In dieser Predigt aus Römer 8:36-9:25 beleuchtet Christopher Kramp die unerschütterliche Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes in unserem Leben. Er erklärt, wie wir trotz aller Schwierigkeiten überwinden können und dass nichts uns von Gottes Liebe trennen kann. Weiterhin wird die Frage nach der Rolle Israels im Heilsplan Gottes und die Bedeutung der Gnade Gottes über menschliche Werke und Abstammung thematisiert.
Gott auf (m)einer Seite: Römer 8:36-9:25
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: RömerPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
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Transkript
[0:32] Hallo, liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute mit Seite 1185. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass uns dein Heiliger Geist auch heute zeigen möchte, dass wir deine Kinder sind, dass wir durch dich Fülle mit deinem Heiligen Geist, deine Liebe verstehen dürfen und verstehen können, dass du, der du alles gegeben hast, damit wir erlöst werden können, auch alles geben wirst, um uns im Alltag vor den Gefahren und den Schwierigkeiten zu bewahren. Herr, wir möchten dich bitten, dass du jetzt durch deinen Heiligen Geist zu unseren Herzen sprichst. Wir können es nicht genau ausdrücken, was wir uns eigentlich wünschen, aber du weißt es. Und dein Heiliger Geist tritt für uns ein. Jesus, tritt für uns ein. Er ist gestorben, er ist auferstanden und jetzt ist er unser Hohepriester. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Möchten dich bitten, dass sie auch heute etwas Wertvolles persönlich verstehen dürfen aus dem Römerbrief, aus deinem Wort für unseren Alltag, damit unsere Beziehung zu dir wächst. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:57] Wir sind in Römer Kapitel 8. Paulus spricht über die gewaltige Wirkung, die der Heilige Geist in unserem Leben hat. Durch den Heiligen Geist sind wir Kinder Gottes. Wir sind von ihm geleitet und dürfen wissen, dass wenn wir beten, der Heilige Geist für uns eintritt und die Dinge so umformuliert, dass sie vor Gott angenehm sind. Nicht nur sind wir Kinder Gottes, sondern wir sind dadurch auch Miterben Jesu. Und ja, wir werden mit ihm auch leiden als Kinder Gottes in dieser Welt, aufgrund des großen Kampfes. Die ganze Schöpfung sehnt sich danach, dass irgendwann dieser große Kampf zu Ende ist. Aber schon jetzt, in dieser Welt, die voller Sünde und Schwierigkeiten ist, dürfen wir wissen, dass Gott uns nur das Beste geben möchte, das, was in unserer Situation für uns persönlich das Allerbeste ist. Er hat seinen Sohn gegeben und wird uns auch alles schenken. Jesus ist von uns am Kreuz gestorben, er ist auferstanden und jetzt ist er unser Hohepriester im himmlischen Heiligtum. Niemand kann uns verklagen, wenn Jesus für uns ist. Niemand kann uns von der Liebe Jesu trennen. Keine äußeren Schwierigkeiten. Und deswegen sagt Paulus: „Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein?“ Er zählt einige Dinge in einer rhetorischen Frage auf und fragt, ob diese Dinge uns von der Liebe Christi scheiden können: Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert.
[3:35] Und wir lesen weiter hier in Vers 36: „Wie geschrieben steht: ‚Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wie schlachtschafe sind wir geachtet.‘“ Ein Vers aus dem Alten Testament, aus den Psalmen, der deutlich macht, dass wenn wir Gott nachfolgen, es sein kann, dass wir sogar schwere Verfolgung erleiden. Es kann sein, dass wir mit Hunger konfrontiert werden, dass wir böse, Gefahr, Schwert, Verfolgung – all diese Dinge in unserem Leben erleben. Aber Paulus sagt weiterhin: „Aber in dem allem überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.“ In all den äußeren Schwierigkeiten des Lebens können wir Sieger sein, denn das bedeutet das Wort „überwinden“ im Griechischen. Wir können Sieger sein, weil Jesus Sieger ist, weil er uns geliebt hat und weil durch den Heiligen Geist Gottes Liebe in unser Herz kommt.
