In dieser Andacht beleuchtet Christopher Kramp die tiefere Bedeutung von Römer 9:26-10:17. Er erklärt, wie das Alte Testament bereits die Idee eines geistlichen Israels und die Bedeutung des Glaubens über ethnische Zugehörigkeit hinaus vorwegnahm. Die Botschaft betont, dass wahre Gerechtigkeit nicht durch Gesetzeswerke, sondern durch den Glauben an Jesus Christus erlangt wird, der das Ziel des Gesetzes ist.
Gott auf (m)einer Seite: Römer 9:26-10:17
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: RömerPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:32] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf meiner Seite. Heute mit Seite 1186. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, danke für die Zusage, dass egal was in unserem Leben passiert, weil Jesus für uns eintritt, weil der Heilige Geist für uns eintritt, weil du uns über alle Maßen liebst, dass wir weit überwinden dürfen durch deine Liebe, durch deine Kraft, durch das Evangelium. Das möchten wir heute an diesem Tag erleben. Und danken wir von ganzem Herzen, dass du uns führst. Im Namen Jesu. Amen.
[1:14] Wir sind in Römer Kapitel 9. Paulus hat damit begonnen, die Frage nach Israel im Zusammenhang mit dem Evangelium zu beschreiben und zu erklären, aus dem Alten Testament heraus. Er hat den wichtigen Punkt gemacht, dass er sich wünscht mit seinem ganzen Herzen, dass auch die Israeliten, die Jesus bisher nicht angenommen haben, ihn doch noch erkennen. Aber er zeigt ganz deutlich, dass es nicht die ethnischen Israeliten sind, sondern die geistlichen, auf die sich sowohl das Alte als auch das Neue Testament mit dem Begriff Israel beziehen. Nicht alle, die von Israel abstammen, sind wirklich Israel, sagt er, sondern es geht um die geistlichen Israeliten und die Kinder der Verheißung.
[2:00] Und dann erklärt er, dass Gott trotzdem Menschen, die sein Evangelium ablehnen, auch als Gefäße der Unehre bestehen lässt, weil er an ihnen trotzdem auch den Gefäßen der Ehre, das heißt denen, die das Evangelium annehmen, etwas erklären und zeigen kann, so dass sie das Evangelium besser verstehen können. Und diese zu diesen Gefäßen der Ehre, die sich mit dem Evangelium identifizieren, die Jesu Tod am Kreuz von Golgatha für sich angenommen haben, dazu gehören neben einigen Juden auch viele Heiden. Und Paulus zeigt ganz deutlich, dass nach Hosea auch die, die vorher nicht Gottes Volk gewesen sind, jetzt sein Volk sein dürfen, geliebte Gottes, die vorher die Liebe Gottes nicht gekannt haben.
[2:51] Wir lesen weiter in Vers 26: "Und es soll geschehen" – ist immer noch das Zitat aus Hosea – "und es soll geschehen an dem Ort, wo zu ihnen gesagt wurde: Ihr seid nicht mein Volk, das sollen sie Söhne des lebendigen Gottes genannt werden." Im Kontext von Hosea ist das sehr interessant, der zu den Stämmen des Nordreiches Israel gepredigt hat, das in die Gefangenschaft, in die syrische Gefangenschaft geriet, ohne eine Verheißung, wieder als nationaler Staat zurückzukehren nach Palästina. Aber die Verheißung war, dass obwohl sie oder die Heiden zerstreut werden würden, diese Heiden selbst einmal auch Kinder Gottes sein könnten und damit auch eine echte, reale Hoffnung bestand für jeden Israeliten des Nordreiches.
