In dieser Andacht der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ führt Rabea Kramp durch die Psalmen 91, 92 und 93. Sie beleuchtet Gottes Schutz, seine Treue und seine Majestät. Dabei wird der Sabbat als Tag der Schöpfungsbetrachtung hervorgehoben und die tiefe Verwurzelung in Gott als Quelle von Stärke und ewigem Leben betont.
Gott auf (m)einer Seite: Psalm 91:5-93:4
Rabea Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: Bibel, PsalmenPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf meiner Seite". Heute lesen wir zusammen und studieren den Psalm 91 weiter, dazu Psalm 92 und beginnen sogar Psalm 93. Bevor wir in das Wort Gottes einsteigen, möchte ich mit euch beten.
[0:48] Lieber Jesus, du bist unser Schutz, du bist unsere Burg, unser Fels. Du allein kannst uns bewahren, wenn wir in großen Nöten sind, und dafür danken wir dir. Amen.
[1:05] Wir starten im Psalm 91, Vers 5: „Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt. Tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten. So wird es doch dich nicht treffen. Ja, mit eigenen Augen wirst du sehen und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird. Denn du sprichst: Der Herr ist meine Zuversicht. Den Höchsten hast du zu deiner Zuflucht gemacht. Kein Unglück wird dir zustoßen und keine Plage sich zu deinem Zelt nahen. Denn er wird seinen Engeln Befehl geben, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“
[1:48] Ein ganz wichtiger und ein ganz besonderer Psalm, der allen Mut macht, die in großen Schwierigkeiten stecken, die verfolgt werden, die nicht ein noch aus wissen. Es gab auch in der Bibel immer wieder Menschen, die genau das erlebt haben. David war einer von ihnen, aber auch die Israeliten, als sie aus Ägypten ausgezogen sind, haben genau das erlebt, dass ein Engel sie behütet hat. Die Engel haben sie begleitet auf dem Weg zum Roten Meer, haben sie durch das Rote Meer, durch das Schilfmeer begleitet. Und viele sind zu ihrer Seite gefallen. Die ganzen Ägypter in der ägyptischen Armee sind zu Tausenden im Meer umgekommen. Gott rettet seine Getreuen, wenn sie seinem Befehl gehorchen.
[2:38] „Auf den Händen werden sie dich tragen, die Engel, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.“ Ja, nicht einmal das wird uns passieren, wenn wir auf Gottes Wegen wandeln, nicht mal, dass wir uns den Fuß stoßen. „Auf den Löwen und die Otter wirst du den Fuß setzen, den jungen Löwen und den Drachen zertreten. Weil er sich an mich geklammert, darum will ich ihn retten. Ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt.“
[3:06] Gut ist es, Gottes Namen zu kennen, und so wichtig, denn wenn wir Gottes Namen kennen, dann werden wir einmal auf der neuen Erde Gottes Namen auch auf unseren Stirnen tragen.
[3:15] „Ruft er mich an, so will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn befreien und zu Ehren bringen. Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil.“
[3:27] Gott verheißt all jenen, die ihm folgen und an ihn glauben, ein langes Leben und dass sie sein Heil schauen. Das heißt, dass sie das ewige Leben sehen werden, dass sie ja in Gottes ewigem Reich leben dürfen, und dieses Leben nimmt kein Ende, das wissen wir.
[3:47] Psalm 92. „Ein Psalmlied für den Sabbattag. Gut ist es, dem Herrn zu danken und deinen Namen zu besingen, du Höchster, am Morgen deine Gnade zu verkünden und in den Nächten deine Treue auf der zehnseitigen Laute und der Harfe mit dem Klang der Zither.“
[4:10] Ein Psalmlied für den Sabbattag, das ist etwas Besonderes.
[4:13] Wir begehen ja den Sabbat als den Tag der Schöpfung, um die Schöpfung Gottes zu betrachten, um das Werk Gottes, das er so wundervoll gemacht hat, zu loben und Gott dafür zu danken, dass er einfach die Schöpfung so herrlich gemacht hat. Und umso schöner ist es, wenn wir den Sabbat genau dazu nutzen, wenn wir nicht drinsitzen, wenn wir nicht den Sabbat verschlafen, sondern dass wir wirklich raus in die Natur gehen und uns an der Schöpfung freuen.
[4:46] „Denn du hast mich erfreut, Herr, durch dein Tun, und ich juble über die Werke deiner Hände. Herr, wie sind deine Werke so groß! Deine Gedanken sind sehr tief.“
[4:58] Also, Gottes Werke sind so wunderbar, so groß, aber genauso monumental sind Gottes Gedanken. Sie sind tief, sie sind einfach sehr ergreifend, wenn man über Gott nachdenkt.