[4:30] „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ Lieber Freund, liebe Freundin, die gute Nachricht ist: Es gibt absolut nichts in dieser Welt, was sich zwischen Gottes Liebe und uns stellen kann. Wenn wir uns zu Gott wenden, kann uns kein Schicksalsschlag, keine Schwierigkeit, keine Herausforderung in diesem Leben von Gottes Liebe trennen.
[5:12] Der Freund, liebe Freundin, Gottes Liebe strahlt auf dich, und wir haben das Vorrecht, uns zu ihr hinzuwenden. Paulus sagt: „In dem überwinden wir nicht gerade so knapp auf den letzten Zentimetern.“ Er sagt: „Überwinden weit.“ Wir können in den Schwierigkeiten bestehen bleiben, bestehen und fest bleiben, weil Gottes Liebe uns bei weitem überwinden lässt.
[5:47] Paulus kommt jetzt, nachdem er das Evangelium so unfassbar systematisch und großartig in einem großen Panorama erklärt hat, von dem Gedanken, dass wir in der Natur Gottes Wesen im Kern erkennen können und seine Kraft, bis hin zu der Tatsache, dass wir, obwohl wir schlimme Sünder gewesen sind, mit Gottes Liebe so fest verbunden sein können, dass uns nichts mehr von ihm trennen kann. All das durch den Tod Jesu am Kreuz von Golgatha, durch den Glauben, der Gottesliebe in unser Herz bringt und uns erlöst. Nachdem er das dargestellt hat, beginnt Paulus jetzt einen weiteren wesentlichen Abschnitt, auf das Ängste mit dieser Darstellung des Evangeliums verbunden ist, weiter ab Kapitel 9, Vers 1: „Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist, dass ich große Traurigkeit und unablässigen Schmerz in meinem Herzen habe. Ich wünschte nämlich selber von Christus verbannt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch, die Israeliten sind, denen die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse gehören und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißungen, ihnen gehören auch die Väter an, und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der über alles alle ist, hoch genug, der Gott in Ewigkeit. Amen.“
[7:14] Paulus sagt: „Ich es schmerzt mich so, dass meine Verwandten nach dem Fleisch, die Israeliten, die das Alte Testament haben, die die Verheißungen in den Schriften des Alten Testaments haben, die die Prophezeiungen haben, die die ganzen Erfahrungen über die Jahrhunderte und Jahrtausende mit Gott geteilt haben, also mehr als anderthalb Jahrtausende zu dem Zeitpunkt.“ Er sagt: „Es schmerzt mich so, dass sie Jesus nicht angenommen haben.“ Ja, er wünscht sich sogar, wenn es möglich wäre, wäre er bereit, sein eigenes ewiges Leben aufzugeben, damit die Israeliten, die ihn noch nicht angenommen haben, dadurch vielleicht Jesus kennenlernen können.
[7:59] Und Paulus zeigt dir, dass er dieselbe Liebe zu ihnen hat wie Mose, der bereit war, dass sein Name aus dem Buch des Lebens gestrichen wird, wenn dadurch irgendwie Menschen gerettet werden können. Paulus sagte: „Ich wünschte mir von Christus verbannt zu sein, wenn das irgendwie helfen würde.“ Er wünscht sich unter allen Umständen, dass die Menschen, die er liebt, die aber Jesus nicht erkennen, doch Jesus erkennen können.
[8:36] Und damit wendet er sich der Frage zu, was genau das Volk Israel, welche Rolle das Volk Israel im Heilsplan Gottes spielt. Nicht aber, dass das Wort Gottes nun hinfällig wäre. Er sagt: „All diese Verheißungen im Alten Testament sind jetzt, obwohl viele von den Israeliten es nicht angenommen haben, nicht abgetan. Sie gelten noch immer.“ Denn nicht alle, die von Israel abstammen, sind Israel. Auch sind nicht alle, weil sie Abrahams Same sind, Kinder, sondern in Isaaks Same die Einsamen berufen werden. Das heißt, nicht die Kinder des Fleisches sind Kinder Gottes, sondern die Kinder der Verheißung werden als Same gerechnet.
