In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch die Psalmen 25 bis 27. Er beleuchtet Davids Gebete um Führung, Vergebung und Gottes Gnade, betont die Bedeutung des Vertrauens auf Gott und die Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit. Der Sprecher ermutigt dazu, Gott zu fürchten, um seine Geheimnisse zu verstehen, und sich auf ihn als Licht und Kraft im Leben zu verlassen.
Gott auf (m)einer Seite: Psalm 25:1-27:1
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: PsalmenPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 597. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:38] Lieber Vater im Himmel, danke, dass du unser Hirte bist und danke, dass uns absolut nichts mangelt, wenn du für uns da bist. Danke, dass du uns sicher führst durch alle Höhen und Tiefen des Lebens und dass wir uns auf dich verlassen können. Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt auch heute deinen Heiligen Geist durch dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:07] Wir beginnen heute mit Psalm 25. Dort heißt es in Vers 1 von David: „Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele. Mein Gott, ich vertraue auf dich. Lass mich nicht zuschanden werden, dass meine Feinde nicht frohlocken über mich.“
[1:29] Solltest du auch heute dein Leben Gott anvertrauen? Keiner wird zuschanden, der auf dich harrt. Zuschanden werden die, die ohne Ursache treulos handeln. Wir haben die Wahl, ob wir auf Gott vertrauen, auf ihn warten, oder ob wir gegen ihn rebellieren, ob wir treulos handeln, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Aber nur wenn wir auf Gott vertrauen, dann dürfen wir sicher sein, dass wir nicht zuschanden werden.
[1:55] „Herr, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Pfade. Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils. Auf dich harre ich allezeit.“
[2:10] Möge Gott heute mein und dein Lehrer sein, dass er uns in die Wahrheit führt, wie sie bei ihm ist. Die auf ihn warten, dass er uns zeigt, was gut für uns ist.
[2:20] „Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit und deine Gnade, die von Ewigkeit her sind. Gedenke nicht an die Sünden meiner Jugend und an meine Übertretungen. Gedenke aber an mich nach deiner Gnade, um deiner Güte willen, Herr.“
[2:37] Interessantes Gebet von David: „Denke nicht an meine Sünden, aber denke an deine Gnade und Barmherzigkeit und denke an mich.“ David unterscheidet hier zwischen seiner Sünde und sich. Er weiß, Gott ist in der Lage, durch seine Gnade einen Spaltkeil zwischen ihn, David, und seine Sünde zu treiben. Gott soll an ihn denken, aber nicht an seine Sünde.
[3:06] „Der Herr ist gut und gerecht, darum weist er die Sünder auf den Weg. Weil Gott gut ist, zeigt er demjenigen, der abgefallen ist, wieder den Weg zurück zum Heil. Er leitet die Elenden in Gerechtigkeit und lehrt die Elenden seinen Weg. Alle Pfade des Herrn sind Gnade und Wahrheit für die, welche seinen Bund und seine Zeugnisse bewahren.“
[3:34] „Um deines Namens willen, Herr, vergib meine Schuld, denn sie ist groß.“
[3:42] David wusste, dass ohne die Vergebung, ohne die Gnade, er niemals den Weg gehen kann, den Gott ihm weisen würde. Er braucht Gottes Vergebung. Er hat in der Begegnung mit Gott seine eigene Sündhaftigkeit und Schuld erkannt. Auch wir dürfen mit all unserer Schuld und all unserer Sünde zu Jesus gehen und dürfen wissen, dass er uns vergibt, um uns dann auf dem Weg der Wahrheit zu leiten, den er uns vorangegangen ist.
[4:13] „Wer ist der Mann, der den Herrn fürchtet? Er weist ihm den Weg, den er wählen soll.“ Fragst du dich manchmal, was du tun sollst? Was uns Gott fürchten? Die dreifache Engelsbotschaft in Offenbarung 14, Vers 6 und 7, das ewige Evangelium, beginnt mit den Worten: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre.“ Wenn wir diese Botschaft nicht nur verkündigen, sondern selbst auf uns anwenden, dann hat Gott versprochen, dass er uns den Weg weist, so wie es gut für uns ist.
[4:41] „Seine Seele wird im Guten wohnen und sein Same wird das Land besitzen. Das Geheimnis des Herrn ist für die, welche ihn fürchten, und seinen Bund lässt er sie erkennen.“ Wer Gott wirklich so fürchtet, wie es die Bibel beschreibt in Offenbarung 14, der wird die Wahrheit Gottes besser verstehen können. Er darf die Geheimnisse Gottes ergründen, das Geheimnis Gottes, das Geheimnis der Herrlichkeit, die Hoffnung der Herrlichkeit, das Geheimnis Gottes: Christus in uns. Er kann den Bund zwischen Gott und Mensch besser begreifen.