[3:48] Jesaja aber ruft über Israel aus: "Wenn die Zahl der Kinder Israels wäre wie der Sand am Meer, so wird doch nur der Überrest gerettet werden. Denn eine abschließende und beschleunigte Abrechnung in Gerechtigkeit wird der Herr durchführen." Ja, eine summarische Abrechnung über das Land. Also Paulus zeigt zwei Dinge. Er zeigt, dass nach dem Alten Testament in Hosea auch diejenigen, die nicht Gottes Volk gewesen sind, Gottes Volk sein können, die Gottes Liebe nicht gekannt haben, auch Gottes Liebe kennenlernen dürfen. Gottes Plan ist, dass auch die Heiden zum Volk Gottes dazugehören, während auf der anderen Seite viele, die formal zu Israel gehört haben, am Ende nicht gerettet werden, sondern nur der Überrest. Beides begründet Paulus mit dem Alten Testament, einmal mit Hosea, einmal.
[4:33] Und jetzt zeigt damit, dass das, was er jetzt selbst predigt, das nämlich nicht alle, die zu Israel gehören, auch geistliche Israeliten sind im Sinne der Errettung und im Sinne des Evangeliums. Er zeigt, dass das direkt aus dem Alten Testament kommt. Und wie gesagt, vorhergesagt hat: "Hätte der Herr der Herrschern uns nicht einen Samen übrig bleiben lassen, so wären wir wie Sodom und Gomorra gleich gemacht, sondern verloren gegangen." Und wiederum ist doch dieser Abschnitt aus Jesaja 1 hier eine Illustration der Tatsache, dass nicht alle, nur weil sie im buchstäblichen von Israel waren, automatisch auch gerettete sind, automatisch auch erlöst sind, sondern nur der Überrest, der wirklich zu Gott gehört.
[5:17] Und damit macht Paulus einen ganz wichtigen Punkt: Nicht alle Israeliten sind geistlich Israeliten, aber auch Nicht-Israeliten können geistliche Israeliten sein. Das ist die große Aussage hier von Römer 9. Was wollen wir nun sagen? Dass Heiden, die nicht nach Gerechtigkeit traten, Gerechtigkeit erlangt haben, und zwar die Gerechtigkeit aus Glauben. Die Heiden kannten das Alte Testament nicht, kannten Gottes Gebote nicht und haben deswegen sich gar nicht bemüht, Gottes Gesetz zu halten. Aber indem sie Jesus kennengelernt haben, das Evangelium durch Paulus nicht antizipiert haben, haben sie durch den Glauben die Möglichkeit erhalten, Gottes Gebote tatsächlich zu halten. Sie haben Glaubensgehorsam erlebt, Gerechtigkeit aus dem Glauben.
[6:06] Das aber Israel, das nach dem Gesetz der Gerechtigkeit strebte, das Gesetz der Gerechtigkeit nicht erreicht hat, warum? Weil es nicht aus Glauben geschah, sondern aus Werken des Gesetzes. Denn sie haben sich gestoßen an dem Stein des Anstoßes, wie geschrieben steht: "Siehe, ich lege in sie einen Stein des Anstoßes und einen Fels des Ärgernisses, und jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden."
[6:33] Kann das Alte Testament und sie kannten Gottes Gesetz und sie wollten Gottes Gesetz erreichen. Und wir erinnern uns ein bisschen an Römer 7, an diese Beschreibung eines Menschen, der Gottes Gesetz halten möchte, aber es aus eigener Kraft nicht schafft. Es ist nur möglich, das hat uns Römer 8 ganz deutlich gezeigt, weil das Fleisch kraftlos ist. Es ist nur möglich durch Jesus Christus und den Glauben an ihn.
[7:00] Und weil viele Israeliten zur Zeit von Paulus Jesus Christus abgelehnt haben, sich gestoßen haben an diesem Stein des Anstoßes, so wie das Alte Testament es vorhergesagt hat, weil ihnen also die Kraftquelle fehlte, Gottes Gesetz überhaupt halten zu können und Vergebung bekommen zu können für alle begangene Schuld, deswegen haben sie die Gerechtigkeit des Gesetzes nicht erreicht. Der entscheidende Punkt ist Jesus. Sie haben sich an Jesus gestoßen. Ohne Jesus kann man den Punkt nicht machen möchte. Ohne Jesus kann man nicht geistliches Israel sein.
