In diesem Video der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ interpretiert Rabea Kramp die Psalmen 48:7-49:21. Sie beleuchtet die Endlichkeit des menschlichen Lebens und die Vergänglichkeit irdischen Reichtums im Kontrast zur ewigen Stadt Gottes. Die Sprecherin betont, dass wahre Erlösung allein durch Jesus Christus geschieht und nicht durch menschliche Werke oder Vermögen erworben werden kann. Ein zentrales Thema ist die christliche Hoffnung auf Auferstehung und das ewige Leben bei Gott.
Gott auf (m)einer Seite: Psalm 48:7-49:21
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: PsalmenPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] [Musik]
[0:32] Liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute lesen wir zusammen Psalm 48 und wollen danach Psalm 49 lesen.
[0:56] So deine Herrlichkeit in unserem Leben offenbar macht am heutigen Tag.
[1:00] Wir sind mitten im Psalm 48 und wir haben vom König gelesen, der in Zion und dem heiligen Berg thront, und wollen nun weiterlesen, wie es denen geht, die vor ihm fliehen.
[1:13] Zittern ergriff sie dort, Wehen wie eine Gebärende. Zerbricht die Tarsis-Schiffe durch einen Sturm von Osten.
[1:23] Also alle, die vor Gott Angst haben, alle, die fliehen, alle, die nicht mit Gott sind, die zittern und die haben Wehen. Diese Tarsis-Schiffe sind ja Handelsschiffe. Wir haben zum Beispiel Gold transportiert von Ofir in ferne Länder, und diese werden zerbrochen. Das war zwar etwas sehr Wichtiges, dieses Schiff, aber Gott kann all das zunichtemachen.
[1:52] Wie wir es gehört haben, so haben wir es gesehen in der Stadt des Herrn der Heerscharen, in der Stadt unseres Gottes. Gott wird sie erhalten bis in Ewigkeit.
[2:01] Das heißt, die Stadt Gottes ist eine ewige Stadt. Die Stadt Jerusalem wurde zerstört, wie wir alle wissen. Heute ist sie wieder aufgebaut, aber ein Jerusalem, das nie zerstört wurde und das nie zerstört werden wird, ist das himmlische Jerusalem. Und Gott beschützt seine Heiligen auf der Erde.
[2:24] Die Heiligen werden darin leben. Sie gedenken, oh Gott, an deine Gnade inmitten eines Tempels. Gott ist im Heiligtum, Gottes, auf seinem heiligen Berg, dort im Heiligtum. Und inmitten des Heiligtums, des Tempels, ist die Gnade Gottes, nämlich der Gnadenthron. Gottes Vergebung, wie dein Name, oh Gott, so reicht auch dein Ruhm bis an die Enden der Erde.
[2:51] Das Heiligtum ist sozusagen der Mittelpunkt, nicht nur der Stadt und des Universums, das der Wohnort Gottes. Und dort ist Dreh- und Angelpunkt. Es strahlt aus in alle Himmelsrichtungen. Deine Rechte ist voller Gerechtigkeit. Der Berg Zion freut sich, die Töchter Judas frohlocken um deiner Gerichte willen. Wenn wir auf Gottes Seite stehen, dann sind Gerichte nichts Schlimmes, sondern wir frohlocken über die Gerichte Gottes.
[3:22] Geht ringsum Zion, geht rings um sie herum, zählt ihre Türme. Türme sind ein Zeichen von Befestigung, von Macht, von Stärke, von Verteidigungsfähigkeit. Und wir sollten gehen und zählen, wie viele Türme Zion hat und feststellen, dass es eine tolle befestigte Stadt ist. Beachtet ihre Bollwerke, durchschreitet ihre Paläste, damit ihr es erzählt dem künftigen Geschlecht, dass dieser Gott unser Gott ist für immer und ewig. Er führt uns über den Tod hinaus.
[3:55] Diese tolle Hoffnung, mit der dieser Psalm endet, ist auch gleichzeitig das Thema des nächsten Psalms. Eine ganz interessante Verknüpfung von Psalm 48 und Psalm 49.
