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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


Diese Episode von „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Richter Kapitel 3 und die wiederkehrenden Zyklen von Israels Abfall, Unterdrückung und göttlicher Rettung. Christopher Kramp thematisiert die Gefahren der Vermischung von Gläubigen und Ungläubigen und wie Gott durch Richter wie Otniël und Ehud Befreiung schenkt. Die Geschichte dient als Vorbild für den Retter Jesus Christus, der durch den Heiligen Geist wahre Freiheit bringt.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu „Gott auf meiner Seite“, heute mit Richter 3:4-26. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir nichts für die Zukunft zu befürchten haben, es sei denn, dass wir vergessen, wie du uns in der Vergangenheit geführt hast. Schenke uns ein Interesse an unserer eigenen Geschichte, der Geschichte des Volkes Gottes durch all die Jahrhunderte, damit wir sehen, wie du sie geführt hast, damit wir aus ihren Fehlern lernen, aus ihren Siegen Ermutigung bekommen für alles das, was heute an diesem Tag von uns liegt. Wir möchten dich bitten, dass du, der lebendige Gott, durch deinen Geist jetzt zu uns sprichst durch dein Wort. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:22] Wir sind in Richter Kapitel 3. Es geht darum, dass Gott eine Reihe von Völkern in Kanaan nicht schnell vertrieb, damit auch die nächste Generation erfahren würde, was es heißt, sich auf Gott verlassen zu müssen im Kampf gegen andere Völker.

[1:38] Wir lesen den Vers 4: „Und sie dienten dazu, dass Israel durch sie geprüft wurde, damit es sich zeigt, ob sie den Geboten des Herrn folgen würden, die er ihren Vätern durch Mose geboten hatte.“ Als nun die Söhne Israels mitten unter den Kanaanitern, Hethitern, Amoritern, Perisitern, Hewitern und Jebusitern wohnten, da nahmen sie deren Töchter zu Frauen und gaben ihre Töchter deren Söhnen und dienten ihren Göttern.

[2:07] Genau dasselbe Problem, was knapp 1000 Jahre zuvor, über 1000 Jahre zuvor, sogar die Gottessöhne vor der Sintflut gemacht haben, als sich die Gläubigen mit den Ungläubigen vermischten und so irgendwann die ganze Welt von Frevel erfüllt war, so sehr, dass nach einiger Zeit Gott die Sintflut bringen musste. Wir sehen, dass bestimmte Prinzipien immer und immer wieder auftauchen in der Bibel. Der Satan arbeitet nach denselben Prinzipien. Auch dies ist nicht die letzte Geschichte, wo eine solche Vermischung von Gläubigen und Ungläubigen schlimme Katastrophen heraufbeschwört. Es wird uns immer und immer wieder noch in den folgenden Monaten und Jahren begegnen, wenn wir gemeinsam die Bibel hindurch studieren. Noch bis in die heutige Zeit sehen wir, dass dieses Problem der Mischehen und der Verbindung von Gläubigen und Ungläubigen ein großes Problem ist für den Fortschritt des Werkes Gottes.

[3:06] Und die Kinder Israels taten, was böse war in den Augen des Herrn, und sie vergaßen den Herrn, ihren Gott, und dienten den Baalen und Ascheren. Da entbrannte der Zorn des Herrn über Israel, und er verkaufte sie unter die Hand Kuschans-Rischatajims, des Königs von Aram-Naharajim. Und die Kinder Israels dienten Kuschan-Rischatajim acht Jahre lang.

[3:30] Da schrien die Kinder Israels zum Herrn, und der Herr erweckte den Kindern Israels einen Retter, der sie befreite: Otniël, den Sohn des Kenas, des jüngsten Bruders Kalebs. Und der Geist des Herrn kam über ihn, und er richtete Israel und zog aus zum Kampf. Und der Herr gab Kuschan-Rischatajim, den König von Aram-Naharajim, in seine Hand, so dass seine Hand über Kuschan-Rischatajim mächtig wurde.

[3:56] Da kam dieser Feind aus dem Norden, aus dem heutigen Nordsyrien, vermutlich Nordostsyrien, aus dem Gebiet des oberen Euphrat, dem Ort Mesopotamien, und kämpfte gegen die Israeliten und unterdrückte sie. Und Gott gab seinen Geist auf einen Mann.