[7:39] Wir könnten weit ausholen, vielleicht erinnert ihr euch an 1. Mose 32. Ihr könnt vielleicht auch diese Andacht noch mal anschauen oder auf jeden Fall den denn das noch mal für euch selbst studieren. 1. Mose 32, vor allem in Verbindung auch mit Jesaja 49, wird deutlich, dass der Name Israel selbst etwas ist, was Jakob bekam, als er mit Jesus rang und sich Jesus ganz übergab, den Segen von Jesus sich erbaten hat. Und deswegen, so glaube ich, der Name Israel selbst ein Name von Jesus ist, der gegeben worden ist.
[8:21] Brüder, der Wunsch meines Herzens und mein Flehen zu Gott für Israel ist, dass sie gerettet werden. Und wieder betont Paulus das, was er schon am Anfang von Kapitel 9 betont hat, dass er sich so sehr wünscht, dass Israeliten Jesus kennenlernen. Denn ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie einfach für Gott haben, aber nicht nach der rechten Erkenntnis. Ja, sie wollen Gott gehorchen, aber es fehlt die geistliche Erkenntnis.
[8:44] Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen. Wir haben gelernt in Römer 1, das ist die Gerechtigkeit Gottes, eben im Evangelium von Jesus offenbart, Evangelium vom Glauben zum Glauben. Der Gerechte wird durch Glauben leben. Weil sie diese Gerechtigkeit Gottes im Evangelium nicht annehmen wollten, haben sie ihre eigene Gerechtigkeit aufgerichtet, sich auf ihre eigene Gerechtigkeit verlassen und damit das Ziel verfehlt.
[9:22] Denn Christus ist das Ende. Das griechische Wort "telos" meint das Ziel des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt. Er sagt mit anderen Worten, alles, was das Alte Testament lehrt, zielt auf Christus. Wer versucht, dem Alten Testament gerecht zu werden und gleichzeitig Jesus ablehnt, der geht am Ziel vorbei, denn das gesamte Alte Testament weist auf ihn. Er ist das Ziel des Gesetzes, so dass jeder, der an ihn glaubt, auch die Gerechtigkeit erlebt, die im Alten Testament beschrieben wird. Sie wird ihm zugerechnet und sie wird ihm verliehen.
[10:00] Mose beschreibt nämlich die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt: "So der Mensch, der diese Dinge tut, wird durch sie leben." Das Gesetz Gottes ist gut, das hat Paulus in Römer 7 deutlich gemacht. Wer das Gesetz Gottes hält, dem geht es gut, der kann im Leben bleiben. Das Problem ist nur, dass das Gesetz Gottes aus sich selbst heraus kein Leben geben kann. Es kann einen Tod nicht wiederbeleben. Das kann nur Christus, das kann nur Jesus, der für uns gestorben ist.
[10:28] Paulus hat also über die Gerechtigkeit aus dem Gesetz gesprochen. Jetzt heißt es in Vers 6: "Aber die Gerechtigkeit aus Glauben redet so: Sprich nicht in deinem Herzen: Wer wird in den Himmel aufsteigen? Nämlich um Christus herabzuholen. Oder wer wird in den Abgrund hinuntersteigen? Nämlich um Christus von den Toten zu holen." Paulus zitiert jetzt aus dem fünften Buch Mose. Er hat zuvor aus dem dritten Buch Mose zitiert, um die Gerechtigkeit aus dem Gesetz zu beschreiben, und jetzt zitiert er aus dem fünften Buch Mose, wo viele Christen sagen würden, das doch auch das Gesetz. Aber er weiß, dass dort in dem Gesetz der bereits alles angelegt ist, was auf die Glaubensgerechtigkeit sich bezieht. Ja, dass dort die Glaubensgerechtigkeit gelehrt wird.
