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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp die Psalmen 27 bis 29. Er zeigt, wie König David in Zeiten der Not und Bedrohung sein Vertrauen auf Gott setzt und dessen Schutz und Hilfe erfährt. Der Sprecher ermutigt dazu, Gottes Verheißungen im Gebet festzuhalten und ihm für erhörte Gebete zu danken, auch wenn das Umfeld schwierig ist.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite, heute mit Seite 598. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir zu dir kommen können, wie wir sind. Und wir möchten dich um Vergebung bitten für alle unsere Sünden und für unsere Schuld, dass du uns reinwäschst in dem Blut von Jesus, uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass wir jetzt aus deinem Wort das erfahren, was du uns heute für diesen Tag sagen möchtest. Sprich du zu uns durch deinen Heiligen Geist und durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:12] Wir sind in Psalm 27. David hat gesagt, dass der Herr sein Licht und sein Heil und seine Kraft ist und stellt die rhetorische Frage: „Vor wem soll ich mich fürchten?“ Wir lesen in Vers 2: „Wenn Übeltäter mir nahen, um mein Fleisch zu fressen, wenn Widersacher und Feinde, meine Widersacher und Feinde, so müssen sie straucheln und fallen. Selbst wenn ein Heer sich gegen mich lagert, so fürchtet mein Herz sich dennoch nicht. Wenn sich Krieg gegen mich erhebt, so bin ich auch dabei getrost.“ Wer auf Gott vertraut, kann auch in größten Schwierigkeiten getrost sein, selbst wenn eine Armee ihn bedroht. „Eines erbitte ich von dem Herrn, nach dies und will ich trachten: dass ich bleiben darf im Haus des Herrn mein ganzes Leben lang, um die Lieblichkeit des Herrn zu schauen und ihn zu suchen in seinem Tempel.“ Was ist dein größtes Ziel in dem? Was ist das eine, was absolute Priorität hat? David sagt: „Alles andere ist mir nicht so wichtig, aber das eine, das habe ich erbeten, dass ich bei Gott bleibe, dass ich Gemeinschaft haben kann, dass ich ihn verstehen kann in seinem Tempel.“

[2:27] Als David dies schrieb, gab es noch keinen irdischen Tempel, aber David wusste, dass er in seinen Gebeten zum himmlischen Heiligtum gebetet hat.

[2:38] „Denn er deckt mich in seiner Hütte zur Zeit des Unheils. Er verbirgt mich im Schutz seines Zeltes und erhöht mich auf einen Felsen.“ Gott sorgt dafür, dass wir in Sicherheit sind, egal welche Schwierigkeiten uns begegnen. „Nun ragt mein Haupt hoch über meine Feinde, die um mich her sind, und ich will die Jubelopfer bringen in seinem Zelt. Ich will singen und spielen dem Herrn.“ Das Zelt Gottes ist natürlich auch das Heiligtum in Bezug auf die Stiftshütte, die ja zu der Zeit noch existierte.

[3:26] „Höre meine Stimme, wenn ich rufe. Sei mir gnädig und antworte mir. Mein Herz hält dir vor dein Wort: ‚Sucht mein Angesicht!‘ Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.“ Wenn wir beten, dürfen wir die Verheißungen Gottes, das Wort Gottes, ihm vorhalten und sagen: „Herr, du hast gesagt, dass du unsere Schuld vergeben wolltest. Du hast gesagt, dass wir zu dir kommen können, wie wir sind. Du hast gesagt, dass wir dein Angesicht suchen dürfen, dass du dich finden lässt von jedem, der dich von ganzem Herzen, von ganzer Seele sucht.“ Wir dürfen es ihm vorhalten und so beten. Das hat David uns hier vorgemacht. „Verbirg dein Angesicht nicht von mir. Weise deinem Knecht nicht ab im Zorn. Meine Hilfe bist du geworden. Verwirf mich nicht und verlass mich nicht, du Gott meines Heils! Wenn auch mein Vater und meine Mutter mich verlassen, so nimmt doch der Herr mich auf.“ Was für tröstliche Worte für jeden, der aufgrund seiner persönlichen Glaubensüberzeugung, seiner persönlichen Begegnung mit Jesus von seiner eigenen Familie verworfen worden ist, verachtet worden ist. Ich denke, so manchem von uns wird es so gegangen sein. Wir dürfen wissen: Gott kann uns auch unsere Familie ersetzen.