[9:14] Paulus macht jetzt einen entscheidenden Punkt. Er sagt: Nicht alle, die genetisch, ethnisch von Abraham abstammen, die sozusagen genetische Israeliten sind, sind auch geistliche Israeliten im Sinne des Alten Testaments. Denn er bezieht sich hier auf die Geschichte von Abraham. Der hatte ja nicht nur Isaak, auch den Ismael, der genetisch auch von Abraham abstammt, aber kein Kind der Verheißung war. Und das soll ausdrücken, dass es nicht diejenigen sind, die buchstäblich genetisch von Abraham abstammen, die seine Kinder sind, sondern die, die denselben Glauben wie Abraham haben. So wie schon in Kapitel 4 gezeigt hat, dass Abraham ein Vater aller Glaubenden ist, sowohl der Glaubenden unbeschnitten als auch der Beschnittenen, die den Glauben haben, den Abraham auch schon in seinem unbeschnittenen Zustand gehabt hat.
[10:10] Jesus hat genau denselben Gedanken gezeigt, als er in Johannes 8 mit den Pharisäern sprach und diese behaupteten, dass sie Abrahams Kinder sind. Und Jesus macht ihnen deutlich: „Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, würdet ihr Abrahams Werke tun.“ Das heißt, er würde zu glauben wie Abraham und er würde nicht den Tod des Messias planen. Das hat nämlich niemals getan.
[10:32] Denn das ist ein Wort der Verheißung: „Um diese Zeit will ich kommen, und Sarah soll einen Sohn haben.“ Die Existenz von Isaak basierte auf einer Verheißung. Nicht so bei Israel. Es war die Verheißung Gottes, sein Versprechen, dass die Existenzgrundlage für das geistliche Volk Israel bindet.
[10:59] Derjenige ist Teil von Israel, der sich auf die Verheißungen Gottes verlässt. Und nicht allein dies, sondern auch als Rebekka von ein und demselben von unserem Vater Isaak schwanger war, als die Kinder noch nicht geboren waren und wieder Gutes noch Böses getan hatten, damit gemäß der Auserwählung gefasste Vorsatz Gottes bestehen bleibe, nicht aufgrund von Werken, sondern aufgrund des Berufenden. Wurde zu ihr gesagt: „Der Ältere wird dem Jüngeren dienen.“ Auch geschrieben steht: „Jakob habe ich geliebt, Esau aber habe ich gehasst.“
[11:27] Paulus zeigt jetzt auch an der nächsten Generation, nämlich als Isaak jetzt Kinder bekam, der Sohn Abrahams jetzt selbst Kinder bekommt, dass es nicht um eigene Werke geht, sondern um Gottes Gnade. Jakob und Esau waren Zwillinge. Sie hatten, die beiden sind die gleichen Eltern, äh, Isaak und Rebekka. Sie waren genetisch hatten sie das gleiche Ausgangsmaterial und doch haben sie zwei völlig verschiedene Lebensgeschichten gehabt. Und beide von ihnen haben schwer gesündigt, bei ihnen waren Sünder. Aber einer von ihnen hat sich freiwillig für die Gnade Gottes entschieden, entschieden, als er am, als er den, die, die Jakobsleiter gesehen hat und dann später am Jabbok mit Jesus gerungen hat in 1. Mose 32. Während Esau, obwohl er zwar den Segen haben wollte, niemals Buße getan hat.
[12:31] Gott hätte natürlich auch gerne Esau geliebt, er liebt alle Menschen. Aber Esau hat diese Liebe Gottes abgelehnt. Und der Punkt, den Paulus jetzt machen möchte, ist, dass Gott das im Vorhinein gewusst hat. Er hat es gesehen und auch im Vorhinein gezeigt, damit deutlich wird, dass Jakob auf keinen Fall gesegnet worden ist, weil er gehorsam gewesen ist und sich hier irgendwie den Segen verdient hätte.
[13:00] Jakob ist nicht aufgrund eigener Werke gerechtfertigt worden, sondern aufgrund der Gnade, von der Gott im Vorhinein gesehen hat, dass Jakob sie annehmen würde.
