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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Christopher Kramp führt in dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ durch Richter 3:27-4:17. Er beleuchtet die Befreiung Israels durch Richter Ehud und später durch die Prophetin Debora und Barak. Kramp betont die Wichtigkeit, auf Gottes prophetische Weisung zu vertrauen und Sünden konsequent aus dem Leben zu entfernen, um Gottes Führung in allen Kämpfen zu erfahren.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:30] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf (m)einer Seite“, heute mit Seite 275. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir wissen dürfen, dass Jesus unser Retter und Richter ist, dass auf ihm der Geist geruht hat und dass er erfüllt und gesalbt mit dem Heiligen Geist jetzt im himmlischen Heiligtum als unser Hohepriester dient und dass er von seinem Geist uns abgibt. Und Herr, wir möchten dich bitten, dass, wenn wir heute dein Wort lesen, dass du durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:15] Wir sind in Richter Kapitel 3. Es geht um die Geschichte von Richter Ehud, der den Moabiterkönig, den dicken Moabiterkönig, ermordet hat und jetzt zum Kampf aufrufen wird. In Vers 27 heißt es: „Und als er heimkam, ließ er ein Schofarhorn auf dem Berg Ephraim blasen. Und die Söhne Israels zogen mit ihm vom Bergland herab, und er vor ihnen her und sprach zu ihnen: Folgt mir nach, denn der Herr hat die Moabiter, eure Feinde, in eure Hand gegeben.“

[1:49] „Sie zogen hinab ihm nach und besetzten die Pforten des Jordan gegen Moab und ließen niemand hinüber. Und sie schlugen die Moabiter zu jener Zeit, etwa 10.000 Mann, alle starke und tapfere Männer, sodass nicht einer entkam. So wurden zu jener Zeit die Moabiter unter die Hand Israels gebracht, und das Land hatte Ruhe 80 Jahre lang. Nach ihm trat Schamgar auf, der Sohn Anats. Er schlug 600 Philister mit einem Rinderstecken, und auch er rettete Israel.“

[2:23] Also, hier waren es jetzt Feinde im Westen, zuvor ja im Osten und Südosten. Es ist übrigens vielleicht interessant zu erwähnen, dass möglicherweise nicht alle Richter chronologisch aufeinander folgten, sondern es teilweise hier Überlappungen gab. Das wird ganz deutlich, wenn man dann all die Jahre, die in dem Richterbuch addiert und dann vergleicht mit anderen chronologischen Angaben in den Büchern des Alten Testamentes, dann bedeutet das, dass einige sich überlappt haben, dass also viele dieser Konflikte auch nicht immer ganz Israel betreffen, sondern teilweise einzelne Stammesgebiete, die hier aber natürlich nacheinander berichtet werden.

[3:03] „Als aber Ehud gestorben war, taten die Kinder Israels wieder, was böse war in den Augen des Herrn. Da verkaufte sie der Herr in die Hand Jabins, des Königs der Kanaaniter, der in Hazor regierte, und sein Heerführer war Sisera, der in Haroscheth-Gojim wohnte.“ Einige dieser Kanaaniter waren ja durch Josua und dessen Generation ermordet und ausgerottet worden. Es gab noch einige übrig geblieben waren, und die sich jetzt gegen die Israeliten wandten. Zuvor waren sie tributpflichtig gewesen. Die Israeliten glaubten, alles unter Kontrolle zu haben.

[3:35] Aber wenn wir mit Dingen spielen und meinen, sie unter Kontrolle zu haben, von denen Gott sagt, dass sie aus unserem Leben völlig entfernt werden müssen, dann müssen wir damit rechnen, dass sie später, wenn sie wieder erstarkt sind, unser Leben sehr schwer beeinträchtigen. Lasst uns Sünde aus unserem Leben ganz entfernen und nicht mit ihr spielen.

[3:54] „Da schrien die Kinder Israels zum Herrn, denn er hatte 900 eiserne Streitwagen. Er unterdrückte die Kinder Israels mit Gewalt 20 Jahre lang. Und Debora, eine Prophetin, die Frau Lappidots, richtete Israel zu jener Zeit.“

[4:08] Dieser Vers, um deutlich zu machen, dass der Geist der Weissagung, die Gabe der biblischen Prophetie in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament keinesfalls auf Männer beschränkt ist. Es gibt Propheten sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament und auch in der jüngsten Zeit, ja, in der jüngeren Kirchengeschichte. „Und die saß unter der Debora-Palme zu Gericht zwischen Rama und Bethel auf dem Bergland Ephraim. Und die Kinder Israels kamen zu ihr hinauf vor Gericht. Und sie sandte hin und ließ Barak, den Sohn Abinoams, von Kedesch-Naftali, und sprach zu ihm: Hat nicht der Herr, der Gott Israels, geboten: Gehe hin und zieh auf den Berg Tabor und nimm 10.000 Mann von den Söhnen Naftalis und von den Söhnen Sebulons?“ Dieser Barak ist von Kedesch-Naftali, das heißt, er ist aus dem Norden.