[4:10] Ein sehr ernster Psalm über die Endlichkeit. Hört dies, ihr Völker alle, euch doch auf, alle Bewohner der Welt, ihr Menschenkinder und Herren Söhne, alle miteinander, reich und arm. Mein Mund soll Weisheit reden, und das Denken meines Herzens verständlich sein. Ich will mein Ohr zu einer Gleichnisrede neigen und beim Lautenspiel ein Rätsel eröffnen.
[4:33] Warum sollte ich mich fürchten zur bösen Zeit, wenn mich die Missetat meiner Verfolger umringt? Sie verlassen sich auf ihr Vermögen und prahlen mit großem Reichtum.
[4:49] Wenn wir auf Gottes Seite sind, dann ist uns Weisheit gewiss, dann ist uns Verständigkeit gewiss für all die Gleichnisreden und Rätsel, die Gott erzählt. Jesus hat viele Gleichnisse erzählt, und wohl dem, der sie verstanden hat. Die Pharisäer, obwohl sie das Wort Gottes auswendig kannten, haben sie nicht verstanden. Sie konnten sie nicht anwenden, weil sie das Zentrum ihres Glaubens nicht verstanden haben, nämlich Jesus, weil sie den verkannt haben, der Mittelpunkt ihres Glaubens sein sollte.
[5:22] Aber wenn wir das verstanden haben, wenn Jesus in unserem Herzen wohnt, dann verstehen wir die Bibel, dann verstehen wir, was Gott hier sagen möchte. Vers 8: Doch vermag ein Bruder den anderen zu erlösen. Er kann Gott das Lösegeld nicht geben. Zu teuer ist die Erlösung ihrer Seelen. Er muss davon abstehen auf ewig.
[5:46] Wir können nicht füreinander die Sünden tragen. Der Einzige, der die Sünden tragen kann, ist Jesus.
[5:52] Ich kann meine Gerechtigkeit nicht an einem anderen schenken, und kein anderer kann mir seine Gerechtigkeit schenken.
[6:03] Die Engel wollten, als Adam und Eva Sünde gefallen waren, unbedingt für sie sterben. Sie wollten an ihrer Stelle sein. Sie wollten diesen Knoten auflösen, dieses Problem beseitigen. Aber Gott hat gesagt: Nein, es reicht nicht. Jesus muss dafür sterben. Gott selbst muss für die Sünden der Welt sterben. Das größte Opfer muss gebracht werden, damit deutlich wird, wie schrecklich die Sünde ist. Und weil auch nur dieses kostbarste Geschenk, das Gott überhaupt machen kann, ja, nur das kann Erlösung bringen.
[6:36] Die katholische Kirche hat leider genau das gemacht, was in diesem Vers 8 gesagt wird, dass man es nicht machen kann, nämlich andere erlösen, nämlich durch Ablass. Und die Reformation hat dagegen angekämpft, hat versucht, das wieder rückgängig zu machen und hat es zum Glück rückgängig gemacht, dass wieder das ursprüngliche Verständnis der Erlösung verstanden wurde von den Menschen, nämlich, weil sie das Wort Gottes dann in ihrer Sprache hatten, durch Luther und durch Weidlich und andere. Das nämlich nur und allein durch Jesus die Erlösung geschehen kann.
[7:14] Damit er für immer leben könnte, die Grube nicht sehe. Nämlich, dass es das Ziel, dass wir durch den Tod hindurchgehen können.
[7:23] Denn er sieht ja, dass die Weisen sterben, der Tor und der Narr kommen miteinander um und müssen ihr Vermögen anderen überlassen. Wir können nichts mit in den Tod hineinnehmen, nichts in das Leben nach dem Tod. Wir lassen alles hier. Wir nehmen nicht mal unsere körperliche Hülle mit, weil auch die wird Gott neu machen. Wir können einzig und allein unseren Charakter mitnehmen und unsere Liebe zu Jesus im Herzen.
