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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Rabea Kramp die Psalmen 144 und 145. Sie spricht über Gottes liebevolle Zuwendung zum Menschen, Davids Vertrauen auf göttliches Eingreifen und die Verheißung einer friedvollen Zukunft. Die Predigt ermutigt dazu, Gottes Güte täglich zu preisen und auf seine umfassende Versorgung zu vertrauen, die sowohl körperliche als auch geistliche Bedürfnisse stillt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:00] [Musik]

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“. Wir lesen heute die Seite 667 und dort finden wir die Psalmen 144 bis 145. Und zuvor beten wir zusammen.

[0:44] Lieber Vater im Himmel, wir sind so gering unter den Geschöpfen des Universums. Wir sind ja die, die gefallen sind, die ja die Sünde im Leben haben, und trotzdem schaust du mit so liebevollen Augen auf uns herab, voller Gnade und Liebe, und möchtest uns erlösen. Herr, lass uns die Erlösung heute ergreifen und durch das Lesen deines Wortes mehr begreifen, wie groß deine Liebe für uns ist. Amen.

[1:15] Wir beginnen Psalm 144, Vers 3:
„Was ist der Mensch, dass du an ihn gedenkst, der Sohn des Menschen, dass du dich seiner annimmst? Der Mensch gleicht einem Hauch, seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten. Herr, neige deinen Himmel und fahr herab! Rühre die Berge an, dass sie rauchen!“

[1:37] Der Mensch ist ein geringes Wesen, und Gott gedenkt an ihn. Gott schaut auf jedes Menschenkind. Und nicht nur das, die Bibel sagt auch, dass Gott jedes Haar auf unserem Haupt gezählt hat. Er sieht jeden Spatzen, der vom Dach fällt. Gott entgeht nichts. Er kennt uns durch und durch. Und obwohl wir so vergänglich sind, hat er uns lieb, denn er möchte uns erlösen und ist uns gestorben.

[2:08] Diese Formulierung in Vers 5, „Herr, neige deinen Himmel“, die finden wir auch schon im Psalm 18, Vers 14. Und dort ja, ist diese besondere Formulierung auch ein Zeichen dafür, dass Rettung kommt, dass David errettet wird vor Saul im Psalm 18. Interessant, dass Gott nicht nur sich selbst hinabneigt vom Himmel, sondern dass er den Himmel neigt.

[2:35] Wir lesen weiter:
„Lass es blitzen, zerstreue sie! Schieße deine Pfeile ab und schrecke sie! Strecke deine Hand aus von der Höhe, reiße mich heraus und rette mich heraus aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Mund Lügen redet und deren Rechte eine trügerische Rechte ist. Gott, ein neues Lied will ich dir singen, mit der zehnseitigen Harfe will ich dir spielen.“

[3:02] David bittet hier um das Eingreifen Gottes. Ja, er sagt: „Strecke deine Hand aus, reiße mich heraus und hilf mir vor den Feinden, die mich umzingeln.“ Und wenn wir die Bücher lesen, in denen die Geschichten rund um David aufgeschrieben sind, in den Königsbüchern und im Buch Samuel, dann können wir genau das sehen, was David hier auch in den Psalmen selber niedergeschrieben hat, nämlich dass er nicht selber Selbstjustiz vollführt hat an seinen Feinden, sondern dass er immer gewartet hat auf das Eingreifen Gottes, dass er immer gefragt hat: „Gott, wo soll ich als Nächstes hingehen? Gegen wen soll ich kämpfen? Wie soll ich kämpfen? Wann soll ich kämpfen?“ Und wir können so schön sehen, wie die Psalmen, die Aufzeichnungen Davids sind, sich decken mit seinem eigenen Leben. Es gab nur eine Situation, die in der Bibel berichtet ist, wo David nicht darauf hörte, was er, was Gott ihm sagen sollte, sagen würde. Das war die Geschichte mit Nabal und Abigajil. Denn David wollte den Nabal ja selber beiseiteschaffen, weil er ihm so, so komisch gekommen war. Aber David wurde von Abigajil besänftigt und von dieser Sünde abgehalten.

[4:19] Wir lesen weiter in Vers 14:
„Der du den Königen Sieg gibst und deinen Knecht David errettest vor dem verderblichen Schwert. Reiße mich heraus und errette mich aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Mund Lügen redet und deren Rechte eine trügerische Rechte ist.“

[4:36] Jetzt fällt euch vielleicht auf, dass wir diesen Vers schon einmal gelesen haben, nämlich Vers 7 und 8 ist wortwörtlich genau dasselbe wie Vers 11.
„Damit unsere Söhne in ihrer Jugend wie Sprösslinge im Wachsen, unsere Töchter den Säulen gleichen, gemeißelt nach der Art eines Tempelbaus.“