[13:13] Was wollen wir nun sagen? Ist etwa Ungerechtigkeit bei Gott? Das sei ferne! Und damit macht Paulus einen ganz wichtigen Punkt: Gott entscheidet nicht einfach Menschen für das ewige Leben und Menschen zur Verdammnis. Gott ist nicht ungerecht. Denn zu Mose spricht er: „Wem ich gnädig bin, den bin ich gnädig, und über wen ich mich erbarme, über den erbarme ich mich.“ Und damit macht Gott ja deutlich, dass wenn er begnadigen möchte, er auch wirklich begnadigt.
[13:41] Der Kontext dieses Verses ist sehr interessant, denn dort geht es um das goldene Kalb. Also Israeliten Mose nicht mehr glauben, dass Mose vom Berg herunterkommen würde, haben sie dieses goldene Kalb gebaut, bauen lassen und haben schlimmen Götzendienst getrieben. Damals sind einige Menschen, nachdem Mose vom Berg herunterkam, gestorben, weil sie sich geweigert haben, das Gnadenangebot Gottes anzunehmen. Aber andere sind am Leben geblieben, weil Gott sich ihrer erbarmt hat. Mose hat für Sprache eingelegt als Vorbild auf Jesus und einen Hohenpriester. Und jeder, der dem Aufruf folgte, auf Gottes Seite zu sein, obwohl er bisher sich gegen Gott entschieden oder sich zuvor beim goldenen Kalb gegen Gott entschieden hatte, jeder konnte diese Gnade annehmen.
[14:33] Das ist ein ganz entscheidender Punkt, damit man Römer 9 hier nicht missversteht. So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Das ist jetzt ein wichtiger Punkt. Es ist zwar unsere eigene Entscheidung, aber wir werden nicht errettet, weil wir eine tolle Entscheidung gefällt haben, sondern es ist allein die Gnade Gottes. Gott hat den Israeliten beim goldenen Kalb nicht vergeben, weil sie eine gute Entscheidung getroffen haben, am Ende, sondern weil er sich über sie erbarmt hat. Es war allein sein Erbarmen. Dafür muss man sich entscheiden, man kann es auch ablehnen, aber es ist die Grundlage der Erlösung, ist allein die Barmherzigkeit Gottes.
[15:15] Und so war Jakob dann Israel, weil Gott mit ihm barmherzig gewesen ist, wofür sich Jakob entschieden hat. Aber die Grundlage war die Barmherzigkeit Gottes. Das Volk Israel, das nach dem goldenen Kalb am Leben liebt, das waren die Überlebenden, die aufgrund der Barmherzigkeit Gottes das Volk Gottes dann geblieben sind.
[15:38] So sagt Paulus: „Es liegt nicht an jemandes Wollen oder Laufen.“ In Johannes steht: „Das ist nicht der Wille des Fleisches, es ist der Wille des Menschen und aus dem Blut, dass wir das heißt, das Blutverwandtschaft, dass wir Kinder Gottes sind, sondern durch Gottes Gnade, durch die Wiedergeburt.“
[15:58] Und könnte also jemand die Frage stellen: Warum lässt Gott dann Menschen am Leben, von denen er bereits im Vorhinein weiß, dass sie seine Gnade nicht annehmen werden?
[16:11] Und da von handelt jetzt Vers 17: „Denn die Schrift sagt zum Pharao: Eben dazu habe ich dich aufstehen lassen, dass ich an dir meine Macht erweise und dass mein Name verkündigt werde auf der ganzen Erde.“ Wenn man sich das originale zweite Mose anschaut, dann stellt man fest, dass der Pharao sich gegen Gott gestellt hatte, das Gnadenangebot abgelehnt hatte und damit eigentlich den Tod verdient hätte. Und Gott ihm durch Mose sagen, dass der Grund, warum du weiter lebst, ist, dass an dir jetzt etwas offenbar wird. Gott hat diesen Pharao benutzt, der ist ein eigenes Sein, eigene Lösung abgelehnt hat. Er hat ihn weiterleben lassen, damit an der Ablehnung des Evangeliums durch den Pharao etwas für alle anderen und auch für uns, die wir das jetzt nach so vielen Jahrhunderten später lesen, etwas deutlich wird über Gottes Charakter und über den großen Kampf.