[7:50] Ihr Gedanke ist, dass ihre Häuser ewig bestehen sollen, ihre Wohnungen auf alle Geschlechter hin. Sie nennen Ländereien nach ihrem Namen. Aber der Mensch in seiner Pracht bleibt nicht. Er gleicht dem Vieh, das umgebracht wird.
[8:05] Ja, die Wohnungen, die wir hier bauen auf der Erde, sie werden vergehen. Feuer, sie werden in Flammen aufgehen. Aber es gibt Wohnungen, die nicht vergehen werden, und das sind die, die Johannes in Kapitel 14, Vers 2 und 3 beschreibt, nämlich die Wohnungen, die Jesus bereitet all denen, die auf ihn hören und ihm lieb sind.
[8:26] Dieser ihr Weg ist ihre Torheit, und doch haben ihre Nachkommen Wohlgefallen an ihren Worten. Wie Schafe sinken sie ins Totenreich hinab. Der Tod weidet sie, und die Redlichen werden am Morgen über sie herrschen. Das Totenreich verzehrt ihre Gestalt, fern von ihrer Wohnung. Aber Gott wird meine Seele aus der Gewalt des Totenreichs erlösen, denn er wird mich aufnehmen.
[8:52] So eine schöne Gewissheit, die wir haben dürfen, die uns als Christen ganz besonders auszeichnet, dass wir wissen dürfen: Eines Tages wird Gott uns aus dem Grab auferwecken. Wir werden nicht weiter schlafen, sondern an dem Tag, wo Jesus wiederkommt, wird er die Toten aufwecken durch den Schall der Posaune. Und dann werden wir aus dem Schlaf erwachen und werden in die Wohnungen einziehen.
[9:16] Fürchte dich nicht, wenn einer reich wird, wenn die Herrlichkeit seines Hauses groß wird. Denn bei seinem Tod nimmt er all das nicht mit. Seine Herrlichkeit fährt ihm nicht nach. Denn er preist sich glücklich, solange er lebt, und man lobt dich, wenn es dir gut geht. Das kennen wir, oder? Dass man andere lobt, wenn es ihnen gut geht. Ein Politiker ist so lange beliebt, wie er gute Politik macht. Aber an dem Tag, wo er einen kleinen Fehler macht, ist er weg von der Bildschirmfläche. So sind Menschen leider miteinander. Aber wenn Christen miteinander umgehen, ist das anders. Christen verzeihen einander, Christen vergeben einander. Und bei Christen kann jeder neu von vorne anfangen.
[10:05] Vers 20 bis: Auch er eingehen wird bis zum Geschlecht seiner Väter, die in Ewigkeit das Licht sehen. Der Mensch, der in seiner Pracht lebt und doch ohne Einsicht ist, er gleicht dem Vieh, das umgebracht wird.
[10:19] Ein ernster Psalm, dieser Psalm 49. Und er macht uns ganz bewusst, wie endlich unser Leben und unser Tun hier auf der Erde ist, dass unser Reichtum nichts ist im Vergleich zu dem, was uns im Himmel erwartet. Nichts davon können wir mitnehmen.
[10:37] Allein, dass wir im Himmel ankommen, dass Jesus uns erlöst und wer im Himmel wirklich ankommt, das ist das Wichtige in unserem Leben. Und das wünsche ich euch, dass ihr das in eurem Herzen bewahrt und bewegt, dass ihr wirklich dann im Himmel auch jubeln dürft über euren Jesus.
[10:59] Lasst uns beten.
[11:02] Lieber Herr Jesus, wir haben erkannt, dass wir nichts wert sind und trotzdem sind wir in deinen Augen so kostbar, dass du uns erlöst hast, dass du am Kreuz gestorben bist. Ja, wir können dir das nie zurückzahlen. Wir können nur danken. Und wir möchten dich bitten, dass du uns heute an diesem Tag begleitest durch unser Leben und dass wir uns bewusst sind, dass du alles gegeben hast und wir nichts hinzutun können und wir nur das Geschenk annehmen dürfen. In deinem Namen, Amen.
[11:32] [Musik]
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