[5:07] Das Problem hier ist auch ein Feind im Norden. Hazor liegt ebenfalls im Norden, im Gebiet von Naftali. Entsprechend sollten die Stämme, die dort insbesondere wohnten, Naftali und Sebulon, jetzt die Hauptlast des Kampfes tragen. Was wir sehen, ist auch, dass jeweils die Stämme meistens eher beteiligt sind an den Kämpfen im Richterbuch, die auch tatsächlich dort wohnten, wo die Feinde agierten. Ein Hinweis darauf, dass Probleme auch dort bekämpft werden müssen, wo sie wirklich sind, auch mit den Ressourcen, die dort zur Verfügung stehen.

[5:38] „Denn ich will Sisera, den Heerführer Jabins, mit seinen Streitwagen und mit seinem Heer, zu dir an den Bach Kischon ziehen lassen und ihn in deine Hand geben.“ „Barak aber sprach zu ihr: Wenn du mit mir gehst, so will ich gehen; gehst du aber nicht mit mir, so gehe ich nicht. Da sprach sie: Ich will freilich mit dir gehen, aber der Ruhm des Feldzuges, den du unternimmst, wird nicht dir zufallen, denn der Herr wird Sisera in die Hand einer Frau verkaufen. Und Debora machte sich auf und zog mit Barak nach Kedesch. Und Barak rief Sebulon und Naftali nach Kedes und zog mit 10.000 Mann Fußvolk hinauf. Auch Debora zog mit ihm hinauf.“

[6:17] „Heber aber, der Keniter, hatte sich von den Söhnen Hobabs, des Schwiegervaters Moses, der auch an anderer Stelle Jetro genannt worden ist, getrennt und hatte sein Zelt bei der Terebinthe von Zaanaim bei Kedesch aufgeschlagen.“ Dieser Vers ist hier so eingeschoben, um die stetige Entwicklung in der Geschichte besser verstehen zu können. „Und es wurde dem Sisera berichtet, dass Barak, der Sohn Abinoams, auf den Berg Tabor gezogen sei. Da rief er alle seine Streitwagen, 900 eiserne Streitwagen, das ganze Volk, das mit ihm war, von Haroscheth-Gojim an den Bach Kischon. Debora aber sprach zu Barak: Mach dich auf! Denn dies ist der Tag, an dem der Herr den Sisera in deine Hand gegeben hat. Ist nicht der Herr vor dir ausgezogen? Da stieg Barak vom Berg Tabor hinunter und die 10.000 Mann hinter ihm her.“

[7:10] Gott will für uns kämpfen, wenn wir auf den Rat des Geistes der Weissagung, des Propheten, der Prophetin vertrauen und das tun, was uns die Prophetie sagt, dann dürfen wir wissen, dass Gott auch uns vorangeht. „Und der Herr brachte Sisera samt allen seinen Streitwagen und seinem ganzen Heer durch die Schärfe des Schwertes vor Barak in Verwirrung, so dass Sisera von seinem Streitwagen sprang und zu Fuß floh. Barak aber jagte den Streitwagen und dem Heer nach bis nach Haroscheth-Gojim. Und das ganze Heer Siseras fiel durch die Schärfe des Schwertes, so dass nicht einer übrig blieb. Sisera aber floh zu Fuß zum Zelt Jaels, der Frau Hebers, des Keniters, denn Jabin, der König von Hazor, und das Haus Hebers, des Keniters, hatten Frieden miteinander.“

[8:02] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, da möchten wir von Herzen Dank sagen, dass du auch heute in schwierigen Zeiten ein Wort zu sprechen, dass auch wir heute auf den Geist der Weissagung zurückgreifen können, dass deine prophetische Weisung auch für uns heute zur Verfügung steht. Und dass wir im Glauben wissen dürfen, dass du uns voranziehst in alle Kämpfe, in die du uns führst. Dafür danken wir dir und bitten dich, dass du uns hilfst, dass wir diesen Geist der Weissagung, diese prophetischen Informationen, die du uns in deinem Wort schenkst, dass wir sie auch wirklich nutzen und sie schätzen, nicht verachten, sondern danach leben aus jedem Wort, das du uns gegeben hast, das ist in der Bibel, das im Geist der Weissagung. Dafür danken wir dir. Im Namen Jesu. Amen.


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