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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Christopher Kramp durch die Psalmen 31 und 32. Er beleuchtet Davids tiefe Klage in Zeiten der Not und sein unerschütterliches Vertrauen in Gottes Schutz und Rettung. Der Sprecher ermutigt dazu, Sünden zu bekennen, um die befreiende Erfahrung der Vergebung und des Glücks zu erleben, das Gott allein schenken kann.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Psalm 31, Verse 9 bis 32, Vers 7. Lasst uns gemeinsam beten.

[0:38] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir im Evangelium deine Gerechtigkeit sehen und verstehen können, dass deine Gerechtigkeit uns rettet und dass du uns deine Gerechtigkeit anrechnest, die Jesus erworben hat, durch seine Verdienste für uns. Und das ist Gerechtigkeit uns auch verliehen. Es ist ein so großes Thema, dass man es gar nicht mit Worten fassen kann, was du alles für uns tust. Auch heute möchtest du durch deinen Geist dein Wort zu uns sprechen und stärken und trösten und ermutigen. Darum bitten wir dich, dass dein Wort nicht leer zurückkehrt, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:28] Wir sind in Psalm 31. David spricht darüber, wie Gott ihn aus allen seinen Nöten, in seinem Elend gerettet hat, dass Gott wie eine feste Burg war, ein starker Fels, auf den er sich verlassen konnte. In Vers 9 lesen wir: "Und du hast mich nicht ausgeliefert in die Hand des Feindes, sondern hast meine Füße in weiten Raum gestellt." "Sei mir gnädig, o Herr, denn ich bin angstvoll. Gram sind schwach geworden meine Augen, meine Seele und mein Leib." Wir dürfen Gott sagen, wie es uns geht. Wir dürfen ihm ehrlich sagen, wenn wir Angst haben. Er versteht uns und mag uns. Ist uns das nicht wunderschön? Ich möchte das mehr in meinem Leben in Anspruch nehmen. Denn "mein Leben ist dahin geschwunden im Kummer, und meine Jahre mit Seufzen. Meine Kraft ist gebrochen durch meine Schuld. Meine Gebeine sind schwach geworden. Von allen meinen Widersachern bin ich zum Hohn geworden. Vor allem meinen Feinden bin ich zum Hohn geworden. Meine Nachbarn, allermeist, und meinen Schrecken meinen Bekannten. Wer mich auf der Gasse sieht, flieht vor mir. Ich bin in Vergessenheit geraten, aus dem Sinn gekommen wie ein Toter. Ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäß." Fühlst du dich vielleicht manchmal so zerbrochen, so ignoriert, vergessen, dass Menschen vor dir Reißaus nehmen, nicht verstehen, wie es dir geht? "Denn ich habe die Verleumdung vieler gehört, Schrecken ringsum, als sie sich miteinander berieten gegen mich. Sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen."

[3:07] David beschreibt, wie es ihm geht. Er kennt die Tiefen der menschlichen emotionalen Belastung, nach Schwierigkeiten, die ein Mensch erleben kann. Und obwohl er all das beschreibt, hört er dort nicht auf, denn es geht weiter in Vers 15: "Aber ich vertraue auf dich, o Herr. Ich sage: Du bist mein Gott! In deiner Hand steht meine Zeit. Rette mich aus der Hand meiner Feinde und aus der von meinen Verfolgern." Gott hat alles in der Hand, was mein Leben betrifft. Das gilt für mich und für dich, lieber Freund, liebe Freundin.

[3:49] "Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht. Rette mich durch deine Gnade." Wir haben schon gesehen, dass David gesagt hatte: "Rette mich durch deine Gerechtigkeit." Hier sehen wir, wie Gnade und Gerechtigkeit untrennbar miteinander verbunden sind.