[11:12] Das ist ein Punkt. Er zitiert das fünfte Buch Mose, Kapitel 30, aus einem der besten, aus dem der schönsten Bücher der Bibel, aus dem wahrscheinlich schönsten Kapitel der ganzen... einem der schönsten Kapitel auf jeden Fall, 30. Es lohnt sich, dieses ganze Kapitel. Ich würde euch ganz dringend raten, liebe Freunde, dass ihr dieses ganze Kapitel, fünfte Mose 30, euch einmal ganz gründlich durchlest und zu Herzen nehmt. Und dort geht es um die Frage: Ist das Gesetz Gottes haltbar oder nicht? Also, kann man es halten oder ist es unerreichbar?
[11:47] Und dort wird deutlich, dass man die Gebote Gottes halten kann. Das ist das Wort Gottes nicht fern ist, es ist nicht weit über den Meer. So in fünfte Mose, dann muss nicht jemanden senden, ein Experte da, muss nicht jemand fragen, dass jemand es vom Himmel abholt, sondern es ist ganz nah. Und Paulus macht einen ganz entscheidenden Punkt. Er setzt für das Wort Gottes in fünfte Mose Christus. Johannes sagte: "Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns." Und zeigt damit, dass all das, was in 5. Mose und allen anderen Büchern des Alten Testaments beschrieben wird, sich auf Christus bezieht.
[12:21] Durch Jesus werden Gottes Gebote einfach, was Johannes sagt in seinen Briefen, dass Gottes Gebote nicht schwer sind. Durch Christus müssen wir nämlich nicht mehr etwas leisten, um die Gebote zu uns zu bringen. Jesus ist schon vom Himmel herabgekommen. Wir müssen nicht jemanden erst dort hinaufsteigen lassen und herabzuholen. Jesus ist bereits aus den Toten auferweckt worden. Wir müssen nicht erst uns bemühen, um die Auferstehung von den Toten zu bewirken. All das ist schon geschehen.
[12:51] Sondern was sagt sie? Das Wort ist dir nahe, wie 5. Mose Kapitel 30, in deinem Mund, unter deinem Herzen. Dies ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen. Paulus sagt mit anderen Worten, wir müssen uns nicht mehr anstrengen. Wir müssen nicht irgendetwas tun, damit Erlösung möglich ist. Die Erlösung ist bereits ein geschehenes, historisches Faktum. Wir müssen es nur noch glauben. Es steht vor unseren Augen, wir wissen davon, es ist unserem Herzen, in unserem Mund. Und wenn wir es von Herzen glauben, ist es meins, jetzt hier in diesem Moment für dich.
[13:26] Genauso, lieber Freund, liebe Freunde, du musst dich nicht anstrengen, damit Jesus für dich stirbt. Du musst dir nicht anstrengend, damit Jesus von den Toten auferweckt wird oder dass er jetzt für dich eintritt. All das ist schon geschehen und geschieht schon ohne dein Zutun. Du brauchst ist Erkenntnis, dass du glauben musst, dass du nicht mit eigenen Werken ankommen kannst, denn die sind nichts nütze.
[13:54] Durch den Glauben, dass Jesus alles für dich getan hat und tut. Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und unter deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. Wenn du es glaubst und wenn du es bekennst.
[14:15] Und Offenbarung Kapitel 12, Vers 11, deutlich, dass sie überwunden haben den Satan durch das Blut des Lammes und durch das Wort ihres Zeugnisses. Denn mit dem Herzen glaubt man, um gerecht zu werden, und mit dem Mund bekennt man, um gerettet zu werden. Denn die Schrift spricht: "Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden." Wer an den Eckstein glaubt, den Jesus, der Jesus darstellt. Jesus ist der Eckstein, er ist verworfen worden von vielen, aber die ihn annehmen, zu denen wird er zum Fundament. Wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden.
