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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ taucht Rabea Kramp tief in die Psalmen 45 bis 48 ein. Sie beleuchtet, wie Gott als sichere Burg und Zuflucht in Zeiten der Not dient und wie seine Souveränität über alle Völker und Mächte reicht. Die Predigt ermutigt dazu, in Gottesfurcht Freude zu finden und darauf zu vertrauen, dass Gott inmitten von Stürmen und Konflikten die Kontrolle behält.


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Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute lesen wir zusammen die Seite 610. Wir haben 34 Psalmen, die wir teilweise komplett, teilweise auszugsweise lesen. Und bevor wir damit anfangen, möchte ich mit euch beten.

[0:46] Lieber Gott, lieber Herr Jesus, danken dir, dass du uns lieb hast. Danken dir, dass du so ein wunderbarer Gott bist, zu dem wir aufschauen können, der uns mit seiner unendlichen Liebe umgibt. Wir freuen uns, dich eines Tages von Angesicht zu Angesicht sehen zu dürfen.

[1:10] Wir haben gestern mit Psalm 45 begonnen und haben gesehen, dass es ein Lied der Liebe ist, ein Lied über Jesus. Und wir wollen heute den letzten Vers aus diesem Psalm lesen und wieder daran denken, dass Jesus in jedem Vers gemeint ist.

[1:22] Man führt sie mit Freuden und Frohlocken, und sie ziehen ein in den Palast des Königs. Gemeint sind die Gefährtinnen, die Brautjungfern, die Braut Gottes. An die Stelle deiner Väter werden deine Söhne treten. Du wirst sie als Fürsten einsetzen im ganzen Land.

[1:40] Hier ist ein Vers, an dem wir ein bisschen sehen können, aus welchem Kontext die Söhne Korachs kommen und dass es ja vielleicht auch schon ein Königtum, Fürstentum gegeben haben muss, damit sie auch davon schreiben können. Vielleicht sind sie zur Zeit Sauls gewesen oder Davids oder vielleicht auch noch etwas später und haben diesen Psalm verfasst.

[2:02] Ich will deinen Namen verkünden allen Geschlechtern. Darum werden sich die Völker preisen immer und ewiglich. Das ist der Plan Gottes, dass sein Wort zu allen Nationen und Geschlechtern auf der Erde, zu allen Völkern getragen wird und dadurch getrieben wird. Das ist eigentlich das, worum es geht, warum wir hier sind auf dieser Welt.

[2:24] Psalm 46, dem Vorsänger, von den Söhnen Korachs, auf Alamoth, ein Lied. Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten. Ein schöner und ein wichtiger Vers.

[2:42] Gott ist ein Ort der Zuflucht. Später in dem Psalm wird Gott auch als Burg bezeichnet. In einer Burg findet man Zuflucht. Eine Burg hat dicke Mauern, sie hält Beschuss stand und Krieg und Wirren. Und Sie dürfen wissen, dass Gott so eine Burg für uns ist, dass wir flüchten dürfen in die Burg Gottes.

[3:08] Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde umgekehrt wird und die Berge mitten ins Meer sinken, wenn seine Wasser wüten und schäumen und die Berge zittern vor seinem Ungestüm. Das heißt, wenn es auf der Erde wirklich übel zugeht, wenn es in unserem Leben übel zugeht, wenn wir Stürme erleben, wenn uns Versuchungen ereilen, wenn wir wirklich in großen Problemen stecken, dann gibt es diese Burg, diese Burg Gottes, in die wir Zuflucht finden können.

[3:41] Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten. Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken. Gott wird ihr helfen, wenn der Morgen anbricht. Die Völker toben, die Königreiche wanken. Wenn er seine Stimme erschallen lässt, dann zerschmilzt die Erde.

[4:04] Hier ist die Stadt Gottes angesprochen, und es meint vor allem die himmlische Stadt, dass die Stadt, von der ja der Strom ausgeht, vom Thron Gottes. Und wenn ich diese Verse lese: "Gott ist in ihrer Mitte", dann muss ich unweigerlich daran denken, dass Gott Jesus Immanuel ist, Gott mit uns, in unserer Mitte wohnt. Und es heißt ja auch so schön im Neuen Testament, dass Jesus für alle Zeit dann in dieser Stadt mit den Erlösten aller Zeitalter leben wird. Dass er die Erde zur Mitte, zum Mittelpunkt des Universums machen wird, weil er unter denen leben möchte, die auf sein Wort gehört haben, die er erlöst hat.

[4:47] Psalm 46, Vers 8: Der Herr der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg. Hierher hat Luther sein Lied "Ein feste Burg ist unser Gott" übersetzt. Und Bach hat das vertont.

[5:08] Wie gesagt, eine Burg ist ein Zufluchtsort. Sie ist nicht zu erschüttern. Sie hat dicke, dicke Mauern, und so umgibt uns Gott auch mit seinem Schutz. Kommt her, schaut die Werke des Herrn, die Verwüstungen, die er angerichtet hat auf Erden. Der den Kriegen ein Ende macht bis ans Ende der Erde, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt. Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.

[5:38] Krieg ist nichts Schönes, und die Menschen wünschen sich eigentlich immer, dass Krieg aufhört. Krieg wird immer von wenigen angezettelt, die machthungrig sind oder die bösartig sind, aber alle Menschen leiden unter Krieg. Und nichts ist wünschenswerter, als dass Krieg aufhört.

