Veröffentlicht am
338 Klicks

Podcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts

Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Predigt über Psalm 39 und 40 spricht Rabea Kramp über die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens und die Bedeutung, unsere Hoffnung allein auf Gott zu setzen. Sie beleuchtet, wie Gott uns aus tiefster Not befreit und unsere Schritte festigt, und betont die Wichtigkeit, Gottes Gesetz im Herzen zu tragen. Die Botschaft ermutigt dazu, Gottes Wunder zu verkünden und sein Evangelium weiterzutragen, im Vertrauen auf seine unerschütterliche Gnade und Wahrheit.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:32] Herzlich willkommen, liebe Freunde, zu Gott auf meiner Seite. Heute mit der Seite 606. Wir sind immer noch im Psalm 39 und wollen heute auch Psalm 40 beginnen und am Anfang gemeinsam beten.

[0:45] Lieber Gott, wir möchten heute sehen, dass wir nicht aus eigener Kraft gute Dinge tun können, sondern dass wir deine Kraft dazu benötigen, dass deine Werke in uns Frucht tragen und dass wir deine Werke tun. Unsere Füße auf deinen Weg gesetzt werden, Herr. Wir können uns da nur ausliefern, und du kannst uns dann führen und leiten. Gib, dass wir das heute erkennen. Amen.

[1:18] Wir beginnen mit Vers 5.

[1:20] „Lass mich mein Ende wissen, Herr, und was das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin. Siehe, nur Handbreiten lang hast du meine Tage gemacht, und die Dauer meines Lebens ist wie nichts vor dir. Wahrlich, jeder Mensch, wie fest er auch steht, ist nur ein Hauch.“

[1:48] Wir werden hier aufmerksam gemacht darauf, dass unser Leben vergänglich ist, dass wir eine kurze Weile auf dieser Erde sind. Und wenn wir diese Worte lesen, dass unser Leben eigentlich nur wie ein Hauch ist, dann erinnert uns das an das Buch Prediger, das ja der Sohn von David geschrieben hat, der König Salomo, der so oft diese Phrase gebraucht hat, dass das Leben eigentlich nur ein Hauch ist.

[2:13] Wir haben ein viel wertvolleres Leben vor uns, nämlich das der Ewigkeit, und wir sollten alles darauf setzen, dass wir dabei sind, um das zu erleben, was dort auf uns wartet.

[2:29] Vers 7: „Ja, als Schattenbild geht der Mensch einher. Nur um Nichtigkeit häuft er so viel Lärm auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird. Und nun, Herr, worauf soll ich hoffen? Meine Hoffnung gilt dir allein. Er rette mich von allen meinen Übertretungen. Mache mich nicht mit dem Narren zum Gespött. Ich schweige und tu meinen Mund nicht auf, denn du hast es getan. Nimm deine Plage von mir, denn ich vergehe wegen der Schläge deiner Hand. Wenn du jemand züchtigst mit Strafen um der Sünde willen, so lässt du seine Schönheit vergehen wie die Motte. Jeder Mensch ist nur ein Hauch.“

[3:19] Wenn wir in Gottes Wegen wandeln und trotzdem dann sündigen, dann dürfen wir wissen, dass Gott uns wieder auf einen geraden Weg setzt. Und wie es in Vers 8 heißt: „Nun, Herr, worauf soll ich hoffen? Meine Hoffnung gilt dir allein.“

[3:34] Wenn wir nichts zu hoffen haben, wenn wir ausweglose Situationen vor uns haben, dann dürfen wir das wissen, dass Gott unsere Hoffnung ist. Hiob hat genau das erlebt. Hiob war in einer hoffnungslosen, aussichtslosen Situation, und er hat auch gebetet: „Herr, nimm diese Plage von mir, die Schläge deiner Hände, die halte ich nicht mehr aus, diese Strafen, diese Züchtigung.“ Auch Hiob hat erlebt, dass seine Schönheit vergangen ist wie eine Motte, dass sein Leben verging auch.

[4:06] Aber wir wollen weiterlesen. Vers 13: „Herr, höre mein Gebet und vernimm mein Schreien. Schweige nicht zu meinen Tränen, denn ich bin ein Fremdling bei dir, ein Gast wie alle meine Väter.“

[4:22] Gott sieht jede Träne, die wir weinen, und in Offenbarung 21 heißt es, dass Gott alle Tränen abwischen wird von unseren Augen. Gott sieht jede Träne, auch die, die wir dann im Himmel noch weinen werden, weil wir so traurig darüber sind, wer alles nicht im Himmel sein wird, und so traurig darüber sein werden, wie böse Menschen eigentlich waren, wenn Gott uns das Gericht erklären wird.

