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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Psalm 18:29-19:7 beleuchtet Christopher Kramp Gott als den mächtigen Retter und Fels im Leben Davids. Er erklärt, wie Gott uns Kraft für die Kämpfe des Lebens gibt, uns vor dem Fallen bewahrt und uns zum Sieg über Hindernisse und Feinde führt. Der Sprecher verbindet dies mit der Offenbarung Gottes in der Schöpfung und dem Auftrag der Gläubigen, das Licht des Evangeliums in die Welt zu tragen.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 593, Psalm 18, Vers 29 bis Psalm 19, Vers 7. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:39] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du für uns da bist. Ich möchte Danke sagen, dass du uns errettet hast aus aller Not, die uns umgab. Danke, dass du ein festes Fundament für unsere Füße bist, dass du ein Fels bist, auf den wir vertrauen können, und dass du alles in Bewegung setzt, um uns zu retten, wenn wir das wünschen. Herr, sprich auch heute durch dein Wort zu unseren Herzen und erfüll uns mit deinem Heiligen Geist. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:09] Wir sind im Psalm 18. David singt ein Loblied aus Dankbarkeit dafür, dass Gott ihn von allen seinen Feinden errettet hat. Er liebt ihn dafür und sagt, dass Gott sein Fels ist, auf den er sich verlassen kann. Er beschreibt auf epische Art und Weise, wie Gott mächtig ihn gerettet hat und ihn aus der Tiefe des Wassers herausgerettet hat und macht deutlich, dass er von ganzem Herzen auch Gott nachgefolgt ist, gerecht gelebt hat und sich vor der Sünde gehütet hat.

[1:40] Wir lesen weiter in Vers 29: „Ja, du zündest meine Leuchte an, der Herr, mein Gott, macht meine Finsternis licht.“ Denn es ist nicht so, dass du im Dunkeln tappst. Gott möchte dir Licht schenken durch sein Wort, durch seine Gegenwart in deinem Herzen. Er möchte dein Herz wieder licht machen.

[2:02] „Denn mit dir kann ich gegen Kriegsvolk anrennen, mit meinem Gott über die Mauer springen.“ Manchmal werden wir angegriffen, manchmal sehen wir Hindernisse im Leben. Aber es ist nicht unsere eigene Kraft, unsere eigene Weisheit, die uns hilft, sondern es ist Gott. Mit ihm können wir auch dann, wenn uns eine Armee entgegenkommt, geradeaus laufen. Mit ihm können wir über Schwierigkeiten und Hindernisse springen.

[2:23] „Dieser Gott, sein Weg ist vollkommen. Das Wort des Herrn ist geläutert“, mit anderen Worten, es ist rein. „Er ist ein Schild allen, die ihm vertrauen.“ Ein Schild brauchte man damals im Kampf, um sich von den Feinden, von den Pfeilen des Feindes zu schützen. „Denn wer ist Gott außer dem Herrn? Und wer ist ein Fels außer unserem Gott?“ David weiß aus eigener Erfahrung: Es gibt zwar viele sogenannte Götter in der Welt, aber sie sind nicht Gott. Nur Gott hilft wirklich. Nur er ist ein Schutz, nur er ist ein Fundament, nur er ist vollkommen.

[3:01] „Gott ist es, der mich umgürtet mit Kraft und meinen Weg unsträflich macht.“ Wir hatten in den früheren Versen gesehen, dass David beschrieben hat, dass er gerecht gewesen ist, reine Hände gehabt hat, dass er den Weg des Herrn bewahrt hat, nicht abgefallen ist. Aber das war nicht sein eigener Verdienst, das war nicht etwas, womit er zu Gott gekommen ist und gesagt hat: „Schau mal hier, ich habe es verdient, gerettet zu werden.“ Sondern er macht ganz deutlich: Er weiß, dass ich, wenn ich unsträflich gehe, dann ist es Gott, der es in mir bewirkt durch seinen Heiligen Geist.

[3:31] „Er macht meine Füße denen der Hirsche gleich und stellt mich auf meine Höhen.“ Hirsche sind in der Lage, auch in unzugänglichem Terrain, in hohen Gebirgslagen von A nach B zu springen, ohne abzurutschen, ohne zu fallen. Das ist das, was Gott mit uns machen möchte. Er möchte uns die Kraft schenken, dass wir nicht ständig fallen, sondern auch dann, wenn das Gelände unseres Lebens sozusagen schwierig wird, dass wir sicher treten können.

[3:57] „Er lehrt meine Hände kämpfen und meine Arme den ehernen Bogen spannen.“ Gott ist es, der uns hilft, die Kämpfe des Lebens zu kämpfen. Gott hat uns nicht versprochen, dass wir keine Kämpfe haben werden, auch nicht versprochen, dass wir einfach nur passiv durchs Leben gehen. Es gibt immer wieder Kämpfe mit Versuchung, Kämpfe mit äußeren Schwierigkeiten, am meisten Kämpfe mit dem eigenen Ich. Der schwerste Kampf, den wir zu kämpfen haben, ist das eigene Ich. Aber Gott lehrt uns, wie wir kämpfen sollen, und er hilft uns und gibt uns Kraft, dass wir die geistlichen Waffen einsetzen können, die er uns schenkt.

