In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um die erste Botschaft des Propheten Sacharja, die uns zum Umkehren aufruft. Er erklärt, wie wichtig Buße ist und dass Gottes Wort Bestand hat, auch wenn Menschen vergehen. Anhand von biblischen Beispielen wird verdeutlicht, wie wir aus der Geschichte lernen können, Gottes Ruf zur Umkehr nicht zu ignorieren.
Gott auf (m)einer Seite: Sacharia 1:1-1:9
Christopher Kramp · Gott auf (m)einer Seite ·Themen: SachariaPodcast Diese Aufnahme ist teil eines Podcasts
Tägliche Andachten
Täglich kurze 2-minütige Andachten aus der Bibel für einen guten Start in den Tag. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/mit-gott-leben/ entnommen.
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Serie: Gott auf (m)einer Seite
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Transkript
[0:30] Hallo liebe Freunde, willkommen zu Gott auf (m)einer Seite. Heute Webseite 973. Lasst uns gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du uns so lieb hast und dass du alles für uns tust, was gut und uns am besten ist. Wir danken dir, dass du uns überaus reich segnest, jeden Tag aufs Neue. Und dass, wenn wir unser Herz zu dir wenden, wir von einer Fülle von Segen gesegnet sein dürfen. Wir möchten dich bitten, dass du uns auch heute segnest, über dein Wort lesen und dass du durch deinen Heiligen Geist zu uns sprichst. Das bitten wir, weil du versprochen hast, dass dein Wort nicht mehr zurückkehren wird, sondern ausführen wird, wozu du es gesandt hast. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[1:29] Wir beginnen heute mit dem Propheten Sacharja. Er ist ein Zeitgenosse von Haggai gewesen und gemeinsam mit ihm hat er Serubbabel und Joschua beim Weiterbau des Tempels geistlich motiviert und unterstützt. Das ganze Volk auch für dieses Vorhaben begeistert durch die Visionen, die auch ihm gegeben worden sind. Wir haben vor langer Zeit den Esra 5 gelesen, dass diese beiden, Haggai und Sacharja, das Volk unterstützen in einer entscheidenden Zeit, als es darum ging, am Werk Gottes weiter zu arbeiten im Glauben, noch bevor die Erlaubnis des Königs Darius dann ankam.
[2:19] Und so wollen wir heute beginnen in Sacharja Kapitel 1 und dort in Vers 1. Im achten Monat des zweiten Jahres des Darius erging das Wort des Herrn an Sacharja, den Sohn Berekjas, des Sohnes Iddos, den Propheten, folgendermaßen: Wenn man die Datumsangabe hier mit den Daten in Haggai vergleicht, dann stellt man fest, dass diese Botschaft hier inmitten der verschiedenen Botschaften aus Haggai 2 gegeben worden ist. Also ja, wirklich zeitgleich mit dem, was auch Haggai prophezeit hat.
[2:56] „Der Herr ist über eure Väter sehr zornig gewesen. Darum sollst du zu ihnen sagen: So spricht der HERR der Herrscharen: Kehrt um zu mir, spricht der HERR der Herrscharen, so will ich mich zu euch kehren, spricht der HERR der Herrscharen.“ Die allererste Botschaft des Sacharja war: Buße, kehrt um! Es ist das die Botschaft aller Propheten gewesen. Es ist die Botschaft von Johannes dem Täufer gewesen und das war die Botschaft von Jesus: Tut Buße, ändert euren Sinn. Was das im Griechischen dann später das Metanoia im Neuen Testament eigentlich wörtlich bedeutet: ändert eure Verhaltensweise, ändert euer Herz, ändert euer Denken über euer Verhalten. Und all das ist nur möglich, wenn wir auf Gottes Wort hören und seinen Geist in unserem Leben wirken lassen.
[3:57] „Seid nicht wie eure Väter, denen die früheren Propheten verkündigt und gesagt haben: So spricht der HERR der Herrscharen: Kehrt doch um von euren bösen Wegen und von euren schlimmen Taten! Sie hörten aber nicht und achteten nicht auf mich, spricht der HERR.“
[4:13] Wenn wir die Bibel lesen, dann sehen wir viele Geschichten. Wir treffen viele Menschen. Wir werden mit verschiedenen Zeitaltern vertraut gemacht, in denen Gottes Wort abgelehnt worden ist, in denen eine Botschaft des Evangeliums, ein Aufruf zur Buße an Menschen ergangen, die diesen Aufruf abgelehnt haben. Und der Grund, warum diese Geschichten in der Bibel vorhanden sind, ist derjenige, dass wir daraus lernen, es ihnen nicht gleich zu tun, dass wir umkehren. Dass, wenn wir sehen, dass Gottes Wort auf ähnliche Weise zu uns spricht, wie zu Menschen in der Bibel, dass wir eine bessere Entscheidung fällen als diejenigen, die damals das Wort Gottes abgelehnt haben und eine Buße verweigert haben. Lasst uns niemals Buße verweigern, wenn Gott uns, wenn Gott mich und dich persönlich zur Umkehr ruft.