[5:14] Wenn Gott uns also bittet, dass wir ihn fürchten, dann deswegen, weil er möchte, dass wir unser Herz öffnen, damit er uns besser zeigen kann, wie er wirklich ist, was unser Bund mit ihm fest wird.
[5:32] „Meine Augen sind stets auf den Herrn gerichtet, denn er wird meine Füße aus dem Netz ziehen.“
[5:41] „Wende dich zu mir und sei mir gnädig, denn ich bin einsam und elend. Die Ängste meines Herzens haben sich vermehrt. Führ mich heraus aus meinen Nöten. Sieh an mein Elend und mein Leid und vergib mir alle meine Sünden.“ Wieder und wieder betont David, dass er ohne Sündenvergebung keinen Schritt weiter gehen kann. „Sieh an meine Feinde, denn es sind viele, und sie hassen mich. Behüte und bewahre meine Seele und rette mich. Lass mich nicht zuschanden werden, denn ich vertraue auf dich.“
[6:12] „Lauterkeit und Redlichkeit mögen mich hüten, denn auf dich harre ich. Gott, erlöse Israel aus allen seinen Nöten.“ Egal wie viele Nöte wir heute haben, Gott kann uns aus allen erlösen.
[6:26] Psalm 26: „Schaffe mir Recht, o Herr, denn ich bin in meiner Lauterkeit gewandelt und habe mein Vertrauen auf den Herrn gesetzt. Ich werde nicht wanken. Prüfe mich, Herr, und probe mich, läutere meine Nieren und mein Herz. Denn deine Gnade ist mir vor Augen, und ich wandle in deiner Wahrheit. Ich sitze nicht bei falschen Leuten und gehe nicht um mit Hinterlistigen. Ich hasse die Versammlung der Übeltäter und sitze nicht zusammen mit den Gottlosen. Ich wasche meine Hände in Unschuld und umschreite deinen Altar, Herr, um dir zu danken mit lauter Stimme und alle deine Wunder zu verkünden. Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Herrlichkeit wohnt.“
[7:14] Hast auch du den Ort lieb, an dem Gott wohnt? Liebst du das himmlische Heiligtum? Sind deine Gedanken öfter dort? Ich glaube, wir sollten viel öfter – ich spreche von mir und sicherlich auch vielleicht von dir – wir sollten viel öfter an das himmlische Heiligtum denken und an das, was dort geschieht. Und wir dürfen, ich denke, diesen Vers auch auf die Gemeinden beziehen, in denen wir immer wieder Woche für Woche Gott begegnen im Gottesdienst, im Gebet. Auch diese Orte dürfen wir besonders gerne haben, weil Gott dort in besonderer Weise zu uns spricht durch sein Wort.
[7:57] „Raffe meine Seele nicht hinweg mit den Sündern, noch mein Leben mit den Blutbefleckten, an deren Händen Laster klebt und deren Rechte voll Bestechung ist. Ich aber wandle in meiner Lauterkeit. Erlöse mich und sei mir gnädig. Mein Fuß steht fest auf rechtem Grund. Ich will den Herrn loben in der Versammlung.“ Möchtest du dir auch vornehmen, indem sich Menschen versammeln, zum Gottesdienst zum Beispiel, dass du Gott lobst, dass du ihm die Ehre gibst für das, was er für dich getan hat?
[8:30] Psalm 27, Vers 1 von David: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?“
[8:43] Gott möchte heute an diesem Tag dein Licht und deine Kraft sein. Du brauchst vor niemandem Angst zu haben, vor niemandem muss dir grauen. Wenn wir heute uns auf Gott verlassen, dann dürfen wir sicher sein, sicher sein, dass er für uns da ist.
[9:07] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du heute an diesem Tag unser Licht sein möchtest, dass du unsere Kraft sein möchtest, dass du für uns da bist. Wir möchten uns heute erneut vornehmen, öfter nachzudenken über das himmlische Heiligtum, dort wo gerade jetzt Erlösung stattfindet. Und wir wollen davon erzählen, von dem, was du in unserem Leben gewirkt und getan hast. Wir möchten dich bitten von ganzem Herzen, dass du uns die Weisheit schenkst, die du allein geben kannst. Dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
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