[4:32] „Du gibst mir den Schild deines Heils, deine Rechte stützt mich, und deine Herablassung macht mich groß.“ Gott schenkt uns die Waffen zur Verteidigung, die wir brauchen im Kampf gegen die Sünde und gegen die Versuchung. Er schützt mich. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang an die Waffenrüstung Gottes, Epheser 6. Ihr könnt die Verse dort selbst nachlesen.

[4:54] „Du machst mir Raum zum Gehen, und meine Waden wanken nicht. Ich jagte meinen Feinden nach und holte sie ein und kehrte nicht um, bis sie aufgerieben waren. Ich zerschmetterte sie, dass sie nicht mehr aufstehen konnten; sie fielen unter meine Füße.“ Einen vollkommenen Sieg beschreibt David hier. In Römer 16, Vers 20 verspricht Gott durch Paulus, dass auch Gott uns den Satan unter unseren Füßen zermalmen wird.

[5:22] „Du hast mich gegürtet mit Kraft zum Kampf, du hast unter mich gebeugt, die gegen mich aufstanden.“ Gott schenkt uns Kraft durch das Evangelium, das ist die Kraft Gottes, die uns hilft, im Alltag Gottes Willen tun zu können.

[5:35] „Du wandtest mir den Rücken meiner Feinde zu, und ich habe vernichtet, die mich hassen. Sie schrien, aber kein Retter zum Herrn, aber er antwortete ihnen nicht. Und ich zerrieb sie zu Staub vor dem Wind, warf sie hinaus wie Straßenkot. Du hast mich gerettet aus den Streitigkeiten des Volkes und hast mich gesetzt zum Haupt der Heiden. Ein Volk, das ich nicht kannte, dient mir. Sie gehorchen mir aufs Wort.“

[6:01] David hat fremde Länder unterworfen, zum Beispiel die Aramäer. „Die Söhne der Fremde schmeicheln mir, die Söhne der Fremde verzagen und kommen zitternd aus ihren Burgen.“

[6:11] „Der Herr lebt! Gepriesen sei mein Fels, und hoch erhoben sei der Gott meines Heils, der Gott, der mir Rache verlieh und die Völker unter mich zwang, der mich meinen Feinden entkommen ließ. Ja, du hast mich erhöht über meine Widersacher und hast mich errettet von dem Mann der Gewalt. Darum will ich dich, oh Herr, preisen unter den Heiden und deinem Namen lobsingen. Dich, der seinem König große Siege verliehen hat und Gnadenerweis seinem Gesalbten David und seinem Samen bis in Ewigkeit.“

[6:39] Es sieht so aus, als ob dies selbst angegeben worden ist, nachdem David bereits die Verheißung bekommen hat durch Nathan, dass Gott ihm ein Haus bauen würde, eine Dynastie auf ewig, mit dem kommenden Messias, dem König der Könige aus seinem Geschlecht.

[6:57] Das ist Psalm 19, ein Psalm Davids: „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.“

[7:08] Wenn wir uns die Natur anschauen, den Sternenhimmel anschauen, wenn wir uns den Himmel betrachten, dann sehen wir den Charakter Gottes, sehen seine Herrlichkeit. „Es fließt die Rede Tag für Tag, Nacht für Nacht tut sich die Botschaft kund. Es ist keine Rede, noch Worte, deren Stimme unhörbar wäre. Ihre Reichweite erstreckt sich über die ganze Erde und ihre Worte bis ans Ende des Erdkreises.“

[7:29] „Er hat der Sonne am Himmel ein Zelt gemacht, und sie geht hervor wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, die Bahn zu durchlaufen. Sie geht an einem Ende des Himmels auf und läuft um bis ans andere Ende.“

[7:43] Genauso wie Gott der Sonne Licht gegeben hat, damit sie es auf der Erde verbreitet, so hat Gott uns das Licht des Evangeliums geschenkt. Wir sollen das Licht der Welt sein, damit wir es verbreiten auf der ganzen Erde, bis die ganze Erde erleuchtet ist mit der Herrlichkeit Gottes, die schon im Himmel dargestellt wird.

[8:03] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns Kraft schenkst. Danke, dass du uns hilfst zu kämpfen, dass du den Satan unter unseren Füßen zermalmen wirst. Danke, dass du unser Fels bist und danke, dass du unseren Weg unsträflich machst. Danke, dass du Kraft hast, uns vor dem Straucheln und Fallen zu bewahren, und das wollen wir heute für diesen Tag in Anspruch nehmen. Das beten wir im Namen Jesu. Amen.


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