[5:08] „Ein unvernünftiger Mensch erkennt das nicht, und der Törichte begreift es nicht. Das Neue Testament drückt es so aus, dass Geistliches geistlich beurteilt werden muss. Wenn die Gottlosen sprossen wie das Gras und alle Übeltäter blühen, so ist es doch nur, damit sie für immer vertilgt werden. Du aber, Herr, bist auf ewig erhaben.“
[5:30] Dieser Kontrast: Wir Menschen vergehen, wir werden einmal ins Grab gehen, aber der, der ewig bleibt, das ist Gott.
[5:39] „Denn siehe, Herr, deine Feinde, siehe, deine Feinde kommen um. Alle Übeltäter sollen zerstreut werden. Aber mein Horn erhöhst du wie das eines Büffels.“
[5:52] Das Horn ist in der Bibel immer wieder ein Symbol für Macht und Stärke.
[5:58] Und hier heißt es weiter: „Ich bin übergossen mit frischem Öl.“
[6:01] Das erinnert uns an die Salbungen von Königen oder von Priestern, wo das Öl über den Kopf, durch den Bart bis auf den Gewandsaum geflossen ist. So wird Gott auch uns erhöhen, wenn wir bei ihm bleiben.
[6:20] „Mein Auge wird mit Freuden herabschauen auf die, die mir auflauern, und mein Ohr wird mit Freuden hören vom Geschick der Bösen, die sich gegen mich erheben. Der Gerechte wird sprossen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.“
[6:35] Das sind zwei sehr interessante Bäume, die hier erwähnt werden. Der Palmbaum ist ein Baum, der in der Wüste wächst. In der Wüste braucht ein Baum tiefe Wurzeln, überhaupt um überhaupt an Wasser zu kommen. Und die Zeder steht hoch auf hohen Bergen, ist sehr erhaben, ist Wind und Wetter ausgesetzt, ist ein sehr stolzer Baum. Und diese beiden Komponenten, die tiefen Wurzeln, das tief Verwurzelte Sein in Gott und die Erhöhung, die Gott denen schenkt, die ihm folgen, das sind zwei Aspekte, die der Psalm betonen möchte.
[7:11] „Die gepflanzt sind im Haus des Herrn, sie werden gedeihen in den Vorhöfen unseres Gottes.“
[7:16] Das erinnert uns an die Aussage im Psalm 1 und führt hier auch wieder die Heiligtumssprache ein. In fast jedem Psalm können wir die Heiligtumssprache finden.
[7:28] „Noch im Alter tragen sie Frucht, sind saftvoll und frisch.“
[7:34] So war Mose. Er war im Alter immer noch voller Kraft, er war so stark, dass er das Volk Gottes führen konnte.
[7:40] „Um zu verkünden, dass der Herr gerecht ist. Er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm.“
[7:48] Gott ist gut zu aller Zeit. Gott ist niemals unrecht.
[7:52] Psalm 93. „Der Herr regiert als König. Er hat sich mit Majestät bekleidet. Der Herr hat sich bekleidet, er hat sich umgürtet mit Macht. Auch der Erdkreis steht fest und wird nicht wanken.“
[8:07] Dieser erste Vers allein enthält viele Dinge, die in vielen anderen Psalmen auch erwähnt werden. Wir lesen sehr oft in den Psalmen, meist so als eine Art Überschrift: „Der Herr regiert als König“ oder „Der Herr ist König“. Wir lesen auch öfter, dass er sich mit Majestät bekleidet hat. Und wir lesen auch oft, dass der Erdkreis, die Erde, fest steht und nicht wanken wird, warum? Weil sie in Gottes Händen ist.
[8:36] „Dein Thron steht fest von Anbeginn. Von Ewigkeit her bist du. Gott war schon immer, und sein Thron ist auch ewig. Die Wasserströme brausen, Herr, ja, die Wasserströme brausen stark, die Wasserströme schwellen mächtig an. Doch mächtiger als das Brausen großer Wasser, mächtiger als die Meereswogen ist der Herr in der Höhe.“
[8:55] Der Gott, dem wir dienen, der ist überall. Er steht über allem, er ist mächtig. Und diesem Gott wollen wir danken, dass er uns heute segnen möchte.
[9:06] Lasst uns beten.
[9:09] Herr, lieber Gott, du bist so erhaben, du bist ein mächtiger Gott. Du hältst das ganze Universum in deiner Hand, du hältst die Erde in deiner Hand, du hältst jeden einzelnen Menschen in deiner Hand und auch uns heute an diesem Tag. Wir wollen dich bitten, dass du unser Leben führst und unsere Schritte und unsere Worte lenkst und bei uns bist in allem, was wir heute tun, denken und sagen.
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