[4:09] "Herr, lass mich nicht zuschanden werden, denn ich rufe dich an. Zuschanden werden sollen die Gottlosen, verstummen im Totenreich! Die Lügenlippen sollen zum Schweigen gebracht werden, die frech reden gegen den Gerechten mit Hochmut und Verachtung." "Wie groß ist deine Güte, die du denen beweist, die dich fürchten, und denen du sie erzeigst, die bei dir Zuflucht suchen angesichts der Menschenkinder!" Wenn Menschen dich schlecht behandeln, wenn Menschen dich ignorieren, den Menschen das Gefühl geben, dass du nichts wert bist, lieber Freund, liebe Freundin, dann such Zuflucht bei Gott! Fürchte ihn und du wirst seine Gnade in deinem Leben. "Du verbirgst sie im Schutz deines Angesichts vor den Verschwörungen der Menschen." Heute ist viel von Verschwörung die Rede. Eine Verschwörung muss uns nicht besonders viel Angst machen, denn wir dürfen uns bergen im Schutz vor den Verschwörungen der Menschen. "Du verbirgst sie in einer Hütte vor dem Gezänk der Zungen." "Gelobt sei der Herr, denn er hat mir seine Gnade wunderbar erwiesen in einer festen Stadt. Ich hatte zwar in meiner Bestürzung gesagt: Ich bin zerstoßen von deinen Augen. Doch du hast die Stimme meines Flehens gehört, als ich zu dir schrie." Lieber Freund, liebe Freundin, hast du schon diese Erfahrung gemacht, dass du gedacht hast, du bist verloren und kannst nicht mehr gerettet werden? Hast du schon die Erfahrung gemacht, hast du gedacht, du bist zu weit gegangen in deiner Sünde, dass du oft rebelliert hast, zu oft gesündigt? Ich kenne diese Erfahrung, wahrscheinlich kennst du sie auch. Und David kannte sie auch. Aber ich kann bezeugen, so wie David, dass als ich zu Gott gebetet habe, hat er mich gerettet. Und wenn ich dachte, wenn meine Bestürzung ist alles vorbei, hat Gott die Stimme meines Flehens gehört. Möge Gott dir dieselbe Erfahrung schenken. Er sehnt sich danach, dass du sie haben darfst.

[6:00] "Liebt den Herrn, alle seine Frommen!" Ich glaube, wenn man diese Erfahrung gemacht hat, dann liebt man Gott von ganzem Herzen. Und deswegen ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass man das nicht vergisst, was Gott wirklich für mich und für dich getan hat. "Der Herr bewahrt die Treuen und vergilt reichlich dem, der hochmütig handelt. Seid stark und euer Herz fasse Mut, ihr alle, die ihr auf den Herrn hofft!"

[6:24] Psalm 32 von David, ein Maskil. "Wohl dem, dessen Übertretung vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der Herr keine Schuld anrechnet und dessen Geist keine Falschheit ist!" Wir kennen diesen Beginn schon aus Psalm 1: "Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, auf dem Weg der Sünder nicht steht und nicht sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat an dem Gesetz des Herrn und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht." Auch hier steht eigentlich so, dass sie das Glück des Menschen, dem die Sünde vergeben ist. Kennst du das Glück, das man hat, wenn man weiß: Gott hat mir vergeben, er hat mich rein gewaschen und ich stehe da, als hätte ich nie gesündigt? Du darfst diese Erfahrung machen! Komm zu ihm, such ihn und bitte ihn genau darum. Er wird es dir schenken. "Als ich schwieg, da verfielen meine Gebeine durch mein Gestöhne den ganzen Tag. Denn deine Hand lag schwer auf mir Tag und Nacht, sodass mein Saft vertrocknete wie im Sommer." David, wenn wir versuchen, unsere Sünde unter den Teppich zu kehren, dann vertrocknen wir geistlich. Und vielleicht ist so mancher Christ, der einen so spröden und unchristlichen Charakter hat, ein Opfer seines eigenen Versuches, die Sünden irgendwie zu verbergen, ohne sie Gott zu bringen.

[7:50] "Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg meine Schuld nicht. Ich sprach: Ich will dem Herrn meine Übertretung bekennen. Da vergabst du mir meine Sünden. Sela." Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du deine Sünde, die du erkannt hast, Gott vorlegst, sie bekämpfst und bereust durch Gottes Kraft, die er dir schenkt, dann vergibt dir Gott die Sünde, weil Jesus für dich bereits und für diese Sünde im Konkreten gestorben ist. Der Preis ist schon bezahlt. "Darum soll jeder Getreue dich bitten zu der Zeit, da du zu finden bist. Wenn dann große Wasserfluten herfluten, werden sie ihn gewiss nicht erreichen. Du bist mein Schutz, du behütest mich vor Bedrängnis, umgibst mich mit Rettungsjubel. Sela." Lieber Freund, liebe Freundin, wenn du noch Sünde in deinem Leben hast, die du Gott nicht vorgelegt hast, für die du noch nicht um Vergebung gebeten hast, such ihn noch heute und du wirst die Erfahrung machen, die David gemacht hat, und das Glück erleben, das Gott allein schenken kann.

[8:44] Lasst uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass du unsere Sünden vergibst. Danke, dass wir keine schwierigen Rituale durchführen müssen. Danke, dass es nicht auf unsere Leistung ankommt, sondern auf das, was Jesus am Kreuz getan hat. Und dass wir durch seine Gnade und durch seine Gerechtigkeit gerettet werden, verdanken wir und preisen und loben deinen Namen. Amen.


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