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Tägliche Andachten

Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgenden Serien:


In dieser Folge der Serie „Gott auf (m)einer Seite“ beleuchtet Christopher Kramp Richter 5:16-6:6. Er analysiert die unterschiedlichen Reaktionen der israelitischen Stämme im Kampf gegen die Kanaaniter und die mutige Tat Jaëls. Der Sprecher betont, wie das Abwenden von Gott zu Schwäche führt, während Hingabe zu Sieg und einem immer heller werdenden Leben wie der Sonnenaufgang führt. Abschließend wird die erneute Unterdrückung Israels durch die Midianiter als Folge ihres Ungehorsams thematisiert.


Weitere Aufnahmen

Serie: Gott auf (m)einer Seite

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Transkript

[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu "Gott auf (m)einer Seite", heute mit Seite 277. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich loben. Wir möchten dir danke sagen, dass du so gut zu uns bist, dass du jeden Tag aufs Neue zu uns sprichst, dass wir aus deinem Wort leben können und dass du uns auch in schwierigen Situationen des Lebens aufrechterhältst und stärkst. Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist dein Wort zu uns sprichst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[1:03] Wir sind in Richter Kapitel 5, im Siegeslied der Debora und des Baraks, nach dem großen Sieg über die Kanaaniter. In Vers 16 heißt es: „Warum bist du zwischen den Hürden geblieben, um das Flötenspiel bei der Herde zu hören? An den Bächen Rubens gab es schweren Herzens Erwägungen.“ Beim Stamm Ruben hat man lange hin und her überlegt, ob man ein Kontingent schicken soll, so wie andere Stämme, die wir gestern in der Aufzählung gesehen haben. Im Stamm Ruben hat man sich entschieden, dann lieber nicht zu gehen. Wie oft geschieht es in unserem Leben, dass wir hin und her überlegen, ob wir uns einsetzen sollen für das Werk Gottes oder vielleicht nicht. Würden wir eine bessere Entscheidung treffen als der Stamm Ruben? Gilead verblieb jenseits des Jordan. „Und Dan, warum hielt es sich bei den Schiffen auf? Asser saß am Ufer des Meeres und verblieb an seinen Buchten.“ Da gab es mehrere, die zugeschaut haben, die sich nicht eingesetzt haben, die nicht investiert haben in den Sieg des Volkes Gottes.

[2:15] „Sebulon aber ist das Volk, das sein Leben dem Tod preisgibt, auch Naphtali auf den Anhähen des Feldes.“ Während einige zurückblieben und sich nicht eingesetzt haben, gab es andere, die an vorderster Front gekämpft haben, die sich eingesetzt haben, die so in dem Fall sogar ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben für den Sieg. „Die Könige kamen und kämpften. Da kämpften die Könige der Kanaaniter bei Taanach, am Wasser von Megiddo. Beute in Silber machten sie nicht. Die Sterne am Himmel kämpften mit. Von ihren Bahnen kämpften sie gegen Sisera. Der Bach Kischon riss sie weg, der uralte Bach, der Bach Kischon. Meine Seele, tritt kräftig auf! Da stampfen die Hufe der Rosse vom Jagen, die mich jagen. Verflucht sei nun die Stadt Meroz, sprach der Engel des Herrn. Ja, verflucht, verflucht seien ihre Bürger, weil sie dem Herrn nicht zur Hilfe gekommen sind, dem Herrn zur Hilfe mit den Helden.“

[3:16] Dort haben damals nicht nur Stämme Israels gekämpft, sondern Gott hat mit ihnen gekämpft. Und so heißt es, verflucht seien diejenigen, die diese Gelegenheit, mit Gott zusammenzuarbeiten, nicht genutzt haben, die einfach zurückgeblieben sind und die Gelegenheit nicht wahrgenommen haben, eine kostbare Erfahrung zu machen in einer schwierigen Situation mit Gott. Lasst uns dann, wenn die Krisen unseren Alltag, unsere Familien, unsere Gemeinden erschüttern, nicht zurückbleiben, nicht auf dem Zuschauerplatz bleiben, sondern uns einsetzen, wissend, dass Gott selbst mit uns kämpft.