[5:57] Seid still und erkennt, dass ich Gott bin. Wenn wir selbst aktiv werden wollen in unserem Leben und gegen Probleme ankämpfen wollen, dann ist es ratsamer, wenn wir erst Gott sprechen lassen, wenn wir Gott machen lassen, wenn wir Gott ans Werk lassen. Es gibt auch diesen wunderschönen Vers in Exodus 14, Vers 14, wo es heißt: "Der Herr wird für euch kämpfen, und ihr sollt still sein."

[6:25] Es ist manchmal das, was uns am schwersten fällt, dass wir nicht selbst etwas tun können, nicht selbst aktiv werden können, sondern dass wir warten müssen. Aber in diesem Warten liegt das Ausharren, liegt die Geduld der Heiligen und liegt die Weisheit, dass Gott eingreifen wird.

[6:42] Ich werde erhaben sein unter den Völkern, ich werde erhaben sein auf der Erde. Der Herr der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg. Hier wiederholt sich dieser Vers nochmal.

[6:55] Psalm 47, dem Vorsänger, von den Söhnen Korachs, ein Psalm. Klatscht in die Hände, ihr Völker alle! Jauchzt Gott mit fröhlichem Schall! Denn der Herr, der Höchste, ist zu fürchten, ein großer König über die ganze Erde.

[7:12] Eine ganz interessante Verbindung finden wir hier: Wir finden das Gotteslob mit Jauchzen, mit Klatschen, aber genauso auch die Furcht Gottes. Und begründet wird das Jauchzen und das Jubeln mit der Furcht, denn "der Herr, der Höchste, ist zu fürchten".

[7:31] Das heißt, in der Furcht Gottes, in der Gottesfurcht, liegt eigentlich keine Angst, sondern es liegt Freude darin. Ein Vers, der das so wunderbar zeigt, dass es eigentlich fröhliche Gottesfurcht ist, die wir haben sollen, die auch in Offenbarung 14 angesprochen wird in der dreifachen Engelsbotschaft.

[7:52] Er wird die Völker uns unterwerfen und die Nationen unter unsere Füße. Auch ein Anspielen auf die erste Engelsbotschaft in Offenbarung 14. Er wird unser Erbteil für uns wählen, den Stolz Jakobs, den er geliebt hat. Gott ist aufgefahren mit Jauchzen, der Herr mit Hörnerschall. Singt Gott Lob, singt Lob, singt unserem König Lob, singt! Denn Gott ist König der ganzen Erde. Lob singt mit Einsicht.

[8:17] Das heißt, wir sollen nicht einfach nur dahin singen und lallen, sondern wir sollen mit Verstand singen. Wir sollen, wenn wir Gott loben mit Liedern, wir sollen wirklich darüber nachdenken, welche Worte wir singen und mit Überlegung das tun.

[8:30] Gott herrscht über die Völker, Gott sitzt auf seinem heiligen Thron. Die Edlen der Völker haben sich versammelt, und das Volk des Gottes Abrahams, denn Gott gehören die Schilde der Erde. Er ist sehr erhaben.

[8:44] Wer sind die Edlen der Völker? Sind es nicht die, die erlöst sind? Sind es nicht die, die veredelt sind mit einem Charakter, den sie während ihres Lebens mit Gott veredelt haben? Und wenn Gott gehören die Schilde der Erde... In eurer Bibel steht vielleicht auch eine Übersetzungsvariante, dass die Rede die Herrscher meinen.

[9:08] Gott setzt Herrschaft ab und setzt Herrscher ein. Und auch wenn es manchmal nicht so aussieht, hat Gott trotzdem auch die weltlichen Herrscher in seinen Händen. Er hat auch Machthaber und Despoten in seinen Händen und führt auch ihr Tun. Und darauf dürfen wir uns verlassen, dass nichts auf der Erde geschieht, was Gott nicht sieht und Gott nicht weiß.

[9:36] Psalm 48, ein Lied, ein Psalm von den Söhnen Korachs. Groß ist der Herr und hoch zu loben in der Stadt unseres Gottes, auf seinem heiligen Berg. Wieder haben wir den Gedanken hier: Es wird so oft in dem Psalm die Stadt erwähnt und der heilige Berg. Vielleicht auch, weil die Söhne Korachs, weil David auch das vor Augen hatten, weil sie in Jerusalem gewohnt haben.

[9:55] Schön erhebt sich die Freude der ganzen Erde, der Berg Zion auf der Seite des Nordens, die Stadt des großen Königs. Gott hat in ihren Palästen als sichere Burg sich kundgetan. Denn siehe, die Könige hatten sich verbündet und waren miteinander herangezogen. Sie sahen, da staunten sie, sie erschraken und flohen ängstlich davon.

[10:23] Die Feinde Gottes werden in die Flucht geschlagen, und wir sind in der Burg sicher. Diese Gewissheit möchte ich euch heute mit in den Tag geben, dass ihr wissen dürft, was immer geschieht, dass ihr in Gott sicher geborgen seid. Wir möchten beten.

[10:40] Lieber Gott, wir möchten dir danken, dass du eine feste Burg bist, dass du eine Zuflucht bist und unsere Stärke. Dass du viel, viel, viel stärker bist als der Satan, und dass wir wissen dürfen, dass der Sieg auf deiner Seite immer gewiss ist. In deinem Namen. Amen.


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