wir im Heil sind. Du hast versprochen, jeden ins Heil zu versetzen, der sich danach sehnt. Herr, wir wünschen uns, dass wir bei dir sind. Du bist unser Lebensfürst. Du hast uns mit deinem Heiligen Geist erfüllt, uns Frieden geschenkt und dass wir wissen dürfen, dass du für uns einstehst. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.


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