[3:55] „Gesegnet sei Jaël von allen Frauen, die Frau Hebers des Keniters. Gesegnet sei sie vor allen Frauen im Zelt. Milch gab sie, als er Wasser bat. In einer prächtigen Schale brachte sie Sahne. Sie streckt ihre Hand aus nach dem Pflock, ihre Rechte nach dem Arbeitshammer. Sie schlug Sisera mit dem Hammer, zerschmetterte sein Haupt. Sie zermalmte und durchbohrte seine Schläfe. Er krümmte sich zu ihren Füßen, fiel nieder und lag dort. Zu ihren Füßen krümmte er sich und fiel. Wo er sich krümmte, da fiel er erschlagen hin. Durchs Fenster schaute sie aus und schrie die Mutter Siseras aus dem Gitter: ‚Warum kommt sein Streitwagen so lange nicht? Warum verspätet sich so sein Gespann?‘ Die Klugen unter ihren Edelfrauen antworteten, und auch sie selbst gibt sich die Antwort: ‚Sollten sie nicht Beute finden und verteilen? Ein oder zwei Mädchen für jeden Mann, Beute von bunten Kleidern für Sisera, Beute von bunt gewirkten Kleidern, zwei bunt gewirkte Kleider für die Hälse der Beute?‘ So müssen alle deine Feinde umkommen, Herr. Die aber ihn lieben, sollen sein wie die Sonne, wenn sie aufgeht in ihrer Macht.“ Und das Land hatte Ruhe 40 Jahre lang.

[5:09] Jeden Morgen haben wir die Möglichkeit, wenn wir früh genug aufstehen, den Sonnenaufgang zu beobachten, wenn er dann aufgrund der Wettersituation gut zu sehen ist. Und wir können immer wieder sehen, wie das Licht mehr und mehr zunimmt. Gott wünscht sich, dass unser Leben so ist, dass, wenn wir ihn lieben, wir in unserem Leben den Sieg davontragen und unser Leben herrlicher und lichter wird, immer mehr, so wie der Sonnenaufgang.

[5:36] „Und die Kinder Israels taten, was böse war an den Augen des Herrn. Da gab der Herr sie in die Hand der Midianiter sieben Jahre lang. Und als die Hand der Midianiter zu stark wurde über Israel, bereiteten sich die Kinder Israels zum Schutz vor den Midianitern Schlupfwinkel in den Bergen, Höhlen und Bergfesten. Und es geschah, wenn Israel etwas gesät hatte, so kamen die Midianiter und die Amalekiter und die Söhne des Ostens gegen sie herauf. Und sie lagerten sich gegen sie und verwüsteten den Ertrag des Landes bis nach Gaza und ließen keine Lebensmittel übrig in Israel, auch keine Schafe, Rinder und Esel. Denn sie kamen samt ihrem Vieh und ihren Zelten herauf wie eine große Menge Heuschrecken, so dass weder sie noch ihre Kamele zu zählen waren. Und sie fielen in das Land ein, um es zu verheeren. So wurde Israel durch die Midianiter sehr geschwächt. Da schrien die Kinder Israels zum Herrn.“

[6:28] Wenn wir der Sünde nachgeben, wenn wir uns wieder von Gott entfernt haben, nachdem wir große Siege mit ihm erlebt haben, wenn wir den Götzen unseres Herzens nachgeben, dann werden wir nicht gestärkt. Wir gewinnen noch nicht mehr Zeit oder mehr Geld oder mehr Ruhm, werden geschwächt. Lasst uns doch lernen, dass Sünde unser Leben schwächt.

[6:48] Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du zu uns gesprochen hast und dass du uns gezeigt hast, dass, wenn wir uns von dir abwenden, dass wir nur geschwächt werden. Und das wünschen wir uns nicht, Herr. Wir möchten lernen, stark zu werden, indem wir die Kämpfe kämpfen, die du auch kämpfst. Vergib uns, wenn wir uns manchmal zurückgehalten haben, und lass uns sehen, wo du dir wünschst, dass wir uns einsetzen für dich und dein Wort an dem Ort, an dem du uns hingestellt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.


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