In dieser Andacht zur Serie „Gott auf (m)einer Seite“ spricht Christopher Kramp über die Psalmen 32 und 33. Er beleuchtet Davids Erfahrung der Sündenvergebung und Gottes Wunsch, uns den richtigen Weg zu zeigen. Der Sprecher ermutigt dazu, Gott beständig zu loben und auf seine unveränderlichen Pläne zu vertrauen, denn Gottes Wort hat die Kraft, unser Leben zu verändern und uns zum Strahlen zu bringen.
Gott auf (m)einer Seite: Psalm 32:8-34:6
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, PsalmenPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:
Weitere Aufnahmen
Serie: Gott auf (m)einer Seite
-
0:0
-
0:0
-
0:0
Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute mit Psalm 32, Vers 8 bis 34, Vers 6. Lasst uns gemeinsam beten.
[0:38] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass durch Jesus, durch das, was er am Kreuz für uns getan hat, uns Sünde vergeben werden kann, und zwar vollständig, und dass wir vor dir stehen dürfen, schwach und hilflos und unverdienterweise, die wir sind. Sonst hätten wir nie bestanden. Nicht, weil Jesus alles für uns bezahlt hat. Danke von ganzem Herzen dafür. Und da fülle uns jetzt mit deinem Heiligen Geist und zeig uns Kraft des Wortes, zeig uns die Wahrheit, die wir heute an diesem Tag brauchen, und gib uns Freude daran, dir jetzt zu gehorchen, aus Liebe, weil du uns so sehr lieb hast und gerettet hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:40] Wir sind im Psalm 32. David spricht über die Erfahrung echter Sündenvergebung bei Gott. Er spricht darüber, wie es ihm ging, als er die Sünden verbergen wollte, und wie Gott ihm genau in dem Moment seine Sünden vergeben hat, als er sie ihm bekannt hat. Und er plötzlich einen Frieden und ein Glück, eine Freude hatte, die völlig unbeschreiblich sind. Eine Erfahrung, die du und ich, wir alle machen dürfen und machen müssen, wenn wir einmal ewiges Leben bei Gott haben möchten. Wir lesen weiterhin Vers 8. Und dies sind jetzt Worte, die Gott selbst spricht: "Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, auf dem du wandeln sollst. Ich will dir raten, mein Auge auf dich richten." Lieber Freund, liebe Freundin, Gott möchte jetzt zeigen, wo du lang gehen sollst, weil er den Weg schon kennt. Er kennt die Zukunft, das, was wir nicht wissen. Er möchte uns helfen, er möchte uns unterweisen. Er möchte sein Auge auf uns richten. "Seid nicht wie das Ross und das Maultier, die keinen Verstand haben. Mit Zaum und Gebiss, ihrem Geschirr, muss man sie bändigen, weil sie sonst nicht zu dem nahen."
[2:52] Wir können mehr sein als nur ein Tier, das man irgendwie lenken muss. Gott möchte nicht, dass wir uns ständig so, ja, mit besonderen Maßnahmen wieder auf den richtigen Weg zurücklenken muss, sondern, dass wir eigentlich aus Liebe und aus Freude ihm folgen, den Weg, den er uns zeigen möchte. "Der Gottlose hat viele Plagen; wer aber dem Herrn vertraut, den wird er mit Gnade umgeben. Freut euch an dem Herrn und seid fröhlich, ihr Gerechten, und jubelt, alle, die ihr aufrichtigen Herzens seid!" Wenn wir mit Gott leben, dürfen wir fröhlich sein, wir dürfen dankbar sein, wir dürfen jubeln in Jesus.
[3:27] Psalm 33. "Jauchzet dem Herrn, ihr Gerechten! Den Aufrichtigen ziemt Lobgesang. Preist den Herrn mit der Laute, lobsingt ihm auf der zehnseitigen Harfe. Singt ihm ein neues Lied, spielt gut mit Posaunenschall!" Wir sind aufgefordert, Gott zu loben, ihm zu danken, dabei kreativ zu werden, neue Lieder zu singen und gute Musik zu machen. "Denn das Wort des Herrn ist wahrhaftig, und all sein Tun ist Treue. Er liebt Gerechtigkeit und Recht; die Erde ist erfüllt von der Güte des Herrn." Warum sollen wir Gott loben und ihm danken, auch durch das Lied? Weil Gott gerecht ist, weil man sich auf sein Wort verlassen kann, und weil die ganze Erde überall von seiner Güte erfüllt ist. Überall kann man seine Güte antreffen. Das ist ja, was es bedeutet, dass die Erde erfüllt ist von seiner Güte. "Die Himmel sind durch das Wort des Herrn gemacht, und all ihr Heer durch den Hauch seines Mundes." Hier über die Kraft des Wortes Gottes beschrieben. "Er türmt die Wasser des Meeres auf wie einen Damm und sammelt die Fluten in Speichern. Die ganze Erde fürchte den Herrn, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnt. Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da." Hier haben wir genau das, was 1. Mose 1 uns berichtet: Gott sprach, "Es werde Licht", und es wurde Licht. Gottes Wort verändert die Realität. Wenn Gottes Wort auf die Realität trifft, gewinnt Gottes Wort und nicht die Realität. Unsere Worte beschreiben, Gottes Worte verändern. Und deswegen ist Gottes Wort so wichtig, denn es hat die Kraft, unser Leben, unsere Realität, unser Wesen zu verändern. Das, was hier an Prinzipien in der Bibel zu finden ist, wird Realität in unserem Herzen, wenn wir das Wort Gottes an unser Herz heranlassen.