[14:49] Und das ist, was Paulus ganz deutlich macht. Es ist Jesus und Jesus allein. Seine Güte, seine Gnade, seine Liebe, seine Kraft, seine Fürsprache – sie macht den Unterschied und sie rettet uns. Es ist ja kein Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben denselben Herrn, der reich ist für alle, die ihn anrufen. Er spielt also gar keine Rolle, welche Nationalität ich habe, denn Jesus ist für alle Menschen gestorben. Johannes 3, Vers 16, ja deutlich sagt: "Gott, denn so hat Gott die Welt geliebt." Und deswegen geht das Evangelium an alle Nationen, Völker, Stämme und Sprachen.
[15:24] Und er ist reich für alle. Er hat nicht mehr Segen für eine Nation als für eine andere, denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Auch das ein Zitat aus dem Alten Testament, aus Joel Kapitel 3, Vers 5.
[15:39] Und Paulus macht also ganz, ganz deutlich, dass das Alte Testament ohne jeden Zweifel lehrt, dass der Glaube an den Messias, ist der Glaube an Jesus, der rettet. Und nur dadurch kann man geistlich gesehen wirklich Gottes Volk sein.
[15:58] Wie sollen sie aber anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von denen nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Mit anderen Worten, es braucht Menschen, die das Wort Gottes weitergeben. Und das war die besondere Rolle des Volkes Israel. Sie hatten die Erlösung aus Ägypten erlebt. Sie sollten es weitergeben. Sie waren damit nicht die einzigen, die erlöst werden sollten. Sie waren nicht diejenigen, für die Erlösung ein Exklusivrecht war, sondern sie sollten diese Erlösung anderen verkündigen.
[16:26] Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: "Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen." Das ist etwas, was wir bei Jesaja hier in diesem Zitat und auch an anderen Stellen immer wieder finden. Die Jünger sollten das Evangelium in der ganzen Welt verbreiten. Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja spricht: "Herr, wer hat unsere Verkündigung geglaubt?" Und damit zeigt er wiederum an, das Evangelium wird nicht von allen angenommen werden. Es wird gepredigt werden, aber nicht alle nehmen es an.
[16:59] Dem nach kommt der Glaube aus der Verkündigung. Die Verkündigung aber durch Gottes Wort. Und das ist das besondere Privileg, dass die Juden zur Zeit von Paulus hatten. Die hatten schon das Wort Gottes, sie hatten schon das Alte Testament. Und deswegen sagte er immer den Juden zuerst in allen Fragen, die anspricht.
[17:20] Aber nutzen tut ihnen all das nur, wenn sie Glauben haben. Und letzten Endes tut es auch uns nur, wenn wir Glauben haben. Wir haben ein besonderes... wenn wir mit der Bibel aufgewachsen sind, wenn man besonderes... wenn wir die Bibel schon gut kennen, aber nutzen tut es uns nur in Bezug auf den Erlöser, wenn wir echten, persönlichen Glauben an Jesus haben.
[17:42] Ist dir bewusst, dass Jesus für dich gestorben ist und dass Jesus für dich jetzt eintritt? Und dass, wenn du an ihn glaubst und das öffentlich bekennst, dass du dadurch ewiges Leben hast. Lass uns Gott dafür von ganzem Herzen Danke sagen.
[18:03] Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wissen dürfen, dass durch Jesus dir deine Gerechtigkeit erkennen können, deine Gerechtigkeit uns angerechnet wird und deine Gerechtigkeit uns verliehen wird. Danke, Herr, dass du heute zu uns gesprochen hast und dass wir sehen dürfen, dass schon das Alte Testament aller Klarheit lehrt, dass der Glaube ist, der Glaube an Jesus, der uns das ermöglicht, was wir ohne ihn nie schaffen würden. Ohne ihn würden wir immer in Römer 7 verbleiben und würden versuchen, das Gesetz zu halten aus eigener Kraft und scheitern.
[18:48] Aber mit Jesus ist die Erfüllung mit dem Heiligen Geist. Es ist plötzlich nicht mehr schwer. Dafür danken wir dir von ganzem Herzen. Amen.
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