[4:19] Und hier sehen wir ein interessantes Prinzip: Gott rettet, indem er seinen Geist sendet. Hier war ein Retter, der vom Geist Gottes erfüllt war und so das Volk in die Freiheit führte.

[4:32] Das Ganze war und ist ein Vorbild auf den Retter schlechthin, auf dem der Geist ruhen sollte, wie in Jesaja 42 steht, Jesaja 61, und wie sich dann in Lukas 3 und Lukas 4 sich deutlich erfüllt. Die Verse zeigen, wie Jesus der Retter ist, der vom Heiligen Geist gesalbt das Volk in die Freiheit führt, nämlich alle Menschen, die an ihn glauben und seinen Heil und Anspruch nehmen.

[5:04] Da hatte das Land 40 Jahre lang Ruhe, und Otniël, der Sohn des Kenas, starb. Und die Kinder Israels taten wieder, was böse war in den Augen des Herrn.

[5:12] Da stärkte der Herr den König der Moabiter gegen Israel, weil sie taten, was in den Augen des Herrn böse war. Und er sammelte um sich die Ammoniter und Amalekiter und zog hin und schlug Israel und nahm die Palmenstadt ein. Diesmal waren es mehr Feinde von Osten und Südosten und Süden, und sie eroberten sogar jetzt nicht nur Gebiete im Osten an Land, sondern sogar bis nach Jericho.

[5:37] Und die Kinder Israels dienten Eglon, dem König von Moab, 18 Jahre lang. Da schrien die Kinder Israels zum Herrn, und der Herr erweckte ihnen einen Retter: Ehud, den Sohn Geras, einen Benjaminiter, der linkshändig war. Und die Kinder Israels sandten durch ihn den Tribut an den König von Moab. Dann machte sich Ehud ein zweischneidiges Schwert, eine Spanne lang, und gürtete es unter seinem Gewand an seine rechte Hüfte, dort, wo man ihn nicht kontrollieren würde.

[6:03] Ehud überbrachte dem König von Moab den Tribut. Eglon aber war ein sehr fetter Mann.

[6:08] Als er nun die Überreichung des Tributes vollzogen hatte, ließ er die Leute gehen, die den Tribut getragen hatten. Er selbst aber kehrte um bei den Götzenbildern von Gilgal und sprach zum König: „Ich habe dir, König, ein Geheimnis zu sagen.“ Er sprach: „Schweig!“ Und alle, die um ihn her standen, gingen von ihm hinaus. Da kam Ehud hinein.

[6:26] Er war saß in seinem kühlen Obergemach, das für ihn allein bestimmt war, und sprach: „Ein Wort Gottes habe ich an dich.“ Da stand er von seinem Thron auf. Ehud griff mit seiner linken Hand zu, nahm das Schwert von seiner rechten Hüfte und stieß es ihm in den Bauch, so dass auch der Griff der Klinge hineinfuhr und das Fett sich um die Klinge schloss.

[6:47] Denn er zog das Schwert nicht aus seinem Bauch, so dass es ihm hinten hinaus ging. Danach ging Ehud hinaus in den Vorraum und schloss die Tür des Obergemachs hinter sich zu und verriegelte sie. Als er nun hinausgegangen war, kamen die Diener. Als sie sahen, dass die Türen des Obergemachs verschlossen waren, sprachen sie: „Gewiss bedeckt er seine Füße in dem kühlen Gemach.“ Und sie warteten so lange, bis sie sich dessen schämten. Und als niemand die Tür ins Obergeschoss aufmachte, dann nahmen sie den Schlüssel und schlossen auf. Und siehe, da lag ihr Herr tot auf dem Boden.

[7:23] Ehud aber war entkommen, während sie so zögerten, und ging an den Götzenbildern vorüber und entkam nach Seïra.

[7:28] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, bitte bewahre uns davor, dass wir falsche Allianzen, falsche Kompromisse, falsche Bündnisse eingehen mit der Welt. Bewahre uns davor, dass wir den Fehler machen, den die Israeliten in dieser Zeit, den Fehler, den die Menschen vor der Sintflut gemacht haben. Gib, dass wir uns sehr deutlich bewusst machen, wie wir leben sollen im Alltag, und dass wir unter keinen Umständen Kompromisse mit der Sünde machen. Herr, das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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