[5:23] "Der Herr macht den Ratschluss der Heiden zunichte, er vereitelt die Gedanken der Völker. Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht. Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, dem Volk, das er sich zum Erbe erwählt hat." Was für ein Vorrecht ist es, wenn man zum Volk Gottes dazugehört, dazugehören darf. Gottes Pläne sind unveränderlich, wie es hier heißt: "Sein Ratschluss bleibt bestehen." Wir dürfen wissen, dass auch, wenn in dieser Welt sich alles ständig hin und her ändert, Gottes Pläne ändern sich nicht. "Der Herr schaut herab vom Himmel, er sieht alle Menschenkinder. Von der Stätte seiner Wohnung schaut er auf alle Bewohner der Erde." Hier wird wiederum deutlich: Es gibt ein himmlisches Heiligtum, und von dort schaut Gott auf uns. "Er, der ihnen allen das Herz gebildet hat, er gibt auch acht auf alle ihre Werke." Gott kennt unser Denken, er hat unser Herz gebildet, und so sieht er, weiß er alles, was wir tun. "Einem König ist nicht geholfen mit viel Heeresmacht; ein Held wird nicht gerettet durch große Kraft. Das Ross ist trügerisch und kann nicht retten. Mit seiner großen Stärke kann man nicht entfliehen." Alles das, worauf Menschen zählen, militärische Macht und Kraft, ist letztendlich wertlos. "Siehe, das Auge des Herrn achtet auf die, welche ihn fürchten, die auf seine Gnade harren, damit ihre Seele vom Tod errettet und sie am Leben erhalte in der Hungersnot." "Unsere Seele harrt auf den Herrn, er ist unsere Hilfe und unser Schild. Ja, an ihm wird unser Herz sich freuen, denn wir vertrauen auf seinen heiligen Namen." Vertraust du, lieber Freund, liebe Freundin, auf Gottes heiligen Namen? "Deine Gnade, Herr, sei über uns, wie wir es von dir erhoffen."
[7:34] Psalm 34 von David. Hat er sich wahnsinnig verstellt vor Abimelech, und dieser ihn von sich wegtrieb, sodass er fortging. "Ich will den Herrn preisen allezeit; sein Lob soll immerzu in meinem Munde sein. Meine Seele rühme sich des Herrn. Die Elenden sollen es hören und sich freuen. Erhebt mit mir den Herrn und lasst uns miteinander seinen Namen erhöhen." Damit sagt: "Ich möchte nicht nur kurz, nachdem ich gerettet worden bin, Gott loben, sondern diese Erfahrung nicht vergessen. Lasst uns lernen, Gott beständig aus Gewohnheit zu loben, weil er uns schon so oft geholfen hat, damit wir es gar nicht erst wieder vergessen." "Als ich den Herrn suchte, antwortete er mir und rettete mich aus allen meinen Ängsten. Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt." Möchtest du heute, lieber Freund, liebe Freundin, auf Jesus schauen? Dann wird dein Angesicht strahlen. Moses' Angesicht strahlte, als er Gott von Angesicht zu Angesicht sah. Wenn wir geistlich Jesus vor Augen haben und auf ihn und sein Wirken schauen, dann werden wir auch geistlich strahlen. Möge Gott uns das heute schenken. Lasst uns gemeinsam beten.
[8:47] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir Danke sagen, dass du uns mit deinem Licht, dem Licht der Wahrheit und deiner Gnade erleuchtest, dass deine Herrlichkeit über uns aufgeht. Und Herr, wir danken dir für die Worte, die wir gelesen haben. Wenn wir auf dich blicken, wir das Licht weitergeben können, weitergegeben werden. Darum bitten wir dich, dass du uns die Kraft dazu jeden Tag schenkst. Im Namen Jesu. Amen.
Lizenz
Copyright ©2025 Joel Media Ministry e.V.Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.