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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Rabea Kramp führt uns durch die Psalmen 93:5, 94 und 95:1-7 und beleuchtet Gottes Rolle als sichere Burg und gerechter Richter. Sie ermutigt dazu, in Bedrängnis auf Gottes Beistand zu vertrauen und Seine Züchtigung als Weg zur Erkenntnis zu verstehen. Das Video ruft zur Anbetung des Schöpfers auf und mahnt, die Herzen offen für Gottes Wort zu halten, um Seine verwandelnde Kraft zu erfahren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite". Heute lesen wir zusammen die Seite 639, beenden den Psalm 93 und wollen Psalm 94 und 95 lesen. Lasst uns beten.

[0:49] Wir danken dir, ja, dass du unsere Burg bist und unser Fels, ein Ort, an dem wir uns bergen können, wenn wir Zuflucht suchen, wenn wir dich wirklich brauchen. Und danke, dass wir in Nöten immer auf dich zählen können, dass du uns nie alleine lässt.

[1:08] Wir lesen den letzten Vers aus Psalm 93, das ist Vers 5: „Seine Zeugnisse sind sehr zuverlässig; deinem Haus geziemt Heiligkeit, Herr, für alle Zeiten.“ Das Haus Gottes, das ist das Heiligtum, das es auch im Himmel gibt. Und diesem Haus geziemt Heiligkeit. Es ist ein heiliges Haus, weil Gottes Gegenwart dort thront im Allerheiligsten, über den Zeugnissen, über den Geboten, die der Charakter Gottes sind.

[1:41] Psalm 94: „Du Gott der Rache, Herr, Gott der Rache, leuchte hervor! Erhebe dich, du Richter der Erde, gib den Hochmütigen ihren Lohn! Wie lange sollen die Gottlosen, Herr, wie lange sollen die Gottlosen frohlocken? Sie halten viele freche Reden, stolz erheben sich alle Übeltäter. Sie zertreten und unterdrücken dein Erbteil. Witwen und Fremdlinge erwürgen sie und ermorden Waisen. Und dann sagen sie: ‚Der Herr sieht es nicht, und der Gott Jakobs achtet nicht darauf.‘“

[2:16] Das Volk Gottes und auch einzelne Gläubige wurden immer wieder in allen Zeitaltern bedrängt. Und diese Verse sind ja ein Beispiel dafür, wie die Unterdrücker denken, wie sie tun, wie sie reden, wie frech sie reden, dass sie die Gläubigen zertreten unter ihren Füßen. Immer wieder finden wir diese Aussagen in der Bibel, auch in prophetischen Kapiteln im Buch Daniel. Und hier werden wir dann ein bisschen einen Einblick bekommen in die Gedanken dieser Menschen, die nämlich sagen: „Der Herr sieht es nicht, was wir tun.“ Aber sie gehen irre in dieser Annahme, denn Gott sieht alles. Gott sieht alles, was auf dieser Welt geschieht, das Gute, aber auch das Schlechte. Und wir dürfen wissen: Wenn wir bedrängt sind und wir vielleicht Dinge aushalten müssen und uns fragen: „Wo ist Gott in dieser Situation? Hilft er mir nicht? Sieht er nicht mein Elend?“, dann dürfen wir wissen: Doch, Gott sieht das, er kennt es ganz genau. Und er möchte uns helfen und er wird uns helfen. Er mutet uns nur so viel zu, wie wir aushalten können. Und wir lesen am Anfang dieses Psalms, dass Gott sich erheben wird als Richter. Ganz oft lesen wir diese Aussage, dass Gott aufstehen wird und richten wird.

[3:40] Vers 8: „Nehmt doch Verstand an, ihr Unvernünftigen unter dem Volke! Ihr Toren, wann wollt ihr einsichtig werden? Der das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht hören? Der das Auge gebildet hat, sollte der nicht sehen? Der die Völker züchtigt, sollte der nicht strafen? Er, der die Menschen Erkenntnis lehrt, der Herr erkennt die Gedanken der Menschen, dass sie nichtig sind.“ Gott kann unsere Gedanken lesen, bevor wir sie ausgesprochen haben. „Wohl dem Mann, den du, Herr, züchtigst und den du aus deinem Gesetz belehrst!“

[4:43] Der Vers 10 und Vers 12 können wir einmal gegeneinander oder übereinander legen. Können wir etwas Schönes dort herausfinden. Es spricht beide Male vom Züchtigen und dann davon, dass der Mensch Erkenntnis gelehrt bekommt oder durch das Gesetz belehrt wird. Das heißt, diese beiden Verse sind parallel und das Züchtigen heißt nichts anderes als Erkenntnis zu erlangen oder Belehrung aus dem Gesetz. Züchtigung ist in unserem Kopf ganz oft notiert mit etwas Negativem, dass wir bestraft werden oder ganz streng erzogen werden. Aber Gott sagt: „Nein, Züchtigung bedeutet eigentlich, dass du Erkenntnis bekommst von mir.“ Und das ist ja nichts, was wir uns nicht wünschen wollen würden, dass wir von Gott Erkenntnis erlangen.