[17:10] In 2. Mose wird dann deutlich, dass die Liebe auch sagt, dass Gott den Pharao verstockt hat. Und das geschieht dadurch, dass er das Evangelium immer weiter dort predigen lässt und der Pharao immer wieder aus freien Stücken, was Gott im Vorhinein wusste, sich gegen das Evangelium entscheidet und damit sein Herz verhärtet. „So erbarmt er sich nun über wen er will und verstockt, wen er will.“
[17:33] Nun wirst du mich fragen: „Warum tadelt er dann noch? Denn wer kann seinen Willen widerstehen?“ Ja, oh Mensch, wer bist denn du, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch das Gebilde zu dem, der es geformt hat: „Warum hast du mich so gemacht?“ Oder hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus derselben Masse, das eine Gefäß zur Ehre, das andere zu Unehre zu machen?
[17:58] Und hier wird jetzt ein wichtiger Punkt deutlich: Gott kann Menschen, die sich gegen sein Gnadenangebot entscheiden, trotzdem noch im großen Heilsplan benutzen, nicht mehr als Gefäße zur Ehre, weil sie nämlich nicht mit ihm wirklich von Herzen zusammenarbeiten, aber das Gefäße zur Unehre. Dein Knecht Gottes genannt, lange bevor Gott kennengelernt hat, hat die Assyrer werden die die die Route Gottes genannt, mit der er Israel straft, obwohl sie als Führer selbst Gott nicht gefolgt sind. Und Gott konnte auch den Pharao gebrauchen, um einen Punkt zu machen, um nämlich für alle Menschen sichtbar zu machen, wie das Evangelium funktioniert. Nehmen nämlich den Auszug aus Ägypten zum Typus gemacht hat für das Evangelium.
[18:49] „Wenn nun aber Gott, da er seinen Zorn erweisen und seine Macht offenbar machen wollte, mit großer Langmut die Gefäße des Zorns getragen hat, die zum Verderben zugerichtet sind, damit er auch den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit erzeige, die er zuvor zur Herrlichkeit bereitet hat.“
[19:14] Gott erträgt also mit Geduld die die die fortwährende Rebellion des Pharao, die dieser sich selbst zuzuschreiben und weil er Gottes Wort abgelehnt hat. Gott hätte ihn schon längst umbringen können, aber er trägt die Rebellion des Pharao, um daran zu zeigen, wie er sich um das Volk Gottes gekümmert hat, für um alle, die sein Evangelium angenommen haben.
[19:42] Als solche hat er auch uns berufen, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Heiden. Wir auch durch Hosea sehr spricht: „Ich will, dass mein Volk nennen, was nicht mein Volk war, und die Geliebte, die nicht Geliebte war.“
[19:58] Paulus bringt jetzt einen wichtigen Gedanken noch einmal hier an dieser Stelle. Er zeigt, dass Gott auch die Heiden zu seinem Volk machen möchte und begründet das wiederum mit dem Alten Testament, mit einer Stelle aus Hosea, der deutlich wird, dass die, die bisher nicht Gottes Volk gewesen sind, Gottes Volk werden kann. Lasst uns gemeinsam beten.
[20:24] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir lernen können, dass es allein aus deiner Gnade heraus ist, dass wir Kinder Gottes sein können. Es ist nicht unser Laufen, nicht unsere Bemühungen, nicht unsere Abstammung, nicht unsere Tradition. Es ist allein deine Gnade. Und ja, du lässt auch Menschen am Leben, die deine Gnade abgelehnt haben, weil niemand wirklich gegen Gewalt kämpfen kann, sondern auch der Widerstand letztendlich nur noch die Wahrheit beweist. Aber hey, wir wollen echte Kinder Gottes sein, wir möchten Kinder der Verheißung sein. Und Herr, wir haben gelernt, dass wir weit überwinden können durch deine Liebe. Und darum bitten wir heute an diesem Tag im Namen Jesu. Amen.
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