[4:54] Dieser Vers 12, der spricht von der Schönheit und der Stärke der Söhne und der Töchter und auch von einer Friedenszeit. Und nichts anderes wünscht sich der Mensch, als in friedvollen Zeiten zu leben und dass es ihm wohler geht in diesen Zeiten. Nur leider sind solche Abschnitte in der Weltgeschichte äußerst selten gewesen. Aber die gute Botschaft ist: Die beste Zeit kommt noch. Das ist die in der Ewigkeit, wo wir genau das erleben dürfen:
„Dass unsere Speicher gefüllt sind und Vorräte geben von jeglicher Art, dass unsere Schafe sich tausendfach mehren, zehntausendfach auf unseren Weiden, dass unsere Rinder trächtig sind ohne Unfall noch Verlust und dass kein Klagegeschrei zu hören ist auf unseren Straßen.“
„Wohl dem Volk, dem es so ergeht! Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist!“

[5:48] Also nicht nur, dass wir ja, dass wir starke Söhne und Töchter haben und in Friedenszeiten leben. Nein, auch das Vieh und die Erträge des Bodens sind voller Fruchtbarkeit und Reichtum. Und das führt zu großer Zufriedenheit im Volk, das sagt uns: „Es geht uns gut!“ Es gibt dieses schöne Lied: „Mir ist wohl in dem Herrn, mir ist wohl.“ Und wir können einen Frieden im Herzen haben, nicht nur wenn es uns gut geht und wenn alle Umstände um uns herum uns wohlgesonnen sind. Nein, es kann uns auch gut gehen, wenn um uns herum alles zugrunde geht, wenn wir den Frieden Gottes im Herzen haben.

[6:28] Psalm 145: Ein Loblied von David.
„Ich will dich erheben, mein König, mein Gott, und deinen Namen loben immer und ewiglich!“

[6:41] Wie so oft sehen wir hier wieder Jesus als König angesprochen.

[6:47] „Täglich will ich dich preisen und deinen Namen rühmen immer und ewiglich!“

[6:51] Auch David spricht von einer täglichen Andacht, die er gemacht hat. Und es gibt täglich Gründe, Gott zu loben. Und wir können täglich Gott wirklich danken für vieles, was er in unserem Leben Gutes tut.

[7:03] „Groß ist der Herr und hoch zu loben, ja, seine Größe ist unerforschlich. Ein Geschlecht rühme dem anderen deine Werke und verkündige deine mächtigen Taten.“

[7:15] Es macht uns geistlich stark, wenn wir einander von den Dingen erzählen, die Gott uns Gutes getan hat. Es stärkt uns selber, wenn wir es erzählen, weil es macht uns die Sache noch mal bewusst. Aber es stärkt auch den, der uns zuhört, wenn wir erzählen, wie Gott in unserem Leben uns geführt und geleitet hat.

[7:31] „Von dem herrlichen Glanz deiner Majestät will ich sprechen und von deinen Wundertaten. Von der Macht deines furchterregenden Waltens soll man reden und deine Größe will ich verkünden. Das Lob deiner großen Güte soll man reichlich fließen lassen und deine Gerechtigkeit soll man jubelnd rühmen. Gnädig und barmherzig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.“

[7:54] Das ist ein sehr bekannter Vers, der ja Gott in wunderbarer Art und Weise beschreibt.

[7:59] „Der Herr ist gütig gegen alle und seine Barmherzigkeit waltet über allen seinen Werken. Alle deine Werke werden dich loben, Herr, und deine Getreuen dich preisen.“

[8:10] Die ganze Schöpfung lobt Gott. Der Vogel, der am Morgen sein Lied singt, der lobt Gott. Und genauso sollten wir das tun. Leider sind es die wenigsten Menschen auf der Erde, die dies jeden Tag machen, dass wir Gott loben für die Werke und für seine Schöpfung. Aber es kommt die Zeit, da wir das alle tun werden.

[8:32] „Von der Herrlichkeit deines Reiches werden sie reden und von deiner Macht sprechen, dass sie den Menschenkindern seine mächtigen Taten verkünden und die prachtvolle Herrlichkeit seines Reiches. Dein Reich ist ein Reich für alle Ewigkeiten und deine Herrschaft währt durch alle Geschlechter.“

[8:50] Also Gottes Reich hat Bestand, Gottes Reich ist unerschütterlich.

[8:54] „Der Herr stützt alle Strauchelnden und richtet alle auf, die gebeugt sind.“

[9:02] Jetzt kommt ein schöner Abschnitt, der auch oftmals vertont wurde. Da heißt es:
„Alle Augen warten auf dich, und du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. Du tust deine milde Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen. Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.“

[9:22] Wer Gott vertraut, leidet keinen Mangel. Er gibt denen, die Hunger haben, und er sättigt auch uns nicht nur mit Nahrung, sondern auch mit geistlicher Nahrung, wenn wir jeden Tag zu ihm kommen, wenn wir ihn darum bitten und wenn wir um den Heiligen Geist bitten, der uns das Wort Gottes aufschließt und uns Verständnis schenkt. Das wünsche ich euch heute, dass ihr das erlebt.

[9:44] Lasst uns beten.
[9:47] Lieber Jesus, danke für dein Wort, das so kostbar ist, und danke für den Heiligen Geist, der uns dein Wort besser verstehen lässt. Danke, dass du dich um uns sorgst in allen Aspekten und Belangen unseres Lebens. Dass wir sicher sein dürfen: Wenn wir deine Kinder sind, dann haben wir keine Not und keinen Mangel. Herr, wir danken dir für deine große Güte. Amen.

[10:10] [Musik]


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