[4:34] „Zeige mir deinen Weg, Herr, und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willen. Gib mich nicht preis der Gier meiner Feinde; denn falsche Zeugen sind gegen mich aufgestanden und stoßen Drohungen aus. Auch wenn ich nicht gewiss wäre, dass ich die Güte des Herrn sehen werde im Land der Lebendigen.“ „Harre auf den Herrn! Sei stark, und dein Herz fasse Mut, und harre auf den Herrn!“ Lasst uns auch in unserem Alltag auf Gott warten, auf ihn harren, dass unser Herz stark wird und Mut fasst.

[5:11] Psalm 28 von David: „Zu dir, Herr, rufe ich, mein Fels! Wende dich nicht schweigend ab von mir, damit ich nicht denen gleich werde, die in die Grube hinabfahren. Wenn du dich verstummend von mir abwendest, höre die Stimme meines Flehens, wenn ich zu dir rufe, wenn ich meine Hände aufhebe zum Sprachort deines Heiligtums.“ Der Sprachort war das Allerheiligste, dort wo Gottes Gegenwart war, dort wo er gesprochen hat, dort wo das Gesetz Gottes gewesen ist. Auch als Salomo dann den Tempel tatsächlich mit Steinen gebaut hat in Jerusalem, wurde das Allerheiligste Sprachort genannt. Hier allerdings ist ganz offensichtlich sowohl die Stiftshütte, die ja noch gedanklich existiert und auch noch real existiert, als auch das himmlische Heiligtum gemeint.

[6:08] „Lass mich nicht weggeschleppt werden mit dem Gottlosen und mit den Übeltätern, die friedlich reden mit ihren Nächsten und doch Böses im Sinn haben. Gib ihnen nach ihrem Tun und nach der Bosheit ihrer Handlungen. Gib ihnen nach den Werken ihrer Hände. Vergilt ihnen, wie sie es verdient haben. Denn sie achten nicht auf die Taten des Herrn, auf das Werk seiner Hände. Er möge sie zerstören und nicht bauen.“ „Gelobt sei der Herr, denn er hat erhört die Stimme meines Flehens. Der Herr ist meine Stärke und mein Schild. Auf ihn hat mein Herz vertraut, und mir wurde geholfen. Darum frohlockt mein Herz, und ich will ihm danken mit meinem Lied.“

[6:48] David kann immer wieder in seinen Gebeten, in seinen Psalmen am Ende sagen, dass Gott ihm geholfen hat. Er bittet, er fleht, er fragt Gott um Hilfe, aber dann kann er auch immer wieder sagen: „Gott hat mir geholfen, er hat mein Gebet erhört.“ Und wir dürfen nicht nur zu Gott beten und Dinge erbitten, wir dürfen auch ihm danke sagen. Ja, wir sollten ihm danke sagen für das erhörte Gebet, ihm danken auch mit einem Lied.

[7:14] „Der Herr ist ihre Stärke und die rettende Festung seines Gesalbten. Rette dein Volk und segne dein Erbe und weide und trage sie bis in Ewigkeit!“ Psalm 29, ein Psalm Davids: „Gebt dem Herrn, ihr Göttersöhne, gebt dem Herrn Ehre und Lob!“ Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten auch bei dir bleiben. Das erbitten wir auch, dieses eine, dass egal was passiert in unserem Leben, wir nicht von dir lassen, dass wir unser Leben lang bleiben dürfen im Haus des Herrn, deine Güte, deine Herrlichkeit, deinen Charakter anschauen, das anschauen, gerettet und verwandelt werden. Das bitten wir von ganzem Herzen. Hab Dank dafür.


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