[5:08] „Wo sind nun eure Väter und die Propheten? Leben sie ewig? Aber meine Worte und meine Beschlüsse, die ich meinen Knechten, den Propheten, zu verkündigen befohlen habe, haben sie nicht eure Väter getroffen, so dass sie umkehren und sprachen: Wiederherde Herrschern sich vorgenommen hatte und zu vergelten nach unseren Wegen und nach unseren Taten, so hat er uns auch vergolten.“
[5:31] Menschen vergehen, aber Gottes Wort bleibt. Gottes Wort führt aus, wozu es gesandt worden ist, wie in Jesaja 55, den Vers könnt ihr dort selbst finden. Uns gesagt wird: Die Propheten, die das Wort Gottes gepredigt haben, sterben irgendwann, aber Gottes Wort selbst bleibt aktuell, es stirbt nicht. Die Menschen, die das Wort Gottes und die Prophezeiung ignoriert, abgelehnt und verworfen haben, sie sterben vielleicht und sterben sicherlich, aber das Wort Gottes erfüllt sich trotzdem. Wir haben ein sicheres Fundament in diesem Buch und wir können dankbar sein, dass wir jeden Tag unsere zitternden Füße auf diesen Felsen, diesen festen Grund stellen können, der nicht fängt noch weicht.
[6:34] Am 24. Tag des 11. Monats, das ist der Monat Sebath, im zweiten Jahr des Darius erging das Wort des Herrn an Sacharja, den Sohn Berekjas, des Sohnes Iddos, den Propheten, folgendermaßen. Und hier sind wir bereits in der Zeit nach den wenigen Wochen, kurze Zeit aber nach den Visionen, die der Haggai empfangen hat. Also gewisse Weise sind also Haggai und Sacharja Zeitgenossen. Man kann es auch fast so verstehen, dass der Sacharja den Dienst von Haggai auch weitergeführt hat und seine Botschaften jetzt dort anknüpfen, wo Haggai aufgehört hat.
[7:10] Zusammen haben sie das Volk unterstützt und jeder hatte seine besonderen Botschaften, die im ganzen Land ein großes Ganzes ergeben für die Menschen damals am Tempelbau gewirkt haben.
[7:27] „Ich schaute bei Nacht und siehe, ein Mann ritt auf einem rötlichen Pferd und hielt zwischen den Myrten, die im Talgrund stehen, und hinter ihm her rötliche, fuchsrote und weiße Pferde. Da fragte ich: Mein Herr, was bedeuten diese? Da sprach der Engel, der mit mir redete, zu mir: Ich will jetzt zeigen, wer diese sind.“
[7:49] Wir werden sehen, dass er eine Reihe von sehr prägnanten, kurzen Visionen sieht, die alle besondere Botschaften enthalten für die Menschen damals am Wiederaufbau des Tempels beteiligt gewesen sind und dadurch auch für uns sehr viel Wichtiges heute zu sagen haben, die wir auch damit beauftragt sind, Gottes Wahrheit wieder aufzurichten, nachdem sie brach gelegen hat.
[8:15] Lasst uns gemeinsam reden. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du uns zur Buße rufst, denn das zeigt uns, dass du ein Interesse daran hast, dass wir mal bei dir sind, dass wir das ewige Leben ergreifen und dass wir von deinem Heiligen Geist erfüllt schon hier auf dieser Erde mit dir zusammen leben. Herr, Dank für den Ruf der Buße, der nicht nur von Sacharja ausgeht, sondern von jedem Propheten und insbesondere von Jesus selbst. Er ruft uns auch, die wir Gemeindeautorität sind, zur Buße auf.
[8:53] Und wir möchten umkehren, umkehren unserem Herzen zu dir, egal auf welchem Gebiet wir von dir abgewichen sind und danken dir, dass du uns gnädig annimmst. Amen.
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