[5:35] Vers 13: „Um Ruhe zu geben vor den Tagen des Unglücks, bis dem Gottlosen die Grube gegraben wird. Denn der Herr wird sein Volk nicht verstoßen und seinen Erbteil nicht verlassen. Denn zur Gerechtigkeit kehrt das Gericht zurück, und alle von Herzen Aufrichtigen werden ihm folgen.“ „Wer steht mir bei gegen die Bösen? Wer tritt für mich ein gegen die Übeltäter?“ Ja, das ist die Frage: Haben wir einen Mittler, der für uns eintritt, der uns Recht schafft? Das ist Michael, das ist der Fürst, das ist Jesus, das ist unser Fürsprecher. „Wäre der Herr nicht meine Hilfe gewesen, wenig fehlte und meine Seele hätte in der Totenstille gewohnt. Sooft ich aber sprach: ‚Mein Fuß ist wankend geworden‘, hat deine Gnade, Herr, mich gestützt. Bei den vielen Sorgen in meinem Herzen erquickten deine Tröstungen meine Seele.“ Das sind zwei ganz besondere Verse, wie ich finde. Verse, die man ja in schweren Zeiten lesen kann und die einem Trost spenden. Wenn der Fuß wankt, dann stützt einen Gott. Und wenn man viele Sorgen im Herzen hat, dann erquickt Gott einen mit Tröstungen. Und diese Dinge finden wir in der Bibel: die Stütze und den Trost. „Sollte der Thron des Verderbens mit dir Gemeinschaft haben, der Unheil schafft durch Gesetz? Sie rotten sich zusammen gegen die Seelen der Gerechten und verurteilen unschuldiges Blut. Aber der Herr ist meine sichere Burg geworden, mein Gott, der Fels, bei dem ich Zuflucht gefunden habe. Und er lässt ihr Unrecht auf sie selber zurückfallen, und er wird sie durch ihre eigene Bosheit vertilgen. Der Herr, unser Gott, wird sie vertilgen.“

[7:35] Ganz oft lesen wir in der Bibel, dass das Unrecht, das die Menschen anrichten, dass es am Ende auch sie zurückfällt. Der bekannteste Spruch dazu ist: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“ Und das wird auch sich im großen Gericht am Ende der Welt so ereignen.

[7:44] Psalm 95: „Kommt, lasst uns dem Herrn zujubeln und jauchzen dem Fels unseres Heils! Lasst uns ihm begegnen mit Lobgesang und ihm zu jauchzen! Denn der Herr ist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. In seiner Hand sind die Tiefen der Erde und die Gipfel der Berge gehören ihm. Sein ist das Meer, denn er hat es gemacht, und seine Hände haben das Festland bereitet. Kommt, lasset uns anbeten und uns beugen, lasst uns niederfallen vor dem Herrn, unserem Schöpfer!“ Der Grund, der uns hier genannt wird für die Anbetung, das ist die Schöpfung. Und das lesen wir auch in Offenbarung 14, ein so wichtiges Kapitel, was uns auch zur Anbetung aufruft und dass auch die Anbetung mit der Schöpfung begründet. „Denn er ist unser Gott, und wir sind das Volk seiner Weide, Gottes unser Hirte, und die Schafe seiner Hand. Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht wie bei der Herausforderung am Tag der Versuchung in der Wüste.“ Wir sollen Gott gehorchen, wir sollen unsere Herzen ihm geben, dass sie nicht verstockt werden. Denn mit verstockten Herzen kann Gott nicht arbeiten. Sie sind fest, sie sind hart. Aber solange unsere Herzen weich sind und empfänglich für Gottes Wort und für die leise Stimme des Heiligen Geistes, dann kann Gott an uns wirken und uns verändern und uns ins Gewissen reden. Wir wollen dafür beten, dass wir heute ein weiches Herz haben. Mach, Jesus, lass unsere Herzen weich sein, lass sie formbar sein durch den Heiligen Geist und gib, dass wir immer unsere Herzen aufmachen für dein gutes Wort. In deinem Namen. Amen.


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