[4:47] „Blicke weg von mir, damit ich wieder froh werde, bevor ich dahinfahre und nicht mehr bin.“

[4:56] Psalm 40, dem Vorsänger, ein Psalm Davids. „Beharrlich habe ich auf den Herrn geharrt, dann neigte er sich zu mir und er hörte mein Schreien.“

[5:05] Es ist so interessant, dass diese zwei Zeilen hintereinander kommen, weil Psalm 40 wie eine Antwort wirkt, wie eine Antwort auf Psalm 39.

[5:17] Vers 3: „Er zog mich aus der Grube des Verderbens, aus dem schmutzigen Schlamm und stellte meine Füße auf einen Fels. Er machte meine Schritte fest und gab mir ein neues Lied in meinen Mund, ein Lob für unseren Gott. Das werden viele sehen und sich fürchten und werden auf den Herrn vertrauen.“

[5:37] Hier lesen wir von jemandem, der tief im Schlamm der Sünde gesteckt hat, aber Gott hat ihn auch wieder auf einen festen Fels gestellt, seine Schritte wieder festgemacht. Er hat ihn wieder hergestellt, er hat ihm wieder Lebensmut und Glauben und Vertrauen gegeben. Und was daraus resultiert, ist eigentlich das Schönste, nämlich dass andere dies gesehen haben oder sehen, verstanden haben, dass wenn ich Gott meine Übertretung bekenne, dann werde ich wieder hergestellt. Das ist das größte Zeugnis, das es gibt, dass andere hin und sehen, wie Gott uns wieder herstellt.

[6:15] Vers 5: „Wohl dem, der sein Vertrauen auf den Herrn setzt und sich nicht zu den Aufgeblasenen wendet und zu den Abtrünnigen lügt. Herr, mein Gott, wie zahlreich sind die Wunder, die du getan hast, und deine Pläne, die du für uns gemacht hast! Dir ist niemand gleich. Wollte ich sie verkündigen und davon reden, es sind so viele, um sie aufzuzählen.“

[6:37] Ist das nicht schön, dass wir eigentlich die Wunder in unserem Leben, die Gott getan hat, gar nicht zählen können?

[6:45] „Opfer und Gaben hast du nicht gewollt, Ohren aber hast du mir bereitet. Brandopfer und Sündopfer hast du nicht verlangt. Da sprach ich: Siehe, ich komme. In der Buchrolle steht von mir geschrieben, deinen Willen zu tun, mein Gott, begierig, und dein Gesetz in meinem Herzen.“

[7:03] Da haben wir es wieder: Das Gesetz Gottes in meinem Herzen ist der Schlüssel dafür, dass ich Gottes Willen tun kann.

[7:12] „Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündigt in der großen Gemeinde. Siehe, ich will meine Lippen nicht verschließen, Herr, das weißt du. Deine Gerechtigkeit verbarg ich nicht in meinem Herzen. Ich redete von deiner Wahrheit und von deinem Heil. Deine Gnade und Wahrheit verschwieg ich nicht vor der großen Gemeinde. Darum wolle es dein Herz nicht vor mir verschließen. Lass deine Gnade und deine Wahrheit mich allezeit behüten.“

[7:43] Wenn wir Gottes Willen tun, dann dürfen wir wissen, dass er unseren Weg führt. Wer für Gott arbeitet, wer für Gott wirkt, wer sein Evangelium weiterträgt, den verlässt er nie. Und diese Gewissheit dürft ihr heute mit in diesen Tag nehmen. Lasst uns beten.

[8:01] Lieber Gott, wir dürfen wissen, dass du immer bei uns bist, dass du jeden traurigen Gedanken kennst, den wir über uns selber haben. Du schreibst es in deine Bücher im Himmel, und du bringst es einmal mit auf die Waage. Ja, wir wollen dir alles übergeben, alles aus unserem Herzen herausnehmen lassen, was dort nicht hineingehört, und nur dein Gesetz in unserem Herzen haben. Hilf, dass wir das erreichen. Amen.


Lizenz

Copyright ©2017 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.