In dieser Andacht zur Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch Psalm 18. Er beleuchtet, wie König David Gott als seinen Fels, seine Burg und seinen Retter erlebt hat. Das Video ermutigt dazu, Gott von ganzem Herzen zu lieben, indem man sich bewusst macht, wie er in schwierigen Situationen eingreift und uns von Feinden befreit. Eine inspirierende Betrachtung über Gottes mächtige Hilfe und seine Treue.
Gott auf (m)einer Seite: Psalm 18:1-18:28
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: PsalmenPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 592. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:38] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns lieb hast, dass du für uns da bist. Und wir möchten heute an diesem Tag ganz eng mit dir verbunden durch den Alltag gehen. Wir möchten dich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst, dass du uns Weisheit schenkst und dass wir erkennen können, wie du in unserem Leben wirkst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:00] Wir beginnen heute mit Psalm 18 und lesen ab Vers 1: „Für den Vorsänger, von dem Knecht des Herrn, von David, der dem Herrn die Worte dieses Liedes sang an dem Tag, als der Herr ihn aus der Hand aller seiner Feinde gerettet hatte, auch aus der Hand Sauls.“ Er sprach: „Ich will dich von Herzen lieben, o Herr, meine Stärke.“
[1:27] Gott wünscht sich genau das, er wünscht sich, dass wir ihn lieben von ganzem Herzen und von ganzer Seele. „Der Herr ist mein Fels, meine Burg und mein Retter. Mein Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung.“
[1:45] David ist viel attackiert worden. Er hatte viele Feinde, die ihn verfolgt und angegriffen haben. Aber auf Gott konnte er sich verlassen. Deswegen liebt er Gott, weil er weiß: Wann immer ich mich auf Gott verlassen musste, hat Gott gehalten, was er versprochen hat. „Den Herrn, den Hochgelobten, rief ich an, und ich wurde von meinen Feinden errettet.“
[2:06] Wann liebt man Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele? Wenn man sich bewusst macht, was Gott für uns getan hat. Wenn ich mir bewusst mache, wie er mich, Christopher, gerettet hat, und wenn du dir bewusst machst, wie er dich rettet, lieber Freund oder Freundin, dann wirst du ihn von ganzem Herzen lieben lernen.
[2:23] „Die Fesseln des Todes umfingen mich, und die Ströme Belials schreckten mich. Die Fesseln des Totenreiches umstrickten mich, die Fallstricke des Todes ereilten mich. In meiner Bedrängnis rief ich den Herrn an und schrie zu meinem Gott. Er hörte meine Stimme in seinem Tempel, und mein Schreien vor ihm drang zu seinen Ohren.“
[2:44] Interessant, dass David wusste, dass es ein himmlisches Heiligtum gibt. Er beschreibt hier eine Situation aus seinem Leben, da gab es ja noch gar keinen Tempel in Jerusalem. Der ist erst von Salomo gebaut worden. Aber es gibt einen Tempel, zu dem David beten konnte: der Tempel im Himmel, das himmlische Heiligtum.
[3:14] „Da bebte und erzitterte die Erde, die Grundfesten der Berge wurden erschüttert und bebten, weil er zornig war. Rauch stieg auf von seiner Nase, und verzehrendes Feuer aus seinem Mund, Feuersglut sprühte daraus hervor.“ Hast du eine poetische Beschreibung für den Gott, der für David eingreift!
[3:33] „Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter seinen Füßen. Er fuhr auf dem Cherub und flog daher, er schwebte auf den Flügeln des Windes. Er machte Finsternis zu seiner Hülle, dunkle Wasser, dichte Wolken zu seinem Zelt um sich her. Aus dem Glanz vor ihm gingen seine Wolken über von Hagel und Feuersglut.“
[3:52] „Da donnerte der Herr in den Himmeln, der Höchste ließ seine Stimme erschallen: Hagel und Feuersglut. Er schoss seine Pfeile und zerstreute sie, schleuderte Blitze und schreckte sie. Da sah man die Gründe der Wasser und die Grundfesten des Erdkreises wurden aufgedeckt von deinem Schelten, o Herr, von dem Schnauben deines grimmigen Zornes.“
[4:16] Aber David beschreibt das nicht, weil er davor Angst gehabt hätte, sondern weil das genau der Gott war, der ihm geholfen hat. Der Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, der wahre Gott, der mit großem Einsatz gekommen war, um David zu retten.
[4:33] „Er streckte seine Hand aus von der Höhe und ergriff mich, er zog mich aus großen Wassern.“ Lieber Freund oder Freundin, wenn du das Gefühl hast, dir geht das Wasser bis zum Hals, oder du hast das Gefühl, zu ertrinken in Schwierigkeiten, Sorgen, Anfechtungen, Problemen, dann darfst du wissen: Gott streckt seine Hand aus der Höhe, um dich herauszuziehen. Er ist der Retter. „Er rettete mich von meinem mächtigen Feind und von meinen Hassern, die mir zu stark waren. Sie hatten mich überfallen zur Zeit des Unglücks, aber der Herr wurde mir zur Stütze.“
[5:05] Auch wir haben Feinde, die zu stark für uns sind: die Sünde, Versuchungen des Satan und böse Engel, die versuchen, uns von Gott wegzubringen. Aber Jesus rettet uns von den Feinden, die uns zu stark sind.
[5:20] „Er führte mich auch heraus in die Weite, er befreite mich, denn er hatte Wohlgefallen an mir.“ Was für ein schönes Bild!
[5:26] Gott führt, er befreit und dann führt er in die Weite. „Der Herr hat mir vergolten nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände hat er mich belohnt. Denn ich habe die Wege des Herrn bewahrt und bin nicht abgefallen von meinem Gott, sondern alle seine Verordnungen hatte ich vor Augen und stieß seine Satzungen nicht von mir. Und ich hielt es ganz mit ihm und hütete mich vor meiner Sünde.“
[5:55] Kann das auch von uns gesagt werden, dass wir so gewissenhaft Gott nachfolgen, ihn so sehr lieb haben, dass wir uns davor hüten, zu sündigen? „Darum vergalt mir der Herr nach meiner Gerechtigkeit, nach der Reinheit meiner Hände vor seinen Augen.“
[6:10] „Gegen den Gütigen erzeigst du dich gütig, gegen den Rechtschaffenen rechtschaffen, gegen den Reinen erzeigst du dich rein, aber dem Hinterlistigen trittst du entgegen. Denn du rettest das elende Volk und erniedrigst die stolzen Augen.“
[6:27] Lasst uns Gott dafür danken, dass er unser Retter ist. Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass du für uns da bist und dass wir uns auf dich verlassen können. Und dass, wenn wir angegriffen werden, dass du ein echter Fels bist, dass man sich auf dich verlassen kann, dass du eine feste Burg bist. Und Herr, wir danken dir von ganzem Herzen dafür und lieben dich, weil du für uns da bist. Im Namen Jesu. Amen.
Lizenz
Copyright ©2017 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.